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Papst würdigt Arbeit der Heilsarmee18. Dezember 2014 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Franziskus empfängt General André Cox im Vatikan
Rom (kath.net/idea) Papst Franziskus hat die Arbeit der Heilsarmee gewürdigt. Bei einem Zusammentreffen mit dem Leiter des Internationalen Hauptquartiers der Heilsarmee, General André Cox (London), im Vatikan Mitte Dezember sagte er, die evangelistische und karitative Arbeit der Freikirche sei ihm gut bekannt. Katholiken und Salutisten teilten mit anderen Christen die Überzeugung, dass Menschen in Not Gott besonders wichtig seien. Aus diesem Grund sei die Arbeit in den Randgebieten der Gesellschaft auch so wichtig. Die theologischen Unterschiede zwischen der römisch-katholischen Kirche und der Heilsarmee brauchten das Zeugnis unserer gemeinsamen Liebe zu Gott und zum Nächsten nicht zu behindern, so Franziskus. General Cox erklärte, beide Seiten teilten die Sorge um gesellschaftliche Missstände wie Menschenhandel, Sucht oder die Stigmatisierung von Menschen, die an Aids erkrankt sind. Er hoffe und bete, dass man dabei nicht nur nebeneinander hergehe, sondern dass wir gemeinsam unterwegs sind als glaubwürdige Zeugen der Wahrheit, dass Jesus Herr ist. 
Die Heilsarmee wurde 1865 von dem englischen Methodistenpastor William Booth (1829-1912) ins Leben gerufen. Um schnell und wirksam an sozialen Brennpunkten nach dem Motto Suppe, Seife, Seelenheil handeln zu können, strukturierte er die Freikirche nach militärischem Vorbild. Frauen und Männer waren von Beginn an gleichberechtigt. In Deutschland wurde die Heilsarmee 1886 gegründet. Gegenwärtig hat die Heilsarmee hierzulande 47 Korps (Gemeinden) und Projekte sowie 18 Sozialeinrichtungen und elf angegliederte Angebote. Das Spektrum reicht von Gottesdiensten, Evangelisationen, Bibelkreisen, Kinder-, Frauen und Jugendtreffs bis hin zu sozialtherapeutischen Wohngruppen, Alten- und Pflegeheimen, der Betreuung von Wohnungslosen und einem Suchdienst. Das Territoriale Hauptquartier für Deutschland, Litauen und Polen befindet sich in Köln. Foto Papst Franziskus und Heilsarmee-General Cox © Osservatore Romano
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Lesermeinungen| | 19. Dezember 2014 | | | | Weihnachtskonzert/Suppe für Arme In den Siebziger und evtl. später an Heiligabend im Frankfurter Hauptbahnhof in Frankfurt.
Hat mich als Gegenbeispiel zur Wohlstandsgesellschaft mit der Aussperrung von Menschen sehr beeindruckt.
Wir arbeiteten bis 15 Uhr, dann dieser Höhepunkt im Hauptbahnhof. |  0
| | | | | 18. Dezember 2014 | | | | Ein wahrer Franziskus! Dabei unterbrach der Papst spontan die Verlesung seines Grußwortes (nachfolgend in voller Länge widergegeben), um von einem Erlebnis aus seiner Kindheit in Argentinien zu erzählen. Damals galten Protestanten in den Augen vieler Katholiken als „schlechte Menschen, die in die Hölle kommen“. Er erinnerte sich, wie der vierjährige Jorge Mario Bergoglio (wie Papst Franziskus damals hieß) mit seiner Großmutter spazieren ging und dabei zwei Frauen von der Heilsarmee in Uniform mit „diesen komischen Hüten“ sah. („Tragen Sie die heute noch?“, erkundigte sich der Papst.) Jorge fragte seine Großmutter, ob das Nonnen oder Ordensschwestern seien, und sie antwortete: „Nein, das sind Protestanten – aber die sind gut.“
„Das“, fuhr Papst Franziskus fort, „war die erste Predigt, die ich jemals über Ökumene hörte – und sie hat mich auf meinem Weg der Ökumene geprägt“.
Quelle: http://www.heilsarmee.de/aktuelles/leiter-der-internationalen-heilsarmee-trifft-papst-franziskus.html |  0
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