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CDU in Neuss: Streit um Halbmond im 'C' geht weiter

5. Mai 2014 in Deutschland, 13 Lesermeinungen
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Katholischer Kirchenhistoriker Hesemann kritisiert bei Veranstaltung „falsche Anbiederung“


Neuss (kath.net/www.idea.de) In der CDU in Neuss bei Düsseldorf gibt es weiterhin heftige Diskussionen um den Umgang mit muslimischen Mitgliedern. Am 2. Mai fand eine Veranstaltung unter dem Thema „Neuss unter dem Halbmond ... ???“ statt. Eingeladen hatte der CDU-Stadtverordnete Sebastian Rosen. Nach Angaben des Katholiken kamen rund 200 Gäste. Vorausgegangen war eine Kontroverse um CDU-Werbung mit einem muslimischen Symbol.

Der türkischstämmige Christdemokrat Yasar Calik, der für den Neusser Stadtrat kandidiert, hatte Taschen verteilt, auf denen in das „C“ ein roter Halbmond mit Stern integriert wurde. Die Mondsichel ist Teil der türkischen Nationalflagge. Zuvor tauchte sie auch im elften Jahrhundert auf, als Muslime Kathedralen eroberten, Kreuze zerstörten und durch den Halbmond ersetzten. Die Taschen waren in der Türkei gedruckt worden. Calik sagte später, dass die türkische Druckerei einen Fehler gemacht habe. Der Halbmond habe unterhalb des unveränderten Logos der CDU erscheinen und auf seine türkische Herkunft hinweisen sollen.

CDU-Stadtverordneter: „Die Bevölkerung möchte Antworten“

Rosen sagte der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, dass es ihm nicht darum gehe, parteiinterne Kritik hochzuspielen. Er bekomme von Bürgern zahlreiche kritische Anrufe: „Die Bevölkerung möchte Antworten, wie es dazu kommen konnte und wofür die CDU in Neuss steht.“ Es habe keinen Sinn, das Thema totzuschweigen. Der emeritierte katholische Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner habe sich auf die Einladung zur Veranstaltung sofort gemeldet und nur wegen eines Termins im Ausland seine Teilnahme absagen müssen. Der aus Neuss stammende katholische Kirchenhistoriker und Journalist Michael Hesemann (Düsseldorf) sagte bei der Veranstaltung am 2. Mai laut Manuskript, dass ein Kandidat, der Druckaufträge lieber ins Ausland vergebe als in die Stadt, in der er kandidiere, sich die Frage gefallen lassen müsse, mit welcher Heimat er verbunden sei. Es dürfe keine Politik gemacht werden mit der Fahne eines Staates der „heute noch seine christlichen Minderheiten unterdrückt, ihnen weder den Bau von Kirchen erlaubt noch bereit ist, seine Vergangenheit aufzuarbeiten“.

Die Bewahrung der christlichen Werte in Deutschland sei wichtig, „damit auch unsere muslimischen Brüder und Schwestern in Zukunft in einem freien Staat leben, der religiöse Minderheiten respektiert und ihre Glaubensfreiheit garantiert. Eine falsche Anbiederung stellt aber genau das infrage.“ Der Unternehmensberater Albrecht von Croy (Düsseldorf) bezeichnete es laut Vorlage als ein im Sinne der Integration ermutigendes Zeichen, einen muslimischen Kandidaten aufzustellen. Dafür müsse dieser aber fest auf der Basis der Partei und deren Werte stehen. Für den Neusser CDU-Vorstand ist die Debatte beendet. Ihr Vorsitzender, Jörg Geerlings, hatte schon vor der Veranstaltung mitgeteilt, dass die CDU Politik auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes gestalte. Man sei für alle Bürger offen, ohne Ansehung ihres Glaubens und ihrer Abstammung, und man verzeihe Fehler, die korrigiert wurden. Die Auseinandersetzung um den islamischen Halbmond im CDU-Logo hat in ganz Deutschland großes Medieninteresse hervorgerufen. Die Kommunalwahlen finden in Nordrhein-Westfalen zeitgleich mit der Europawahl am 25. Mai statt.


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Lesermeinungen

 Dismas 7. Mai 2014 

Ich werde AfD wählen und empfehle dies jedem.

Die "C"DU größtenteils auch die CSU haben sich vom christlichen Menschenbild sehr weit entfernt oder ganz fallengelassen. Ein Muslim kann eigentlich gar nicht Mitglied einer "christlichen" Partei sein?!? Es wäre besser die Partei würde sich endlich umbenennen, am treffendsten wäre "Merkel-Wahlvereinigung".


1
 
 Seramis 7. Mai 2014 
 

@speedy:

Das "C" sieht aus wie ein abnehmender Mond. Also etwas, was demnächst verschwinden wird...


1
 
 speedy 6. Mai 2014 
 

steht das c für zunehmender Mond?
lieber wendler mir fiel ein name ein:
halbmondpartei :)


3
 
 goegy 6. Mai 2014 
 

Den Islam müssen wir nur fürchten, weil wir selbst "Weicheier" geworden sind. Angst muss man nur dann haben, wenn man selbst kein Rückgrat hat, keine religiöse, keine kulturelle Identität.
Es ist leider so, dass Protestantismus und Zeitgeistlertum das Christentum von innen her zerstören; wie Salzsäure fressen sie sich durch den Körper und wir alle werden zu Mitschuldigen.
Wir konsumieren deren Medien und finanzieren den eigenen Untergang!


4
 
 Faustyna-Maria 6. Mai 2014 
 

Aus Prinzip

werde ich diesmal die AFD wählen. Es ist wichtig, dass die CDU mal eine vernünftige Opposition bekommt, und als "Protestwahl" eignet sich die AFD sicher besser als extreme linke oder rechte.

Wenn wir uns nicht generell darauf zurückbesinnen, dass es Gott wirklich gibt, nicht nur die CDU sondern alle Deutschen, dann geht unsere Kultur baden. Sich an den Islam anzubiedern ist naiv und unwissend. Der Islam hat keinen Platz für friedliches Nebeneinander, man lese einfach mal den Koran.


6
 
 grossmutter 6. Mai 2014 
 

Ich sehe es genauso wenn die CDU die Christlichen Werte nicht in jeder Hinsicht vertritt,soll sie das C streichen


8
 
 Ester 6. Mai 2014 
 

Wenn die CDU sich bei der Aushebelung genuin

christlicher (korrekter naturrechtlicher Werte) wie der Aushebelung der Ehe, der Zulassung der Abtreibung und dem ganzen Komplex "Kultur des Todes" (JPII) auch auf's große "C" berufen täte, täte ich die Aufregung um das türkisch gestylte C durchaus verstehen.
Aber so, versteh ich die ganze chrsitdemokratische Aufregung eher nicht.
begreift die CDU das "C" doch eher folkloristisch und fürs folkloristische Christentum, sind auch Muslime durchaus zu haben.


5
 
 Dottrina 6. Mai 2014 
 

Sämtliche etablierten Parteien

sind für mich schon lange nicht mehr wählbar. Die "C"DU hat das "C" schon lange verraten. Ich gebe der "Alternative für Deutschland" eine Chance, bessere Politik zu machen zum Wohle unseres gesamten Volkes, unabhängig von dessen Religionszugehörigkeit. Wichtig wird sein, sich von der EU-Diktatur zu befreien und Parteien zu stärken, die dem Gender-Wahnsinn und der Überbürokratisierung des Molochs EU die Zähne zeigen.


9
 
 Romika 6. Mai 2014 
 

@maiengebet

Unsere bewährte Verfassung einschließlich der Wahlen mit Parteien wollen wir doch nicht in Frage stellen. Ohne Parteien geht das nicht. Es gibt zwischenzeitlich die Möglichkeit, alternativ zu wählen. Man muss es nur tun.


3
 
 maiengebet 5. Mai 2014 

alles eins?

Natuerlich sind Frauen in langerKleidung mit Tuch romantisch...oder afrikanische Muetter mit Wickeltuch. Mir zwar fremd, ich habs so nie gemacht, ich hasse die Nacktbadekultur und das Heidentum. Am liebsten wuerde ich mir einen Teil juedischer Kultur zu eigen machen, abercdas gibts in Deutschland nicht. Also nur mit Gott bin ich gluecklich. Ob ich etwas von den Wahlen halte? Wahrscheinlich ist das nur Ueberpruefung der Gesinnung, denn Partei braucht es fuer Politik nicht
Politik geht auch ohne Parteiwahlen viel besser und unabhaengig. Praxis.
Glaube mit Kreuz, Korpus, Mond, Stern,...usw.
Nur mit Gott bin ich gluecklich, im Himmel echt gluecklich.


2
 
 Romika 5. Mai 2014 
 

C?DU

Das "C" ist in der CDU (und auch in der CSU) schon seit Langem zu hinterfragen.
In der Union sieht man wohlein großes wählerpotential bei Muslimen. Man muss muss doch der CDU nicht hinterherlaufen, es gibt eine chancenreiche Alternative.


10
 
 Gipsy 5. Mai 2014 

Die C* DU

hat sich einen Stern ,in ihr dem Halbmond gleichendem "C " einimpfen lassen und dann sollen diejenigen, die den Halbmond mit Stern gerne haben, sie auch wählen.
Alle anderen sollten _Abstand nehmen, es sei denn es käme eine glasklar ,unmissverständliche Distanzierung seitens der C-Partei von diesem untergejubelten Emplem.


9
 
 Wendler 5. Mai 2014 
 

"C"DU ist wohl Vergangenheit

Wo C-DU draufsteht muß auch CDU drinsein. Alles andere ist mal wieder Etikettenschwindel. Die CDU ist weithin alles andere als christlich und verleugnet das Kreuz Christi, das Zeichen der Erlösung für alle Menschen.
Wie sagte etwa schon Kardinal Meisner: die CDU soll sich einen anderen Namen zulegen.


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