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Eine Darwin und Katholikin15. Juni 2013 in Chronik, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Laura Keynes ist eine Ur-Ur-Urenkelin von Charles Darwin, dem Begründer der Evolutionstheorie. Nach ihrer Bekehrung arbeitet sie für die katholische Organisation Catholic Voices.
London (kath.net/jg) Laura Keynes, eine direkte Nachkomme von Charles Darwin, arbeitet für die Organisation Catholic Voices. Die Organisation möchte der katholischen Kirche in Großbritannien eine Stimme in den Medien und der Öffentlichkeit geben. Für die katholische Zeitung Catholic Herald hat Keynes diese Woche berichtet, wie sie ihren Weg zurück zur Kirche gefunden hat. Als Tochter eines atheistischen Vaters und einer katholischen Mutter wurde sie als Kind katholisch getauft. Als Jugendliche verlor sie den Glauben und jeden Kontakt mit der Kirche, schreibt sie. 
Das Philosophiestudium in Oxford veranlasste sie dazu, ihre Wertvorstellungen neu zu überdenken. Welche Rolle spielten Beziehungen, Feminismus, moralischer Relativismus, die Heiligkeit und Würde des menschlichen Lebens? Die Debatte um Richard Dawkins Buch Der Gotteswahn ließ sie nicht mehr los und führte zu einer vertieften Auseinandersetzung mit der Gottesfrage, erinnert sie sich. Ihre Entscheidung, nach reiflicher Überlegung zur Kirche zurückzukehren, habe ihre Freunde und ihre Familie verblüfft. Sie schien doch so ein intelligentes Mädchen zu sein, war einer der Kommentare über sie. Als Verwandte Darwins und Katholikin entspreche sie den üblichen Erwartungen nicht, schreibt sie.
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Lesermeinungen| | Wischy 30. Juni 2013 | | | | Was bedeutet dieser Schritt? Stellt sich Laura Keynes damit gegen die Evolutionslehre ihres berühmten Vorfahrs?
Oder (nur) gegen manche der Argumente von Dawkins "Gotteswahn", der sich wohl erstlich gegen extrem zugespitzte Auffassungen amerikanischer Christen wendet? |  0
| | | | | Zwetschgenkrampus 18. Juni 2013 | | | | ad Koros Nicht der Artikel ist albern, sondern die Fakten, über die er auch berichtet. Eine Seele hat zu Christus gefunden, das ist gut. Die Stimmung, über die er auch Aufschluss gibt, die kann als albern betrachten, aber auch als bedrohlich. Denn die unsägliche Gleichung "Christen = blöd => gesellschaftlich irrelevant" ist in unseren Zeiten und in unseren Breiten mehrheitsfähig. Machen wir uns darauf gefasst: Wir werden noch ganz anderes zu hören bekommen! Die Angehörigen einer "Kinderfickersekte" (dieser Ausdruck wurde von einem Berliner Gericht als Ausdruck der freien Meinungsäußerung "freigegeben"), d.h. der kathol. Kirche, bürsten den Zeitgeist oft wider den Strich - und der revanchiert sich dann entsprechend niveauvoll ... |  0
| | | | | Koros 16. Juni 2013 | | | |
Marienzweig da haben Sie natürlich völlig recht.
Dennoch finde ich diesen Artikel über eine Enkelin von Darwin höchst albern. |  1
| | | | | 16. Juni 2013 | | | | Sind Christen dumm? "Sie schien doch so ein intelligentes Mädchen zu sein“.
Diese Einschätzung ihrer unmittelbaren Umgebung ist sehr verräterisch und zeigt, wie wir von den -dem Glauben fernstehenden- Menschen beurteilt werden:
Dumm, zumindest ungemein naiv und demzufolge nicht ganz ernstzunehmen.
Dieses Denken breitet sich in bestimmten Kreisen immer mehr aus und nur wenige Menschen, die über Einfluss in der Gesellschaft verfügen, haben den Mut und die Kraft, dagegenzuhalten.
Darum wohl auch der Spott, der ungestraft über die Kirche und uns ausgegossen werden darf. |  2
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