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Ökumenisches Patriarchat verurteilt Vassula Rydén

16. April 2011 in Chronik, 77 Lesermeinungen
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Das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel hat ein neues Dokument über die griechisch-orthodoxe Vassula Rydén veröffentlicht.


Rom (kath.net/as/mc) Das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel hat Vassula Rydén mit einer am 16. März veröffentlichten Entscheidung verurteilt. Über die Interpretation des Dokumentes werden verschiedene Angaben gemacht, bisweilen wird es als „Exkommunikation“ bezeichnet. Andere weisen dies als unzutreffend zurück und betonen, dass es sich bei dem Dokument um eine Verurteilung ihrer Lehre handelt sowie eine Aufforderung an ihre Befürworter, eine Verbreitung der Lehre zu unterlassen, um nicht ausgeschlossen zu werden. Auf eine entsprechende Anfrage an das Ökumenische Patriarchat hat kath.net leider bislang keine Antwort erhalten.

Vassula Rydén, 1942 in Ägypten in einer griechischen Familie geboren, lebte ein glaubensfernes, weltliches Leben, bis sie nach eigenen Angaben 1985 die Gabe erhielt, Jesus Christus innerlich zu hören und zu sehen. Bis 2003 schrieb sie diese Dialoge, die als „Botschaften Gottes an die Menschheit“ vorgestellt werden, in mehreren Büchern mit dem Titel „Das Wahre Leben in Gott“ (WLIG, englisch: TLIG) und „Mein Engel Daniel“ nieder. Vassula sah laut ihren Angaben seit dieser Zeit immer wieder auch ihren Schutzengel.

Die Botschaften laden Menschen ein, im Gebet eine ganz innige Beziehung der Liebe zum dreifaltigen Gott zu suchen und aus dieser heraus dann auch zu leben (ehrliche Umkehr). Ihr zweites Hauptanliegen ist die Einheit aller Christen bzw. der orthodoxen und der katholischen Kirche.

Die Echtheit des Charismas ist innerkirchlich umstritten und findet auch unter Bischöfen sowohl Befürworter als auch Gegner. Offiziell anerkannt sind die Schriften nicht, die Glaubenskongregation hat sich ablehnend geäußert.

Die Kongregation für die Glaubenslehre stellte am 6. Oktober 1995 eine negative Notifikation über die Schriften aus. Die Notifikation lautet: „Viele Bischöfe, Priester, Ordensmänner, Ordensfrauen und Laien wenden sich an diese Kongregation mit der Bitte um ein maßgebendes Urteil über die Tätigkeit der in der Schweiz ansässigen griechisch-orthodoxen Frau Vassula Ryden, die weltweit in katholischen Gebieten ihre Worte und ihre Schriften als angeblich vom Himmel offenbarte Botschaften verbreitet. Eine von dieser Kongregation vorgenommene aufmerksame und objektive Untersuchung in der Absicht, ‚die Geister zu prüfen, ob sie aus Gott sind’ (vgl. 1 Joh 4,1), hat — neben positiven Aspekten — ein Gesamtbild von wesentlichen Elementen gezeigt, die im Licht der katholischen Lehre als negativ betrachtet werden müssen. Abgesehen davon, dass der verdächtige Charakter der Art und Weise, mit der diese angeblichen Offenbarungen geschehen, im Auge zu halten ist, ist es geboten, auch einige in ihnen enthaltene doktrinäre Irrtümer hervorzuheben.

Unter anderem wird in zweideutiger Ausdrucksweise von den Personen der Heiligsten Dreifaltigkeit gesprochen. Das geht so weit, dass die kennzeichnenden Namen und Funktionen der göttlichen Personen verwechselt werden. In diesen angeblichen Offenbarungen wird eine drohende Periode der Vorherrschaft des Antichristen innerhalb der Kirche angekündigt. In chiliastischer Weise wird ein entscheidendes und glorreiches Eingreifen Gottes prophezeit, der im Begriff sei, auf Erden noch vor der endgültigen Ankunft Christi ein Zeitalter des Friedens und des allgemeinen Wohlergehens zu errichten. Im übrigen wird in nächster Zukunft eine Kirche erwartet, die eine Art pan-christlicher Gemeinschaft wäre im Gegensatz zur katholischen Lehre.

Die Tatsache, dass in den späteren Schriften der Ryden die oben genannten Irrtümer nicht mehr erscheinen, ist ein Zeichen dafür, dass es sich bei den angeblichen ‚himmlischen Botschaften’ nur um die Frucht privater Meditationen handelt.

Im übrigen ruft Frau Ryden, die gewöhnlich an den Sakramenten der katholischen Kirche teilnimmt, obschon sie griechisch-orthodox ist, mancherorts in katholischer Umgebung nicht wenig Verwunderung hervor. Sie scheint sich über jede kirchliche Jurisdiktion und jede kirchenrechtliche Regelung zu stellen und verursacht faktisch eine ökumenische Unordnung, die bei nicht wenigen Autoritäten, Geistlichen und Gläubigen ihrer eigenen Kirche Missfallen hervorruft, da sie sich außerhalb der Disziplin dieser Kirche stellt.

In Anbetracht dessen, dass, trotz einiger positiver Aspekte, die Aktivitäten von Vassula Ryden sich negativ auswirken, ersucht diese Kongregation, dass die Bischöfe einschreiten, ihre Gläubigen angemessen informieren und in ihren Diözesen keine Ausbreitung der Ryden´schen Ideen gestatten. Sie fordert schließlich alle Gläubigen auf, die Schriften und die Interventionen von Frau Vassula Ryden nicht als übernatürlich zu betrachten und den Glauben, den der Herr der Kirche anvertraut hat, rein zu bewahren“.

Im Dezember 1996 hatte die Kongregation für die Glaubenslehre mitgeteilt:

„Die Kongregation für die Glaubenslehre hat verschiedene Anfragen bezüglich des Wertes und der Autorität ihrer Notifikation vom 6. Oktober 1995 erhalten (veröffentlicht im „L’Osservatore Romano“ am Montag/Dienstag 23./24. Oktober 1995), welche Bezug nimmt auf die Schriften und Botschaften von Frau Vassula Ryden, der angebliche Offenbarungen zugeschrieben werden und die in katholischen Kreisen rings um die Welt Verbreitung finden. In dieser Hinsicht möchte die Kongregation feststellen:

1) Die Notifikation, welche an die Hirten und Gläubigen der Katholischen Kirche gerichtet ist, behält ihre volle Kraft. Sie wurde von den zuständigen Autoritäten approbiert und wird in den Acta Apostolicae Sedis, dem offiziellen Organ des Heiligen Stuhls, mit den Unterschriften des Präfekten und des Sekretärs der Kongregation publiziert werden.

2) Was die durch einige Medien verbreiteten Berichte bezüglich einer restriktiven Interpretation dieser Notifikation betrifft, welche Seine Eminenz der Kardinalpräfekt in einem privaten Gespräch einer Gruppe von Menschen gegeben hat, denen er am 10. Mai 1996 eine Audienz gewährte, möchte derselbe Kardinalpräfekt feststellen:

a) Er sagte, die Gläubigen dürfen die Botschaften von Vassula Ryden nicht als göttliche Offenbarungen ansehen, sondern nur als ihre persönlichen Meditationen;
b) diese Meditationen schließen so, wie es die Notifikation erklärte, zusammen mit positiven Aspekten auch Elemente ein, welche im Licht der katholischen Lehre negativ sind;
c) darum sind Hirten und Gläubige aufgefordert, ernsthafte geistliche Unterscheidung in dieser Sache anzuwenden und die Reinheit des Glaubens, der Sitte und des geistlichen Lebens zu erhalten, indem sie sich nicht auf angebliche Offenbarungen verlassen, sondern dem geoffenbarten Wort Gottes folgen sowie den Weisungen des Lehramtes der Kirche.

II. Was die Verbreitung der Texte von angeblichen privaten Offenbarungen betrifft, stellt die Kongregation fest:

1) Jene Interpretation, wie sie von manchen Personen gegenüber einer von Papst Paul VI. am 14. Oktober 1966 gegebenen und am 15. November dieses Jahres promulgierten Entscheidung gegeben wurde, wonach Schriften und Botschaften aus angeblichen Offenbarungen frei in der Kirche verbreitet werden dürften, ist absolut unbegründet. Diese Entscheidung bezog sich tatsächlich auf die „Abschaffung des Index der verbotenen Bücher“, und bestimmte, daß nach Aufhebung der entsprechenden Zensuren die sittliche Verpflichtung aufrecht bleibe, diese Schriften, welche den Glauben und die Sitten gefährden, weder zu verbreiten noch zu lesen.

2) Es sollte jedoch in Erinnerung gerufen werden, daß in Bezug auf die Verbreitung von Texten angeblicher Privatoffenbarungen Canon 823 §1 des gegenwärtigen Rechtsbuches in Kraft bleibt: Die Hirten der Kirche „können ... verlangen, daß von Gläubigen herauszugebende Schriften, die den Glauben oder die Sitten berühren, ihrem Urteil unterworfen werden“.

3) Angebliche übernatürliche Offenbarungen und Schriften, welche diese betreffen, unterstehen in erster Instanz dem Urteil des Diözesanbischofs und in bestimmten Fällen dem Urteil der Bischofskonferenz sowie der Kongregation für die Glaubenslehre.“

In einem Interview mit dem Magazin „30 Tage“ erklärte Kardinal Joseph Ratzinger 1999, dass die Notifikation als „Warnung“ vor Missverständnissen, nicht als „Verurteilung“ zu sehen sei, da eine Verurteilung im strengen Sinne nicht ohne Verfahren gemacht werden dürfe und ohne dass die betreffende Person sich äußern dürfte, was vor der Notifikation nicht der Fall gewesen war.

Am 10. Juli 2004 schrieb Kardinal Ratzinger in einem Brief an fünf Bischofskonferenzen, dass nach der ablehnenden Notifikation ein gründlicher Dialog mit Vassula Rydén geführt wurde, und dass Frau Rydén „hilfreiche Klarstellungen“ hinsichtlich einiger Schwierigkeiten dargelegt habe, die in der genannten Notifikation bezüglich ihrer Schriften vorgebracht wurden. Die Anfragen der Glaubenskongregation und die Antworten Frau Rydéns sind auf der Website www.tlig.org nachzulesen.

Am 25. Januar 2007 schrieb Kardinal William Levada, Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, dass der „Bescheid von 1995 betreffend das Urteil der Kongregation über die untersuchten Schriften weiterhin gültig“ sei, dass Frau Rydén allerdings problematische Punkte klargestellt habe und ihre Schriften auch im Licht dieser Klarstellungen gelesen werden müssten. Levada ergänzt, dass es für Katholiken „unpassend“ bleibe, an Gebetstreffen des „Wahren Leben in Gott“ teilzunehmen.

Nun hat das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel eine scharfe Verurteilung der in den Schriften von Vassula Rydén verbreiteten Lehre ausgesprochen und Verbreitern der Lehre angedroht, dass „die nötigen Sanktionen, wie sie die Heiligen Kirchengesetze vorschreiben“, anwendbar seien. Das Patriarchat hat das Dokument nur in Griechisch verfasst, die folgende (inoffizielle) deutsche Übersetzung beruht auf einer englischen Übersetzung:

Ökumenisches Patriarchat, Pressemitteilung bezüglich Vassiliki Paraskevi Pentaki-Rydén - 16.03.2011

Die Orthodoxe Kirche, die dem leuchtenden Beispiel und der Lehre der Heiligen Apostel, der Lehre ihrer Nachfolger, der Kirchenväter, sowie der Lehre der göttlich erleuchteten Entscheidungen der Ökumenischen Konzile unfehlbar nachfolgt, bewahrt als wertvolle Perle den Glauben der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche. Durch die Versammlung im Namen Jesu Christi wird der Glaube beseelt auf Grund der Teilhabe am ganzen geistlichen Leben und Mysterium des Leibes der Kirche, die von Gott errichtet wurde.

Daher wurde stets öffentlich als inakzeptable Neuheit jede selbst kreierte Strömung oder Bewegung gerügt, sei sie individuell oder kollektiv, die den dogmatischen Glauben der Orthodoxen Christen und das Leben in Christus gering schätzt oder dagegen verstößt. Das Leben in Christus wird in der Kirche als der einzige Weg zu unserem Seelenheil gefunden, ganz zu schweigen von solch selbst propagierten „charismatischen” Personen.

In diesem Geist und um den orthodoxen Gläubigen den nötigen Schutz vor gefährlichen geistigen Verwirrungen zukommen zu lassen und diejenigen zu schützen, die nicht viel Erfahrung haben bezüglich der aus Irrtümern erwachsenden Gefahren, missbilligt die Mutter Kirche die Lehren der Vassiliki Paraskevi Pentaki-Rydén, weithin bezeichnet als „Vassula“, und die von ihr errichtete Organisation, bekannt als „Wahres Leben in Gott“, sowie die Einführung ihrer Binsenlehren, denen es an Scharfsinn mangelt und die vorgeblich als „direkte Dialoge mit dem Herrn Jesus Christus, dem Gründer unserer Kirche“ dargestellt werden. Sie missbilligt ebenfalls, dass sie Anhänger von „Wahres Leben in Gott“ an sich zieht, die eigenmächtig von den Gott gegebenen Lehren der Kirche abweichen und darüber hinaus noch bei den ehrwürdigen Gläubigen und ihren Überzeugungen Anstoß erregen.

Daher rufen wir die auf, die solch inakzeptable Neuheiten einführen, und jene, die sie weiterhin unterstützen und demzufolge nicht mehr annehmbar für die kirchliche Gemeinschaft werden, dass sie sich nicht nur in die Hirtentätigkeit der Heiligen Mutterstadt nicht einmischen sollen, ganz gleich wo, sondern dass sie auch ihre neuen Lehren verwerfen sollen und sich bewusst machen, dass die nötigen Sanktionen, wie sie die Heiligen Kirchengesetze vorschreiben, anwendbar sind.

Abschließend wollen wir die tiefe Sorge des Ökumenischen Patriarchates zum Ausdruck bringen bezüglich der Aktionen gewisser – glücklicherweise weniger – Kleriker der Orthodoxen Kirche, die an den von Vassula organisierten Veranstaltungen teilgenommen und ihr somit ein „Zertifikat der Orthodoxie“ verliehen haben.

Im Patriarchat am 16. März 2011aus dem Hauptsekretariat der Heiligen Kirchensynode

Foto: © www.tlig.org



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Lesermeinungen

 loveshalom 24. Mai 2011 

Übersetzung

Ökumenisches Patriarchat, Presse Mitteilung bezüglich Vassiliki Paraskevi Pentaki-Rydén - 16.03.2011

Die Orthodoxe Kirche, die dem leuchtenden Beispiel und der Lehre der Heiligen Apostel, der Lehre ihrer Nachfolger, der Kirchenväter, sowie der Lehre der göttlich erleuchteten Entscheidungen der Ökumenischen Konzile unfehlbar nachfolgt, bewahrt als wertvolle Perle den Glauben der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche. Durch die Versammlung im Namen Jesu Christi wird der Glaube beseelt auf Grund der Teilhabe am ganzen geistlichen Leben und Mysterium des Leibes der Kirche, die von Gott errichtet wurde. Daher wurde stets öffentlich als inakzeptable Neuheit jede selbst kreierte Strömung oder Bewegung gerügt, sei sie individuell oder kollektiv, die den dogmatischen Glauben der Orthodoxen Christen und das Leben in Christus gering schätzt oder dagegen verstößt. Das Leben in Christus wird in der Kirche als dem einzigen Weg zu unserem Seelenheil gefunden, ganz zu schweigen von solch selbst propagierten „charismatischen” Personen.

In diesem Geist und um den orthodoxen Gläubigen den nötigen Schutz vor gefährlichen geistigen Verwirrungen zukommen zu lassen und diejenigen zu schützen, die nicht viel Erfahrung haben bezüglich der aus Irrtümern erwachsenden Gefahren, missbilligt die Mutter Kirche die Lehren der Vassiliki Paraskevi Pentaki-Rydén, weithin bezeichnet als „Vassula“, und die von ihr errichtete Organisation, bekannt als „Wahres Leben in Gott“, sowie die Einführung ihrer Binsenlehren, denen es an Scharfsinn mangelt und die vorgeblich als „direkte Dialoge mit dem Herrn Jesus Christus, dem Gründer unserer Kirche“ dargestellt werden. Sie missbilligt ebenfalls, dass sie Anhänger von „Wahres Leben in Gott“ an sich zieht, die eigenmächtig von den Gott gegebenen Lehren der Kirche abweichen und darüber hinaus noch bei den ehrwürdigen Gläubigen und ihren Überzeugungen Anstoß erregen.

Daher rufen wir die auf, die solch inakzeptable Neuheiten einführen, und jene, die sie weiterhin unterstützen und demzufolge nicht mehr annehmbar für die kirchliche Gemeinschaft werden, dass sie sich nicht nur in die Hirtentätigkeit der Heiligen Mutterstadt nicht einmischen sollen, ganz gleich wo, sondern dass sie auch ihre neuen Lehren verwerfen sollen und sich bewusst machen, dass die nötigen Sanktionen, wie sie die Heiligen Kirchengesetze vorschreiben, anwendbar sind.

Abschließend wollen wir die tiefe Sorge des Ökumenischen Patriarchates zum Ausdruck bringen bezüglich der Aktionen gewisser – glücklicherweise weniger – Kleriker der Orthodoxen Kirche, die an den von Vassula organisierten Veranstaltungen teilgenommen und ihr somit ein „Zertifikat der Orthodoxie“ verliehen haben.

Im Patriarchat am 16. März 2011
aus dem Hauptsekretariat der Heiligen Kirchensynode

(Anm. des Übersetzers: die Übersetzung erfolgte von der englischen Übersetzung des griechischen Originaltextes)


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 fra0nz 14. Mai 2011 
 

Gibt es noch andere Stellen...

... in der aufgezeigten \"Provisorischen Übersetzung\", die falsch übersetzt sind? - Wer kann, möge bitte seine zeitlichen und seine Ressourcen in der Ökonomie seiner Kräfte für den Aufbau des Reiches Gottes zur Verfügung stellen. Er wird 100fachen Lohn erhalten. Bedenkt bitte auch, dass eine solche Präzision wichtig ist. Dann werden auch viele sehen, wie mühsam es eigentlich ist Theologie zu studieren.
N o t w e n d i g ist es niemals, beim Theologie-Studieren zu sitzen. Verbietet nicht denen, die dabei knieen, zu knieen.
M ü s s e n tut niemand: beim Theologie-Studieren zu knieen. Ein gescheiter Muslim zum Beispiel kann Doktor der katholischen Theologie sein, dabei noch selber fromm sein in seiner eigenen Religion - und ein ehrenwerter Mann ohne Falsch und Tadel.

Wenn wir also nun einmal eine ordentliche und richtige Übersetzung haben von der \"Ankündigung\", dann werden vielleicht mehr fromme gläubige Brüder und Schwestern erreicht vom Geist bzw. der Wahrheit. Sie werden verstehen, worum es geht, werden, wenn das Herz und der Geist es ihnen eingibt, beten und vielleicht sogar strahlende Lichter für die Ewigkeit und für das Heilige werden. \"Das Heilige den Heiligen - die Ehre der Ewigen Heiligen Anbetung DEM Heiligen!\"


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 fra0nz 10. Mai 2011 
 

Korrektur zur provisorischen Übersetzung

Der Ausdruck \"Dekret\" für das \"Ἀνακοινωθέν\" im Original ist nicht richtig. Das Ἀνακοινωθέν im Titel muss mit \"Bekanntmachung\" übersetzt werden.

de.pons.eu/dict/search/results/?q=%E1%BC%88%CE%BD%CE%B1%CE%BA%CE%BF%CE%B9%CE%BD%CF%89%CE%B8%CE%AD%CE%BD&in=&kbd=el&l=deel


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 fra0nz 25. April 2011 
 

Provisorische Übersetzung des Dekretes über Vassula Rydén ins Deutsche

>>Donnerstag, 17. März 2011

Dekret über Vassula Rydén durch das
Ökumenische Patriarchat

Die orthodoxe Kirche, streng dem leuchten­den Vorbild und der Lehre der heiligen Apo­stel folgend, der Lehre der Kirchenväter, die ihre Nachfolge in­nehaben, sowie den göttlich inspirierten
Entscheidungen des Ökumenischen Synod, bewacht als kostbare Perle des Glaubens die Eine, Heilige, Kat­ho­li­sche und Apo­stolische Kirche, welche die christ­liche Allge­samt­heit, Fülle und Einheit durch ihre Teil­nahme und Teilhabe an den Sakramenten und am ganzen geistlichen
Leben des göttlich ge­gründeten kirchlichen Leibes er­fährt.

Daher wird jedwede Be­we­gung und jeder Trend, persönlich oder kol­lektiv, in Ver­ach­tung oder unter Ver­stoß gegen die Dog­men des orthodoxen christlichen Glau­bens und Lebens in Christus in der Kirche als dem einzigen Weg zum Heil unserer See­len, umso mehr die selbst­ernann­te \"ver­meintlich charis­mati­sche\" Persönlich­keit, im­mer als eine un­an­nehm­bare In­no­va­tio­n abgelehnt.

In diesem Sinn und zum wohltätigen Schutz unserer frommen or­thodoxen Allgesamtheit vor ge­fährli­cher geisti­ger Verwirrung, wobei sie (diese All­gesamt­heit) nicht gut Bescheid weiß über Dinge, die der Gefahr der Täu­schung unterliegen, prangern wir von der Mutter Kir­che an: Vasiliki Paraske­vis Pentaki - Rydén, weit­hin bekannt als \"Vassula\", sowie ihre
Organisation, gegrün­det unter dem Titel \"Wahres Leben in Gott\", die vorschnell und leichtfertig Lehren basierend auf dem vermeintlichen \"direkten Dialog zwi­schen ihr und dem Grün­der der Kirche, Je­sus Christus unserem Herrn\", verbreitet; sowie jene, die von ihr und von den Anhängern von \"Wahres Leben in Gott\" erobert wurden; Lehren, die will­kür­lich ab­weichen von der von Gott gege­benen Lehre der Kirche und darüber hin­aus auch die ortho­doxe Denkart von frommen Gläubigen ärgern.

Daher fordern wir die Vorbringer dieser in­akzeptablen Neuerungen und die Anhänger, welche sie behaupten, d i e
v o n n u n a n n i c h t z u r k i r c h l i c h e n G e m e i n s c h a f t zugelassen sind, auf, nicht nur nicht in der pastoralen Arbeit der lokalen Heili­gen Metropolis beteiligt zu sein, sondern auch nicht ihre Roman-Lehren zu predigen, um die an­ge­messenen Sanktionen in den heiligen Kano­nes zu verhindern.

Wir sprechen schließlich die tiefe Sorge des Ö­ku­menischen Patriar­chats aus über die Hand­lungen einiger - glück­licherweise weni­ger - Kleriker der ort­ho­doxen Kirche, die bei Ge­sprächen der be­sag­ten \"Vassula\" ge­funden wurden und ihr ein „Zertifikat von Or­thodoxie“ ausgestellt haben.

Im Patriarchat, am 16. März 2011
Hauptsekretariat des Heiligen Synod


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 Felizitas Küble 20. April 2011 
 

Heroischer Tugendgrad und mystische Phänomene

@Ester
Früher waren \"außergewöhnliche Phänomene\" im Leben eines \"Kandidaten\" für eine Seligsprechung eher ein Hindernis als ein Plus (siehe Anna K. Emmerich).

Bei der damaligen Heiligsprechung des seligen Franz von Assisi wurden seine Stigmata nicht erwähnt, um zu verdeutlichen, daß er nicht deshalb zur \"Ehre der Altäre\" erhoben wird.

Ich höre auch den Einwand immer wieder:
\"Wie kann man jemanden selig- oder heilig-sprechen, wenn dessen Visionen teilweise nicht stimmen?\"
Wenn ich dann darauf hinweise, daß die Kirche jemanden allein wegen seines \"heldenhaften Tugendgrads\"
selig/heiligspricht, kommt die Gegenfrage:
\"Wie kann man diese Phänomene trennen von der Frage nach dem \"heroischen Tugendgrad\"? Das hängt doch zusammen!\"

Dann ist natürlich guter Rat teuer, denn wenn sich auch beide \"Dimensionen\" durchaus unterscheiden lassen, ganz trennen kann man sie tatsächlich nicht.

Gleichwohl gilt: Heiligsprechung bedeutet nicht, daß etwa ein heiliger Theologe sich nie gerirrt hätte - oder ein Mystiker niemals eine irrige Vision gehabt haben könnte.

Irren ist menschlich - selbst bei Heiligen.


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 Ester 20. April 2011 
 

ja Frau Küble

das ist ja das Problem um das es die ganze Zeit geht.
Die Kirche lässt bei allen Selig- und Heiligsprechungen der letzten Zeit all diese Phämonene außen vor.
Selbst bei Padre Pio wurde ausdrücklich darauf hingewiesen dass seine Heiligsprechung nix mit den Stigmata zu tun habe.
Trotzdem bleibt die ganze Situation unbefreidigend.


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 Felizitas Küble 20. April 2011 
 

Anna K. Emmerick und ihre \"Visionen\"

@Ester
Der Hinweis auf die Seiligsprechung von Anna Katharina Emmerick als Beleg für die Glaubwürdigkeit ihrer \"Schauuungen\" (wie durch Ihren Bekannten geschehen) ist fehl am Platze.
Das lehrt die Kirche selber:
Schon zu Emmericks Lebzeiten waren ihre \"Visionen\" innerhalb der Kirche umstritten, weil sie in mehreren Punkten der Heiligen Schrift widersprachen.

Das habe ich bei der Lektüre der Emmerick-Visionen auch sofort festgestellt (das fällt geradezu ins Auge!).

Dazu kommt das Problem, daß Emmericks Worte durch den Bleistift des Dichters (!)
Clemens Brentano geflossen sind und damit nicht eins-zu-eins vorliegen.

Ein erster Versuch zur Seligsprechung Anna Katharina Emmericks ist bereits 1928 aus diesem Grunde gescheitert, wobei Papst Pius XI. strikt verfügte, daß während seiner Amtszeit kein erneuter Versuch gemacht werden dürfe.

Der Seligsprechungsprozess wurde dann 1973 wieder eröffnet und 2004 beendet.

Bei der Seligsprechung am 3. Oktober 2004 betonte der Vatikan ausdrücklich, es gehe dabei allein um die Heiligkeit der Person und
n i c h t um die Echtheit ihrer Visionen.
Man kann also die angebliche \"Wahrheit\" von Emmericks \"Privatoffenbarungen\" nicht mit ihrer Seligsprechung begründen.


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 Llokab 19. April 2011 
 

@Esther

\"Sorum denke ich sollten wir alle doch dem Lehramt folgend das uns lehrt das Privatoffenbarungen, auch dann wenn sie anerkannt sind nicht zum verbindlichen Glaubensgut gehören.\"

Richtig, und insofern ist das alles überhaupt nicht wichtig... wenn\'s erbaut, ist\'s gut, wenn nicht, uninteressant.


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 Ester 19. April 2011 
 

Mir fällt auf

das bei modernen Erscheinungen furchtbar viel geredet wird, während alte Erscheinungen oft solche Dinge waren wie ein Bild das plötzlich erschien. Ein lächeln auf einem Bild oder ähnliches.
Ich habe mich mal ausführlich mit Anna katharina Emmerich befasst und sie selber hat ihr Verstehen als Näharbeit, als schlechte gesehen.
Ich finde das hilfreich. Dem Seher wird etwas vorgestellt,w as dessen Horizont sprengt. Der Seher sieht es so wie er es versteht und der Interpret versteht es auch weider so wie er es versteht...
Unter Berücksichtigung dieses Mechanismus ist klar, das die Kirche Privatoffenbarungen immer als Privatvergnügen gesehen hat. Ich denke das ist wie wenn man einen Schüler nach einigen Jahren Klavierunterricht in ein Klavierkonzert mit einem Startpianisten schickt udn dann sagt \"Nun spiel vor, was du gehört hast\"...................
Dummerweise fehlt auch den Laien udn Klerikern eine ordentliche theologische Bildung. Die meisten von uns sind doch theologische Autodidakten. ........und wegen der fehlenden Bildung fehlt auch er rechte Umgang mit solchen Phänomenen. der Mensch sehnt sich nach dem Fenster das aus dem alltäglichen herausführt. Der Mensch stellt fest das alle Glück der Erde doch nur vorläufig ist, dass er trotz all der technischen Möglichkeiten immer noch unzufrieden ist, dass er immer noch sterblich ist und das letzte Hemd keine Taschen hat.
Die Antwort auf all diese Fragen sollte die Messe liefern wo sich Himmel udn Erde berühren.
Leider wird das oft als Gemeinschaftsmahl mit Leuten mit denen man freiwillig eher wenig zu tun haben würde, also als eine reine horizontale Veranstaltung zelebriert.
Das heißt der Mensch wird auch hier ausschließlich auf sich selber verweisen.
Das trifft den Kern und das tiefste Sehnen und Wissen des Menschen nicht.
Der Mensch weiß nämlich tief innen dass nur Gott retten und helfen kann.
Deshalb (notwendig verkürzt dargestellt) interpretiert der Mensch alles ungewöhnliche als automatisch göttlich und auch der der irgendwie ein Gotteserfahrung gemacht hat wird in eine blöde Rolle hinein gedrängt.
(wer von uns würde denn nicht stolz werden wenn fremde Leute ihn um Rat fragen würden und den Rat auch annehmen würden?)
Sorum denke ich sollten wir alle doch dem Lehramt folgend las uns lehrt das Privatoffenbarungen auch dann wenn sie anerkannt sind nicht zum verbindlichen Glaubensgut gehören.


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 Felizitas Küble 19. April 2011 
 

CHRISTUS rief die Sünder zur U m k e h r

@Léo le petit
Nachdem ich hier über den Status der wilden Ehe bei Vassula zum Zeitpunkt ihrer ersten \"Botschaften\" informierte, argumentieren Sie damit, daß Christus sich auf Erden auch mit Sündern unterhalten habe usw.
Richtig - aber er hat sie zur Umkehr aufgefordert.
Der Ehebrecherin sagte er: \"Gehe hin und sündige nicht mehr!
Er hat ihr aber keine kitschigen Liebeserklärungen ins Ohr geflüstet, wie ER dies - Vassula zufolge - ihr gegenüber am laufenden Meter tut
(siehe z.B. das von mir erwähnte \"Jesuszitat\" Vassulas, mit dem sie sich sogar vor dem Weltkirchenrat brüstete).

Die kirchliche Trauung erfolgte bei ihr aber erst sage und schreibe s e c h s Jahre nach den ersten \"Visionen\" -
also soll Christus ihr jahrelang im Zustand objektiv schwerer Sünde ständig Liebesgezwitscher sentimentalster Art zugeprochen haben?!
Eine völlig unglaubwürdige Vorstellung!


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 Tadeusz 19. April 2011 

@loveshalom

Was für Überraschung...
Auf der Seite: http://www.johnsanidopoulos.com/2011/03/announcement-on-vassula-ryden-by.html
kann man sowohl den griechischen Original der Ankündigung als auch seine englische und weiter unten französiche Übersetzung sehen.

Das stärkste Negativwort \"denounce\" lässt sich vielleicht als \"Auf das Schärfste verurteilen\" übersetzen - aber keinesfalls als \"exkommunizieren\".

Am besten wäre natürlich, wenn ein Grieche die Originallfassung noch einmal begutachten würde.

Das würde vielleicht helfen, persönliche Ansichten vieler Theologen in das Dokument des Patriarchats hineinzuinterpretieren.

Woher hat kath.net die deutsche Übersetzung des Dokumentes erhalten?

www.johnsanidopoulos.com/2011/03/announcement-on-vassula-ryden-by.html


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 M.Schn-Fl 18. April 2011 
 

@Ester

Liebe Ester,
Sie haben etwas ganz Wichtiges richtig angesprochen, wenn Sie sagen, dass das übereifrige Suchen nach Privatoffenbarungen ein Aufschrei von Menschen in spiritueller Not ist, die im Stich gelassen niemand haben, der sie (vor Ort) geistlich führt und die deshalb die Dinge nicht recht unterscheiden können.
So ist es.
Das sehen sie völlig richtig. Die Schuld dafür müssen einmal die Theologen tragen, die den Menschen das Mysterium lächerlich gemacht und wegrationalisiert haben und die Priester und Bischöfe, die - auch Kinder dieser Theologie - dem nichts entgegenzusetzen hatten.
Wenn Sie sagen, dass Menchen jeder Privatoffenabrung hinterher laufen, weil sie spirituell verdursten, dann ist auch dieses richtig, muss aber noch ergänzt werden.
Richtig ist nämlich auch, dass die Menschen schon immer einen Hang dazu hatten, hinter Gottes Pläne schauen zu wollen und wissen wollten, was kommt.
Das ging den Jüngern Jesu nicht anders.
\"Herr, stellst du in dieser Zeit das Reich wieder her?\"
Jesu Antwort: \"Es steht euch nicht zu, zu wissen.......\"
Gott lässt sich nicht in seine Pläne von den Menschen schauen, auch deshalb nicht, weil es für uns nicht gut ist.
Und doch sagt der Psalmist: \"Er hat Mose seine Wege wissen lassen und die Kinder Israels sein Tun.\"
Ist das ein Widerspruch. Nein!
Gott lässt seine Kinder das wissen, was sie brauchen um auf dem Weg seines Sohnes zu gehen und zu bleiben.
Die Kirche hat den Privatoffenbarungen an sich nie negativ gegenübergestanden. Nur behält sie sich vor, nach sorgfältiger geistlicher Prüfung manchmal über eine lange Zeit, durch ihre geistliche Leitung zu entscheiden, was mit der Lehre der Schrift und der Kirche übereinstimmt und was nicht. Sie hat unter Beistand des Heiligen Geistes und durch die Hilfe vieler Heiligen durch die Jahrhunderte Kriterien für die Echtheit solcher Phänomene entwickelt, die immer gut gegriffen haben.
Das ist auch im Falle Vassula so.
Dass manche Anhänger der Vassula das nicht wahr haben wollen und sogar die Exkommunikation bestreiten ist für mich ein Zeichen dafür, dass viele Menschen sich lieber ihre eigenen religösen Vorstellungen verwirklichen wollen, als auf die Kirche zu hören.
Das liegt leider im Trend der Zeit, deren Motto ist: Ich bin der Maßstab und ich entscheide nicht die Kirche.


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 Ester 18. April 2011 
 

@ Cyrill

es ist halt die Frage wer den Rummel veranstaltet, Vasulla oder ihre Fans.
Ich meine um Weihnachten wird ja auch ein ungeheurer, grauenerregender Rummel veranstaltet,. der in reine Geschäftemacherei ausartet (Weihnachtsgeschäft) trotzdem ist es wahr!
Ich hatte mal eine sehr ernsthafte Diskussion über Anna Katharina Emmerich darüber ob Joseph und Maria (so wie Anna Katharina ) es sieht zu den Essenern gehört haben oder nicht.
Mein Diskussionspartner lehnte das ab, weil die Essener Gnostiker gewesen seinen, höchstens Johannes könnte sich in deren Umfeld aufgehalten haben.
Ich argumentiert dann damit das doch die selige Anna Katharina Emmerich........
Er sagte dann wir müssen annehmen das die Selige in der besten Absicht in diesem konkreten eigene Ideen für göttliche Visionen hielt.
Wobei ja selbige Anna katharina Emmerich das was sie verstand an den Schauungen in der Gestatl eines schlecht gearbeiteten Hemdes sah.
Das scheint mir übrigens eines der prinzipiellen Problem zu sein. Mangelnde geistige Führung und Begleitung, sich selber überlassen der Seher.


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 Léo le petit 18. April 2011 

wilde Ehe?!

@ Felizitas Küble

Und unser Herr und Heiland hat, als Er noch auf Erden im Fleische weilte, stets nur zu Heiligen und Vollkommenen, sowie zu Theologen und Priestern gesprochen. Es wäre Ihm doch sicher nie in den Sinn gekommen, zu einem Sünder Sein Wort zu richten, oder gar einem verlorenen Schaf auch über einen längeren Zeitraum hinweg hinterherzugehen... Nein, unser Herr und Heiland hat sich nicht mit Sündern abzugeben! - So denken Sie?
Sie sollten sehr vorsichtig sein im Beurteilen und Verurteilen. Auch sollten jedem klar sein: wer das Wort des Herrn empfängt, ist dadurch noch lange nicht heilig. Als Beispiel nenne ich gerne den Stellvertreter des Herrn höchstpersönlich - der hat, obwohl Christus ihn 3 Jahre lang unterwiesen hatte, seinen Herrn und Meister flugs verraten.
1Kor 4,5: Richtet also nicht vor der Zeit; wartet, bis der Herr kommt, der das im Dunkeln Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen aufdecken wird. Dann wird jeder sein Lob von Gott erhalten.


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 Cyrill Erswill 18. April 2011 
 

Was mich stutzig machte: die Schrift veränderte sich

Mitte der 90er Jahre bekam ich die drei ersten Bücher von Vassula R. von einer Ordensschwester welche begeistert war von diesen \'Botschaften\'. Da es sich um eine sehr fromme Ordensfrau handelte habe ich die Bücher sehr sorgfältig quergelesen; nicht zu vergessen mit Gebeten zum Heiligen Geist bzw. mit Rosenkranzgebet.

Im ersten Band stiess ich dann auch auf Ausführungen über die Art des Empfanges der \'Botschaften\'. Darin hiess es, dass sich ihre Schrift veränderte wenn sie die Botschaften diktiert bekam. Beim Nachdenken über den Unterschied zu sonstigen Arten der Botschaftsvermittlung z. B. bei den Fatimakindern (siehe Prof. Fonsca: Maria spricht zur Welt) oder bei der Entstehung der Evangelien bzw. beim Schreiben der Evangelisten (siehe Maria von Agreda: 8. Buch, Neuntes Hauptstück - Berufung der Evangelisten und Entstehung ihrer Evangelien) wurde mir klar, dass bei Vassula R. die Freiheit des Menschen beschnitten wird. Also war mir eindeutig geworden, dass bei Vassula R. etwas wohl nicht so ganz stimmen kann.
Dann bin ich auch noch zu einem sog. Gebetstreffen mit Vassula R. in meiner Nähe gefahren. Und da habe ich dann letztendlich quasi eine Werbeveranstaltung für die \'Seherin\' und für ihre Bücher erlebt. Das hat mir dann so gereicht, dass ich der Ordensfrau sicher vom Lesen weiterer Vassula-Bücher abraten konnte. Wenn solch ein Rummel um sogenannte \'Seher\' gemacht wird, wie ich ihn da erlebt habe, dann kann das Urteil nur lauten, vorsichtig ausgedrückt: zweifelhaft.

Wir können nur beten für solche Menschen, welche durch die Ichbezogenheit gar nicht mehr merken, wo der grosse Unterschied liegt zwischen Kontakten zum großen und demütigen Gott (siehe Karwoche und heilges Triduum) und zu einem Selbstbezogenen Gegenpart. Der Widersacher Gottes und der Menschen ist uns armen Geschöpfen haushoch überlegen, er weiss wie er uns hereinlegen kann mit seinem theologischen Wissen. Er ist in der Lage Gutes so mit Schlechtem zu mischen, dass wir es kaum oder gar nicht merken können.


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 Ester 18. April 2011 
 

Ich bin selber sehr unsicher was die

diversen Seher und -innen angeht.
Oft ist es nichtssagendes Zeug und dann werden oft Verheißungen gemacht auf dem Niveau eines Zeitungshoroskops. Will heißen wenn man die Sache lange genug dreht, dann passt es schon.
Trotzdem und das irritiert zumindest mich, gedeihen im Umfeld der Seher die Berufungen.


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 fra0nz 18. April 2011 
 

Sehr vernünftig!

@Llokab - weiter so.


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 Felizitas Küble 18. April 2011 
 

@Ester
Die \"Prophetie\" Vassulas zum 11. September
ist teils unrichtig (Erde bebte nicht!), teils nicht sonderlich präzise.
.
Zudem ändert selbst eine richtige Ankündigung nichts an der Verwerflichkeit irrgeistiger Botschaften, sonst könnten wir uns ja auch der Hellseherei annähern, denn auch dort findet ein \"magisches\" Huhn mal ein richtiges Korn.

Sodann allgemein zur Ehe-Situation von Vassula zum Zeitpunkt ihrer ersten \"Visionen\" - auf eben d i e s e n Zeitpunkt kommt es nämlich an.

Wiki berichtet biograpisch Folgendes:

\"Vassula Rydén....Im November 1966 schloss sie in Lausanne ihre erste Ehe. Diese Ehe wurde im November 1980 in Schweden geschieden. Im Juni 1981 heiratete sie standesamtlich den Schweden Per Ryden.

Im Oktober 1991 heiratete sie ihren Ehemann auch kirchlich in einer griechisch orthodoxen Kirche in Lausanne.
Seit 1985 berichtet sie von Visionen von Jesus, Gott und Maria.\"

Sofern diese Daten stimmt, bleibt also festzuhalten:
Als Vassula ihre ersten \"Botschaften\" erhielt,
nämlich 1985, lebte sie in wilder Ehe.

Muß das noch kommentiert werden?


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 Ester 18. April 2011 
 

Scheint echt kompliziert zu sein

mit der Frau Ryden.
Zunächst ist mal festzuhalten das V. Ryden offensichtlich den 11. September vorhergesehen hat.
Dann ist festzustellen, dass im Bereich der Privatoffenbarungen es immer um 2 Dinge geht. Entweder alles kommt Knüppeldick und dann wird die Kirche erneuert , gereinigt u.s.w wieder dastehen und alles wird gut.......
Oder auch irgendeine Eingreifen des Himmels wird geschehen und dann wird alles gut (ich weiß ist verkürzt, aber ist ja nur ein post).
Das alles steht im Widerspruch zu dem was uns von offizieller Seite beständig eingeredet wird, da hört es ich nämlich so an \"Wenn wir nun den Zölibat abschaffen die Frauen weihen und und vor allem nicht an das halten was von Rom kommt, dann wird alles besser .s.o....\"
Sorum halte ich diese ganze Privatoffenbarerei einfach für den Aufschrei armer, phantasiebegabter Menschen, die ein Gespür für die spirituelle Not haben und eben mangels geistlicher Führung, die Dinge nicht recht unterscheiden können.
Auch die Fans solcher Privatoffenbarungen sind einfach Leute die spirituell verdursten und deshalb diesen Dingen nachlaufen.
Wobei ich persönlich auch nicht sehe wie das was wir als Kirche so kennen (Pfarreien, Diözesen und Verbände) wieder auf die Füße kommen soll.
So scheinen mir die Offenbarungen mehr Symptom, als Ursache zu sein und deshalb verwundert mich, dass zwar Schriften verboten und gewarnt wird, aber nicht geholfen wird.


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 Smaragdos 18. April 2011 
 

Was in diesem kath.net Artikel unpräzise dargestellt ist und von daher für Verwirrung sorgen kann, ist, dass folgender Teil: \"Joseph Kardinal Ratzinger bestätigte, dass ein gründlicher Dialog mit Vassula Rydén geführt wurde, und dass Frau Rydén hilfreiche Klarstellungen hinsichtlich der Ehesituation sowie einiger Schwierigkeiten dargelegt habe, die in der vorgenannten Notifikation bezüglich ihrer Schriften und ihrer Teilnahme an den Sakramenten vorgebracht wurden. Deshalb informierte er die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen von fünf Ländern, die besonders ablehnend gegenüber dem „Wahren Leben in Gott“ eingestellt waren.\"

Dieser Teil also wird zwischen den Text der Notifikation vom 6. Oktober 1995 und den Satz: \"Im Dezember 1996 hatte die Kongregation für die Glaubenslehre mitgeteilt:...\" eingrückt, was den Anschein erweckt, dass der gründliche Dialog mit Vassula zwischen Oktober 1995 und Dezember 1996 stattfand und durch diese neue Stellungnahme der Glaubenskongregation (von Dezember 1996) wie schon überholt sein könnte, was aber nicht der Wirklichkeit entspricht. Denn dieser intensive Dialog zwischen Ratzinger und Vassula wurde erst um das Jahr 2000 und noch später geführt.

Was ich damit sagen möchte, ist, auch wenn Kardinal Levada 2007 erneut bekräftigt hat, dass der Bescheid von 1995 weiterhin gültig sei, dass es zwischen der Notifikation von 1995 - die übrigens nur eine Warnung und kein definitives (negatives) Urteil ist- und heute einen nicht unerheblichen Fortschritt in Form einer ernst zu nehmenden Klärung zwischen dem Vatikan und Vassula gegeben hat, die man nicht einfach leichtfertig ignorieren darf, will man redlich mit dem ganzem Thema umgehen.


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 Felizitas Küble 18. April 2011 
 

BIBEL kündigt nicht Erweckung, sondern Abfall an

@Kalyx
Zur Klarstellung betr. Chiliasmus oder auch
(Prä/Post-)Millenarismus:

Das kirchliche Lehramt verkündet nicht, daß Christus n a c h seiner Wiederkunft ein irdisches Friedenseich (tausendj. Reich) errichten wird, lehnt eine solche Auffassung aber auch nicht ausdrücklich ab.
Einige Apologetiker und frühe Kirchenlehrer hatten an eine solche Vorstellung per wörtlicher Bibelauslegung nämlich geglaubt.
Wer es unbedingt auch so halten möchte,
darf das tun.

Was die Kirche hingegen stets
a b g e l e h n t hat, ist die Ankündigung eines
solchen universalen Reiches v o r der
Wiederkunft Christi.

Dies wird in der vatikanischen Note Vassula ja auch vorgehalten - und zwar zu Recht, weil sie damit der Heiligen Schrift widerspricht.

Endzeit-Schwärmerei ist nämlich unnüchtern und unbiblisch, denn die das Neue Testament lehrt, daß die Endzeit beileibe keine weltweite Erweckung bringt, sondern das Gegenteil: den allgemeinen Glaubensabfall:

Christus selbst fragt:
„Wenn ich wiederkomme, werde ich noch Glauben finden auf Erden?“ (Luk 18,8)

Glaubensabfall und das Auftreten des Antichristen werden die Zeit vor Christi Wiederkunft bestimmen:

So schreibt Paulus in 2 Thess 2,1-8
„Brüder wir schreiben euch über die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus!
... Lasst euch nicht irreführen und aus der Fassung bringen, wenn in einem prophetischen Wort... oder in einem Brief, der angeblich von uns stammt, behauptet wird, der Tag des Herrn sei schon da...
Denn zuerst muss der Abfall kommen und der Widersacher, der Mensch der Gesetzlosigkeit, offenbar werden.
Jesus, der Herr, wird ihn durch den Hauch seines Mundes töten und durch seine Ankunft und Erscheinung vernichten...“

Ebenso in 1 Tim 4,1, wo Paulus mitteilt, daß „in den letzten Zeiten einige vom Glauben abfallen und verführerischen Geistern und satanischen Lehren anhängen.“

Was gilt nun:
Die Heilige Schrift oder die \"Erleuchtungen\"
selbsternannter \"Begnadeter\" etc...?!?!


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 Kalyx 18. April 2011 

Chiliasmus, wörtliche Exegese, Angriffe ad personam

Was ist hier eigentlich mit Chiliasmus gemeint?

Die Vorstellung des Joachim von Fiore über ein \"Reich des Heiligen Geistes\"?
Oder der ursprüngliche Chiliasmus, wonach bei der Wiederkunft Christi ein tausendjähriges Reich seiner Herrschaft anbrechen soll?

Es ist zwar richtig, dass die Kirche beide Vorstellungen ablehnt, aber dass diese Ablehnung biblisch begründbar ist, kann nicht hergeleitet werden:
\"Und ich sah Stühle, und sie setzten sich darauf, und ihnen ward gegeben das Gericht; und die Seelen derer, die enthauptet sind um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen, und die nicht angebetet hatten das Tier noch sein Bild und nicht genommen hatten sein Malzeichen an ihre Stirn und auf ihre Hand, diese lebten und regierten mit Christo tausend Jahre. Die andern Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis daß tausend Jahre vollendet wurden.\"
(Offenbarung des Johannes 20,4-5)

Wenn das tausendjährige Reich die ganz normale Zeit seit der Kreuzigung Christi ist, die Kirchengeschichte, dann frage ich mich, wo von den Toten auferstandene gerechte Seelen das endzeitliche Gericht erfahren haben, während die anderen Toten in der Unterwelt verblieben sind. Hab ich da was verpasst?

Natürlich kann man immer sagen: \"ja das ist nur symbolisch.\"

Heutzutage wird von den meisten Theologen, selbst von konservativen, sogar den Evangelien keine absolute Unfehlbarkeit und wortwörtliche Wahrheit zugesprochen. Im Gegenteil werden die, die an einer wörtlichen Lesart der Bibel festhalten, oft als \"Irrlehrer\" verschrien (z.B. bzgl \"Chiliasmus\"). Und jetzt sollen, wenn die Bibel schon nicht wörtlich genommen wird, alle Privatoffenbarung wörtlich genommen werden müssen? Wenn aber nicht, so sind auch die Privatoffenbarungen der Vassula Ryden ja vielleicht nur symbolisch zu verstehen?

Wenn die Offenbarung des Johannes nicht wörtlich auf die Goldwaage zu legen ist, dann sind es die Privatoffenbarungen der Frau Rydén erst recht nicht.

Hierzu auch 5. Mose 18,21-21:
\"Und wenn du denkst: Woran können wir ein Wort erkennen, das der Herr nicht gesprochen hat?, dann sollst du wissen: Wenn ein Prophet im Namen des Herrn spricht und sein Wort sich nicht erfüllt und nicht eintrifft, dann ist es ein Wort, das nicht der Herr gesprochen hat. Der Prophet hat sich nur angemaßt, es zu sprechen. Du sollst dich dadurch nicht aus der Fassung bringen lassen.\"

Ich lese das so, dass selbst alttestamentliche Propheten Fehler machen können: im Übereifer etwas hinzudichten, oder übers Ziel hinausschießen. Denn wenn mit diesen Worten nur \"falsche Propheten\" gemeint sein würden, dann wäre der positive, affirmierende Begriff \"Prophet\" hier fehl am Platz.
Wenn diese Regel selbst für die großen Propheten gilt, wieviel mehr für etwaige kleine Privatoffenbarungen?

Man muss ja an die Schriften der Frau nicht glauben, aber es gibt/gab andererseits auch keinen Grund, sie infam und ad personam zu beleidigen oder gar sie wegen ihres Glaubens zu exkommunizieren.


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 Felizitas Küble 18. April 2011 
 

VATIKAN-Note gegen Endzeit-Schwärmerei

Im Zusammenhang mit Joachim von Fiore wurde bereits darauf hingewiesen, daß sich das kirchliche Lehramt gegen Endzeitschwärmereien (Reich des Heiligen Geistes, kath. Friedensreich, weltweite Erweckung vor der Wiederkunft Christi etc)
aussprach und weiter ausspricht.

Dies geschieht ausdrücklich auch in der Vatikanischen Note zu Vassula von 1996.
Kardinal Ratzinger schrieb damals wörtlich über Vassulas \"Botschaften\":

\"In chiliastischer Weise wird ein entscheidendes und glorreiches Eingreifen Gottes prophezeit, der im Begriff sei, auf Erden noch vor der endgültigen Ankunft Christi ein Zeitalter des Friedens und des allgemeinen Wohlergehens zu errichten.\"

Hinsichtlich des ebenfalls hier bereits erwähnten \"automatischen Schreibens\" (das man sonst aus dem Spiritismus und Heidentum kennt) heißt es in dieser Notifikation:

\"Abgesehen davon, daß der verdächtige Charakter der Art und Weise, mit der diese angeblichen Offenbarungen geschehen, im Auge zu halten ist, ist es geboten, auch einige in ihnen enthaltene doktrinäre Irrtümer hervorzuheben.\"

Damit dürfte doch für Klarsichtige
alles gesagt sein.


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 Michael Ostermann 18. April 2011 
 

Meine Liebe zu Jesus vertieft

Durch Vassulas Schriften ist meine Liebe zu Jesus sehr vertieft worden, nachgeordnet auch mein Gehorsam und meine Liebe zu Papst und Lehramt der katholischen Kirche. Gott segne und behüte sie!!


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 M.Schn-Fl 18. April 2011 
 

Zur Sache

Als Vassularianer bezeichne ich die, die die Entscheidung der Glaubenskongregation über die Schriften der Vassula Ryden unter Leitung des derzeitigen Papstes als Präfekt nicht annehmen wollen und sich über diese stellen.
Damit wird die Entscheidung dieser Kongregation, in der die besten Fachleute der Kirche sitzen, sorgfältig vom jetzigen Papst ausgewählt, aus den Angeln hehoben, indem einige sagen: Auch die können irren, wir nicht, denn wir haben es von Gott, Ich persönlich empfinde das als eine ungeheure Anmassung.
Für mein katholisches Verständnis sind diese Entscheidungen, die der Stellvertrter Christi auf Erden abzeichnet,
uneingeschränkt gültig.
Ich werde niemals meine persönliche Überzeugung über das höchste Lehramt stellen und behaupten , auch dieses könne irren, während ich recht habe. Das hiesse ja,diese Kongregation und der Heilige Vater irren und hören nicht auf den Heiligen Geist, während der Heilge Geist zu mir wahrhaftig spricht.
Einen Zwang zu verspüren, etwas zu lesen und zu tun, ist nicht die Art der des Heiligen Geistes sondern die Art des Widersachers. Der Heilige Geist lädt uns ein, erklärt uns die Schriften, ermahnt uns und führt uns sanft und ohne Zwang aber unfehlbar zu Jesus.

Ich habe Frau Ryden erlebt und ihr aufmerksam zugehört und einige ihre Schriften gelesen.
Ich habe keinen Zweifel daran, dass sie einen starken Impuls des heiligen Geistes hatte, aber diesen durch ihr eigene, sehr menschliche Bedürfnisse und Haltungen überlagert, ja verdrängt hat.
Sie sagt immer noch sehr viel Gutes mischt das aber mit ihrer eigenen fehlerhaften Auffassung der Heiligen Schrift und der Tradition. Und wenn ihr das die Experten der Glauubenskongregation unter Leitung von Kardinal Ratzinger sowie das Oberhaupt ihrer eigenen Kirche nachdrücklich bescheinigen, dann ist es meiner Meinug nach ein Unding, dass gläubige Laien oder Priester ihren eigenen Eindruck als göttlich eingegeben betrachten und sich über die apostolische Autorität stellen.
Ich spreche hier keinen direkt an und will auchn niemand persönlich angreifen, aber meiner Meinug nach wäre ein solches Verhalten eine ungeheure Anmassung.

@fraunz
Ihre Kommentar berührt mich sehr, weil er Ihr Bemühen um wahre Gotteserkenntnis bewegend zum Ausdruck bringt.
Eine der wichtigsten Bitten des Christen an den Heiligen Geist sollte die Bitte um die Gabe der Unterscheidung der Geister sein. Die miesten glauben sie hätten sie, aber sie ist eine der leuchtenden Gaben des Heiligen Geistes, die mit Demut erbeten werden muss. Wir christen brauchen sie nötiger als alles andere.
Man muss die Dinge unterscheiden können.
Sie schreiben hier, dass die Muttergottes in Bayside sagt haben soll, dass Teilhard de Chardin in der Hölle sei. Sofort müsste das ihren Verdacht erwecken. Die Muttergottes hat in Fatima gesagt, dass einige im Fegfeuer sind aber niemals. dass eine bestimmte Person in der Höllre sei.
Sie berufen sich auf Maria Simma. Mir sehr sympathisch, denn ich habe Maria Simma noch persönlich erlebt. Im Gegensatz zu Vassula Ryden hat sie ihre einfache Demut bis zm Tode bewahrt. und das ist e i n wirkliches Echtheitszeichen.
Maria Simma hat immer gesagt, dass die armen Seelen niemals sagen, ob oder dass eine bestimmte Person in der Hölle ist..
Also Vorsicht mit Aussagen bestimmter Leute über \"Botschaften\".
es gibt auch Leute, die von der Kirche anerkannte Botschaften durch ihre eigenen Zutaten verfälschen.
Es ist also für uns Gläubige sehr hilfreich, wenn wir uns auf die Experten der heiligen Kongregation für die Glaubenslehre verlassen.


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 queenbix 18. April 2011 

Annulliert

Ich wollte nur - da Felizitas Küble von der orthodoxen Scheidung sprach - nochmal darauf hinweisen:
Im Falle Vassulas war es keine Scheidung, sondern eine Annullation. Darum durfte sie den zweiten Ehemann sakramental heiraten, mit weißem Brautschleier. So wie man bei den Orthodoxen die (erste) Ehe schließt.

Die von F.K. angesprochene Praxis bei Scheidungen sieht eine zweite oder gar dritte Ehe zwar vor, aber \"ungern\", bzw. nach einer gewissen Buße. Diese 2. oder gar 3. Eheschließung wird daher auch vom Äußeren her karger gehalten.

Das alles war bei Vassula nicht so. Ihre jetzige Ehe ist eine sakramental geschlossene Ehe nach der Annullierung durch die orth. Kirche. Und für diese Annullierung muss es Gründe gegeben haben, d.h. die \"erste Ehe\" war gar keine.

Wie gesagt: Wer Vassula verurteilen will, darf das nicht wegen ihrer persönlichen Ehesituation tun, sondern muss inhaltliche Gründe anführen.

Auch das Gebahren ihrer \"Fans\" kann kein letztes Kriterium sein, wobei ich aber gerne zugebe, dass auch ich mich schon über Leute geärgert habe, die fast zwanghaft versuchten, die WLiG-Botschaften an den Mann zu bringen.


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 Felizitas Küble 18. April 2011 
 

Visions-Irrtümer bei Heiligen - ein Beispiel

@Ester
Hier folgt nun ein seit Jahrhunderten bekanntes Beispiel für eine un-echte Erscheinung bei einer Heiligen:

Kardinal Prosper Lambertini, der spätere Papst Benedikt XIV., hat es der Nachwelt im 18. Jahrhundert als warnendes Beispiel vor Augen gehalten, um aufzuzeigen, daß sich auch Heilige hinsichtlich Visionen und Privatoffenbarungen ohne weiteres irren können; der Kardinal wollte mit seinem Beispiel vor einer ungesunden Wundersucht warnen:

Die hl. Katharina von Siena hatte seinerzeit behauptet, eine Marienerscheinung erhalten zu haben, wobei die Gottesmutter ihr gesagt habe, sie sei n i c h t die Unbefleckt Empfangene.

Daß diese Vision nicht himmlisch verursacht sein kann, liegt auf der Hand - damals aber keineswegs, denn sogar Thomas v. Aquin
lehnte die Vorstellung von einer Bewahrung Mariens vor der Erbsünde ab (er konnte dies nicht mit der Allgemeinheit der Erbsünde vereinbaren).

Damals gab es zwischen Franziskanern (pro Immaculata) und Dominikanern (mit dem hl. Thomas contra Immaculata) langandauernde Lehrstreitereien, die von der Kirche erlaubt wurden, weil es damals noch kein Immaculata-Dogma gab.
Folglich durfte legitim darüber diskutiert werden.
Kein Vernünftiger macht dem hl. Thomas einen ernsthaften Vorwurf, daß er sich in dieser Frage geirrt hat.

Allerdings hat er sich nicht auf eine Erscheinugn berufen - im Unterschied zu Katharina von Siena, die ebenfalls dem Dominikanerorden angehörte.

Woran Kardinal Lambertini als mahnendes Beispiel erinnerte, darf auch uns heute noch zu denken geben.


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 Felizitas Küble 18. April 2011 
 

Joachim von Fiore und die Endzeitschwärmer

@Ester
Ihre Hinweise und Gedankenanstöße sind grundsätzlich völlig berechtigt.

Der von Ihnen erwähnte Abt Joachim von Fiore steht zwar manchmal in Heiligenbüchern und gilt mitunter als Quasi-Seliger, ist aber nie offiziell selig- oder gar heiliggesprochen worden.

Die Kirche hat seine Endzeit-Schwärmereien damals klar abgelehnt, die - vereinfacht dargestellt - darauf hinausliefen, daß auf das Reich des Vaters (AT) und das Reich des Sohnes (NT) nun bald mit einem Reich des Heiligen Geistes zu rechnen sei, was er als \"Drittes Reich\" bezeichnete.

Da die Nationalsozialisten einer politischen Variante der Endzeitschwärmerei verfielen und sich für die Urheber eines \"tausendjährigen Reiches\" hielten, haben sie diesen Audruck Fiores übernommen bzw mißraucht.

Gleichwohl widersprachen Fiores Vorstellungen von einem \"Reich des Hl. Geistes\" (Chiliasmus) der Heiligen Schrift, weshalb die Kirche sich mit Recht davon distanzierte.
Doch derlei irrgeistige Vorstellungen von einer weltweiten Erweckung, einem \"zweiten Pfingsten\" und dergl. sind in der Pfingstbewegung und \"Charismatischen Erneuerung\" durchaus längst wieder lebendig geworden, doch sie werden durch Wiederholung nicht richtiger.


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 Ester 18. April 2011 
 

Versuch die Sache zu vesachlichen,

was das Problem allerdings noch verschärft.
Öfter werden in den Diskussionen über \"moderne\" Seher die alten Heiligen angeführt.
Wo es dann heißt \"Ja diese alten, \'echten\' Heiligen die hatten auch Visionen und das war alles rechtgläubig\"
Ein bißchen Lektüre von Heiligengeschichten zeigt sooo einfach ist die Sache nicht.
Der \"Erfinder\" des Chilliasmus ist der Abt Joachim von Fiore.
Obwohl selbiger als unchristlich gilt steht der Joachim von Fiore immer noch in den Heiligenkalendern.
Ich denke mal ein prinzipielles Problem der \"Seherei\" ist das ist, wenn es denn nicht eh Schwindel ist, so ähnlich wie in der Schule.
Der Lehrer erklärt es eindeutig (wenn er gut ist) (und Christus bzw Maria sind die allerbesten Lehrer)) udn ist oft fasziniert davon was die Kinder verstanden haben.


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 Felizitas Küble 18. April 2011 
 

Vassula widerspricht dem Credo von Bibel und Kirche

@franz
Sie beschreiben, daß Sie sich gegen Ihr inneres Sträuben quasi dazu gezwungen fühlten und fühlen, Vassula-Bücher zu lesen - und sie führen dies direkt auf Gott zurück - und klagen sich sogar an, wenn Sie diesem inneren Zwang nicht immer gefolgt sind.

Bedenken Sie bitte, daß der Heilige Geist uns die rechtverstandene Freiheit der Kinder Gottes schenkt und keineswegs Zwang ausübt.
Er \"zwingt\" uns nicht einmal, die göttlichen Gebote einzuhalten (er regt uns aber dazu an, wenn wir hierfür offen sind) - aber gewiß zwingt uns der Geist Gottes nicht zur Lektüre von \"Botschaften\", die offensichtlich unsinnig sind und zudem kirchlich kritisiert wurden.

Für diesen Vassula-Unfug liefern Sie jetzt selber ein Beispiel:

\"Doch in einem bestimmten Sinn hätte viele Male während der Lektüre ein einziger Satz genügt um zu der Überzeugung zu gelangen, dass Frau Rydén k e i n e falsche Prophetin ist.
Zum Beispiel dieser (Jesus sinngemäß zu Vassula): \"Auch wenn sie mein Kommen zu verhindern versuchen - ich werde durch die Ritzen und Spalten in den Mauern und Dämmen kommen (wie das Wasser).\"

Das dokumentiert den Widerspruch von Vassula-Botschaften zur göttlichen Botschaft, der Heiilgen Schrift.
Dort heißt es klar, daß Christus keineswegs durch \"Ritzen und Spalten\" wiederkommt (als ob dies der Weltenrichter nötig hätte), sondern in Macht und Herrlichkeit, wie es auch im Großen Credo heißt:
\"Er wird wiederkommen in Herrlichkeit....\"


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 Elija-Paul 18. April 2011 
 

Bitte sachlich!

Ich schließe mich gerne der Mahnung von Gandalf an und wäre froh, wenn sich die weitere Diskussion mehr auf der sachliche Ebene bewegt!

Nach wie vor kenne ich die Schriften von Vassula Ryden (noch) nicht und vertraue auch prinzipiell einem kirchlichen Urteil. Das schließt allerdings ein, daß auch kirchliche Urteile sich (zunächst) irren können und daher sind Nachfragen ohne Autoritätsverlust zu erzeugen durchaus angebracht.
Hilfreich war für mich der Verweis von queenbix auf Seiten, in denen Frau Vassula Stellung nimmt zu den kritisierten Passagen.

Problematisch finde ich die Beurteilung von Frau Vassula im Sinne von mangelnder Demut und Terminis wie \"selbsternannte Prophetin\" sind auch nicht sonderlich hilfreich. Auch scheint mir der Rückschluß von evtl. zu einseitigen Anhängern von Frau Vassula auf sie selbst zu gewagt, denn eine Idealisierung geschieht leider öfter, und muß nicht im Sinne von Faru Ryden zu sein.

Inzwischen habe ich durch die verschiedenen Stellungnahmen jedefalls zusätzliche Motivation erhalten meinen russischen Freunden hier in Jerusalem hoffentlich eine Hilfestellung geben zu können.


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 Gandalf 18. April 2011 

@alle

EINE BITTE an ALLE: Könnte man bitte über dieses Thema sich sachlich sich unterhalten und hier nicht nicht dann mit persönlichen Untergriffen agieren! Dies gilt für so einige hier, die hier schnell mit persönlichen Angriffen arbeiten.


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 fra0nz 18. April 2011 
 

Oh weh, oh weh

Ich bin dankbar, dass Gott mir die Gnade geschenkt hat, dass ich häufig das Wort Gottes der Heiligen Schrift hören und lesen darf. Wäre es so, wenn Gott es nicht gewollt hätte?
Gar nicht hatte ich vor, ab einem bestimmten Zeitpunkt meines Lebens (ich bin über 50) mich noch mit geistlicher Lektüre zu beschäftigen. Doch Gott wollte es anders. Nächtelanges Lesen. Ich hatte das nie vorgehabt - sträubte mich irgendwie immer noch dagegen. Doch Gott ließ nicht locker - immer wieder musste ich diese Dinge lesen - auch einen großen Teil der Schriften von Frau Rydén. (Schätzungsweise 10% von dem, was sie geschrieben hat, aber sie hat sehr viel geschrieben.)
Doch in einem bestimmten Sinn hätte viele Male während der Lektüre ein einziger Satz genügt um zu der Überzeugung zu gelangen, dass Frau Rydén k e i n e falsche Prophetin ist. Zum Beispiel dieser (Jesus sinngemäß zu Vassula): \"Auch wenn sie mein Kommen zu verhindern versuchen - ich werde durch die Ritzen und Spalten in den Mauern und Dämmen kommen (wie das Wasser).\"
Als Gott mich vor ca. zehn Jahren \"zwang\", so viel zu lesen - und das ist im Prinzip auch jetzt noch so - nur folge ich diesem Antrieb nicht immer, weil ich eben ein Sünder bin wie die meisten von uns und vielleicht sogar der schlimmste. Als mich Gott nun sanft dazu brachte, sage ich, musste ich nicht nur bestimmte Teile von Vassulas Schriften lesen - sondern auch viele andere Sachen. Darunter die Berichte von Frau Simma. Die Große Botschaft von La Salette. 1982-84 beschäftigte ich mich intensiv mit Teilhard de Chardin (40seitige Hausarbeit, in deren Titel der Name Teilhard de Chardin aufschien). Bis ich vor ca. fünf Jahren auf die Botschaften von Bayside, New York, stieß, in denen die Muttergottes wörtlich mitteilte: \"Teilhard de Chardin ist in der Hölle\" (Teilhard starb am Ostersonntag 1955). Ich war erschüttert. Aber ich hatte nicht das geringste Problem es zu glauben und es anzunehmen mit allen Konsequenzen für mein eigenes geistliches Leben.
Viele übernatürliche Glaubensquellen unserer Zeit (so genannte Privatoffenbarungen, die keine Offenbarungen für den \"Privatgebrauch\" sind, sondern, wenn sie echt sind, aus der Gnade Gottes zusätzliche Hilfen und \"Verfeinerungen\" für unsere Zeit) sind nicht gedacht als Konkurrenz zur Offenbarung der Heiligen Schrift und schon gar nicht als Konkurrenz zum Katechismus. Sie bringen Gottes Souveränität zum Ausdruck. Sie bringen zum Ausdruck, was wir vergessen haben - all jene Wahrheiten, die wir so gern verdrängen.
Ich bete für Frau Rydén, dass ihre Kreuzesnachfolge unserem Herrn Jesus Christus ein wirkliches Pascha wird, an dem der Vater Sein Wohlgefallen hat.


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 M.Schn-Fl 17. April 2011 
 

Die Vassularianer

@MarinaH.
Es ist wirklich grotesk, die Vorgänge um Vassula mit Medjugorje zu vergleichen.
Jeder überzeugte Christ, der das Evangelium kennt, will die Einheit der Christenheit. Dafür braucht es nicht eine \"Offenbarung\" besonderer Art an ein Person. Das hat Jesus im \"hohenpriesterlichen Gebet\" ( Joh.17) ein für alle mal als Bitte an den Vater ausgesprochen.

Was die Vassularianer betrifft, so hat es keinen Sinn diese überzeugen zu wollen. Sie werden weiter wie hier geschehen ihre \"Prophetin\" mit dem \"Galiläer\" d.h. mit Jesus selbst und mit den grossen Propheten des Alten Testamentes gleich stellen.
Sie werden auch weiter, wie hier geschehen,sich über die Glaubenskongregation und über den Patriarchen von Konstantinopel stellen und werden ihr falsches Verständnis und ihre Unwissenheit in der Lehre der Kirche als gründliches Studium der Vassulaschriften bezeichnen, das über dem Lehramt steht.
Der Fall Vassula hat sektenhafte Züge und das zeigt eben ganz deutlich, dass es sich hier nicht um Offenbarung von oben handelt sondern um menschlichen Hochmut und Dünkel.
Und wenn Frau Ryden ihren gelenkten Ergüssen noch 100 Bände hinzufügt, werden auch diese von den Vassularianern auf den Knieen entgegegenommen und diese unendliche Geschwätzigkeit für Gottes Wort gehalten.
Die göttliche Offenbarung allerdings kam mit den Schriften des Alten und Neuen Tesztamentes völlig aus. Dort steht alles, was wir wissen müssen.
Nicht , dass ich gegen Privatoffenbarungen wäre. Ganz im Gegenteil.
Viele Heilige haben im göttlichen Auftrag gesprochen. Viele Botschaften wurden von der Kirche anerkannt. Wir sind so reich daran, dass wir es nicht nötig haben, jedem oder jeder geltungsbedürftigen \"Seher(in)\" nachzulaufen. Die von der Kirche anerkannten Seher mit ihrer Botschaft haben im Gegensatz zuVassula niemals etwas gesagt, dass gegen die Lehre der Kirche verstösst.
Die letzte Entscheidung darüber hat in unserer Kirche die Glaubenskongregation in Vertretung des Stellvertreters Christ auf Erden zu fällen. Dieser heisst zur Zeit Benedikt XVI., der als Kardinalpräfekt der Glaubenskongreagtion die Entscheidung über die Schriften der Vassula gefällt hat.
Diese ist von gläubigen Katholiken einzusehen und anzunehmen.
Aber in einer Gesellschaft, in der der tödliche Virus \"Ich-bin-der-Maßstab\" regiert, werden auch weiterhin einzelne Katholiken sich über die lehramtlichen Weisungen stellen und sagen: \"Ich habe die Schriften der Vassula gelesen und sie sind göttlichen Ursprungs. Punkt um!\"
Und das ist so wenig katholisch wie WisiKi und andere Sekten.


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 ollaw 17. April 2011 
 

Ich für meinen Teil versuche lieber die Bibel zu lesen und nicht Vasula . In ersterer kann man ein ganzes Leben studieren und entdeckt immer Neues , man kommt nie zuende .Was Gott wollte , dass wir wissen sollen , hat er uns in diesem sogenannten Wort Gottes zu wissen gegeben . Dem soll nichts hinzugefügt und nichts weggenommen werden . Privatoffenbarungen , vor allem wenn sie auch noch gewinnbringend in Buchform vertrieben werden, stehe ich grundsätzlich sehr zurückhaltend gegenüber .


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 Haiverin 17. April 2011 
 

@Schlegl

Sie schreiben:
\"Wenn die Glaubenskongregation die selbsternannte Prophetin nur GEWARNT hat, dann deshalb, weil diese der katholischen Kirche nicht angehört\"

Da haben Sie wohl gehörig etwas missverstanden, denn die Glaubenskongregation hat nicht die Vassula Ryden \"gewarnt\" oder \"ermahnt\", sondern die Gläubigen der katholischen Kirche dazu angehalten in dieser Angelegenheit eine \"Unterscheidung der Geister\" vorzunehmen.

Statt einer \"Warnung\" oder \"Mahnung\" hat die Glaubenskongregation vielmehr einen Meinungsaustausch begonnen und Fragen gestellt und darauf Antwort bekommen. Diese Antworten zu lesen könnte auch für Kritiker erhellend sein.

Sie schreiben weiterhin:
\"Ein letztes Urteil stand der orthodoxe Schwesterkirche\"(zu)

Ein letztes Urteil steht wohl nur Gott zu? oder aber Hw Schlegl, der sich zwar nach eigener Aussage nur \"wenig\" mit dem Thema beschäftigt hat und auch \"wirklich wichtigeres zu tun, als mich mit mit solchen \"Offenbarungen\" zu beschäftigen\", sich aber dennoch ein vernichtendes Urteil erlaubt ohne irgendwelche Fakten zu kennen oder Roß und Reiter zu nennen, bezüglich der Tatbestände die ein solches Urteil rechtfertigen würden.

Weiterhin schreiben Sie, rechtüberheblich \"Theologie zu studieren, dauert 6 Jahre, einen Kurs für theologische \"Hobbybastler\" kenne ich nicht\".
Dies soll wohl insinuieren, dass alle nicht studierten Theologen \"Hobbybastler\" sind, die sowieso keine Ahnung von irgendetwas haben.

Ihr sechsjähriges Studium der Theologie scheint Sie jedenfalls nicht vor Ressentiments und unfundierten Stellungnahmen bewahrt zu haben, was Themen anbelangt von denen Sie keine Ahnung haben.

Ich bin jedenfalls sehr froh, dass es die Glaubenskongregation gibt, die so differenzierte und wohl überlegte Stellungnahmen herausgibt und wenn nötig auch Nachfragen stellt, und so das Feld nicht irgendwelchen rasenden theologischen \"Hansdampfs\" überlässt, die mit einem vorschnellen Urteilen Ruckzuck bei der Hand sind.

Weiterhin sprechen Sie von irgend einem \"ganze(n) kirchliche(n) Durcheinander in Westeuropa\" für das Sie die\"angemaßte Kompetenz mancher Laien (das können auch Laientheologen sein) \" verantwortlich machen.

Was sie damit meinen, bleibt wohl Ihr Geheimnis, eine so präzise Aussage würde man aber sonst eher Horst Schlemmer oder Hausmeister Krause zutrauen.

Wenn es aber tatsächlich ein so schlimmes Durcheinander gibt, würde es da nicht nahe liegen, dass Sie Ihren ganzen theologischen Sachverstand und Ihre Kompetenz dafür einsetzen diese verfahrene Situation zum Guten zu wenden, anstatt eine Frau zu verurteilen die für die katholische Kirche, den Papst, die Sakramente und eine Umkehr zum guten streitet,und dafür erst kürzlich aus ihrer eigenen Kirche rausgeworfen wurde.

Darauf ein dreifach donnerndes Hosanna !


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 Tadeusz 17. April 2011 

Das ist doch gar nichts

@Küble \"Das ist noch \"harmlos\" im Vergleich zu einer Vassula-begeisterten katholischen (!) Religionslehrerin, die ihre Schüler allen Ernstes \"nach Vassula\" unterrichtete, also dort ihre dickleibigen Wälzer vorlas.\"

Das ist doch gar nichts.

Der Religionslehrer in der Schule meines Sohnes hat der Klasse die Einzelheiten des berühmten Memorandums in ca. 6-8 Stunden genaustens eingepfercht.
Selbstverständlich hat er sich dabei auf den Papst berufen, dass nämlich dieses Memorandum grundsätzlich im Sinne der päpstlichen Lehre korrekt sei. Der Papst hätte doch ein ähnliches Schriftstück bereits unterschrieben.
Danach schrieben noch die jungen Leute eine Klassenarbeit zu diesem Thema.

Theologen überall.

Ich bin gespannt, wieviel Arroganz meine Nase noch vertragen kann.


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 Felizitas Küble 17. April 2011 
 

Kath. Religionsunterricht \"nach Vassula\"....

@M.Schn-Fl
Sie schreiben zu Recht:
*Die Anhänger der Vassula sind davon so wenig zu erschüttern, wie die Ufo-Gläubigen von dem Blödsinn des Herrn von Däniken.
Es gibt \"Gebetsgruppen\", bei denen nciht die Heilige Schrift, sondern die Schriften der Vassula gelesen werden.\"

Das ist noch \"harmlos\" im Vergleich zu einer Vassula-begeisterten katholischen (!) Religionslehrerin, die ihre Schüler allen Ernstes \"nach Vassula\" unterrichtete, also dort ihre dickleibigen Wälzer vorlas.

Als ich ihr vor ca 4 Jahren sagte, Bibel und Katechismus seien die Inhalte, die sie den jungen Leuten unterbreiten sollte, bekam ich als Antwort: \"Das ist doch staubtrocken.\"
Worauf ich sagte:
\"Ihre Aufgabe als Lehrerin ist es ja gerade,
diese angeblich \"staubtrockenen\" Lehren
mit Leben zu füllen und mit praktischen Beispielen anzureichern etc.\"
Aber da war nix zu machen, auch der Hinweis auf die vatikanische Note führte nicht weiter.


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 Markus92 17. April 2011 
 

Meine Güte Llokab

Jesus war sowas von einem Juden, mehr geht nicht. Was war er denn ihrer Meinung nach unheimlich????

Seine Erlösungstat am Kreuz muss ich nicht nachleben, wir können uns nicht erlösen, das geht nur aufgrund der Gnade Gottes.

Der Satan ist im Buch Hiob ein Engel und nicht ein Stück böse! Gott ist der Handelnde, der Satan macht ihn n
lediglich auf die Verfehlungen der Menschen aufmerksam. So ist es übrigens im gesamten AT.


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 krzyzak1099 17. April 2011 
 

@M.Schn-Fl

*Die Anhänger der Vassula sind davon so wenig zu erschüttern, wie die Ufo-Gläubigen von dem Blödsinn des Herrn von Däniken.
Es gibt \"Gebetsgruppen\", bei denen nciht die Heilige Schrift sondern die Schriften der Vassula gelesen werden. Nichts kann diese Leute dazu bringen, auch nur ein wenig kritisch diese Schriften zu lesen. Sie halten das nun mal für eine göttliche Offenbarung und ich kenne Leute, die sind darin nicht zu erschüttern selbst wenn ein Engel vom Himmel kommt.
Sie sind halt Vassula-Gläubige und darin nicht zu erschüttern. Manche legen wirklich ein sektenhaftes Verhalten an den Tag. Andere nehmen das Gute aus den Worten der Vassula und meinen, dass würde das Negative aufwiegen oder sie erkennen das Negative nicht.*

Ihre Ansicht entspricht manchen Mitforisten hier.
Sehr beunruhigend.


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 MarinaH 17. April 2011 
 

@Schlegt: Es ist nicht meine Aufgabe (ich habe wirklich wichtigeres zu tun, als mich mit mit solchen \"Offenbarungen\" zu beschäftigen), diese Schriften genau zu lesen und zu widerlegen.
D.H. Sie haben Vassula noch nicht einmal gelesen um hier ein so negatives Urteil zu fällen ?
Das erinnert mich an viele, sogar Geistliche, die z.B. nie in Medjugorje waren, die guten Früchte von dort ignorieren, aber prinzipiell alles negativ beurteilen und die Seher als Betrüger hinstellen.

Meiner Meinung nach muss ich nicht erst warten, bis in vielen Jahren die Glaubenskongregation vielleicht Medjugorje anerkennt, bevor ich versuche die Wünsche der Muttergottes zu leben. Denn es ist sinnvoll die Botschaften gleich umzusetzen.
Genauso wie Vassulas Wunsch (Jesu Wunsch) , nämlich die Einheit der Kirchen, bzw. Osterfest zu gleichen Terminen, auch nicht erst in 100 Jahren geschehen soll.

Sie schreiben: \"Daher noch einmal meine Aufforderung, sich dem Urteil der kirchlichen Autoritäten zu unterwerfen, wie es die Heiligen getan haben, sogar wenn ihnen manchmal Unrecht geschehen ist! \"

Ich geben Ihnen recht. Aber das Urteil der orthodoxen Kirche ist für mich nicht bindend, und die Glaubenskongregation hat Vassulas Schriften nicht verurteilt. Vieleicht sollten wir doch mal den neuesten Schriftverkehr und die Stellungnahmen lesen, bevor hier Pauschlaurteile getroffen werden.

Im übrigen haben Sie auch recht, dass die kirchlichen Autoritäten manchmal unrecht haben.
So z.B. bei Pater Pio, dem jahrelang Beichthören verboten wurde oder

6. 3. 1959 Verbot des Heiligen Stuhls den Kult der Barmherzigkeit Gottes in den von Schwester Faustina übermittelten Formen zu verbreiten.

Zum Glück wurde dieses Urteil mittlerweile durch die Glaubenskongregation revidiert.

Die Geschichte wird auch hier einmal rückblickend zeigen, wie die Prophetien zu bewerten sind.

Bei Fatima z.B. hätten wir gut daran getan auf die Muttergottes zu hören und ihre Wünsche umzusetzen. Dann hätte uns der 2. Weltkrieg erspart werden können.

Wenn wir schon urteilen, dann doch bitte mit \"was würde JESUS heute wollen? \"
Will ER es ? Oder will uns der Widersacher entzweien ?
Dazu muss ich nicht 6 Jahre Theologie studieren.


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 Tadeusz 17. April 2011 

Langsam reicht es

@Schlegl „Danke für Ihre Ergänzungen, es ist einfach unglaublich, welche Positionen mancher allen Ernstes als \"kirchlich\" vertreten. Theologie zu studieren, dauert 6 Jahre, einen Kurs für theologische \"Hobbybastler\" kenne ich nicht.Msgr. Franz Schlegl“
…und Sie glauben, dass Sie mit diesem abfälligen Ton irgendwas ENDLICH geregelt haben? Einfach irgendwelche geistlose Überlegenheit zu demonstrieren, statt auf Argumente einzugehen?

Sie unterstreichen die Bedeutung des Studiums der Theologie und pochen immer wieder darauf, dass ja die Vorgaben der orthodoxen Kirchen für Katholiken bindend sind, obwohl sie es nicht sind?

Ihre Aussagen lesen sich mittelerweise als eine Wiederholung Ihres ersten Eintrags, wobei gelegentlich ein Wort hier oder da den Anschein erwecken sollte, es handle sich um weitere Argumente.

Meinen sie nicht etwa, dass einige der Memorandisten sehr wohl sowohl in der Länge des Theologiestudiums (inkl. Doktorate etc.) als auch in der Anzahl der produzierten theologischen Werke Ihre Errungenschaften auf diesem Gebiet um einiges überragen…?
Das hat sie aber leider nicht davor geschützt, ein Memorandum zu unterschreiben, dessen Bedeutung, Sinn und Zweck allen bestens bekannt ist.
Die Tatsache, dass sie es trotz erreichten theologischen „Errungenschaften“ unterschrieben haben, deutet darauf hin, dass es völlig egal ist, ob man 1 Jahr oder 20 Jahre Theologie studiert, da sich Theologe scheinbar gerne zu völlig absurden Thesen versteigen, um einfach „päpstlicher als der Papst“ zu sein.
Es ist ja deren Fach, da kennt man sich bestens aus. Da braucht man gar nicht nach Glauben, Gott und sonstigen zu schauen, man hat ja alles studiert…

Und das schreibt eine Theologin, die Sie hier unterstützt: “ - Und da soll man im Ernst glauben, daß Christus, der mit ihr - Vassulas Angaben zufolge - vertrauteste Zwiesprache hält, keine andere \"passende\" Frau auf dem weiten Erdenrund als Empfängerin von Visionen \"fand\" als eine geschieden wiederverheiratete Vassula, die sich als Orthodoxe noch dazu in einer Konfession befindet, in der das katholisch-päpstliche Lehramt nicht anerkannt wird“.

Ich denke, diesen Satz über „andere passende Frau“ hatte Bernadette aus Lourdes wahrscheinlich mehrmals am Tage mehrere Jahre lang gehört. Ihre mageren schulischen Leistungen sind ja in der Literatur bestens dokumentiert. Und die Seher aus La Salette? Meine Güte, besonders der Bursche, der ja auch nach den Visionen von der Sünde nicht abgelassen hat.

Wieder die gleiche - typisch für Theologen - Abfälligkeit und Arroganz, „weil Theologe ja viele Jahre studiert haben“. Gott soll sich gefälligst an die Meinung der Theologen fügen und nur Visionen den Menschen gewähren, die nach Meinung der Theologen ok sind, ansonsten bitte nicht.

Da wird nur eine alte Meinung bestätigt: wenn jemand den Glauben wirklich zerstören kann, dann sind es die Theologen.

Gut, dass kleine Kinder keine Theologie studieren – wem könnte sich die Gottesmutter sonst zeigen?


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 krzyzak1099 17. April 2011 
 

Persönlich...

habe ich mich nicht mit Frau Rydéns Schriften auseinander gesetzt und deswegen vertraue ich als katholischer Laie dem Urteil der Kongregation der Glaubenslehre.
Nichts desto trotz, erscheint mir die Persönlichkeit dieser Frau als äußerst zweifelhaft.
Das offensichtliche Fehlen jeglicher Demut und der Vergleich mit anderen Heiligen, lässt mich kein Vertrauen zu dieser \"Seherin\" aufbauen.


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 SantoSpirito 17. April 2011 

Dankbar für die Information - Traurig über Frau Ryden

Ich danke kath.net, dass es diese Information veröffentlicht. Ich danke, dass hier ein wichtiger Beitrag der Aufklärung in einer so kompetenten Form angeboten wird.
Traurig bin ich von ganzem Herzen über die Uneinsichtigkeit von Frau Ryden. Schon immer wurde in der Kirche automatisches Schreiben - so wie es ja Frau Ryden praktiziert - als okkult abgelehnt. Mehr als verdächtig sind die Änderungen der Botschaft nach der Kritik aus Rom. Hat also Jesus die Botschaft an Frau Ryden noch schnell korrigiert? ... Frau Ryden ist mir mehr als suspekt in ihrem Handeln und in der Präsentation ihrer selbst. Ich mache mir wirklich Sorgen. Denn es hat schon esotherische Züge an sich ... und eben das automatische Schreiben ist ein okkultes Phänomen. Ich bedauere Frau Ryden, denn sie wird es vor dem Herrn verantworten müssen. Besondere Sorge mache ich mir über die Anhänger von Frau Ryden. Ich erlebe dort oft massive Anfeindung gegen die Kirche und ihre Hierarchie sobald man eine kritische Hinterfragung startet. Ich lege die Sache im Gebet vor Gott hin ... ich hoffe, dass der Heilige Geist uns alle aufklärt und so zur Wahrheit führt ...

www.kirchlich.net


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 SCHLEGL 17. April 2011 
 

@MSchn.Fl

Danke für Ihre Ergänzungen, es ist einfach unglaublich, welche Positionen mancher allen Ernstes als \"kirchlich\" vertreten. Theologie zu studieren, dauert 6 Jahre, einen Kurs für theologische \"Hobbybastler\" kenne ich nicht.Msgr. Franz Schlegl


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 SCHLEGL 17. April 2011 
 

@leo petit/@[email protected]@Haverin

Die Dekrete, die Sie im Hinblick auf den Kommunionempfang orthodoxer Christen erwähnen, sind einseitig von der katholischen Kirche dekretiert. Die orthodoxen Autoritäten sind in diesem Zusammenhang viel zurückhaltender. Frau Ryden hat in Westeuropa genügend Gelegenheiten an einer orthodoxen Liturgie teilzunehmen und Sakramente zu empfangen.
Wenn die Glaubenskongregation die selbsternannte Prophetin nur GEWARNT hat, dann deshalb, weil diese der katholischen Kirche nicht angehört. Ein letztes Urteil stand der orthodoxe Schwesterkirche zu, dieses Urteil ist EINDEUTIG, nämlich die EXKOMMUNIKATION!
Es ist nicht meine Aufgabe (ich habe wirklich wichtigeres zu tun, als mich mit mit solchen \"Offenbarungen\" zu beschäftigen), diese Schriften genau zu lesen und zu widerlegen. Das hat schon die Glaubenskongregation für UNS ALLE erledigt, ebenso wie die kirchlichen Vorgesetzten dieser \"Prophetin \" also das orthodoxe Patriarchat von Konstantinopel!
Wirkliche oder vermeintliche Fehler von Diözesanbischöfen aufzuzeigen oder zu verurteilen, ist einzig und allein die Sache des Heiligen Stuhles, deren in jedem Land einen Nuntius hat. Laien, die sich so etwas zutrauen, nähern sich in beängstigende Maße der Gruppe \"Wisiki\" an. Aus solchen Ideen, und der angemaßten Kompetenz mancher Laien (das können auch Laientheologen sein), ist das ganze kirchliche Durcheinander in Westeuropa entstanden. Daher noch einmal meine Aufforderung, sich dem Urteil der kirchlichen Autoritäten zu unterwerfen, wie es die Heiligen getan haben, sogar wenn ihnen manchmal Unrecht geschehen ist! Msgr. Franz Schlegl


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 M.Schn-Fl 17. April 2011 
 

@Rosengarten 1997

Vergelichen Sie bitte nicht die Vassula mit der Heilgen Autraliens.

Es ist typisch für einige Anhänger Vassulas, dass sie versuchen, die Aussage der Glaubenskomgregation uund Kardinal Ratzingers zu relativieren, indem sie behaupten, es hätte später anderes gegeben.

@Elija-Paul
Beispielsweise - wie ich unten schrieb - verkündet Vassula, dass die 2. Wiederkunft Christi nicht das Ende sei.

In einem der ersten Bände berichtet Vassula, Jesus sei zu ihr gekommen und habe sie gebeten, sein Kreuz ein Zeitlang zu übernehmen, da er so müde sei.
Das ist eine ungesunde und unerträgliche Selbstüberschätzung und die Abwenheit jeder Demut. Demut aber ist das wichtigste Kriterium für eine übernatürliche Offenbarung

@Tadeusz
Ihre Behauptung, dass Vassula mehr Menschen zum Glauben geführt hat als alle deutschspracheigen Bischöfe gemeinsam in 50 Jahren kann doch wohl nur als eine sehr abenteuerliche Behauptung bezeichnet werden. Da würde ich doch etwas mehr Vorsicht empfehlen.

Leider habe ich Leute erlebt, die mit einem Fanatismus der Vassula anhängen, die jeder Vernunft und jeder kirchlichen Belehrung unzugänglich ist.. Ich hoffe, dass hier niemand dazu gehört, denn alleine das zeigt, dass diese \"Botschaften\" nicht von oben sind.

@Pamir
Auch der kath.net Bericht sagt, dass Vasssula viel Gutes und Richtiges neben sehr viel Falschem und sehr viel Hochmütogem gesagt hat.
Die Schwierigkeit besteht darin, dass viele Menschen wohl einen göttlichen Anruf und einen Impuls des Heilgen Geistres haben, aber dann wird dieses vom Eigenen, vor allem von der Geltungssucht und dem Soseinwollen wie Gott überlagert. Zumindest will man sich als nächster Mitarbeiter und Vertrauter Gottes darstellen. Und das macht jeden Impuls von oben kaputt.
Über das sich selbst auf die Höhe Gottes bringen zu wollen siehe die Predigt des Papstes zum heutigen Palmsonntag.

@MarinaH
Nein. Das kann nicht an mangelnden Deutschkenntnissen der Vassula gelegen haben. Dass der begleitende Priester sie mit dem Propheten Elia und Johannes dem Täufer gleichsetzt ohne ihr Wissen und ohne Absprache ist nicht denkbar.


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 Felizitas Küble 17. April 2011 
 

Orthodoxie erlaubt Zwei-Ehen

@queenbix
In der Orthodoxie wird eine eine kirchliche Zweit-Ehe zwar nicht gerne gesehen, ist aber nach einer gewissen \"Bußzeit\" möglich.

Damit ist aber die erste Ehe durchaus nicht annulliert (für ungültig erklärt).
Vielmehr wird eine Zweit-Ehe wegen der Schwäche der Menschen toleriert, in Ausnahmefällen sogar eine Dritt-Ehe.

Insofern ist die orthodoxe Konfession nicht konsequent, da sie zwar einerseits die Ehe als Sakrament ansieht, aber in der Praxis nicht an der Unauflöslichkeit einer gültigen Ehe festhält.

Selbst wenn also die Zweit-Ehe von Vassula tatsächlich orthodox \"geregelt\" worden wäre, so würde das die erste Ehe nicht ungültig machen - auch nicht aus orthodoxer Sicht (aus katholischer erst recht nicht).

Jedenfalls lebte Vassula zum Zeitpunkt ihrer ersten \"Visionen\" in zweiter Ehe.

Und da soll man im Ernst glauben, daß Christus, der mit ihr - Vassulas Angaben zufolge - vertrauteste Zwiesprache hält,
keine andere \"passende\" Frau auf dem weiten Erdenrund als Empfängerin von Visionen \"fand\" als eine geschieden wiederverheiratete Vassula,
die sich als Orthodoxe noch dazu in einer Konfession befindet, in der das katholisch-päpstliche Lehramt nicht anerkannt wird.


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 boettro 17. April 2011 

Wundert mich nicht!

Jesus sagte: Weh euch, wenn euch alle Menschen loben; denn ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht. Luk.6,26 Wundert mich nicht wenn man Vassula Ryden verleumdet verurteilt schlecht macht und lästert, das wurde mit den Propheten Gottes schon immer gemacht und sogar mit Jesus selbst.


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 queenbix 17. April 2011 

ungeordnete Ehesituation?

Ich möchte mich neutral halten bzw. nicht den Stab über Vassula brechen. Zu den \"Befürwortern\" gehöre ich deswegen aber nicht, weil auch ich noch offene Fragen habe. Allerdings scheint mir, dass man - auch durch Postings - ins Urteilen rutschen kann. Je mehr ich den Fall Vassula recherchiere, desto komplexer scheint er zu sein.

Was die Ehesituation betrifft, die Felicitas Küble weiter unten rügte, so scheint diese wie folgt bereinigt worden zu sein:

Vassula war in 1. Ehe verheiratet. Diese Ehe wurde geschieden und sie heiratete wieder. Erst danach erfolgte ihre Hinwendung zum praktizierten Glauben durch die Botschaften, von denen sie sagt, dass sie sie von Gott bekommen habe.

Als sie merkte, dass ihre Situation kirchlich ungeordnet war, wandte sie sich an ihre Kirche. Dort wurde der Fall entsprechend untersucht. Vassulas erste Ehe wurde von der orthodoxen Kirche ANNULLIERT. Wie mir gesagt wurde, ist dieser Vorgang bei den Orthodoxen generell seltener als bei den röm. Katholiken (Nebenbemerkung: Papst Joh. Paul II. sowie Papst Benedikt haben u.a. öffentliche Statements von sich gegeben, die röm. katholische Annullation nicht als Hintertür für die Scheidung zu missbrauchen ...).

Jedenfalls wurde Vassulas erste Ehe nicht nur annulliert, sondern ihre zweite Ehe durfte kirchlich geschlossen werden, d.h. Vassula lebt in einer sakramentalen Ehe. Vom orthodox kirchlichen Standpunkt aus darf man ihr also keine ungeordneten Eheverhältnisse vorwerfen.

Dies wollte ich der Objektivität wegen anmerken. Wenn Vassula verurteilt wird, dann müssen es inhaltliche Punkte sein, nicht ihre Ehesituation.


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 queenbix 17. April 2011 

kommunion

Ich habe recherchiert, was Vassula selbst auf die Frage der Glaubenskongregation hinsichtlich der Kommunion sagte. Sie verweist auf folgende zwei Passagen (zu finden auf ihrer Homepage):

Im Dekret Orientalium Ecclesiarum vom Zweiten Vatikanum steht: \"Unter Wahrung der erwähnten Grundsätze können Ostchristen, die guten Glaubens von der katholischen Kirche getrennt sind, wenn sie von sich aus darum bitten und recht vorbereitet sind, zu den Sakramenten der Busse, der Eucharistie und der Krankensalbung zugelassen werden\" (OE, Nr. 27).

Der katholische \"Codex des kanonischen Rechtes\" sagt:

Katholische Spender spenden erlaubt die Sakramente der Busse, der Eucharistie und der Krankensalbung Angehörigen Orientalischer Kirchen, die nicht die volle Gemeinschaft mit der Katholischen Kirche haben, wenn diese von sich aus darum bitten und in rechter Weise disponiert sind; dasselbe gilt für Angehörige anderer Kirchen, die nach dem Urteil des Apostolischen Stuhls hinsichtlich der Sakramente in der gleichen Lage sind wie die genannten orientalischen Kirchen (Kanon 844, 3).

Die Enzyklika \"Ut unum sint\" Papst Johannes Paul II. fährt mit diesen Aussagen fort mit Bezug auf Orientalium Ecclesiarum:

\"Wegen der bestehenden engen sakramentalen Bande zwischen der katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen hat das Dekret \"Orientalium ecclesiarum\" betont: \"Die Seelsorgepraxis zeigt (…), dass bei den in Frage kommenden ostkirchlichen Brüdern mancherlei persönliche Umstände in Betracht zu ziehen sind, unter denen weder die Einheit der Kirche verletzt wird noch irgendeine Gefahr zu fürchten ist, vielmehr ein Heilsnotstand und das geistliche Wohl der Seelen drängt. Daher hat die katholische Kirche je nach zeitlichen, örtlichen und persönlichen Umständen in Vergangenheit und Gegenwart eine mildere Handlungsweise angewandt und allen die Mittel zum Heil und das Zeugnis gegenseitiger christlicher Liebe durch Teilnahme an den Sakramenten und anderen heiligen Handlungen und Sachen dargeboten\"12.

www.tlig.org/de/cdf2005/q2a/


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 Léo le petit 17. April 2011 

o-Ton Ratzinger: nicht verurteilt!

@ Msgr. Schlegl!
Kard. Ratzinger selbst hat betont, daß die Glaubenskongregation Vassula NICHT VERURTEILT hat, sondern nur gewarnt... Da ist doch ein gewaltiger Untschied.

www.defending-vassula.org/reflection-ratzinger


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 Elija-Paul 17. April 2011 
 

Danke!

Ich möchte mich bei allen Schreibern für die Beiträge bedanken, denn meinen (neuen) russischen Freunden wird es nicht reichen, wenn ich nur die Notifikation anführe und über Irritationen in Bezug auf die Personen der heilgsten Dreifltigkeit Bezug nehme ohne konkret die Stellen zu benennen und zu erläutern und sie - falls verkehrt - ins richtige Licht zu setzen.


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 Tadeusz 17. April 2011 

@Schlegl

„Eine von dieser Kongregation vorgenommene aufmerksame und objektive Untersuchung in der Absicht, ‚die Geister zu prüfen, ob sie aus Gott sind’ (vgl. 1 Joh 4,1), hat — neben positiven Aspekten — ein Gesamtbild von wesentlichen Elementen gezeigt, die im Licht der katholischen Lehre als NEGATIV betrachtet werden müssen“

Sie haben soeben aus dem ältesten Dokument der Kongregation aus dem Jahre 1995 zitieren und lassen völlig unbeachtet welche Kommunikation und Aussagen in 1995 und 2004 stattfanden. Dort wurden aber die Aussagen gemildert.
So ähnlich argumentierten manche Journalisten zu den Missbrauchsfällen mit Ihren Sloganen „Der Papst schweigt“, obwohl der Papst die Stellung dazu mehrmals genommen hat.

Die negative Einstellung der orth. Kirche ist klar vor den Aussagen Vassulas, dass die Kirchen wieder zu einer Einheit werden sollen (wie ein Kollege unten erläutert hat).

Vassula Ryden hat unzählige Menschen zur Kirche gebracht, diese verirrten Priester und Bischöfe mit ihren progressiven Ansichten haben unzählige Menschen von der Kirche entfernt.

Ich würde ich wünschen, dass Sie mit dem gleichen Eifer die Priester und Bischöfe angreifen, die sich eindeutig von der Kirchenlehre entfernen – mit Themen wie Homosexualität, Verständnis der Sühne Christi, Frauenpriestertum etc.

Vassula wird offenbar kräftig von allen Seiten bekämpft, die verirrten Priester und Bischöfe werden in Medien links und rechts hofiert. Wieso werden sie nicht exkommuniziert?

Ich müsste blind sein, um nicht feststellen zu müssen, dass die Behandlung von Vassula wegen Aussagen, die möglicherweise heute theologisch nicht sauber sind, anders ist, als die Behandlung der Priester und Bischöfe, die eindeutig gegen den Glauben, die Kirche und gegen Gott agieren.

Und das macht mich misstrauisch, denn es waren immer die Taten, die mich überzeugen.


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 Markus92 17. April 2011 
 

@MarinaH

Dies Prophezeiung ist so allgemein, dass sie auf viele Ereignisse passen könnte. Außerdem hat am 11. September die Erde nicht gebebt. Außerdem saß das Böse wohl eher in den Flugzeugen.

Mit derartigem Aberglauben sollte die katholische Kirche grundsätzlich mal aufräumen. Die Zukunft ist offen, weil Gott uns als freie Wesen nach seinem Ebenbild geschaffen hat. Wir sind nicht seine Marionetten!


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 Felizitas Küble 17. April 2011 
 

Als \"Seherin\" unglaubwürdig

Die „Botschaften“ Vassulas können schon deshalb nicht himmlischen Ursprungs sein, weil sie zahlreiche theologische Irrtümer enthalten, wovon die vatikanische „Notifikation“ einige aufgeführt hat.

Zudem fehlt dieser „Visionärin“ die Demut als wichtigste Tugend, sonst würde sie ihre angeblichen Einsprechungen nicht als „Wahres Leben in Gott“ glorifizieren und als „Göttliche Botschaften“ hochloben („Göttlich“ sogar großgeschrieben). Vassula ist wiederverheiratet geschieden, so daß an sich allein schon dieser Punkt ausreicht, um sie als Seherin infrage zu stellen.

Die „Gespräche mit Jesus“, die Vassula präsentiert, beginnen meist mit der Anrede: „Meine Vassula“. Merkwürdige, erotisch anmutende Liebesbekundungen durchziehen ihre „Visionen“, wovon Vassula einige vor dem Weltkirchenrat zum Besten gab, etwa folgende, die sie wiederum „Jesus“ zuschreibt, der ihr gesagt habe:

„Ich werde wie ein Sturmwind in dir sein und ausführen, was mein Herz beschlossen hat ...Um dich für diese vollkommene Vereinigung vorzubereiten, muß ich dich reinigen und deine Seele verschönern. Ich werde Meinen Bogen spannen und dich zur Zielscheibe für Meinen Pfeil machen müssen. Ach, was werde Ich nicht alles für dich tun!“ -

Kurz danach bezeichnet dieser „Jesus“ Vassulas „inneren Raum“ als „Meinen Wohnsitz“: „Ich möchte ein gefügiges Werkzeug aus dir machen, deshalb wirst du Meine Gegenwart in dir fühlen wie Feuer und wie einen Pfeil.“

Die Seherin praktiziert außerdem - eigenen Angaben zufolge - das „automatische Schreiben“ (ohne eigenen Willen), das man sonst nur aus dem Spiritismus kennt.
Der Hl. Geist schaltet aber den Verstand und das Bewußtsein nicht aus, weshalb eine der 7 Gaben des Hl. Geistes jene des Verstandes ist. Dieser ist auch notwendig für eine „Unterscheidung der Geister“, denn wir sollen laut Hl. Schrift „die Geister prüfen, ob sie aus Gott sind“ (vgl. 1 Joh 4,1). Das gilt auch für das gesamte Seher(un)wesen!


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 Gipsy 17. April 2011 

Eine Exkommunikation

wird ja nicht leichtfertig erteilt. Da müssen schon gravierende und nachvollziehbare Gründe vorliegen.Auch obliegt sie nicht einer Person oder einem kleinen Personenkreis.Da sind Jahre an Recherchen erforderlich.

Vieles werden wir gar nicht erfahren und wir können auch nicht alles aus dem obigen Artikel entnehmen.

Ich befürchte, dass die Lehren der Vassula nicht so ganz der kirchlichen Lehre entsprechen und insofern für Katholiken und orthodoxe Gläubige nicht ungefiltert konsumiert werden sollten.


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 clemens 16. April 2011 
 

n ihren Früchten?

Kann das wirklich wahr sein, dass viele Forumsteilnehmer der Ansicht sind, dass jemand ruhig Irrlehren verbreiten darf, und dabei auch von der Kirche unterstützt werden soll, solange nur durch ihn (oder in diesem Fall sie) viele Menschen dem Glauben zugeführt werden?

Nichts anderes heißt hier das etwas zu schlicht angwendete Argument: \"An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.\"

Ob eine Exkommunkation Vassulas gerechtfertigt war oder nicht, kann ich (so wie wohl die meisten hier) nicht beurteilen. In der katholischen Kirche scheint mir eine Exkommunation in solchen Fällen eher nicht der übliche Weg zu sein. Aber vielleicht ist ihre Großmut gegenüber Irrlehrern derzeit insgesamt ein wenig zu groß...

Jedenfalls überrascht mich die Leichtigkeit, mit der hier die Propagierung von Irrlehren kleingeredet wird, wenn sie der missonarischen Effizienz dient. Das kenne ich sonst nur von der anderen Seite, die den Ungehorsam schönredet. Und Ungehorsam muss auch hier vorgelegen haben, sonst wäre es kaum zu einer Exkommunikation gekommen.


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 MarinaH 16. April 2011 
 

@Llokab

Die Stelle, die Sie suchen ist im Band 4 (1.Auflage v.1993) , in der Jesus zitiert wird vom 11.09.1991 ! (also tagesgenau 10 Jahre vor dem Zusammensturz der beiden Türme)

\"..Die Erde wird schwanken, zittern und beben... und alles Böse, das in Türme hineingebaut ist, wird zu einem Haufen Schutt einstürzen und im Staub der Sünde begraben sei !....

In der Fortsetzung kommen Beschreibungen, die jetzt (weitere 10 Jahre später) absolut zu Japan passen würden.
Wobei aus dem Kontext hervorgeht, dass dies hier, wie bei vielen anderen Prophezeiungen, keine unumstössliche Ankündigung oder Drohung sein muss, sondern zur UMKEHR aufgerufen wird.

Im Link unten erklärt Vassula die Frage nach der \"Verwirrung\" der göttlichen Personen. Sie erläutert plausibel warum sie Jesus auch manchmal als Vater betrachtet hat.
Wenn ich das so höre, erinnere ich mich an koptisch orthodoxe Freunde, die von Baba (Papa) Jesua erzählten, was ich anfangs auch seltsam fand. Aber diese Anrede scheint hier nicht ungewöhnlich zu sein.

@ M.Schn-Fl
Vassula sass lächelnd bei einem Vortrag in Deutschland dabei, als ein Priester in einer Vorrede von Propheten wie Elias usw. sprach..
Kann es sein, dass Vassula dabei sass, lächelte, aber kein Wort verstand, da sie nicht deutsch spricht ?

www.tlig.org/de/cdf2005/q3a/


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 SCHLEGL 16. April 2011 
 

@Tadeusz

\"Eine von dieser Kongregation vorgenommene aufmerksame und objektive Untersuchung in der Absicht, ‚die Geister zu prüfen, ob sie aus Gott sind’ (vgl. 1 Joh 4,1), hat — neben positiven Aspekten — ein Gesamtbild von wesentlichen Elementen gezeigt, die im Licht der katholischen Lehre als NEGATIV betrachtet werden müssen. Abgesehen davon, dass der VERDÄCHTIGE Charakter der Art und Weise, mit der diese angeblichen Offenbarungen geschehen, im Auge zu halten ist, ist es geboten, auch einige in ihnen enthaltene doktrinäre IRRTÜMER hervorzuheben\"
ich habe hier die heilige Glaubenskongregation zitiert, die eindeutig zu dem Urteil kommt, dass wesentliche Elemente der Botschaften der selbst ernannten Seherin als NEGATIV ZU BEURTEILEN SIND! Ich habe dem als katholischer Priester nichts mehr hinzuzufügen und überlasse gerne den Lesern das weitere Urteil. Es kann für die Kirche nicht dienlich sein sich auf den schlüpfrigen Grund von Privatoffenbarungen, gegen die das Lehramt schwerste Bedenken anmeldet, zu begeben, ebenso wie sektenartigen Gruppen Vorschub zu leisten. Jeder weitere Kommentar von mir erübrigt sich, da der Artikel oben bereits klar die ablehnende Position der römisch-katholischen Kirche, sowie die autoritative Verurteilung der orthodoxen Kirche enthält. Gesegneten Palmsonntag allen, vor allem Treue zum Lehramt der katholischen Kirche und auch jenen brüderlichen Geist gegenüber der orthodoxen Schwesterkirche, welche nächsten Sonntag gemeinsam mit uns in sakramental gültiger Weise das Fest der Auferstehung unseres Herrn begehen wird. Msgr. Franz Schlegl


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 Tadeusz 16. April 2011 

3 Schritte zu weit?

\"Kardinal Ratzinger hat ebenfalls die Schriften der selbst ernannten Prophetin Vassula durch die Glaubenskongregation verurteilt, daran sollten auch Sie sich halten\"

Die Stellung der Kirche gegenüber Fr. Ryden wurde in 1995, 1996 und 2004 bekanntgegeben. Haben Sie sie gelesen - fei zugänglich im Internet?
Dort steht es:
1. Offenbarungen als Früchte der Meditation
2. Info über private Offenbarungen (Standard)
3. Hinweis, dass Fr. Ryden einiges offensichtlich geklärt hat.

Bei Medjugorje gibt es, glaube ich, viel negativere und aggressivere Einstellung der Würdenträger. Soll Medjugorje mit Exkommunikation belegt werden?

Was ich aber nicht kapiere ist, dass Sie aus der Exkommunikation der jetztigen \"Schwester\"-Kirche eine Vorgabe für die katholische Kirche machen wollen.

Ist das im Sinne der Glaubenskongregation?Oder haben Sie sich bereits eigenständig drei Schritte weiter gewagt?


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 Léo le petit 16. April 2011 

Freiheit

Sehr geehrter Msgr. Schlegl!
Es ist nicht verboten, die Schriften Vassulas zu lesen - diese Freiheit wurde nie seitens der Kirche beschnitten. Es wird ihnen lediglich durch der Glaubenskongregation kein übernatürlicher Ursprung zugesprochen. Alles weitere bleibt dem Gewissen des einzelnen anheimgestellt. Dann lassen sie doch jeden, der davon profitieren möchte, die Schriften einfach als Meditationstexte lesen.
Mich wundert Ihr Eifer gegen diese ganze Sache, da ich nur wieder auf die Bekehrungen hinweisen kann. Und selbst wenn alles menschlichen Ursprungs wäre – ich wüßte gerne, wo der Schaden sein soll, wenn sich Menschen zu Christus und zur Kirche bekehren. Da gäbe es ganz andere Dinge innerhalb der kath. Kirche zu regeln…


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 krzyzak1099 16. April 2011 
 

*Vassula hat außerdem mehr Leute zum Glauben und zum Herrn gebracht als sämtliche Bischöfe Deutschlands, der Schweiz und Österreichs zusammen in den letzten 50 Jahren.*

Da frage ich mich, zu welchem Glauben und welchen Herrn diese Frau andere Menschen gebracht hat.
Nachdem diese Frau von der Kongregation der Glaubenslehre als nichts anderes als \"Ketzerin\" eingestuft wurde, ist es vollkommen folgerichtig, dass die Griechisch-Orthodoxe-Kirche ebenso zu einem solchen Urteil gekommen ist und sie exkommuniziert hat.
Ich würde mir wünschen, die Obrigkeit der HRKK würde sich daran ein Beispiel nehmen und endlich in den eigenen Reihen aufräumen.


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 Léo le petit 16. April 2011 

an ihren Früchten...

Also wenn man sich die Homepage von tlig (True Life in God) anschaut, findet man großartige Zeugnisse des Glaubens und der Bekehrungen, die durch diese Botschaften geschehen sind. Hinter Vassula stehen nicht nur viele tieffromme Bischöfe und ein Kardinal, sonder auch unzählige orthodoxe Würdenträger.
Msgr. Schlegel scheint mir einen seinen Verurteilungen schneller zu sein, als die Glaubenskongregation, als deren Leiter Kard. Ratzinger gebeten hat, die Antworten Vassulas auf die Fragen obengenannter Kongregation allen neuveröffentlichen Bänden voranzustellen…
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen: Vassula ruft zur Einheit unter Petrus auf, der Zusammensturz der 2 Towers wurde an einem 11. Sept. angekündigt, unheimliche viele Menschen sind durch die Schriften zum Glauben an Christus UND die Kirche gekommen. Wo da Sekte ist, weiß ich nicht...


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 Tadeusz 16. April 2011 

SCHLEGL

Die Exkommunikation der Schismatiker dauerte 911 Jahren und diese wurde von der katolischen Kirche ausgesprochen.
Es ist Ihnen sicherlich auch klar, dass die Schismatiker katholische Päpste ebenso 911 Jahre mit Exkommunikation belegten?

Und jetzt, wenn ich Sie richtig verstehe, schlagen Sie mir vor, dass ich an die Exkommunikationsvorgaben der gleichen Schismatiker halten soll, ansonsten werde ich zu einer Sekte.

Anscheinend hat die blonde Dame mehr recht mit Ihren Urteilen als ich anfänglich dachte.


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 Baerschke 16. April 2011 

Mk 13, 22-23

Denn es wird mancher falsche Messias und mancher falsche Prophet auftreten und sie werden Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, die Auserwählten irrezuführen. Ihr aber, seht euch vor! Ich habe euch alles vorausgesagt.


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 Maxim 16. April 2011 
 

Einheit

Über Vassula möchte ich mir auf keinen Fall ein Urteil zutrauen. Aber zwei Punkte scheinen mir von nicht zu geringer Bedeutung zu sein für einen vielleicht echten Hintergrund, der zur Exkommunikation führte.
1: Vassula spricht immer wieder davon, dass Jesus sehr unter der Trennung der Kirchen leidet, insbesondre auch, dass die Ost- und Westkirche Weihnachten, aber insbesondere Ostern nicht gemeinsam feiern.
2: Und Jesus leidet grundsätzlich sehr an der fehlenden Einheit. Wobei einmal - auch von Seiten nicht weniger orthodoxen Priester in Betracht gezogen-- erwähnt wird, dass die Mutter Gottes ja zwei Söhne hätte, Jesus als den wahren Sohn Gottes und als zweiten seinen Stellvertreter auf Erden, eben den Papst. Aus diesem Grund hätte Maria auch immer mehr der Ostkirche, vor allem dem Patriarchen in Ostrom den Segen entzogen. Sie stellt sich eben voll hinter den echten und einzigen Sohn. In Anbetracht, dass es in der Türkei praktisch keine Kirche mehr gibt, obgleich jeder die Bedeutung von Kleinasien für die Geschichte der Christenheit kennt, kann ich mir schon vorstellen, dass dies vielleicht der eigentliche Hintergrund für die Exkommunikation sein könnte.
Die orthodoxe Kirche kann solche Andeutungen nicht verschmerzen.
Vielleicht kann uns jemand aufklären, ohne dass wir selber uns zu sehr mit Vassula auseinander setzen müssen. Ich habe nur ein paar kleine Schriften gelesen.


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 Tadeusz 16. April 2011 

Na und..?

\" In diesen angeblichen Offenbarungen wird eine drohende Periode der Vorherrschaft des Antichristen innerhalb der Kirche angekündigt.\"

Den Rauch des Satans in der Kirche kann ich mit meinen eigenen Augen sehen und mit meinen eignenen Ohren hören.

Komischherweise scheint dabei der Vormarsch des Bösen innerhalb der Kirche immer deutlicher zu werden.

Ryden stellt in Ihren Schriften die Würdenträgerder Kirche an den Pranger - das konnte nicht gut gehen.

Übrigens stellt die Entscheidung eines Würdeträgers einer Kirche, die den Nachfolger Petrus ablehnt , keinen Maßstab für mich.
Vassula hat außerdem mehr Leute zum Glauben und zum Herrn gebracht als sämtliche Bischöfe Deutschlands, der Schweiz und Österreichs zusammen in den letzten 50 Jahren.

Die Sache scheint viele Ähnlichkeiten mit Medjugorje zu haben, wobei doch der örtliche Bischof die Sache seit 20 (30?) Jahren bekämpft, obwohl z.B. die Hälfte der Priesterberufungen in Österreich auf Medjugorje zurückgefürt werden.

Die Taten und die Wirkung, weniger die Worte.


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 Chuck Norris 16. April 2011 
 

Interessant

@M.Schn-Fl
Danke für die das Statement, es sagt, für mich der ich noch nie etwas von dieser Frau gehört habe, mehr als die Stellungnahme Roms. Interessant auch die Heransgehensweise von Ignatius (war mir auch neu).

Ich halte sowieso nicht viel von irgendwelchen \"Sehern\" oder Zauberern. Die Lehre der Kirche reicht vollkommen, Leute die aus dem angeblichen \"Glauben\" einen Event machen und Publicity wollen halte ich grundsätzlich für suspekt.


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 SCHLEGL 16. April 2011 
 

@Elija-Paul

Bitte, lesen Sie doch den ganzen obenstehenden Artikel! Die exkommunizierte Person kennt nicht einmal die Namen und die Funktionen der drei göttlichen Personen, verkündet also eine zentrale Irrlehre, die sich auf die göttliche Dreifaltigkeit bezieht. Das ist nach katholischen und orthodoxen Verständnis so ziemlich das Ärgste an Häresie,was jemand passieren kann.In ihrer Rede über die Endzeit, vertritt sie die Irrlehre des \" Chiliasmus\" - des tausendjährigen Reiches Christi auf Erden, ein Irrtum, welchen auch die Zeugen Jehovas verbreiten!Der Glaube an eine \"allchristliche-über konfessionelle Gemeinschaft\" gilt für die katholische und die orthodoxe Kirche ebenfalls als schwerer Irrtum. Zuletzt auch noch der unmoralische Lebenswandel (Scheidung - zweite Ehe, die nicht kanonisch ist!) Wenn das nicht genügt? Msgr. Franz Schlegl


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 Elija-Paul 16. April 2011 
 

Welche Lehren von Vassula widersprechen der kirchlichen Lehre?

Ich kenne die Lehren von Frau Vassula nicht. Durch russisch-orthodoxe (neue) Freunde bin ich jedoch gefragt worden, ob ich ihre Schriften (als Katholik!) prüfen könnte. Bis jetzt hatte ich noch keine Zieit dazu. Deswegen wäre ich dankbar von Mgr. Schlegl oder anderen Teilnehmer des Forums zu hören ,wo die Widersprüche konkret liegen. Es wäre wohl nicht nur für mich interessant zu hören, sondern auch für andere ...


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 Geigi 16. April 2011 
 

Erfahren im Glauben!

Zeugnis - Bevor ich das WLG kannte, war mein Körper mein Geist und meine Seele in
verherrendem Zustand (Geistiger Tod)-Krankheit ( Krebs) man hatte das Gefühl, alles verloren zu haben, vor seinem Schöpfer und auf Erden. Außer dem Sakrament der Versöhnung und der Hl. Eucharistie, habe ich mit offenem Herzen die Einladung angenommen die Gott durch Vassula in mein Herz geschrieben hat. Kommt alle zu mir, ich mache euch neu! Wunderbar - Preiset den Herrn, Danke Jesus.


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 SCHLEGL 16. April 2011 
 

@Vassula

Auch ich bin im Stephansdom mehrfach Personen begegnet, welche mir die Schriften von Vassula aufgedrängt haben und diese als besondere Offenbarungen bezeichnet haben. Ich habe in diesen Schriften ein wenig gelesen und bemerkt (da ich auch drei Jahre orthodoxe Theologie studiert habe), dass die Positionen dieser selbst ernannten Seherin der Lehre der orthodoxen und der katholischen Kirche in entscheidenden Punkten widersprechen.
@queenbix: Es gibt keine Abmachung zwischen der römisch-katholischen und der griechisch orthodoxen Kirche über gegenseitigen Kommunionempfang.Die orthodoxe Kirche möchte in der heiligen Kommunion KEIN MITTEL zur Erreichung der Kircheneinheit sehen, sondern vielmehr muss die heilige Kommunion eine SCHON ERREICHTE EINHEIT ausdrücken! Die orthodoxe Kirche lässt Katholiken und Gläubige der altorientalischen Kirchen,nur in ganz besonderen Fällen zu den orthodoxen Sakramenten zu(Absolution und Krankensalbung in Lebensgefahr, Kommunion nur mit ausdrücklicher Genehmigung des zuständigen Bischofs,wenn keine katholische Kirche erreichbar ist). Die römisch-katholischen Kirche ist in diesem Punkt etwas liberaler und lässt orthodoxe, sowie altorientalische Gläubige unter gewissen Bedingungen zu den Sakramenten zu, wobei oft nicht nach dem Willen der orthodoxen Autoritäten gefragt wird. Das bringt uns dann den Vorwurf der \" Proselythenmacherei\" ein, wohl nicht ganz zu Unrecht. Zwischen der griechisch katholischen und der orthodoxen Kirche (Melkiten) im Nahen Osten, wird die ganze Sache viel großzügiger gehandhabt, erstens weil die liturgischen Riten gleich sind und zweitens weil beiden Kirchen die Übermacht des Islam gegenübersteht.
Die Exkommunikation des Patriarchats von Konstantinopel wird sehr wohl von den anderen orthodoxen Teilkirchen respektiert, ebenso wie die Amtsenthebung von Bischöfen und Priestern in einer Teilkirche. Gott sei Dank, dass das Patriarchat von Konstantinopel den Mut hat den Irrtum zu benennen und Personen die trotz Ermahnung hartnäckig darin verharren, zu exkommunizieren.Msgr. Franz Schlegl,rit.lat./ rit.byz.ukr.


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 rosengarten1997 16. April 2011 

Auch Mary MacKillop...

wurde dereinst von ihrem Bischof Exkommuniziert und 1995 von Papst Johannes Paul II 1995 selig gesprochen !

www.domradio.de/aktuell/68366/erst-exkommuniziert-nun-heilig.html


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 queenbix 16. April 2011 

Notifikation der Kath. Kirche

Ich wurde öfter mit der Sache konfrontiert und habe mich etwas umgehört. Die Sache mit der Notifikation ist eigentlich schon weiter, d.h. Vassula konnte inzwischen Stellung zu den Vorwürfen nehmen. Dadurch konnte sie die Vorwürfe ausräumen. Mit Erlaubnis des damaligen Präfekten der Gl.-Kongr. wurden ihre Erläuterungen allen ab dann gedruckten Bänden ihrer Botschaften als Vorwort beigestellt.

Um nur einen Punkt zu nennen: Die \"Verwirrung\", die in der Notifikation angesprochen wurde, weil Vassula manchmal in kath. Kirchen zur hl. Messe geht, ist eigentlich gar nicht so verwirrend, weil die röm.-kath. Kirche mit der griech.-orth. Kirche eine Abmachung getroffen hat, dass die jeweiligen Gläubigen, wenn keine Kirche ihres eigenen Bekenntnisses zu erreichen ist, in der jeweiligen Schwesterkirche die Sakramente empfangen können.


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 M.Schn-Fl 16. April 2011 
 

Das wurde auch höchste Zeit!

Ich berichte mal hier von einem Vassula-Auftritt, den sie vor einigen Jahren hier in Saarbrücken absolviert hat und bei dem selbst den strengsten Katholiken unserer Couleur die Luft weg blieb.
Sie trat auf mit einem höllandischen orthodoxen Priester, von dem unklar war, wo er hingehörte.
Dieser hielt eine Einführung und sang das Lob der Vassula. Er verstieg sich darin, sie mit dem Propheten Elia und Johannes dem Täufer zu vergleichen. Sie sass lächelnd dabei und hörte sich das an ohne Widerspruch.
Ich sass in der ersten Reihe und dachte, ich höre nicht richtig.
Dann sprach Vassula sehr fliessend und sehr \"einleuchtend\". Sie sagte sehr viel Gutes und Rcihtiges und widersprach in entscheidenden Punkten der Heilgen Schrift und der Lehre unserer und ihrer eigenen Kirche.
Sie sagte unter anderem, dass die bevorstehende 2. Wiederkunft Christi nicht das Ende.der Welt sei.
Auch ihre Schriften weisen solche Widersprüche gegen die Schrift und die Lehre der Kirche auf. Dazu ist die Vassula von einer Selbstüberschätzung, die kaum noch zu überbieten ist. Die ganzen Bücher sind voll davon.
Nach dem heiligen Ignatius von Loyola, dem grossen Unterscheider der Geister gilt; wenn eine Sache in einem einzigen Punkt der Heilgen Schrift und der Lehre der Kirche widerspricht, ist sie in allen Punkten abzulehnen.
Das hat die Glaubenskongregation unter Kardinal Ratzinger 2 mal gründlich getan.

Die Anhänger der Vassula sind davon so wenig zu erschüttern, wie die Ufo-Gläubigen von dem Blödsinn des Herrn von Däniken.
Es gibt \"Gebetsgruppen\", bei denen nciht die Heilige Schrift sondern die Schriften der Vassula gelesen werden. Nichts kann diese Leute dazu bringen, auch nur ein wenig kritisch diese Schriften zu lesen. Sie halten das nun mal für eine göttliche Offenbarung und ich kenne Leute, die sind darin nicht zu erschüttern selbst wenn ein Engel vom Himmel kommt.
Sie sind halt Vassula-Gläubige und darin nicht zu erschüttern. Manche legen wirklich ein sektenhaftes Verhalten an den Tag. Andere nehmen das Gute aus den Worten der Vassula und meinen, dass würde das Negative aufwiegen oder sie erkennen das Negative nicht.. Und das ist eben ein grosser Irrtum, wie die Glaubenskongregation das eindeutig festgestellt hat.
Das dieses Treiben auch mal den Orthodoxen zuviel wurde, war zu erwarten. Mich wundert es, dass das so lange gedauert hat.


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 Rashomon 16. April 2011 

exkommuniziert

warum exkommuniziert man nicht die allen Priester, die mit ihren Predigten zum Glaubenschwund beigetragen haben?


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