Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  6. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  7. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  8. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  9. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  10. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  11. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  12. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  13. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  14. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  15. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"

Ungarns russisch-orthodoxer Bischof: Fiducia supplicans ist ‚gefährlich’

18. Jänner 2024 in Weltkirche, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Metropolit von Budapest und Ungarn: Realistisch gesprochen dürfe man nicht auf eine Vereinigung zwischen Katholiken und Orthodoxen hoffen.


Budapest (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Der Russisch-Orthodoxe Bischof Hilarion, Metropolit von Budapest und Ungarn, hat die Erklärung Fiducia supplicans des Dikasteriums für die Glaubenslehre als „gefährlich“ und „irreführend“ bezeichnet. Das Dokument verringere die Chancen einer Wiedervereinigung der Katholischen und der Orthodoxen Kirche.

Sein erster Eindruck von Fiducia supplicans sei „eine Art Schock“ gewesen, da er die Römisch-Katholische Kirche als „Leuchtfeuer des traditionellen Christentums“ gesehen habe, sagte Hilarion in einem Interview mit Rod Dreher.


Eine Erklärung, die vorgebe, dass die „Segnung“ gleichgeschlechtlicher Paare unter bestimmten Umständen erlaubt sei, sei „tatsächlich eine Revolution“, sagte er. Die Bestimmungen von Fiducia supplicans würden ein Schlupfloch für die Priester öffnen, die homosexuelle Paare segnen wollen.

Hilarion war bis vor kurzem für die ökumenischen Beziehungen zwischen der Katholischen und der Russisch-Orthodoxen Kirche zuständig. Er hält Fiducia supplicans für irreführend. Die Erklärung werde sowohl diejenigen, die den Segen empfangen, als auch die (freiwilligen und unfreiwilligen) Zeugen in die Irre führen, weil sie den Eindruck bekommen, dass die Kirche homosexuelle Paare segnet.

Die Menschen, die den Segen empfangen, könnten glaube, dass die Kirche ihren Lebensstil gutheißt und damit homosexuelle Akte oder sexuelle Akte außerhalb der Ehe, befürchtet Bischof Hilarion.

Priester, die diesen Segen spenden, werden in bestimmten Kreisen bald sehr populär werden, weil sie den Segen sozusagen mit Erlaubnis des Vatikan spenden.

Auf die Frage von Dreher nach den Auswirkungen auf eine mögliche Vereinigung der Orthodoxen und der Katholischen Kirche sagte Hilarion, dass man derzeit nicht auf eine Vereinigung hoffen dürfe. Nach der Erklärung Fiducia supplicans werde es noch schwerer, in einen fruchtbaren Dialog einzutreten, da sie neue Trennlinien geschaffen hat.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Orthodoxie

  1. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  2. Ökumenisches Patriarchat weist Vorwürfe Russlands zurück
  3. Weihesakrament und Leitungsvollmacht
  4. „Mit den beiden Lungenflügeln atmen“, singen und beten
  5. Der Augenblick Gottes: Die Begegnung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras
  6. Die Ost- und Westkirche – „Schwesterkirchen“ - Die Brüder Andreas und Petrus treffen sich
  7. Einladung aus orthodoxer Mönchsrepublik Athos für US-Präsident Trump
  8. Katharinenkloster-Abt Simeon zum Bischof geweiht
  9. Orthodoxe Fastenzeit beginnt am kommenden Montag
  10. Ökumenischer Patriarch Bartholomaios: ‚Stoppt diesen Horror! Stoppt diesen Krieg jetzt!’






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  6. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  7. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  8. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  9. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  10. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  11. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  12. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  13. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  14. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  15. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz