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Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"

vor 2 Stunden in Spirituelles, 1 Lesermeinung
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Bischof von Feldkirch veröffentlicht in sozialen Medien Termine zum Beichtgespräch mit ihm - Sakrament gemeinsam mit Fasten als Stärkung des "Immunsystems der Seele" - Er bietet auch Beichtmöglichkeit bei ihm persönlich an


Feldkirch (kath.net/KAP) Der Feldkircher Bischof Benno Elbs hat dazu aufgerufen, mit Blick auf Ostern das Sakrament der Versöhnung zu empfangen. "Die Fastenzeit lädt uns ein, auf das zu schauen, was uns Freude macht, aber auch auf das, was uns belastet, auf Schuld und auf das, was unser Herz schwer macht. Ein Beichtgespräch kann dabei helfen, das Herz zu ordnen und sich bewusst auf Ostern vorzubereiten", schrieb der Vorarlberger Oberhirte auf Instagram. 

Der Empfang der Sakramente stärke besonders in der Fastenzeit gemeinsam mit dem Fasten das "Immunsystem der Seele", so der Bischof weiter. Für das Beichtgespräch riet Elbs, sich in den jeweiligen Pfarren zu erkundigen, doch auch ein Termin bei ihm selbst sei möglich: Der Bischof postete zwei Beichttermine in der Karwoche samt Uhrzeit und Orten - konkret im Kapuzinerkloster Feldkirch sowie in der Pfarrkirche Gisingen - an denen er dafür zur Verfügung stehe. Doch auch die Vereinbarung eines individuellen Termins bei ihm sei für die Beichte möglich, in diesem Fall "schreibe mir einfach eine Privatnachricht hier auf Instagram", so Elbs. 

Die sogenannte Osterbeichte gehört zu den grundlegenden religiösen Pflichten der katholischen Gläubigen. Diese sind laut Kirchenrecht verpflichtet, schwere Sünden mindestens einmal im Jahr zu beichten und die Kommunion zu empfangen, was traditionell in der Zeit rund um Ostern geschieht, weshalb sich der Begriff Osterbeichte eingebürgert hat. In den Wochen vor dem Osterfest gibt es deshalb in vielen Kirchen zusätzliche Beicht- und Aussprachezeiten. 

Das Beichtsakrament kann nur von einem Priester gespendet werden, da nur er nach katholischem Verständnis als Stellvertreter Jesu Christi von Sünden lossprechen kann. Beichtgespräche unterliegen dabei dem strengen Beichtgeheimnis: Priester sind kirchenrechtlich und moralisch absolut zur Verschwiegenheit verpflichtet und dürfen unter keinen Umständen offenlegen, was ihnen in der Beichte anvertraut wurde. Den Gläubigen soll die Beichte eine Hilfe sein, ihr Leben zu prüfen, Versöhnung zu erfahren, einen Neustart im Leben zu machen und sich innerlich auf Ostern als das wichtigste Glaubensfest vorzubereiten.

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Lesermeinungen

 Versusdeum vor 1 Stunden 
 

Eine schöne und gute Ermutigung,

zu der man noch ergänzen sollte, dass uns Gott in der Beichte sämtliche Sünden durch die Vollmacht des Priester vergibt. Und dass das Beichtgeheimnis absolut gilt. Also nur Mut: Gott ist bereit, uns alles zu vergeben, wenn wir es ehrlich bereuen (Gefühl/Kopf). Reset. Neustart.


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