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Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung

vor 2 Stunden in Familie, 8 Lesermeinungen
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Anlässlich des Jahrestages der Enzyklika ‚Humanae Vitae‘ haben die US-Bischöfe eine Kampagne gestartet, um das Bewusstsein für die natürliche Familienplanung (NFP) und das christliche Verständnis von Ehe zu schärfen


Washington DC (kath.net/OPOKA/KAI/pl) Natürliche Familienplanung wird oft fälschlicherweise mit der sogenannten „Kalendermethode“ gleichgesetzt. Tatsächlich beruhen moderne Methoden auf der Beobachtung von Fruchtbarkeitszeichen und werden von der Kirche als eine mit ihrer Lehre im Einklang stehende Alternative zur Empfängnisverhütung empfohlen. Anlässlich des Jahrestages der Enzyklika ‚Humanae Vitae‘ haben die US-Bischöfe eine Kampagne gestartet, um das Bewusstsein für die natürliche Familienplanung (NFP) sowie für das christliche Verständnis von Ehe und verantwortungsvoller Elternschaft zu schärfen.

Moderne NFP stützt sich nicht auf die Vorhersage fruchtbarer Tage anhand der Dauer vergangener Zyklen. Vielmehr basiert sie auf der laufenden Beobachtung der natürlichen Fruchtbarkeitszeichen der Frau – etwa Veränderungen des Zervixschleims, der Basaltemperatur oder, bei einigen Methoden, hormoneller Testergebnisse. Dies ermöglicht die Bestimmung fruchtbarer Phasen auf der Grundlage von Echtzeitdaten des aktuellen Zyklus anstelle statistischer Berechnungen. Aus diesem Grund gilt die Kalendermethode heute als überholt, während moderne NFP-Methoden wissenschaftlich fundiert sind und in der Familienberatung breite Anwendung finden.


Wie die US-Bischofskonferenz (USCCB) betont, ist die Ehe ein Zeichen der Liebe Christi zur Kirche; die natürliche Familienplanung hilft Eheleuten dabei, verantwortungsvoll am Plan Gottes für die Familie mitzuwirken. Zudem verweisen amerikanische Bischöfe auf Studien, denen zufolge Paare, die NFP praktizieren, von besserer Kommunikation, größerer Offenheit für das Leben und niedrigeren Scheidungsraten berichten. 

Aufklärungskampagne zur natürlichen Familienplanung

Diese jährliche Initiative zielt darauf ab, das Wissen über Methoden der natürlichen Familienplanung (NFP) zu erweitern und die kirchliche Lehre zu bekräftigen – einschließlich der Aussagen in der Enzyklika Humanae Vitae von Papst Paul VI., die am 25. Juli 1968 veröffentlicht wurde. Zu diesem Anlass hat das NFP-Programm der US-Bischofskonferenz Plakate und Informationsmaterialien für Kirchengemeinden, Ehevorbereitungskurse, medizinische Einrichtungen, Hochschulseelsorge und Familienzentren erstellt. Das NFP-Programm wurde 1981 von den US-Bischöfen ins Leben gerufen. Es wird derzeit vom Sekretariat der US-Bischofskonferenz (USCCB) für Laien, Ehe, Familienleben und Jugend betreut und stellt den Diözesen pastorale Arbeitshilfen, Vorschläge für Predigten, Inhalte für soziale Medien sowie Ideen für lokale Initiativen zur Förderung der natürlichen Familienplanung (NFP) zur Verfügung.

Im Rahmen der diesjährigen Kampagne werden die Pfarreien dazu ermutigt, Veranstaltungen zu den wissenschaftlichen und ethischen Grundlagen der NFP, Ehe-Einkehrtage sowie Gebetsveranstaltungen – etwa Heilige Messen, Eucharistische Anbetung, Rosenkranzandachten und Novenen – für die Anliegen von Ehepaaren und Familien zu organisieren.

 


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Lesermeinungen

 SpatzInDerHand vor 8 Minuten 

@Fink: zu Ovulationshemmern:

1.) Ist immer die Frage, wer die "nicht frühabtreibende Wirkung" nachweist. Immerhin war auch ein Kardinal Meisner auf Infos einer einschlägigen Ärztin hereingefallen, wonach die Pille danach nicht frühabtreibend sei.
2.) Mit welchen Tests wollen Sie die "nicht frühabtreibende Wirkung" nachweisen? Sterben bei diesen Tests möglicherweise Kinder???
3. ist ein Ovulationshemmer eine Hormonbombe für den Körper der Frau, das ist wirklich nicht zumutbar, obendrein extrem gesundheitsschädlich, gelegentlich sogar mit bleibenden schwersten Schäden bis hin zum Tod.
4. Ich kann nicht behaupten, dass ich es gut finde, dass die entsprechenden Hormone inzwischen im Wasser nachgewiesen werden können.


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 bücherwurm vor 19 Minuten 

@gebsy: habe das freigeschaltet...

... aber das ist eine Ausnahme, ich wäre dankbar, wenn wir es dann dabei belassen könnten ;) - Gottes Segen!!


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 arctotis vor 23 Minuten 
 

@ Fink

„Andererseits meine ich, dass die Kirche z.B. Kondome oder Ovulationshemmer (sofern dabei eine frühabtreibende Wirkung ausgeschlossen ist) bei Eheleuten (!) erlauben sollte.“

Warum?


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 arctotis vor 28 Minuten 
 

@ SpatzInDerHand

²Zu diesem Thema habe ich in den letzten Jahren hierzulande von Bischöfen, Priestern, Kirchenoffiziellen und in Predigten, in Glaubensveranstaltungen und Pfarrgemeindeangeboten NICHTS gehört!“

Unsere Bischöfe, Priester, Kirchenoffiziellen, Predigerinnen und Pfarrgemeinderäte haben wichtigeres zu tun, als sich um die Heteronormativität zu kümmern.


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 doda vor 1 Stunden 

Das ist eine sehr gute Nachricht!

,@Fink
Jeder sexuelle Akt außerhalb der Ehe ist sündhaft und warum Sie meinen, das katholische Lehramt sollte manipulative Verhütungsmethoden für Eheleute für erlaubt erklären kann ich nicht nachvollziehen.
Wie kommen Sie darauf?


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 gebsy vor 1 Stunden 

@Fink - erlauben

hört sich an, als wäre etwas unerlaubt ...

Dass sich der aufgeklärte Mensch nicht aufklären lässt, ist eine Liebesmühe "ERLAUBEN" vergeblich.

Die Not unser Zeit braucht SOIS:
Save Our Immortal Souls

Wie das geht, interessiert niemanden;
meine Feststellung nach über 40 Jahren ...

Ich widerstehe der Versuchung, mein Angebot zu verlinken, aber falls doch jemand interessiert ist, genügt ein kurzes email an [email protected]


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 Fink vor 2 Stunden 
 

Ist "künstliche Empfängnisverhütung" unter Eheleuten eine "Sünde" ?

Ich betrachte die natürliche Empfängnisregelung nach der "Symptothermalen Methode" als positiv. Andererseits meine ich, dass die Kirche z.B. Kondome oder Ovulationshemmer (sofern dabei eine frühabtreibende Wirkung ausgeschlossen ist) bei Eheleuten (!) erlauben sollte.
Informationen zur natürlichen Familienplanung gibt es bei 1. INER 2. "Sensiplan" von den Maltesern.


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 SpatzInDerHand vor 3 Stunden 

Zu diesem Thema habe ich

in den letzten Jahren hierzulande von Bischöfen, Priestern, Kirchenoffiziellen und in Predigten, in Glaubensveranstaltungen und Pfarrgemeindeangeboten NICHTS gehört!

Vorbildlich, dass die US-Bischöfe dies unverdrossen fördern.


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