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Erzbischof Zollitsch kritisiert das Theologen-Memorandum

20. Februar 2011 in Aktuelles, 83 Lesermeinungen
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Zollitsch: Bei allem Wohlwollen für die Autorinnen und Autoren: Mag jemand im Ernst glauben, dass die Verwirklichung der hier aufgelisteten Reformforderungen zur erwünschten Blüte von Glauben und Kirche führt?


Freiburg (kath.net) "Bei allem Wohlwollen für die Autorinnen und Autoren (des Memorandums): Mag jemand im Ernst glauben, dass die Verwirklichung der hier aufgelisteten Reformforderungen zur erwünschten Blüte von Glauben und Kirche führt?" So fragt der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz, in einem Beitrag der Zeitung „Welt“ und erörtert, worauf es bei einer „Reform“ ankommt und wie eine Erneuerung der Kirche gelingen kann.

„Letztlich muss es darum gehen, wie die Frage nach Gott in unserer Gesellschaft wach gehalten und die christliche Antwort überzeugend formuliert und vor allem gelebt werden kann. Reformvorschläge ebenso wie das Beharren auf einer bestimmten Praxis sind danach zu beurteilen, ob sie dieser Perspektive gerecht werden.“


„Die Erneuerung der Kirche kann deshalb nicht in einer Anpassung an moderne Lebensverhältnisse und Selbstverständnisse bestehen. Dies wäre am Ende die Reduzierung auf das, was ohnehin gemeint und geglaubt wird. Eine bloße Verweigerung gegenüber der Moderne und ihren Herausforderungen kommt aber ebenso wenig in Frage.“

„Die Kirche muss wieder erkennbar werden als Ort, an dem Menschen Zugang finden zu einer Wahrheit, die sie beglückt und frei macht, die sie ihr ganzes, zugleich so buntes wie auch gefährdetes Leben verstehen lässt. Menschen vertrauen der Kirche, wenn sie den Glauben tatsächlich glaubwürdig an sie heranträgt und lebt.“

Inzwischen haben über 100 Geistliche der Freiburger Erzdiözese das Theologen-Memorandum mit ihrer Unterschrift unterstützt, wie die Bildzeitung berichtet.

Zum „Welt“-Artikel

Kathpedia: Robert Zollitsch

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Foto: (c) dbk


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