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Nach Abtreibung bei einer 15-Jährigen: Eltern klagen Abtreibungsklinik

1. März 2023 in Prolife, 4 Lesermeinungen
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Die Abtreibungsklinik und ein Sozialarbeiter hätten Druck auf ihre Tochter ausgeübt und die Eltern nicht über die Abtreibung informiert, heißt es in der Klageschrift.


Bristol (kath.net/LifeNews/jg)

Die Eltern einer 15jährigen haben eine Abtreibungsklinik und den Dienstgeber einer Sozialarbeiterin aus Bristol (US-Bundesstaat Virginia) geklagt, nachdem das Mädchen eine Abtreibung durchführen ließ. Sie hätten Druck auf die Jugendliche ausgeübt und die Eltern nicht über die Abtreibung informiert, heißt es in der Klage.

Vor der Abtreibung hatte die 15jährige ihrer Mutter erzählt, dass die Sozialarbeiterin sie zu einer Abtreibung dränge. Sie habe sich aber entschieden, das Baby auf die Welt zu bringen. Die Familie möchte 15,4 Millionen US-Dollar Schadenersatz von der Klinik und dem Arbeitgeber der Sozialarbeiterin.


Im Bundesstaat Virginia müssen die Eltern informiert werden und ihre Zustimmung geben, bevor eine Minderjährige abtreiben darf. Derzeit liegen keine Informationen vor, ob die Behörden des Bundesstaates eine Untersuchung der Abtreibungsklinik durchführen, weil diese die Abtreibung ohne Zustimmung der Eltern durchgeführt hat.

Am 19. Januar holte die Sozialarbeiterin die 15jährige aus der Wohnung ihres Vaters und brachte sie dazu, zur Abtreibungsklinik zu fahren. Sie war im dritten Monat schwanger. In der Abtreibungsklinik hätten die Sozialarbeiterin und die Leiterin der Klinik gemeinsam das Mädchen zur Abtreibung überredet. Das Mädchen habe sich zuerst widersetzt und wollte von einer Abtreibung nichts wissen. Schlussendlich habe sie sich aber doch dazu überreden lassen, heißt es in der Klageschrift. Jetzt bereue sie die Abtreibung, sagt der Rechtsanwalt der Familie.

Die Leiterin der Abtreibungsklinik widerspricht der Anklage. Sie habe nie jemand unter Druck gesetzt und würde dies auch nicht tun. Sie sei sicher, dass alle Dokumente nach den gesetzlichen Vorschriften erstellt worden sei, sagte sie in einem Interview.

 


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Lesermeinungen

 Norbert Sch?necker 1. März 2023 

Vorsicht!

Vielleicht haben die Eltern mit ihrer Schilderung Recht. Das halte ich für möglich.

Vielleicht wollen sie aber auch einfach viel Geld rausschinden und verdrehen deshalb die Wahrheit zu ihren Gunsten. Menschen haben das auch schon für weniger als 15,4 Millionen Dollar gemacht.

Deshalb wäre ich vorsichtig damit, diesen speziellen Fall ungeprüft als Beweis für die Rücksichtslosigkeit der Abtreibungsindustrie heranzuziehen.

Seriöserweise steht ja am Ende des obigen Artikels auch die Stellungnahme der Abtreibungsklinik. Das ist guter Journalismus.

Mehr als mit schneller Empörung erreicht man ohnehin mit treuem Gebet. Zur Zeit wieder in Wien vor einer Abtreibungsklinik - 40 Tage für das Leben!


0
 
 girsberg74 1. März 2023 
 

Danke für Ihren Hinweis

@Chris2 „15,4 Dollar“

Natürlich in Millionen. Passiert einem schnell, wenn die ganz Großen mit Zahlen um sich werfen, hinter denen man Milliarden denken muss.

Es geht in dieser Angelegenheit wirklich um mehr als um eine Packung Zigaretten.


0
 
 Chris2 1. März 2023 
 

15,4 Dollar?

"Daher schlagen wir vor, für Spitzenverdiener [...] den Steuersatz auf 45 Euro anzuheben"
(Annalena Baerbock)
Nichts für Ungut, lieber @girsberg74 ;)


0
 
 girsberg74 1. März 2023 
 

Die Forderung

von 15,4 Dollar
dürfte auf die anderen Abtreibungseinrichtungen ernüchternd wirken
und
zugleich dem Thema Lebensschutz einen neuen Auftrieb gebem-


2
 

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