Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  3. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  4. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  5. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  6. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  7. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  8. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  9. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  10. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  11. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  12. THESE: Warum die UNO weg muss!
  13. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  14. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  15. 'Glaube ist kein PR-Problem': US-Burger-Kette verweigert Entfernung von Bibelversen

US-Regierung gegen Abtreibungs-Agenda der Vereinten Nationen

2. April 2025 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Vertreter der USA bei den Vereinten Nationen hat ein ‚Recht auf Abtreibung‘ und die Gender-Ideologie bei der Konferenz der UN-Frauenrechtskommission abgelehnt.


New York (kath.net/LifeNews/jg)
In New York City wurde letzte Woche das jährliche Treffen der Kommission der Vereinten Nationen zur Rechtsstellung der Frau beendet.

Das Treffen fand dreißig Jahre nach der vierten Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 statt. Damals verabschiedeten die Delegierten eine Erklärung und Handlungsprogramm, angeblich mit dem Ziel, die Gleichstellung der Frau zu erreichen. Hillary Clinton, damals First Lady der USA, gab die Parole aus: „Menschenrechte sind Frauenrechte und Frauenrechte sind Menschenrechte“. Seither wird diskutiert, was genau mit der Forderung gemeint ist, schreibt Grace Melton von der konservativen Heritage Foundation.

Die Konferenz in Peking ergab eine progressive Wunschliste, Abtreibung war aber im Abschlussdokument nicht enthalten. Der Kampf endete 1995 aber nicht. Jedes folgende Treffen der Frauenrechtskommission hat erneut eine Debatte über so genannte „sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte“ – ein linker Sammelbegriff, der auch Abtreibung umfasst – mit sich gebracht.


So war es auch bei diesem Treffen, schreibt Melton. Schon in seiner Eröffnungsansprache behauptete UN-Generalsekretär António Guterres, dass Frauenrechte in Bedrängnis seien. Er warnte die Delegierten vor der „Rückkehr des Gifts des Patriarchats“, weil „reproduktive Rechte“ in Gefahr seien.

Die „Vision“ der Konferenz von Peking sei „außer Reichweite“, beklagte Guterres, da „diskriminierende soziale Normen in allen sozialen Institutionen – dem Staat, dem Markt, der Religion, der Gesellschaft und der Familie – immer noch tief verankert seien.“ Der „Gegenwind gegen soziale und reproduktive Gesundheit und Rechte“ stelle langjährige globale Abkommen in Frage und missachte etabliertes Wissen, welches „die Gesundheit und das Wohlergehen von Frauen und Mädchen“ sicherstelle, bedauerte der UN-Generalsekretär.

Das Narrativ von „Gegenwind“ und „Rücknahme“ bezüglich Frauenrechten sei ein Dauerton in der Konferenz der Frauenrechtskommission gewesen. Damit seien grundsätzlich alle gemeint, welche die Positionen der „sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte“, Abtreibung und Gender-Ideologie nicht übernehme. Lebens- und Familienschutzorganisationen seien seit Jahren im Visier der Feministinnen, schreibt Melton.

In diesem Jahr sei jedoch die US-Regierung unter Donald Trump zum schlimmsten „Gegner von Frauenrechten“ erklärt worden. Unter der Regierung von Präsident Biden seien die USA gemeinsam mit der Europäischen Union, der UN-Bürokratie und feministischen Gruppen für die Verbreitung von Abtreibung und Gender-Ideologie eingetreten. Obwohl Elise Stefanik noch nicht als UN-Botschafterin bestätigt worden sei, sei die US-Delegation klar für den Lebensschutz und gegen die Gender-Ideologie aufgetreten, betont Melton.

Die USA würden „radikale Ideologien, welche Frauen durch Männer an Orten und bei Chancen ersetzen wollen, die für Frauen eingerichtet wurden, nicht mehr unterstützen“, sagte der Vertreter der USA – eine klare Zurückweisung der von der Regierung Biden unterstützen Gender-Ideologie.

Die USA werden die „ungesunde und extremistische Gender-Ideologie“ bekämpfen, heißt es in der Stellungnahme des US-Vertreters weiter. Durch den Wiedereintritt in die Genfer Konsens-Deklaration hätten sich die USA zu ihrem Einsatz für die Frauengesundheit, den Schutz des Lebens in alle Phasen und die Verteidigung der Familie als grundlegender Einheit der Gesellschaft bekannt, betonte er.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  2. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  3. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  4. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  5. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  6. Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds
  7. ‚Seien Sie die Person, die eine Frau mit der Hoffnung verbindet!‘

UNO

  1. Deutscher und französischer Außenminister fordern Rücktritt der UN-Sonderberichterstatterin
  2. Vatikan setzt sich für Erneuerung der UN ein
  3. China attackiert Lebensschutz-Maßnahmen der US-Regierung bei den Vereinten Nationen
  4. UN-Sonderberichterstatterin: Leihmutterschaft ist Gewalt gegen Frauen und Kinder
  5. US-Regierung will Gender-Ideologie aus dem Programm der UNICEF streichen
  6. ‚Keinen Cent mehr für Judenhass!’
  7. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  5. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  6. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  7. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  8. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  9. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  10. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  11. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  12. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  13. „Öffnet eure Herzen“: Protestantin begeistert das Netz mit dem Rosenkranz
  14. 'Woke Left' ist die 'wütendste und exklusivste Spaltungsbewegung in der Geschichte'
  15. THESE: Warum die UNO weg muss!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz