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Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

7. März 2026 in Prolife, 5 Lesermeinungen
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Immenser Sachschaden und bedrohliches Bekennerschreiben.


Heidelberg (kath.net/ pm)
Abtreibungs-Aktivisten haben in der Nacht auf Freitag das Profemina-Beratungszentrum in Heidelberg angegriffen. Die Täter schlugen im Schutz der Dunkelheit zu, warfen Farbbeutel auf nahezu die gesamte straßenseitige Fassade und schmierten die Parole „Nieder mit dem Patriarchat“ auf die Wände. 
Gleichzeitig bekannten sich die Täter in einem anonymen Bekennerschreiben zu dem Anschlag, das in der Nachbarschaft der Beratungsstelle in die Briefkästen geworfen wurde. In rufschädigender und wahrheitswidriger Weise wird darin behauptet, Profemina würde die „Selbstbestimmung von Frauen eingrenzen“. Außerdem heißt es: „Wir möchten plakativ und in Solidarität mit unseren Genossinnen in Berlin und München auf das stille Treiben von Profemina aufmerksam machen.“

Dies kann sowohl als Rechtfertigung vergangener als auch als Aufruf zu weiteren Anschlägen auf Profemina-Beratungszentren verstanden werden, wie sie bereits in Berlin und München stattgefunden haben. Der Anschlag in Heidelberg markiert jedoch einen neuen Höhepunkt in der 20-jährigen Geschichte des Beratungszentrums in der Studentenstadt. Der Schaden für die gemeinnützige Organisation ist mit geschätzten mindestens 25.000 Euro immens. Hinzu kommt die Denunziation bei Nachbarn und drohende weitere Anschläge.
Der Gründer und Geschäftsführer von 1000plus-Profemina, Kristijan Aufiero, betont: „So etwas haben wir in unserem Beratungszentrum in Heidelberg noch nicht erlebt. Wir beraten dort täglich schwangere Frauen in existentiellen Notlagen. In noch nie dagewesenem Ausmaß wurde unsere Einrichtung nun beschädigt. Dass die Täter glauben, das sogenannte Patriarchat mit einem Anschlag auf eine Frauenhilfsorganisation zu bekämpfen, zeigt, dass sie schlicht keine Ahnung von der Profemina-Arbeit haben.“


Profemina ist die größte nicht-staatliche Beratungsorganisation für Schwangere in Konfliktsituationen in Europa. Nachdem es in den vergangenen Jahren vermehrt zu Angriffen von politisch linksgerichteten Parteien und gewalttätigen Abtreibungs-Aktivisten gegen die gemeinnützige Organisation gekommen war, hat sie ihren internationalen Hauptsitz nach Südtirol verlegt. In Heidelberg befindet sich ihr ältestes Beratungszentrum. 
Schwangere in Not finden dort fachlich qualifizierte Beratung und adäquate Hilfe im Schwangerschaftskonflikt, oftmals auch weit darüber hinaus. Diese Hilfe reicht von persönlichen Gesprächen über finanzielle Unterstützung bis hin zur Vermittlung weiterer Hilfsangebote. Dieses Angebot ist für ratsuchende Frauen komplett kostenlos. Die Arbeit der gemeinnützigen Organisation wird zu 100 Prozent durch Spenden ihrer Unterstützer finanziert.  

„Mit dem Angriff auf unser Beratungszentrum beweisen die Täterinnen, dass es ihnen nicht um Hilfe für schwangere Frauen, sondern allein um eine verworrene Ideologie geht“, betonte Aufiero. „Wir lassen uns einmal mehr nicht von Angriffen und Anschlägen unterkriegen. Selbstverständlich werden wir unser Beratungsangebot sogar weiter ausbauen, um so vielen schwangeren Frauen wie möglich die Hilfe zukommen zu lassen, die sie brauchen.“
Aufiero wies zudem darauf hin, dass es bisher noch nicht einmal eine Reaktion, geschweige denn Anteilnahme, von Seiten der Behörden oder der Politik gibt: „Obwohl wir nun schon mehrfach Angriffen aus demselben Täterspektrum ausgesetzt waren und Medien darüber teils ausführlich berichteten, ignorieren die Stadt Heidelberg und das Land Baden-Württemberg die gegen uns gerichtete linksextreme Gewalt. Bis heute hat sich kein Vertreter aus der Politik zu diesen Anschlägen auf unsere Frauenhilfsorganisation auch nur geäußert.“

Bild: Farbanschlag auf den Eingang © 100plus-Profemina

 


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