Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Wir können NICHT schweigen!
  13. EILT! - Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  15. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare

‚Keinen Cent mehr für Judenhass!’

10. August 2024 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Deutsche Steuerzahler hätten über das Hilfswerk UNRWA die Anschläge vom 7. Oktober 2023 in Israel mitfinanziert. Die Bundesregierung zahle weiter an das Hilfswerk, obwohl dessen Verwicklungen mit der Hamas bekannt seien, kritisiert Felix Rupprecht.


Berlin (kath.net/jg)
Es sei „unerträglich“, dass „wir, die deutschen Steuerzahler, das größte Massaker an Juden seit dem Holocaust unterstützen mussten“, schreibt Felix Rupprecht in einem Kommentar für die BILD-Zeitung.

Vor wenigen Tagen ist bekannt geworden, dass mindestens neun Mitarbeiter des UNO-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (United Nationas Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East, UNRWA) an den Angriffen der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 beteiligt gewesen sein sollen. Das hat eine interne Untersuchung der UNO ergeben. Das Arbeitsverhältnis dieser Personen werde beendet, gaben die Vereinten Nationen bekannt.


Rupprecht weist darauf hin, dass Deutschland im Jahr 2023, in dem das Massaker stattgefunden hat, 200 Millionen Euro an die UNRWA überwiesen hat. Nach ersten Vorwürfen seien die Zahlungen eingestellt, mittlerweile aber mit Hinweis auf die humanitäre Situation in Gaza wieder aufgenommen worden.

Die deutschen Steuerzahler seien dabei gleich zweimal hinters Licht geführt worden, kritisiert Rupprecht: Erstens von der Bundesregierung, die das Geld an die UNRWA gezahlt und jede Kritik abgewiegelt habe. Zweitens von der UNRWA selbst, die das Geld gerne genommen, aber Verwicklungen ihrer Mitarbeiter in das Massaker über Monate verheimlicht habe.

Die Verflechtungen zwischen UNRWA und Hamas seien „brutal echt“, schreibt Rupprecht weiter. Beispielsweise sei die Leiche der 22-jährigen Deutsch-Israelin Shani Nicole Louk unter dem Gebäude der UNRWA in Gaza gefunden worden. Ricarda Louk, die Mutter von Shani, sagte, dass die UNRWA „in alles verwickelt“ sei und „einen riesigen Beitrag“ dabei geleistet habe, den Hass auf Israel zu schüren. Seit Jahren werde in den Schulen der UNRWA Hass auf Juden gelehrt und jetzt sei auch offiziell, dass deren Mitarbeiter an dem Massaker vom 7. Oktober teilgenommen hätten, schreibt Rupprecht.

Spätestens jetzt müsse klar sein, dass die UNRWA nicht an einem friedlichen Zusammenleben von Juden und Palästinensern interessiert sei. Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) würden das Hilfswerk aber weiter unterstützen und vertrauten darauf, dass „Reformempfehlungen“ umgesetzt würden.

Humanitäre Hilfe in Gaza sei notwendig, fährt Rupprecht fort. Diese sollte aber nicht über die UNRWA laufen, die nach seiner Ansicht aufgelöst werden sollte. Die UNO verfüge mit dem UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees) über ein riesiges Flüchtlingshilfswerk, welches sie auch in Gaza einsetzen könnte und sollte.

„Keinen Cent mehr für Judenhass!“, schreibt er abschließend.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

UNO

  1. US-Außenminister Rubio: Die UNO hat ihre Mission verloren
  2. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  3. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  4. Deutscher und französischer Außenminister fordern Rücktritt der UN-Sonderberichterstatterin
  5. Vatikan setzt sich für Erneuerung der UN ein
  6. China attackiert Lebensschutz-Maßnahmen der US-Regierung bei den Vereinten Nationen
  7. UN-Sonderberichterstatterin: Leihmutterschaft ist Gewalt gegen Frauen und Kinder
  8. US-Regierung will Gender-Ideologie aus dem Programm der UNICEF streichen
  9. US-Regierung gegen Abtreibungs-Agenda der Vereinten Nationen
  10. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  4. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  5. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  6. Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
  7. Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen
  8. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  9. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  10. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  11. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  12. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  13. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  14. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  15. EILT! - Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz