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Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden

7. April 2026 in Chronik, 4 Lesermeinungen
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In den USA organisiert sich bereits Widerstand gegen die ehemalige chilenische Präsidentin, welche in ihrer Laufbahn eine Pro-Abtreibungsagenda und die Genderideologie forciert hat.


New York City (kath.net/jg)
Michelle Bachelet (74), die ehemalige Präsidentin von Chile, hat gute Chancen, die nächste Generalsekretärin der Vereinten Nationen zu werden. Gegen ihre Nominierung regt sich jedoch Widerstand, berichtet die christliche Organisation Center for Family & Human Rights (C-Fam).

Ein Brief von US-Kongressabgeordneten fordert die Vereinigten Staaten auf, die Nominierung der Chilenin Michelle Bachelet als nächste Generalsekretärin der Vereinten Nationen zu blockieren. Grund dafür sei ihre langjährige und aggressive Haltung in Fragen des „sexuellen Linksextremismus“.

Bachelet gilt als klare Favoritin im Rennen um das höchste UN-Amt. Sie wird von Kritikern als ungeeignet betrachtet. Der Brief, der unter Kongressabgeordneten kursiert, ruft die Regierung Trump dazu auf, ihr Veto-Recht als ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats einzusetzen, um die Nominierung zu verhindern. 

Zusätzlich hat die neue konservative Regierung Chiles vergangene Woche ihre Unterstützung für Bachelets Kandidatur zurückgezogen und diese als „nicht machbar“ bezeichnet. 


Michelle Bachelet gilt als langjährige Feministin und wird häufig als lateinamerikanische Version von Hillary Clinton beschrieben. Über Jahrzehnte hinweg hat sie sich vehement für Abtreibung, Genderideologie und Klimaschutz-Alarmismus eingesetzt. Sie war zweimal Präsidentin Chiles (2006–2010 und 2014–2018). Zudem leitete sie von 2010 bis 2013 UN Women als Executive Director und von 2018 bis 2023 das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte (OHCHR).

In diesen Positionen hat Bachelet nach Ansicht von Kritikern dafür gesorgt, dass Genderideologie und Abtreibungsförderung im gesamten UN-System durch Gender-Experten und Menschenrechtsanwälte verankert wurden.

Der US-Kongressabgeordnete Chuck Edwards von der Republikanischen Partei verlas den Inhalt des Briefes bei einer Anhörung zur UN-Reform an der US-Vertretung bei den Vereinten Nationen. Er erklärte: „In ihren früheren Rollen beim UN-Hochkommissariat für Menschenrechte (OHCHR), als Executive Director von UN Women und als Präsidentin Chiles hat Dr. Bachelet wiederholt eine extreme Abtreibungsagenda priorisiert – auf Kosten der staatlichen Souveränität.“

Nach dem Urteil des US-Supreme Court im Fall Dobbs v. Jackson Women’s Health Organization (2022), welches die Abtreibungsfrage zurück in die Hände der Bundesstaaten legte, veröffentlichte Bachelet eine offizielle Stellungnahme. Darin kritisierte sie die Entscheidung scharf und behauptete, Abtreibung sei „fest in den Menschenrechten verankert“ und bilde den „Kern“ der Rechte der Frauen. Sie sprach von einem „Rückschlag“ und einem „schweren Schlag“ für die Menschenrechte von Frauen.

Unterstützung erhält Bachelet offenbar aus den Ländern der EU. Diese drängen anscheinend darauf, eine Frau an die Spitze der Vereinten Nationen zu setzen, welche die Agenda zu Gender-Fragen und Abtreibung weiter vorantreiben soll. Mehrere Kandidatinnen entsprechen diesem Profil, doch Bachelet gilt als besonders gut von europäischen Regierungen vorbereitet und gefördert.

Der nächste Generalsekretär wird voraussichtlich das UN-System für eine ganze Generation prägen. Die aktuellen Nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals / Agenda 2030) laufen 2030 aus. Eine längere und umstrittene Wahl gilt als wahrscheinlich, da EU und USA in zentralen Bereichen wie Abtreibung, Gender, Klima, Migration und Zensur unterschiedliche Positionen vertreten.

Die Auswahl durch den Sicherheitsrat könnte bereits im Frühjahr 2026 erfolgen, die formelle Bestätigung durch die Generalversammlung im Herbst. Der vorgeschlagene Stichtag für Nominierungen ist der 1. April, öffentliche Anhörungen mit den Kandidaten sind für den 20. April geplant.

 


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