Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Rote Linien dürfen nicht überschritten werden'
  2. Maria 2.0: „Wir machen die Dinge einfach selbst… Das ist eine Art Selbstermächtigung“
  3. "Dieser Vergleich macht mich wütend"
  4. St. Michael/Emden: Kirchenbänke verscherbeln, dafür aber neue Stühle für die Kirche kaufen
  5. DBK-Vorsitzender Bätzing: „Wir leben in einem Missionsland“
  6. „Eine Transfrau ist eine Frau. Punkt!“ – Wirklich?
  7. Wir brauchen einen Beauftragten für die Theologie des Leibes
  8. Papst zu Liturgiestreit in Kerala: "Wo Ungehorsam ist, ist Schisma"
  9. Kirche und Kommunismus: Gedanken über ein Bekenntnis von Papst Franziskus
  10. CDU-Politiker Wolfgang Bosbach: "Die Kirchentage sind für mich mittlerweile eher Parteitage..."
  11. ,Baby Lasagna‘: ,Mit Gott habe ich mich selbst zurückgewonnen‘
  12. Polens Bischöfe bekräftigen Position der Kirche zu Abtreibung
  13. Football-Spieler Harrison Butker ermutigt Frauen ihrer Berufung als Mutter zu folgen
  14. Marienmonat Mai: Priester startet "Rosenkranz-Challenge"
  15. Evangelische Theologische Hochschule/Basel ehrt Peter Seewald

Katholische Eltern gegen UN-Agenda 2030 auf dem Weltjugendtag

10. Februar 2023 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Verbreitung der Agenda 2030, die unter anderem den ‚universalen Zugang’ zu Abtreibung und Verhütungsmitteln fordert, könnte die Teilnehmer verwirren oder in die Irre führen, befürchtet eine Gruppe katholischer Eltern aus Polen.


Warschau (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Eine Gruppe katholischer Eltern aus Polen hat einen Brief an den Vatikan und das Organisationskomitee des Weltjugendtages 2023 geschrieben und die Verantwortlichen aufgefordert, auf dem Weltjugendtag auf die Verbreitung von religiösem Pluralismus und der Agenda 2030 der Vereinten Nationen zu verzichten.

Der Brief vom 3. Januar richtet sich an Américo Manuel Alves Aguiar, Weihbischof von Lissabon und Vorsitzender des Organisationskomitees für den Weltjugendtag 2023, und an Kardinal Kevin Farrell, den Präfekten der Dikasterie für die Laien, die Familie und das Leben. Die Gruppe bezeichnet sich als Eltern von jungen Menschen, die am Weltjugendtag 2023 teilnehmen wollen. Sie wollen, dass die Veranstalter die Verpflichtung zur Nachhaltigkeit im Sinne der Agenda 2030 und die damit in Zusammenhang stehenden „nachhaltigen Entwicklungsziele“ als „leitende Elemente“ streichen. Sie erwähnen auch die Verbreitung der „Global Tree Initiative“ (GTI), die andere Religionen wie den Buddhismus fördert.


Die Elterngruppe befürchtet, dass die Verbreitung der genannten Ziele und Agenden eine negative Auswirkung auf die Jugendlichen haben könnte, die am Weltjugendtag teilnehmen, heißt es in dem LifeSiteNews vorliegenden Brief.

Die Agenda 2030 und die „nachhaltigen Entwicklungsziele“ seien von Anfang an umstritten gewesen und etliche Länder sowie der Heilige Stuhl hätten ernsthafte Bedenken dagegen erhoben, erinnert die Gruppe.

Etliche Ziele seien mit dem Evangelium und der Lehre der Kirche nicht vereinbar und könnten die jungen Menschen verwirren oder in die Irre führen, wenn diese den Eindruck bekämen, die Kirche würde diese Ziele oder Maßnahmen gutheißen.

In der Agenda 2030 ist der „universale Zugang zu Abtreibung und Verhütungsmitteln“ als Ziel definiert, ebenso die Einführung von Sexualkundeunterricht und die Notwendigkeit, die „Geschlechtergerechtigkeit“ herzustellen, wobei Geschlecht zunehmend als rein soziales Konstrukt definiert werde, welches daher geändert werden könnte.

Die GTI würde „de facto den Buddhismus verbreiten“, schreibt die Elterngruppe. Die Initiative sei unter anderem dem Dalai Lama gewidmet und würde den jungen Menschen Zugang zu dessen Lehre vermitteln. Der Dalai Lama trete für legale Abtreibungen ein und akzeptiere homosexuelle Beziehungen, warnen die Eltern.

Nach kurzer Zeit erhielt die Elterngruppe eine Antwort per E-Mail von Weihbischof Aguiar, in welcher dieser auf keinen einzigen Einwand direkt einging. Die Gruppe hat einen weiteren Brief an Aguiar und an Kardinal Farrell geschrieben, aber bis jetzt keine Antwort erhalten.

José Ignacio Munilla Aguirre, der Bischof von Orihuela-Alicante (Spanien) gab gegenüber der Catholic News Agency (CNA) bekannt, dass auch er viele Beschwerden wegen der Agenda 2030 beim Weltjugendtag erhalten habe. Daraufhin wurde sei auf der Internetseite des Weltjugendtages erläutert worden, dass die Agenda 2030 im Sinne der katholischen Lehre zu interpretieren sei. Die Logos der Agenda 2030 seien von der Webseite entfernt worden, sagte der Bischof.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 nazareth 11. Februar 2023 
 

Ein Wahnsinn! CitizenGo und lifesiteNews müssen hier helfen da ihre weltweite Erreichbarkeit gefordert sein wird! Lassen wir NICHT ZU, DASS DIESE AGENDEN UNSEREN WELTJUGENDTAG INFILTRIEREN!KLARES NEIN!!!!


0
 
 joh14,6 10. Februar 2023 
 

Ein wenig Gift verdirbt den ganzen Kuchen

Dank an die Gruppe polnischer Eltern, dass sie durch ihre Beschwerde den Skandal sichtbar gemacht haben und nachhaken bei unbefriedigenden Antworten.

Die Gefahr bei der Übernahme fremder Agenden, sei es von UN, WHO, Globalisten oder Dalai Lama besteht immer, sich damit auch hinter Zielsetzungen zu stellen, die mit dem Glauben nicht vereinbar sind.

Besser wäre, eine christliche Alternative zu entwickeln und aufzuzeigen.

Wenn eine solche Agenda Abtreibung, Empfängnisverhütung, Zugang zu reproduktiven Rechten, Thesen der Überbevölkerung oder "Geschlechtergerechtigkeit" vertritt, sollten katholische Bischöfe und der Papst sich NICHT daran beteiligen.

Leider ist genau das mit dem Beitritt des Vatikan zum Pariser Klimaschutzabkommen und Vertretern der Überbevölkerungsthese als Gastredner geschehen.

Ich betrachte das als einen Fehler, genauso wie die Aufnahme von Abtreibungsbefürwortern in die ehemalige "Akademie für das Leben".


2
 
 elmar69 10. Februar 2023 
 

Richtige Einordnung wichtig

Die Agenda der UN kann nicht Grundlage der Diskussionsrunden sein, es ist aber wichtig, über die Agenda zu reden und sie entsprechend einzuordnen.

Es sollten sich für den WJT fähige Leute finden, die das hinbekommen.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

UNO

  1. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  2. Philippinen lehnen UN-Forderung nach Legalisierung der Abtreibung ab
  3. US-Regierung fördert Zugang zur Abtreibung ‚um Rassismus zu bekämpfen’
  4. UN-Sonderberichterstatterin bezeichnet Abtreibung als ‚radikaler Akt der Selbstliebe’
  5. USA unter Biden steigen aus Lebens- und Familienschutzerklärung aus
  6. UNO nimmt Genfer Lebensschutzerklärung auf
  7. USA gegen ‚sexuelle und reproduktive Rechte’ in UNO-Resolution zu Covid-19

Weltjugendtag

  1. «Das ist eine der schlimmsten Plagen, die man je gesehen hat»
  2. Nächster katholischer Weltjugendtag 2027 in Seoul
  3. Weltjugendtag in Zahlen: Eine Messe mit 10.000 Priestern
  4. Obrigado!
  5. Vigil mit den Jugendlichen zum Weltjugendtag 2023.Wie werden wir zu Wurzeln der Freude?
  6. Weltjugendtag mit über 600.000 Pilger aus 184 Ländern
  7. Weltjugendtag in Portugal steht kurz bevor






Top-15

meist-gelesen

  1. ,Baby Lasagna‘: ,Mit Gott habe ich mich selbst zurückgewonnen‘
  2. Kirche und Kommunismus: Gedanken über ein Bekenntnis von Papst Franziskus
  3. "Dieser Vergleich macht mich wütend"
  4. St. Michael/Emden: Kirchenbänke verscherbeln, dafür aber neue Stühle für die Kirche kaufen
  5. 'Rote Linien dürfen nicht überschritten werden'
  6. Maria 2.0: „Wir machen die Dinge einfach selbst… Das ist eine Art Selbstermächtigung“
  7. Marienmonat Mai: Priester startet "Rosenkranz-Challenge"
  8. Wir brauchen einen Beauftragten für die Theologie des Leibes
  9. „Eine Transfrau ist eine Frau. Punkt!“ – Wirklich?
  10. P. Karl Wallner: „Es gibt keine Pflicht, immer zu Kommunion zu gehen bei der Hl. Messe“
  11. Kritik an Video über ,selbstbestimmte Sexarbeiterin‘ und Christin
  12. CDU-Politiker Wolfgang Bosbach: "Die Kirchentage sind für mich mittlerweile eher Parteitage..."
  13. USA: Bewaffneter löst bei Erstkommunion Panik aus
  14. Papst zu Liturgiestreit in Kerala: "Wo Ungehorsam ist, ist Schisma"
  15. Johannes Hartl wurde in den Deutschen Knigge-Rat berufen

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz