Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  2. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  3. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  4. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Wahrheit ist heilsrelevant
  7. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  8. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  9. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  10. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  11. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  12. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  13. Papst an Pfadfinder: „Ihr verbindet auf kluge Weise das Buch der Natur mit dem Wort Gottes“
  14. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  15. Die große Kraft der Marienverehrung in der Endzeit

Britische Inseln: Gottesdienste im Untergrund nehmen zu

30. November 2020 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Im Vereinigten Königreich und in der Republik Irland sind öffentliche Gottesdienste verboten. Christliche Gemeinden feiern ihre Gottesdienste zunehmend im Verborgenen.


London (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Eine wachsende Zahl von Christen im Vereinigten Königreich und in der Republik Irland hält ihre Gottesdienste derzeit im Untergrund ab. Die Regierungen beider Länder haben im Zuge der „Lockdowns“ zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie öffentliche Gottesdienste untersagt. Kirchen dürfen nur individuell zum privaten Gebet betreten werden.

 

Laut LifeSiteNews hat die britische Polizei mindestens eine katholische Kirche betreten um zu überprüfen, ob das Gottesdienstverbot eingehalten wird. Der Observer fühlt sich an die Zeiten der Katholikenverfolgung erinnert und berichtet von einem christlichen Pastor, der die Sonntagsgottesdienste während des Lockdowns im Verborgenen feiert. Es sei „alarmierend“, dass man sich aus Angst vor Strafverfolgung verstecken müsse, um Gott zu loben. „Aber wir tun, was wir tun müssen“, sagte er wörtlich. Christen seien grundsätzlich dazu aufgerufen, der staatlichen Autorität zu gehorchen. Derzeit seien sie in eine Position gezwungen, in der sie sich zwischen ihren religiösen Überzeugungen und der Befolgung staatlicher Anordnungen entscheiden müssten, sagte der Pastor.


 

Der Observer berichtet von einer zunehmenden Zahl von Gemeinden, die das Gesetz brechen und gemeinsam Gottesdienst feiern. Am 15. November hat die Polizei einen evangelikalen Gottesdienst in London beendet, weil die Feier gegen das Gesetz verstoße. Der Pastor gibt sich kämpferisch. Die erste Priorität sei die Gottesfurcht. Er hat angekündigt, weitere Gottesdienste während des Lockdown abzuhalten. Ein anderer Geistlicher sagte gegenüber dem Observer, die Christen seien einer höheren Autorität als dem Staat verpflichtet.

 

In der Republik Irland gibt es Geistliche, die nach wie vor in der Kirche die Messe feiern und Gläubige, die sich währenddessen in den Kirchen befinden, nicht wegschicken. In mehreren Fällen kam die Polizei zur Kirche und untersagte den Gläubigen, während der Messe die Kirche zu betreten. Die Priester erhielten Warnungen, dass sie mit Strafen zu rechnen hätten, falls sie versuchen würden, eine Messe öffentlich zu feiern.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  2. Großbritanniens bekanntester Moderator bittet Tennisstar Novak Djokovic um Entschuldigung
  3. Spanisches Verfassungsgericht erklärt einige Corona-Maßnahmen für verfassungswidrig
  4. ARD zeigt Kabarettistin mit schweren Impfschäden nach Corona-Impfung
  5. Covid-Impfung verweigert – Katholikin erhält 12,7 Millionen Dollar nach ungerechtfertigter Kündigung
  6. Virologe Streeck vergleicht Corona-Ungeimpfte mit Juden während der Pest
  7. Evangelischer Bischof bittet um Entschuldigung für Ausgrenzung während Covid-Pandemie

Heilige Messe

  1. Messbesuche in den USA wieder auf dem Niveau von vor der Pandemie
  2. Vier Dinge, die Katholiken vor der heiligen Messe tun sollen
  3. Kardinal Müller kritisiert ‚kindisches Verhalten’ von Bischöfen, welche die Alte Messe unterdrücken
  4. Patricia Heaton: Priester sollten nicht auf die Länge sondern die Spiritualität der Messe achten
  5. Schatz geortet – Form und Wesen der Heiligen Messe
  6. USA: Deutlicher Rückgang der Messbesuche seit Beginn der Covid-Pandemie
  7. Das Mahl des Lammes






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  7. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  8. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  9. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  10. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  11. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  12. Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
  13. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  14. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  15. Arche-Noah-Nachbildung feiert 10-jähriges Jubiläum

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz