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Brasilien: Pro-Life-Präsidentschaftskandidat Bolsonaro vor Wahlsieg

22. Oktober 2018 in Prolife, 7 Lesermeinungen
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In deutschsprachigen Medien werden viele Positionen Bolsonaros verschwiegen – Er ist gegen Abtreibung, für Ehe nur zwischen Mann und Frau, gegen Entkriminalisierung von Drogen


Rio de Janairo (kath.net)
In Brasilien liegt wenige Tage vor der Stichwahl rund um die Präsidentenwahl Jair Bolsonaro, der rechtskonservative Kandidat, in Umfragen klar vor Fernando Haddad von der linken Arbeiterpartei. Was in deutschsprachigen Medien verschwiegen wird: Bolsonaro ist ein ausgesprochener Pro-Life-Politiker, der dem brasilianischen Kardinal Orani Tempesta versprochen hat, dass Abtreibung in Brasilien auch weiterhin verboten bleibt. Der Politiker hat sich auch klar dafür ausgesprochen, dass eine Ehe nur zwischen einem Mann und einer Frau möglich ist. Er versprach außerdem, gegen Unterrichtsmaterialen in Schulen vorzugehen, in denen Homosexualität als normal verkauft wird. Außerdem lehnt er die Entkriminalisierung von Drogen ab. "Wir unterzeichnen eine Verpflichtung, dass wir die Familie verteidigen, dass wir die Unschuld der Kinder in den Schulen verteidigen, dass wir die Religionsfreiheit verteidigen, dass wir gegen Abtreibung und gegen die Legalisierung von Drogen sind", stellte Bolsonoro in einer Wahlkampfrede klar.


Foto: Präsidentschaftskandidat Bolsonaro (c) Wikipedia/Agência Brasil Fotografias/Creative Commons - Attribution 2.0 Generic (CC BY 2.0)


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Lesermeinungen

 Ebuber 23. Oktober 2018 
 

@Williges

ich jedenfalls wünsche mir, dass es auch hierzulande mal einen mutigen Politiker wie Jair Bolsonaro gäbe, der die Wahrheit über Abtreibung, Gender, "Ehe für alle" und den ganzen Zeitgeist-Unfug ausspricht. Natürlich sollte dieser Politiker in allen anderen Feldern auch entsprechend stimmig sein. Bleibt aber wohl hierzulande noch ein Wunschtraum.Dass der Konservatismus immer bedeutungsloser wird, kann ich aber nicht feststellen. Vielleicht lesen und sehen sie einfach nur die falschen Programme.


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 siebenschlaefer 23. Oktober 2018 
 

@Willigis: Besser hätten Sie meinen vorangegangenen Post nicht bestätigen können!


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 Willigis 23. Oktober 2018 
 

"Die guten Seiten"

Es ist wie immer: Man kann pro Militärjunta sein, pro Folter, pro Todesschwadronen, man kann Antidemokrat sein und behaupten, dass Pinochets größter Fehler war, nicht noch mehr Menschen umgebracht zu haben.

Alles egal: Solange man irgendwo noch streut, dass man gegen Abtreibung ist, avanciert man zum Liebling der Konservativen.

Da braucht man nicht lange zu überlegen, warum der Konservativismus immer bedeutungsloser wird.


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 siebenschlaefer 22. Oktober 2018 
 

Wer denkt, Tagesschau oder ZDF-heute, seinen "Nachrichtensendungen", hat schon verloren

Über Bolsonaro wird schon seit Monaten in den Mainstreammedien in übelster Weise gehetzt. Daraufhin habe ich mich in alternativen Medien, z.B. der Jungen Freiheit, informiert und seine Pro-Life und Anti-Gender Einstellung erfahren. Übrigens: Kath.net ist auch ein alternatives Medium, in dem man vieles erfahren kann, was die selbsternannten "Qualitätsmedien" verschweigen oder ins Ggenteil verbiegen.


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 J.g.Ratkaj 22. Oktober 2018 
 

Jair Bolsonaro

wird von linken und pseudokonservativen pressure groups und ihren medialen Ungetümen diversanter Agitation ebenso angefeindet wie der gute Präsident Trump es schon seit Anbeginn gewohnt ist.
Hoffentlich werden ihn das brasilianische Wahlvolk mit einem kräftigen Mandat ausstatten.


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 Chris2 22. Oktober 2018 
 

Öha.

Schon wieder ein praktisch 180-Grad-Widerspruch zwischen der Berichterstattung in deutschen Mainstreammedien und bei kath.net. Wie zuletzt bei Richter Kavanaugh. Offenbar darf man über Pro-Life eingestellte Politiker keine einziges positives Wort verlieren.


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 Adamo 22. Oktober 2018 
 

Die guten Seiten von Brasiliens Präsidentschaftkandidaten Bolsonaro

werden von der Presse verschwiegen.
Ein hohes Lob für kath.net, dass sie uns dank der Pressefreiheit diese Einstellung Bolsonaros bekannt macht!
Sie sollte aber auch durch kath.net in ganz Brasilien bekannt gemacht werden, denn von den Bürgern Brasiliens wird er gewählt und das ist entscheidend.


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