Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan macht Vorschläge für ein Papstamt für alle Kirchen
  2. Koch an Eleganti: "Damit hast Du nämlich nicht Klarheit, sondern Verwirrung geschaffen!"
  3. Deutschland: Katholiken wählten anders als Gesamtbevölkerung - Mehr CDU, weniger SPD, GRÜNE und AFD
  4. „Neu ist, dass sich auch Einrichtungen der Kirche am Versuch beteiligen, Christen mundtot zu machen“
  5. Breaking News aus Medjugorje - Große Novene zum Frieden in der Welt
  6. Brava Giorgia!
  7. Früherer Distriktsoberer der Piusbruderschaft in den USA zu Haftstrafe verurteilt
  8. „In einem Wahljahr sollte der Papst vernünftiger handeln“
  9. Demnächst Vatikan-Kongress über Schwarze Löcher und Urknall
  10. Deutschschweizer Frauenklöster verlassen Ordens-Dachverband
  11. Adoratio 2024 – Ein voller Erfolg
  12. ‚Verband Christlicher Pfadfinder*innen’ beschließt Unvereinbarkeit mit AfD
  13. Donald Trump will ‚Seite an Seite’ mit Lebensschützern arbeiten
  14. Nebelkerzen im rechtsfreien Raum
  15. Die grandiose Geschichte von AMAZING GRACE

Neues Abstinenzprogramm für Brasiliens Jugendliche

8. Februar 2020 in Jugend, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sexuell übertragbare Krankheiten und Teenager-Schwangerschaften nehmen zu. ‚Man kann auf eine Party gehen und ohne Sex viel Spaß haben’, sagt die brasilianische Familienministerin, die für das Programm verantwortlich ist.


Brasilia (kath.net/lifesitenews/jg)
Die brasilianische Familienministerin Damares Alves hat eine Kampagne zur sexuellen Enthaltsamkeit angekündigt. Brasilien ist mit einer steigenden Zahl an sexuell übertragbaren Krankheiten (STD) und Schwangerschaften bei Jugendlichen konfrontiert.

Die Ministerin hat bei der Ausarbeitung der Kampagne mit dem Programm „eu escolhi esperar“ (dt. „Ich entschied mich zu warten“) zusammen gearbeitet, das von evangelikalen Christen ins Leben gerufen worden ist. Es baut auf der traditionellen christlichen Lehre über Sexualität, Keuschheit und Ehe auf.


Alves ist selbst evangelikale Christin und Pastorin. Sie führt die hohe Rate an schwangeren Jugendlichen darauf zurück, dass die jungen Menschen in ihrem Land Sex haben, weil sie unter hohem sozialen Druck stehen. Hier will die Kampagne ansetzen. „Man kann auf eine Party gehen und ohne Sex viel Spaß haben“, sagt Alves wörtlich.

Kritiker sehen in der Kampagne eine Vermischung von Religion und Staat. Sie sind außerdem der Ansicht, dass Abstinenzprogramme nicht funktionieren. Debora Diniz, eine brasilianische Rechtsprofessorin und Pro-Abtreibungs-Aktivistin, fürchtet, dass das Programm „schreckliche Konsequenzen“ haben werde. Es werde kontraproduktiv sein und die Zahl der Infektionen mit STD und die Schwangerschaften Jugendlicher noch weiter erhöhen, sagt sie laut New York Times.

Alves hält dem entgegen, dass Erfahrungen in den USA gezeigt hätten, dass Abstinenzprogramme die gewünschten Effekte haben können. Das Abstinenzprogramm sei als Ergänzung zu Verhütungsmittel und Kondomen gedacht. Die Regierung wolle niemandem etwas aufzwingen, sondern informieren, betonte sie.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Einsiedlerin 9. Februar 2020 
 

Keuschheit

Die Evangelikalen in Südamerika fordern ihre Anhänger zu Keuschheit auf, was sehr lobenswert ist. Die Katholiken in Südamerika wollen "viri probati" und den Zölibat aufweichen. Den Evangelikalen strömen die Menschen zu, den Katholiken laufen sie davon. Ich sehe da einen Zusammenhang in der Verkündigung zu diesem Thema. Jesus war sehr streng was die Keuschheit betrifft. Verstehen die Menschen nicht was sie im Evangelium lesen?? Es ist doch alles eindeutig und klar. Da gibt es nichts herumzudeuteln.


1
 
 Einsiedlerin 9. Februar 2020 
 

schreckliche Konsequenzen

Die schrecklichen Konsequenzen, die die brasilianische Abtreibungsbefürworterin befürchtet, könnten sich in Verlusten für die Pharma-Industrie äußern und in einem Selbstbewusstsein der jungen Menschen, die erkennen könnten, dass sie ihrer Persönlichkeit wegen geliebt werden könnten, nicht wegen ihrer auf Abruf sexuellen Bereitschaft. Fürchtet sie etwa die Unabhängigkeit der Jugend vom Diktat der Machthaber?


1
 
 gebsy 8. Februar 2020 

Mehr als Spass haben,

soll die ultimative Einladung lauten.
Wie kann der Mensch auf die HELFENDE LIEBE GOTTES aufmerksam gemacht werden, die uns in JEDER VERSUCHUNG uneingeschränkt zur Verfügung steht?
Unser Misstrauen verhindern das ERLÖSUNGSERLEBNIS …
http://www.kathtube.com/player.php?id=32472


4
 
 Diadochus 8. Februar 2020 
 

Reine Herzen

Das gibt es auch hier in Deutschland. Der Verein Reine Herzen e. V. hat sich die Förderung der Tugend der vorehelichen Reinheit bei unverheirateten Einzelpersonen sowie unverheirateter Paare zum Ziel gesetzt. Das kostet keinen Cent - nur eine Portion Gottvertrauen und die Bereitschaft, gegen den Strom zu schwimmen, den die Welt von heute anbietet. Ja, man kann auch ohne Sex viel Spass haben. Kommt und seht!


10
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Brasilien

  1. Einfluss auf Präsidentenwahl? Die ‚Twitter-Akten Brasilien’
  2. Umfrage zeigt: Brasilianer mehrheitlich gegen Abtreibung
  3. "Vielleicht wird Lula da Silva ausländische Missionare ausweisen"
  4. Brasilien: Wo der Hunger zum Himmel schreit
  5. Brasilien: Corona vergrößert Not und Hunger
  6. Brasilien: Die Obersten Richter votieren mehrheitlich für Lebensschutz
  7. Brasilien: 140.000 bei evangelikaler Großveranstaltung in drei Stadien
  8. Brasilien: Regierung will Volksschüler vor Gender-Ideologie schützen
  9. Brasilien: Bürgermeister lässt Travestieshow verbieten
  10. Brasilien: Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens






Top-15

meist-gelesen

  1. Oktober 2024 mit kath.net in MEDJUGORJE
  2. Breaking News aus Medjugorje - Große Novene zum Frieden in der Welt
  3. Vatikan macht Vorschläge für ein Papstamt für alle Kirchen
  4. Brava Giorgia!
  5. Koch an Eleganti: "Damit hast Du nämlich nicht Klarheit, sondern Verwirrung geschaffen!"
  6. „Die Lukas-Ikone“: Der Urknall der christlichen Bilderwelt
  7. Der Räuber und das Fitnessstudio
  8. Klarer Sieg für Kardinal Woelki im wichtigsten Verfahren gegen BILD!
  9. „Neu ist, dass sich auch Einrichtungen der Kirche am Versuch beteiligen, Christen mundtot zu machen“
  10. Nebelkerzen im rechtsfreien Raum
  11. „Neuer Anfang“ wendet sich wegen Synodalem Ausschuss formell an Rom
  12. Deutschland: Katholiken wählten anders als Gesamtbevölkerung - Mehr CDU, weniger SPD, GRÜNE und AFD
  13. Äbtissin Christiana Reemts OSB: „Früher glaubte man...“
  14. Früherer Distriktsoberer der Piusbruderschaft in den USA zu Haftstrafe verurteilt
  15. Adoratio 2024 – Ein voller Erfolg

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz