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24. Mai 2018 in Kommentar, 17 Lesermeinungen
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„Vor zwanzig Jahren hätte ich es mir nicht träumen lassen: Wir sind Zeugen einer pfingstlichen Wende in den Glauben. Gott sei Dank, kann man nur ausrufen und (bildlich oder real) auf die Knie gehen.“ Gastbeitrag von Bernhard Meuser


Augsburg (kath.net) Youcat-Initiator Bernhard Meuser reagiert mit diesem Beitrag auf das große Pfingst-Jugendtreffen der Loretto Gemeinschaft in Salzburg. Dort waren über 10.000 junge Besucher zusammen gekommen, über eine Million Menschen wurden über verschiedene Medien und soziale Netzwerke erreicht (beispielsweise Livestreams und Direktübertragungen, nicht eingerechnet sind Zeitungen und ORF-Berichte), etwa 4.500 Beichten wurden gezählt und etwa 1.900 Menschen machen eine Lebensübergabe.

Vor zwanzig Jahren hätte ich es mir nicht träumen lassen: Wir sind Zeugen einer pfingstlichen Wende in den Glauben. Gott sei Dank, kann man nur ausrufen und (bildlich oder real) auf die Knie gehen. Ja, es ist Zeit, es laut zu sagen: Wir heute über Sechzigjährigen sind Zeitgenossen eine epochalen Veränderung in der Kirche. Nicht als wäre unser Arbeiten, Denken, Machen, Planen in Gemeinden, Schulen, Universitäten und Verlagen nutzlos, grau und falsch gewesen ...

Aber wir sind es nun einmal nicht, die das Evangelium noch einmal vollbringen. Die Jungen bekehren uns. Und wir, wir haben Bekehrung nötig, wir fleißigen Pelagianer vom alten Schlag ... – damit wir sie nicht verpassen, wenn sie kommt: die Kraft von oben. Wenn sie kommt und eine Stadt wie Salzburg rockt. Wenn sie kommt und eine verloren geglaubte Generation junger Leute mitnimmt in die Feuerwelt des Glaubens. Wenn sie in Tausenden von ganz normalen Teenies den Geist der Hingabe auslöst. Das ist unerhört. Das ist etwas Bahnbrechendes, nicht Geplantes. Etwas, das mit keinen Tricks herbeiführbar ist.

Ja, sie werden es nicht glauben, die partout nicht hinschauen wollen – die mit den verstopften Ohren. Sie, die nicht dabei waren, werden wieder schreiben von Fundamentalismus und Rückfall, von Hysterie und Massensuggestion, von spiritueller Demagogie und gefährlicher Emotionalisierung. Und sie werden leeren Herzens weiter ihren klappernden Rationalismus feilbieten, ihre christliche Molekularsuppe, ihre Religion ohne Geist, bis ihnen keiner mehr zuhört und sie vom Platz gepfiffen werden. Dabei liegt es in der Luft, das Momentum der Veränderung. Ich glaube es war Novalis, der von den „wahren Weltgeschichten“ sprach und sagte: „... dann fliegt vor einem geheimen Wort / das ganze verkehrte Wesen fort.“

Zwischenbemerkung: Natürlich "urteile" und spalte ich schon wieder. Das soll man ja nicht mehr tun. Wer urteilt, sagen sie, ist anmaßend und erhebt sich über andere. In der egalitären Gesellschaft darf alles sein. Da gibt es kein gut und kein schlecht, kein richtig und falsch mehr. Endlich darf auch der blühende Schwachsinn nach vorne. Er ist "anders". Das allein verdient Wertschätzung. Okay, dem mag dienen, wer will. Ich werde mir meine Liebe zum Diskurs nicht nehmen lassen. Ich finde, dass es an der Zeit ist für die Unterscheidung der Geister und für einen offenen Diskurs über den Weg der Kirche. Widerspruch? Liebend gerne! Wir degenerieren zum Kuschelbiotop, wenn wir die Dinge in der Kirche nicht mehr beim Namen nennen. Jede offene, respektvolle Rede sollte uns lieber sein als das Spiel der verdeckten Schmuseattacken.

Darf man noch von der Ignoranz und Ausgrenzung realer, geistgewirkter Aufbrüche sprechen? Ich finde, man darf. Darf man noch von institutioneller (Lehrstuhl-) Macht sprechen, die unbeirrt fortschreiben möchte, was seit Jahrzehnten zum Niedergang der Kirche beiträgt? Darf man das alles nur noch schwer erträglich finden? Oder "urteilt" man schon? Man müsste dringend mal etwas gegen den neuen Anti-Intellektualismus in der Theologie schreiben. Jeder Begriff, lernt man in der Philosophie, ist ein Urteil. Er separiert das eine vom anderen. Ohne Urteil kein Denken. Ohne Denken grassiert die Dummheit. Übrigens gibt es ein Problem mit Jesus. Er hat sich permanent zu harschen, anmaßenden, ausgrenzenden Urteilen verstiegen: Natterngezücht, usw.! Im Licht der Wertschätzung ist mindestens Mt 23 voll und im Ganzen daneben. Das hat gewiss zu noch mehr Spaltungen beigetragen ...

Aber vergessen wir das skeptische Grummeln am Rand! Es rollt von alleine in eine beglückende Richtung ...

Fakten zum Pfingst-Jugendtreffen der Loretto Gemeinschaft Salzburg 2018


(c) Mission Manifest


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Lesermeinungen

 Einsiedlerin 26. Mai 2018 
 

und dann kommt bald Pöllau :))

mit dem Jugendtreffen und dem Jungfamilientreffen!
Für alle Besorgten: nicht traurig sein, "Sei stark und hoffe auf den Herrn, hab festen Mut und hoffe auf den Herrn"! Beten, beten, beten...! @Aredhel hat ganz recht.


1
 
 Rosenzweig 25. Mai 2018 

Nochmals herzl. DANK- Ihnen s.g. lieber Pater Pio..

-
für Ihren heute hier lebensprühenden “Live-Bericht”

Ich hoffe- mög er ein aufrichtendes tröstendes Wort für Kirche u. Jugend in Nord- bzw. Ostdeutscher DIASPORA(!)sein- und alle, die nicht persönl. in Salzburg DABEI waren!-

Ich weis und kann voll nachvollziehen- wovon Bruder Chris hier spricht.

Ich bin selber in dt. Diaspora herangewachsen, bis über meine Lebensmitte- einschließlich 40 Jahre Trennung durch den “Eisernen Vorhang”!

Und wenn zu Pfingsten der Salzbuger Dom “gebebt” hat– wie sie`s, P.Pio- hautnah erfuhren– und zwar vor Lebensfreude für JESUS!
da möchte ich mit meinen nun 80 Lebens-lenzen um soo inniger betend die Hände falten- für Unsere Jugend bis rauf in den letzten Diaspora-Winkel!-

Sie, die ZUKUNFT der Kirche– auf dass diese Generation durch neu geschenkte tiefe Gottesbegegnungen- Kirche und Gesellschaft MIT!erneuern und MIT!- heilen möge!

Ihnen, Pater Pio ein herzlich Vergelt`s Gott - und so dankbar verbunden...


2
 
 Rosenzweig 25. Mai 2018 

"Komm Heiliger Geist; Geist der Freude und Erneuerung"!

-
Hier hatte ich zwar gestern geschrieben- hat Kath.net "übersehen"?
-
So DANK,s.g.Pater Ulrich- für Ihre auch informative Klarstellung!

Die Lorettos- ein Netzwerk von Gebetskreisen,das 1987 mit einem kl. G.Kreis in Wien begann. Inspiriert-
(meines Wissens)nach einer Medjugorje Wallfahrt!?! Daraus wuchsen kl. Zellen Lebendigen Glaubens!
Das “Senftkorn”, das zu diesen “Loretto Pfgt.Treffen” offensichtl. jährl.immer fruchtbarer “gedeiht”?!
-
Ebenfalls– werte(r)@Margziam- Ihre Gedanken zum ganz “zwanglosen” Wirken des Hl.Geistes vor 2000 Jahren bis zu uns(tradt.) Christen mit unserer Skepsis -sind ehrlich mal zu bedenken!-

Zumal auch ich/ wir zu dem, wie sie schreiben-“einen oder anderem” gehören,
die nicht nur ein schönes “Medjg.- Gefühl” vor 25 Jahren u. mehrmals Dort sein, heimbrachten– sondern:

Und das gilt in aller DEMUT jeden Tag neu,für mich + meine Familie:
“Wer da stehe- sehe zu, dass er nicht falle”!
In diesem Bemühen,gestärkt durch die Hl. Sakramente,dankb.verbunden..


2
 
 queenbix 25. Mai 2018 

Gotteserfahrung

Papst Benedikt XVI. sagte einmal, dass er wünscht und betet, dass jeder einmal Gott erfahren möge. Diese Gotteserfahrung ist bei Anlässen wie in Salzburg gut möglich, aber auch bei kleineren Gebetstagen.

Wie in der Urkirche: Jemand, der selbst "angesteckt" wurde und Jesus als einen lebendigen, nahen Gott erfahren durfte, gibt das Zeugnis weiter. Wenn dies im Rahmen der Kirche, mit Hinweis auf die Sakramente geschieht (wo man Jesus am stärksten erleben kann), kommen Bekehrungen dabei heraus, die von Dauer sind. Das sag ich mit Rückblick auf 19 Jahre des Mitwirkens in der Neuevangelisation.

ABER:
Von Seiten der offiziellen Kirche (in Germany) hört/liest man nun immer öfter: "... passt nicht in unser Pastoralkonzept ..." Also: "Nein danke!" Oder man sagt: "Das ist zu emotional, das ist zu sehr auf einzelne Personen (die Zeugnis geben) bezogen" etc.

Möge die Kirche in Österreich ihre Offenheit für die Neuevangelisation bewahren und den dt. Diözesen ein Beispiel sein!


8
 
 Pater Pio 25. Mai 2018 
 

Fest der Jugend - Salzburg

Liebe Mitchristen, bitte macht Euch keinen großen Kopf! Ich war selbst heuer beim Fest der Jugend in Salzburg live dabei und habe das ganze Programm erlebt. Ich kann Euch sagen, das war der ultimative Hammer, so etwas habe ich noch nicht erleben dürfen! Da war die Heiligkeit Gottes, seine Liebe, seine Majestät, seine Herrlichkeit, seine Barmherzigkeit präsent, wie ich es so nicht erlebt habe! Man kann es mit Worte nicht beschreiben. Die Begeisterung und Freude der jungen Leute läßt einem das Herz jubeln, der Salzburger Dom hat gebebt vor Lebensfreude, für Jesus. Da habe ich im Innersten gespürt, diese Jugend ist die Zukunft der Kirche, diese Jugend wird die Kirche , die Gesellschaft erneuern!Dieses Pfingstfest wird die Welt und die Kirche erneuern und heilen!


5
 
 Jerusalem 24. Mai 2018 

Vergessen

Es ist schon sehr beeindruckend, dass die Dombeichtstühle 1x im Jahr einen ganzen Abend benützt werden - und nebenbei noch 100erte Priester rundherumd das Sakrament der Versöhnung spenden! Die Anbetung könnte im kleinerem Rahmen in mehreren Kirchen Salzburg´s beworben sein - Da so viele Orden gegenwärtig waren, könnte das ja jeweils eine GEmeinschaft übernehmen. Schade, dass die Gemeinschaft vom Lamm nicht mehr ihre Virgil gefeiert haben.. Eines war für mich doch ein frapantes Zeichen: Man hat im ehrwürdigen Dom von Salzburg auf etwas wesentliches vergessen: Es gibt da nämlich einen eigenen Pfingstaltar - dort wo Weihbischof Jakob Mayr begraben ist - aber dieser war total verrammelt. Auch die Muttergottes von Altötting hätte etwas Aufmerksamkeit gut getan..


2
 
 bruder chris 24. Mai 2018 
 

@P.Ulrich und @Psalm1

vor Jahren habe ich mich hier eingetragen als bruder chris. Mittlerweile sollte ich pater chris oder Christoph heißen. Weiß aber nicht wie man das ändert :-(
Zu Gebetskreisen: wenn ich versuche in unseren Gemeinden mit Jugendlichen etwas spirituelles zu machen, wird immer, ja immer abgewunken: wir vertragen keine Kirchenluft.
Ich bin ein sehr lebendiger und lebensnaher Prediger (laut Rückmeldungen aus der Gemeinde). Wenn junge Menschen da sind, spreche ich sie auch meist an. Ich versuche @Psalm1 zu zeigen, dass sie willkommen sind. Ich gebe Möglichkeiten sich liturgisch in jeglicher Art zu beteiligen. Kein Interesse.
Es geht leider nicht nur mir so. Andere Geistliche und Laien in der Jugendseelsorge machen die gleiche Erfahrung. Sobald es religiös wird... Nee, danke.
Es ist echt eine verflixte Situation. Und ja, ich bete um den Heiligen Geist. In jeder Hl. Messe für die Gemeinde und für mich. Ich bete auch Rosenkranz. Viell. könnte ich das noch mehr. Aber du kommst einfach nicht ran.


4
 
 Aredhel 24. Mai 2018 

Am Anfang dieser großen Bewegungen...

...wie der MEHR-Konferenz oder Pfingsten in Salzburg, die so viele Menschen erreichen, standen, wie man sieht, bescheidene Anfänge weniger Menschen, die genau eins unbeobachtet, still, aufopferungsvoll und unspektakulär getan haben: BETEN. Und es nach wie vor tun. Und das ist, neben meinen persönlichen tollen Erfahrungen, der Hauptgrund, wieso ich an die beiden genannten Bewegungen wirklich glaube.


10
 
 Psalm1 24. Mai 2018 
 

@bruder chris

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich will Sie nicht auf die Palme bringen.
Aber teilen Sie uns doch mal mit, was denn einen von diesen mehr oder weniger erweckten Jugendlichen, falls es so einen in ihrer Gegend geben sollte, veranlassen sollte, in einer "Gemeinde" aufzutauchen, in ihn in nichts, aber auch in gar nichts willkommen heißt?


2
 
 Antonius Bacci 24. Mai 2018 
 

Differenzierung

Ich persönliche habe zu charismatischen Gruppierungen innerhalb der kath. Kirche ein ambivalentes Verhältnis: Einerseits sehe ich, dass dort die Lehre der Kirche vertreten wird und man sich in verschiedenen Bereichen wie Lebensschutz engagiert. Wenn Menschen auf diese Weise zur Kirche und zu Gott finden, ist das ohne jeden Zweifel anerkennenswert. Andererseits stößt mich persönlich die liturgische Praxis im Charismatismus in jeder Hinsicht ab, die vielen Anglizismen sowie die am amerikanischen Pfingstlertum orientierte schrille Gesamtatmosphäre. Ebenso erscheinen mir manche Vertreter als naiv und unreflektiert, so dass ich niemals auch nur ansatzweise ein charismatisches Event betreten würde. Insgesamt muss man diese Spannung aber aushalten können, sehr unterschiedliche Strömungen können und müssen wahrscheinlich sogar nebeneinander stehen können, auch wenn die Berührungspunkte eher gering sind. Das fordert von allen Seiten Toleranz und ist in der Praxis oft nicht ganz einfach...


5
 
 P.Ulrich 24. Mai 2018 
 

Ja aber? Gründet einen Gebetskreis!

Die Lorettos, ein Netzwerk von Gebetskreisen, organisieren und führen das Fest der Jugend in Salzburg aus. Sie haben 1987 mit einem kleinen Gebetskreis in Wien angefangen. Was soll dieses "Ja aber - bei uns in der Pfarrei kommt nichts an" Gründen Sie einen Gebetskreis; eine lebendige Zelle des Glaubens. Die Jugendlichen, die ich nach Salzburg gefahren habe, haben dies getan. Einige davon leiten heute Jugendwochenenden, machen in der Firmvorbereitung in der Pfarrei mit, sind treue Ministranten ...

Komm Heiliger Geist; Geist der Freude und Erneuerung. Lg. P. Ulrich


11
 
 Ebuber 24. Mai 2018 
 

Ja - aber...

auch in meiner Diözese kommt leider nicht viel vom Feuer des Heiligen Geistes an. Das ist eine nüchterne Feststellung und alljährliche Erfahrung. Da ist es schon schön, einmal solche Berichte von tausenden Jugendlichen zu lesen, die vom Geist ergriffen wurden. Bloß - wie geht es weiter, wenn sie wieder in ihren Heimatgemeinden sind? Reißen sie andere Jugendliche aus ihrem Ort mit? Richtig ist sicherlich, dass die Amts-Kirche viel stärker den Mut und die Frische einer vom Geist gestärkten Kirche ausstrahlen sollte. Die zögerlichen, angepassten und politisch-korrekten Predigten vieler Priester und auch Bischöfe verhindert eher, dass junge Christen wirklich das Erleben, was Jesus wollte... Demut, Liebe, Treue, Mut und Hingabe.


8
 
 nicodemus 24. Mai 2018 
 

Heiliger Geist?

Jetzt, gearde um Pfingsten herum?
Es gibt leider viiiiele Priester (von uns Laien ganz zu schweigen) die mit dem Hl. Geist nichts anzufangen wissen.
Weist man jene aber darauf hin, dass es gute kath. Gemeinschaften gibt, die Erfahrung mit der Dritten Göttlichen Person haben, dann wird abgewunken.
Ist bei unseren Priestern dann der HG willkommen, herzlich willkommen?
WIE und WO ereignet sich Pfingsten?
Ja, in Salzburg beim Pfingst-J.-Treffen!
Und bei uns in D.?
Ja, natürlich,in Augsburg - mit Joh.Hartl!
Danke für Ihren tollen Einsatz, Johannes!


8
 
  24. Mai 2018 
 

Danke, Herr Meuser!

Sie sprechen mir aus dem Herzen!
Wo die Sünde groß wird, dort sind die Gnaden übergroß!
Der Hl. Geist weht, wo Er will. Vor knapp 2.000 Jahren hat er sich (ganz zwanglos) über die Heiden ergossen - oft waren die nicht einmal getauft, beschnitten sowieso nicht, sie hatten nicht zuvor gebeichtet, sie kannten keine 10 Gebote, die 613 Vorschriften auch nicht!! Entsetzlich!!!
Die gläubig gewordenen Juden waren außer sich! Wie kann Gott so etwas tun?!
Auch wir (traditionellen) Christen sind "skeptisch". "Wer weiß, ob das von Dauer ist?" "Wahrscheinlich nur ein Event!" (immerhin geht das schon über 15 Jahre und wächst).
Übrigens: Entwickelt und inspiriert von den Erscheinungen in Medjugorje. (Ja, der "eine oder andere" wird auch dort ein schönes Gefühl erlebt haben).
Ich gehöre zu den "einen oder anderen", es war vor 30 Jahren. (Ob das wohl von Dauer ist) ;-)


6
 
 Stephaninus 24. Mai 2018 
 

@bruder chris

Irgendwie stehe ich wohl - etwas irritiert - zwischen dem, was Sie schreiben, werter bruder chris, und dem Beitrag von Herrn Meuser. Die Begeisterung sehe ich wohl, freue mich darüber, aber was kommt bei uns an, das frage ich mich eben auch....


7
 
 spdec 24. Mai 2018 
 

Pfingstevent

mal sehen, ob das anhält. So vieles in der katholischen Kirche ist event-gesteuert. Im Alltag zeigt sich dann, was übrig geblieben ist.
spdec


9
 
 bruder chris 24. Mai 2018 
 

Die Botschaft hör ich wohl...

Lieber Herr Meuser, es freut mich, dass Sie so ein pfingstliches Erlebnis hatten und ja, ich glaube, dass der Heilige Geist nicht wirkungslos ist... aber...
hier auf dem platten (norddeutschen) Land ist da wenig zu spüren. Der Heilige Geist kommt bei den Menschen und ganz vehement bei den Jugendlichen nicht mehr an. Denn sie setzten sich dem gar nicht mehr aus.
Seit Jahren haben wir immer wieder solche tollen Feste. U.a. ja auch Weltjugendtage. Mit vielen Menschen. Und was kommt in der normalen Gemeinde an? Nichts. Aber auch gar nichts. Sorry, Herr Meuser, ich teile diese Begeisterung nicht mehr. Lösung habe ich aber auch keine. Ich bete halt weiter und arbeite weiter im Weinberg des Herrn.
Mit Hochachtung für Ihre tolle Arbeit am YouCat, Bruder Chris


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