Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  2. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  3. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  4. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  5. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  6. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  7. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  8. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  9. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  10. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  11. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  12. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  13. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  14. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  15. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien

Das Seufzen der 90 Millionen Toten

22. März 2018 in Kommentar, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Anlässlich des 200. Geburtstages des in Trier aufgewachsenen Karl Marx hat die Stadtverwaltung veranlasst, ein herziges Marx-Ampelmännchen zu installieren, das den Fußgängern Signal gibt. Gastkommentar von Kaplan Thomas de Beyer


Trier (kath.net) Anlässlich des 200. Geburtstages des in Trier aufgewachsenen Karl Marx hat die Stadtverwaltung veranlasst, ein herziges Marx-Ampelmännchen zu installieren, das den Fußgängern Signal gibt. Die Homepage „Tagesschau.de“ berichtet darüber und bezeichnet den Vordenker des Massenmordes (ca. 90 Mio. Tote durch den Kommunismus weltweit) als „Denker mit Rauschebart“ und als einen der „geistigen Väter des Kommunismus“. Wie sollen wir dies den Eltern erklären, deren Kinder in Gefängnissen des damaligen Ostblocks verschwunden sind? Wird die österreichische Stadt Braunau demnächst auf die Idee kommen, ein Hitler-Ampelmännchen zu installieren?


Marx und seine Genossen erklären bereits 1848 im Manifest der Kommunistischen Partei, dass ihr Ziel in der Zerstörung hergebrachter kultureller Werte liegt „durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung“.

Das putzige Männchen, das so herzig seine Arme ausbreitet, will nicht recht dazu passen. Oder sitzen in der Trierer Stadtverwaltung Personen, die insgeheim mit einer kranken, destruktiven Ideologie liebäugeln? Solches soll niemandem unterstellt sein. Es erscheint jedoch angebracht, die verantwortlichen Politiker über den Sinn dieser Maßnahme zu befragen.

Eltern wäre zu empfehlen, sich mit ideologischen Tendenzen unserer Zeit auseinanderzusetzen, um ihre Kinder vor gefährlichen Abwegen des Denkens zu bewahren. In dieser Sache sollten wir uns als Kirche auch selbst an die Brust klopfen. Wo kommt eine Aufklärung über aufkeimende Ideologien in der Katechese vor? Oder noch grundlegender: Wo kommt überhaupt noch Katechese vor? Auf welchem Wege arbeiten wir dafür, der jungen Generation eine Basis für eine gesunde Haltung in den großen Themen des Lebens auf den Weg zu geben? Oder verlassen wir uns auf 10 Minuten Predigt am Sonntag und ein wenig Reli-Unterricht?

Der Verfasser (Foto) ist Priester des Bistums Limburg und Hausgeistlicher im Kloster Brandenburg, Dietenheim (Baden-Württemberg).


Foto (c) Thomas de Beyer


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kommunismus

  1. Der Tod ist ein Kommunist
  2. China: Wie es der regimetreuen und der Untergrund-Kirche zwei Jahre nach dem Abkommen ergeht
  3. Stalin wollte Beziehungen mit dem Heiligen Stuhl aufnehmen
  4. Mit Marxscher Blindheit geschlagen
  5. Münchner Erzbischof würdigt den Theoretiker des Kommunismus
  6. Prag: Kardinal sieht Überstellung Berans als Demokratie-Mahnung
  7. „Christenverfolgung von Kaliningrad bis zum Pazifik“
  8. Marx' Gespenster spuken weiter!
  9. 'Bis zum Tod blieb sie ihrem Ruf einer bösen, verstockten Frau treu'
  10. Über 20 Jahre Christen bespitzelt: Wolfgang Schnur gestorben






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  8. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  9. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  10. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  11. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  12. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  13. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  14. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  15. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz