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Das Jahr der Barmherzigkeit - Wer hat Angst vor dem Kreuz?

1. Jänner 2016 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
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In einer Betrachtung über das Logo des Jahrs der Barmherzigkeit war ein Aspekt völlig übersehen worden: Das Bild zeigt doch deutlich die Wundmale des Herrn. Gastbeitrag von Stefan Fleischer


Grenchen (kath.net) Es war eine sehr gute Betrachtung über das Logo des Jahrs der Barmherzigkeit. Doch plötzlich fiel mir auf, dass da ein Aspekt übersehen worden war. Das Bild zeigt doch deutlich die Wundmale des Herrn. Die Seitenwunde ist zwar unter dem Gewand verborgen. Aber auch die Balken des Kreuzes sind für den aufmerksamen Beobachter im unteren Teil deutlich zu sehen. Mir kam unwillkürlich jener Satz unseres Heiligen Vaters aus seiner ersten Predigt an die Kardinäle in den Sinn: „Wenn wir nicht mit dem Kreuz Christi zu den Menschen kommen, sind wir keine Jünger des Herrn.“ Der Künstler scheint dies begriffen zu haben, der Autor der Betrachtung aber sich nicht mehr daran zu erinnern.

Doch, zeigt nicht gerade das Kreuz Christi wie ernst, wie todernst es Gott mit seiner Barmherzigkeit für uns ist, dass er lieber selber leidet, als uns für unsere Sünden, für all die Beleidigungen, die wir ihm zufügen, zu strafen? Ist nicht gerade das geöffnete Herz Christi jene Quelle, aus der Gottes Barmherzigkeit fließt? Und bei alledem zwingt uns Gott seine Barmherzigkeit nicht auf. Unter keinen Umständen nimmt er jene Freiheit zurück, die er uns als seinen Kindern geschenkt hat. Wenn er noch so lange warten muss, bis wir umkehren zu ihm, den Ring für unseren Finger und das beste Gewand hält er immer für uns bereit.


So ist das Kreuz Christi für uns jene Gerechtigkeit Gottes, die Barmherzigkeit ist und jene Barmherzigkeit die Gerechtigkeit ist. Und so kann auch unser Kreuz für uns zum Ansporn werden, diese Barmherzigkeit nachzuahmen, lieber selber zu leiden, als andere leiden zu lassen, lieber auf das eigene Recht zu verzichten, als andere um ihr Recht zu bringen. Und wenn wir auch noch so oft versagen, wenn unser Herz uns noch so oft anklagt, Gott ist grösser als unser Herz, sein Kreuz trägt uns in jeder Situation, wenn wir nur uns von ihm tragen lassen, wenn wir es nur immer wieder reumütig nach ihm greifen.

Das Logo des Heiligen Jahres 2016


kath.net-Buchtipp:
Gottesbeziehung heute
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Von Stefan Fleischer
Taschenbuch, 184 Seiten
2015 BoD
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Lesermeinungen

 huegel76 2. Jänner 2016 

Wie unterschiedlich doch die Wahrnehmungen sein können...

Mir sind die Wundmale bei ersten Betrachten sofort ins Auge gestochen.


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