Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  3. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  4. "Vaccine Amen"
  5. Spanien am moralischen Abgrund
  6. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  7. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  8. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  9. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  10. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  11. Panik in Magdeburg
  12. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  13. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  14. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
  15. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt

Ismail Tipi: 'Burka ist Zeichen des fundamentalistischen Islam'

10. Dezember 2015 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Integrationspolitischer Sprecher der hessischen CDU fordert Burka- und Niqabverbot – Außerdem warnt er, dass die Vollverschleierung zu einer Gefahr für die innere Sicherheit werden kann.


Karlsruhe (kath.net/pm) Vor dem Bundesparteitag in Karlsruhe wiederholt Ismail Tipi seine Forderung eines Burka- und Niqabverbots. „Die schwarze Vollverschleierung nimmt den Frauen ihr Gesicht weg und entrechtet die Frauen. Das mobile Stoffgefängnis hat in unserer demokratischen Gesellschaft keinen Platz. Burka und Niqab sind Keile für eine gelungene Integration und das gemeinsame Zusammenleben“, so der hessische CDU-Landtagsabgeordnete und integrationspolitische Sprecher der hessischen CDU.

Die Burka sei nicht nur ein Kleidungsstück. Sie sei der Ausdruck einer menschenverachtenden Ideologie, in der die Frau sich verhüllen muss, damit sie keine Begehrlichkeiten bei einem Mann weckt. „Die Burka ist ein Zeichen des fundamentalistischen Islam, des Salafismus und Werbung für den Islamischen Staat (IS), für Boko Haram, Ansar Dine, den Taliban, Lashkar-e-Taiba, Al Shabaab, Ansar al Sharia, Ansar-Bait-al-Maqdis, Al Qaida uvm. Das sind nur die bekanntesten Gruppen, die mit unvorstellbar brutaler Gewalt Gebilde schaffen wollen, bzw. bereits errichtet haben, in denen die Vollverschleierung zur Norm erklärt wird. In der Frauen ohne sie als Untermenschen, als Sklavin und als Objekt primitivster sexueller Erniedrigung aufs Widerlichste und Grausamste bestraft werden“, so Tipi weiter. „Es geht also nicht nur um die geringe Anzahl von ein paar hundert Burka-Trägerinnen, wie es von manchen behauptet wird. Die Burka ist eine Provokation und ein Affront für alle Menschen, die zum Schutz vor Terror und Unterdrückung nach Deutschland geflüchtet sind. Die Ausnahme einer Burka zuzulassen, untergräbt sämtliche demokratischen Grundwerte.“


Bereits im Jahr 2011 wurden Burka und Niqab in Frankreich verboten. Das Gesetz sieht zudem die Möglichkeit vor, eine gesichtsverschleierte Frau neben einer Geldstrafe auch zu einem Kurs in Staatsbürgerkunde zu verurteilen. „Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg bestätigte die Rechtmäßigkeit des Verbotes, obwohl diesem ein Grundrechtskonflikt zugrunde liegt. Das Verbot greift naturgemäß in Grundrechte derjenigen Frau ein, die sich freiwillig verschleiert. Doch die Abwägung des EGMR sah den Vorrang im Gleichheitsgrundsatz. Sie stellt einen klaren Verstoß gegen die Menschenrechte und in Deutschland insbesondere gegen den Gleichheitsgrundsatz des Art. 3 GG. Eine Burka steht gegen alles, wofür eine Demokratie steht und den Menschen bürgt. Sie ist ein Angriff auf die Würde aller Frauen und auf den Gleichheitsgrundsatz der Demokratie.“

Tipi sieht in der Vollverschleierung aber auch eine Bedrohung für die innere Sicherheit, weil man nicht wisse, wer unter dem Schleier steckt. „Menschen mit bösen Absichten, gerade in Zeiten einer potentiellen Bedrohung durch den IS, können das ausnutzen. Wir schicken Bundeswehrsoldaten zur Bekämpfung des IS-Staates und stehen damit auf der Feindesliste des IS. Deswegen dürfen wir keine sicherheitsrelevanten Gefahrenpotenziale in unserer Gesellschaft dulden und müssen für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger sorgen. Darum fordere ich seit langem ein Burka- und Niqabverbot, sowie ein bundesweit geltendes allgemeines Betätigungsverbot für Salafisten und LIES-Stände. Die Politik ist gefordert diese Entscheidungen endlich auf den Weg zu bringen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  2. Vereinigte Arabische Emirate schränken staatliche Förderung für Studieren in Großbritannien ein
  3. Mansour: Terrorschlag in Australien ist „logische Konsequenz einer global entfesselten Hassdynamik“
  4. Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“
  5. Integrationsbeauftragte warnt: Politik, Verwaltung in Neukölln teilweise von Islamisten unterwandert
  6. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte
  7. Ahmad Mansour: ‚Islamismus ist eine ernstzunehmende Bedrohung, die Menschenleben kostet‘
  8. Nach Verherrlichung der Hamas: Italien schiebt Imam ab
  9. BILD: ‚Die Islamisten werden immer mehr – und die Regierung tut NICHTS dagegen’
  10. Die Ampel kehrt das Problem des Islamismus beharrlich unter den Teppich






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  4. Spanien am moralischen Abgrund
  5. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  6. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  7. Panik in Magdeburg
  8. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  9. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  10. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  11. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  12. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  13. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  14. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt
  15. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz