Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  7. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  8. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  9. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  10. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  15. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an

Muslime und sexuelle Minderheiten bekommen Sitz im ZDF-Fernsehrat

24. Juni 2015 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In dem verkleinerten Gremium sind Protestanten und Katholiken weiterhin mit je zwei Sitzen vertreten


Berlin (kath.net/idea) Im Fernsehrat des ZDF sind künftig auch Muslime sowie sexuelle Minderheiten (Lesben, Schwule, Bisexuelle,Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queere/abgekürzt LSBTTIQ) mit jeweils einem Mitglied vertreten. Das geht aus dem neuen ZDF-Staatsvertrag hervor, den die 16 Ministerpräsidenten der Bundesländer am 18. Juni in Berlin unterzeichneten. Der Fernsehrat ist ein Aufsichtsgremium, das sich als Anwalt der Zuschauer versteht. Künftig sollen ihm 60 statt wie bisher 77 Mitglieder angehören. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die römisch-katholische Kirche werden weiterhin jeweils zwei Repräsentanten entsenden sowie der Zentralrat der Juden in Deutschland einen. Von den 60 Sitzen stehen Bund, Ländern und Kommunen 20 zu. 24 Personen vertreten gesellschaftliche Gruppen. Für die Entsendung der Interessenvertreter von weiteren 16 Bereichen sind die Bundesländer zuständig.


Der Vertreter der sexuellen Minderheiten kommt aus dem Freistaat Thüringen, der für die Muslime aus Niedersachsen. Hessen wird beispielsweise einen Repräsentanten für Migranten entsenden, Sachsen-Anhalt für Heimat und Brauchtum und Brandenburg für Senioren, Familie, Frauen und Jugend.

Die politischen Parteien sind zukünftig nicht mehr im Fernsehrat vertreten. Aktuell entsenden sie zwölf Vertreter. Das Bundesverfassungsgericht hatte den jetzigen Staatsvertrag vor einem Jahr wegen zu großer Staatsnähe für verfassungswidrig erklärt. Der neue Staatsvertrag soll zum 1. Januar 2016 in Kraft treten.

Für die EKD sitzen derzeit der Präsident ihres Kirchenamts, Hans Ulrich Anke (Hannover), und Ratsmitglied Marlehn Thieme (Bad Soden) in dem Gremium. Vertreter der römisch-katholischen Kirche sind Beate Bäumer (Kiel), Leiterin des Katholischen Büros Schleswig-Holstein, und Pater Hans Langendörfer (Bonn), Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz. Als Repräsentanten der Freien Wohlfahrtspflege gehören zum Fernsehrat auch die Vorstandsvorsitzende des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel (Berlin), und der Präsident des katholischen Deutschen Caritasverbandes, Prälat Peter Neher (Freiburg). Für den Zentralrat der Juden in Deutschland sitzt Vizepräsident Salomon Korn (Frankfurt am Main) in dem Gremium.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

Medien

  1. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  2. Nach einseitig negativer Darstellung des Christentums – Programmbeschwerde an ZDF
  3. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“
  4. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  5. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  6. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
  7. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
  8. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  9. "Hassprediger und Hofnarr"
  10. Die BBC hatte eine Trump-Rede gezielt frisiert, so dass sie zum angeblichen Gewaltaufruf wurde






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - MONTAG ANMELDESCHLUSS!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  5. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  8. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  9. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  10. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  11. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  12. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  13. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  14. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  15. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz