SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
- Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
- These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
- Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
- "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
- Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
- Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
- Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
- Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
- Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
- US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
- Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
- „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
- Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
- "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“
| 
Papst: Missbrauchstäter haben keinen Platz im Klerus!5. Februar 2015 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Franziskus in Brief an die nationalen Bischofskonferenzen und Ordensoberen: Pfarrer und Ordensleute, die Kinder missbrauchten, «haben absolut keinen Platz im geistlichen Dienst». Der Wunsch, Skandale zu vermeiden, dürfe keine Rolle spielen.
Vatikanstadt (KNA) Der Kampf gegen sexuellen Missbrauch durch kirchliche Mitarbeiter muss nach den Worten von Papst Franziskus weiter oberste Priorität haben. Pfarrer und Ordensleute, die Kinder missbrauchten, «haben absolut keinen Platz im geistlichen Dienst», schrieb Franziskus in einem Brief an die nationalen Bischofskonferenzen und die katholischen Ordensoberen, den der Vatikan am Donnerstag veröffentlichte. Die Kirche müsse alles Erdenkbare tun, um die «Plage» des Missbrauchs in ihren Reihen auszurotten. Der Wunsch, Skandale zu vermeiden, dürfe keine Rolle spielen, so der Papst. 
Anlass des Schreibens ist das bevorstehende Treffen der von Franziskus berufenen Kinderschutzkommission. Erstmals kommt der vom Papst erweiterte Mitgliederkreis von Freitag bis Sonntag im Vatikan zusammen, um über die künftige Arbeit zu beraten. Franziskus hatte das Gremium aus Laien und Geistlichen unter Leitung des Bostoner Kardinals Sean Patrick O'Malley im März 2014 eingerichtet. Es soll Vorschläge und Initiativen im Kampf gegen den sexuellen Missbrauch entwickeln. Familien müssten sicher sein können, dass die Kirche für ihre Schutzbefohlenen «ein sicheres Haus» sei, so Franziskus in seinem Schreiben. Sie müssten ihr voll vertrauen können. Dafür sollten die Bischofskonferenzen ihre Richtlinien gegen den Missbrauch, die sie auf Veranlassung der Glaubenskongregation seit 2011 entwickelt haben, ohne Wenn und Aber anwenden. (C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | veruka 7. Februar 2015 | | | | @ Elia-Paul Ich weiß noch gut, dass ich mich vor Jahren fragte: Kann ich das überhaupt verantworten, meinen Buben beim neuen Pfarrer auf Minilager mitfahren zu lassen? Nie wäre ich vor der Missbrauchsdebatte auf einen solchen Gedanken gekommen. Es wird nie wieder so sein, dass Eltern ihre Kinder wirklich ohne Angst einem Priester anvertrauen. Diese Zeit ist vorbei. Aber Eltern und Kinder haben das Recht, so gesichert zu sein wie möglich. Ich bin überzeugt, dass jene Priester, die an vielen Orten hintereinander Kinder missbraucht haben, bei jedem neuen Ort sicher waren, dass sie sich diesmal zurückhalten können. Bei diesen Taten handelt es sich aber um etwas Krankhaftes. Man würde jemanden mit einer schweren, ansteckenden Krankheit auch nicht "aus Barmherzigkeit" unter die Menschen gehen lassen. |  0
| | | | | Elija-Paul 5. Februar 2015 | | | | Kein Weg für eine Umkehr? Können entsprechende Geistliche nicht auch einen Weg der Umkehr beschritten haben? Ist es nicht gerecht jeden einzelnen Fall auch nach der Schwere der Verfehlung zu beurteilen. Wie ist es mit echter Reue? Vielleicht besteht der Mißbrauch darin eine unkeusche Handlung mit einer oder einem Minderjährigen begangen zu haben - vielleicht war der Geistliche selber ein Opfer von Mißbrauch???? Soll ein Priester der evtl. einfach sehr schwach war für immer gebrandmarkt sein?
Ohne irgendeine Rechtfertigung der Tat: Beim Herrn gibt es Vergebung und Umkehr und eine geistliche Person, die solches erlebt hat und alles tief bereut, kann durchaus noch fruchtbar werden für das Reich Gottes.Es tut mir leid, geliebter Papst Franziskus, aber hier ist aus meiner Sicht eine Differenzierung nötig. Bramherzigkeit muß es auch für Geistliche geben, die sich schwer verfehlt haben und umkehren. Auch für Priester, die viele Dienste übernehmen könnten ... |  2
| | | | | laurel 5. Februar 2015 | | | | unmissverständlich und klar, danke! Viel zu viele Kinder haben großes Leid erfahren, ohne dass ihnen zugehört und gelaubt wurde. Ganz bewusst wurden die größten Abscheulichkeiten, sogar von hohen kirchlichen Instanzen, unter den Tisch gekehrt. Endlich wird ein Schlussstrich gezogen, denn «ein sicheres Haus» soll unsere Kirche sein. Besonders für die Kinder. Denn Jesus möchte grade die Kinder bei sich haben. |  5
| | | | | Annemonika 5. Februar 2015 | |  | Bravo! Klare Worte. Danke Papst Franziskus! |  4
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuMissbrauch- Papst spricht drei Stunden mit Missbrauchsopfern aus Belgien
- Causa Rupnik: Papst bittet um Geduld für laufenden Vatikan-Prozess
- Massive Kritik am „Spiegel“ nach skandalösem Artikel über „Dragqueen“ Jurassica Parka
- „Kardinal Marx und Bischof Bätzing werden voraussichtlich in der Trierer Studie berücksichtigt“
- Vatikan ernennt Richterinnen und Richter im Fall Rupnik
- New Mexico klagt Meta, Mark Zuckerberg wegen Ermöglichung der sexuellen Ausbeutung von Kindern
- Synode über Synodalität verwendet Bilder von Marko Rupnik
- Missbrauchsexperte Zollner: ‚Keine Kultur der Rechenschaftspflicht’ in der Kirche
- Bistum Basel: Bischof Gmür räumt Fehler bei Missbrauchsfall ein
- Bischof Kohlgraf: Kirchensteuer könnte für Zahlungen an Missbrauchsopfer verwendet werden
| 





Top-15meist-gelesen- ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
- Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
- "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
- Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
- Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
- Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
- Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
- Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
- Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
- Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
- Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
- Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
- Maria 1.0: Immer wieder Deutschland - „Deutsch-Synodale“ Reformatoren schaffen Realität
|