Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  12. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

Muslimischer CDU-Politiker Tipi: Salafisten die rote Karte zeigen!

26. Jänner 2015 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der integrationspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion plädiert dringend für ein Betätigungsverbot für Hassprediger wie Pierre Vogel


Frankfurt am Main/Dietzenbach (kath.net/idea) Ein sofortiges Betätigungsverbot für Salafisten hat der integrationspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, der Muslim Ismail Tipi (Heusenstamm), gefordert. Salafisten seien Demokratiefeinde, die das Grundgesetz durch die islamische Gesetzgebung, die Scharia, ersetzen wollten, sagte er der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Durch Koran-Verteilaktionen und öffentliche Veranstaltungen gewönnen sie junge Männer und Frauen als Anhänger. Sie würden dann manipuliert und radikalisiert. Schließlich endeten sie als Befürworter der Terrorbewegung Islamischer Staat (IS). Eine solche Radikalisierung sei strafbar.


Nach den Anschlägen von Paris sei die Salafistenszene deutlich motivierter geworden, um ihren Kampf gegen westliche Werte auszuweiten. Anlass für die Stellungnahme von Tipi waren Presseberichte, nach denen in Dietzenbach bei Frankfurt am Main ein Geheimtreffen von 20 Hasspredigern mit dem deutschlandweit tätigen Salafisten Pierre Vogel stattgefunden habe. Die Zusammenkunft war durch ein Foto auf der Facebook-Seite des Koran-Verteilprojektes „Lies Frankfurt“ bekannt geworden. Das Landesamt für Verfassungsschutz hat Ermittlungen aufgenommen.

Fast täglich Morddrohungen

Tipi zeigte sich über das Treffen in Dietzenbach wenig verwundert. Solange sich Salafisten wie Pierre Vogel frei bewegen könnten, „ist es nur logisch, dass er versucht, seine Anhänger beisammenzuhalten und neue zu gewinnen“. N

ach Einschätzung von Tipi wird die von Salafisten ausgehende Gefahr in Deutschland unterschätzt. Während nach Angaben des Verfassungsschutzes hierzulande 6.300 Salafisten leben, geht Tipi von mindestens 30.000 aus, von denen die Hälfte gewaltbereit sei.

Er selbst erhalte von ihnen fast täglich Morddrohungen. „Natürlich habe ich Angst. Aber das ist kein Grund, sich mundtot machen zu lassen“, sagte der frühere Journalist weiter.

Kritik an Koran-Verteilaktionen: Lügenbuch

Kritik übte er ferner an der Koran-Verteilaktion „Lies“. Bei den dort von Salafisten verteilten Büchern handele es sich nicht um den Koran, sondern „um ein manipuliertes Buch, das Lügen und die salafistische Gesinnung verbreitet“. Es werde von keiner islamischen Gemeinschaft anerkannt. An die Kirchen appellierte Tipi, den Kontakt zu demokratischen Islamverbänden und -gemeinden zu suchen und gemeinsam als „Buchreligionen“ für Freiheit und Werte einzutreten: „Wir müssen gemeinsam den Salafisten die rote Karte zeigen!“

Foto Ismail Tipi (c) www.ismail-tipi.de


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Römerin 26. Jänner 2015 
 

Tipi

Ein sehr mutiger Mann, der unermüdlich gegen Extremisten im Islam seine Stimme erhebt. Am Rande seiner Anhörung im hess. Landtag forderte Tipi von den geistlichen Führern der Muslime in Europa die Ausarbeitung und Verkündung einer Fatwa für einen modernen Islam, die sich explizit gegen die Gewalt- und Allmachtsfantasien der Extremisten richte. "Wir brauchen eine Fatwa(Rechtsgutachten), das von allen muslimischen Geistlichen in Europa unterschrieben und umgesetzt wird, dass Gewalt, Terror und Brutalität gegenüber anderen Menschen, egal welcher Religion und Weltanschauung sie angehören, als größte Sünde und schwerstes Verbrechen gegen die Menschheit verurteilt."


5
 
 Helena_WW 26. Jänner 2015 
 

Respekt vor Herrn Ismail Tipi, daß er trotz Morddrohungen

standhaft, ein standhafter Demokrat ist.
Auf die Problematik macht Herr Tipi als einer der wenigen schon seit Jahren in sehr sachlich fundiert aufmerksam. Mit seinen Einschätzungen zu den Salifisten, Pierre Vogel, radikalisieren junger Menschen hat er völlig recht und müsste in der Politik und von den Bürgern in der Gesellschaft also uns viel mehr unterstützt werden.


5
 
 Chris2 26. Jänner 2015 
 

Beeindruckende Standhaftigkeit

trotz fast täglicher Morddrohungen. Mir scheint, der Islam kann doch mit unseren Werten kompatibel sein. Jedenfalls müssen wir endlich darüber nachdenken, wo die Grenzen der Religions- und Meinungsfreiheit angesichts der weltweiten islamistischen Terrors gezogen werden müssen. Aber solange wir Pegida als Sündenbock haben...


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
  2. Warnung vor Unterwanderung des Westens: ‚Hört auf, Feigheit mit Toleranz zu verwechseln‘
  3. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  4. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  5. Vereinigte Arabische Emirate schränken staatliche Förderung für Studieren in Großbritannien ein
  6. Mansour: Terrorschlag in Australien ist „logische Konsequenz einer global entfesselten Hassdynamik“
  7. Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“
  8. Integrationsbeauftragte warnt: Politik, Verwaltung in Neukölln teilweise von Islamisten unterwandert
  9. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte
  10. Ahmad Mansour: ‚Islamismus ist eine ernstzunehmende Bedrohung, die Menschenleben kostet‘







Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  4. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  5. Über das Dämonische
  6. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  7. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  8. 'Ich habe mich geirrt'
  9. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  12. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  13. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  14. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  15. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz