Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  2. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  3. Schlechtes Benehmen einiger Jugendlicher bei Kölner Messdiener-Wallfahrt nach Rom
  4. Diözese Amsterdam: 60 Prozent der Kirchen müssen in den nächsten fünf Jahren geschlossen werden
  5. Katholische Pastoralreferentin kann Papstaussagen über Abtreibung ‚nicht akzeptieren’
  6. Bischof Fürst für neues Konzil und gegen Diskriminierung ‚queerer Personen’
  7. Kardinal Koch und Bischof Bätzing führen vertrauliches Gespräch in Rom
  8. Köln: Öffentlicher Muezzinruf offenbar kurz vor dem Start
  9. Die Kirche steht auf dem Kopf. Ein Überblick.
  10. Prof. Werner Münch, Ministerpräsident a.D.: „Es reicht jetzt, Bischof Bätzing!“
  11. Pariser Kirche vibriert vor Leben: Messen und Beichten in Hülle und Fülle, Priesterpräsenz, Beter
  12. Focus: „Pädophilie-Vorwurf - Berlin bekommt schwul-lesbische Kitas“
  13. „Wir wollten den Jom-Kippur-Tag würdigen, aber bebilderten mit Foto des Felsendoms in Jerusalem“
  14. Kardinal Eijk: Flämische Bischöfe sollen Segnung für Homosexuelle zurückziehen
  15. Italienischer Priester verstößt ständig öffentlich gegen kirchliche Lehre: Nun suspendiert

Vatikan verurteilt Entführungen durch Boko Haram in Nigeria

8. Mai 2014 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sprecher Lombardi und Erzbischof Kaigama fordern Freilassung der 200 Schülerinnen und verurteilen die Verbrechen der islamistischen Terrorgruppe


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Vatikan hat die Verbrechen der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram in Nigeria verurteilt. Boko-Haram-Mitglieder verübten am Montag ein Massaker in der nordnigerianischen Kleinstadt Gamboru-Ngala mit mehr als 300 Toten, und vor zwei Wochen verschleppten sie mehr als 200 Schülerinnen.

Vatikansprecher P. Federico Lombardi sprach am Donnerstag von "schrecklichen Gewaltverbrechen". Die Täter zeigten nicht einmal Respekt vor dem Leben und der Menschwürde der Schwächsten und Unschuldigsten, so Lombardi. Der Vatikan schließe sich den Forderungen nach einer sofortigen Freilassung der Mädchen an, sagte
er.

Boko-Haram-Chef Abubakar Shekau hat in einer Videobotschaft angedroht, die Opfer als Bräute zu verkaufen und zu versklaven. Mädchen sollten keine Schulen besuchen, auf denen sie mit westlicher Bildung in Berührung kämen, sondern sich verheiraten.

In Radio Vatikan forderte Erzbischof Ignatius Kaigama am Donnerstag von der Regierung seines Landes stärkeren Einsatz gegen die Terrorgruppe. Der Erzbischof von Jos und Vorsitzende der Nigerianischen Bischofskonferenz klagte, seit Jahren verübe Boko Haram ihre Gräueltaten wie jüngst das Massaker im Nordosten und die Entführung von Schulmädchen, ohne dass Militär und Sicherheitskräfte sie behinderten. Er sprach auch die Unterstützung der Islamisten durch das Ausland an.

"Ihre Führer sprechen über das Internet, aber keiner will wissen, wo sie sich befinden. Woher haben sie die Mittel, um ihren Krieg zu führen? Von wem bekommen sie Hilfe? Etwa von anderen Ländern?", so der Erzbischof. Die Zentralregierung müsse schnell und effektiv handeln.

Kaigama forderte die Terroristen auf, die rund 200 in letzter Zeit entführten Mädchen freizulassen. Noch am Vortag zwangen sie elf Schülerinnen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren in ihre Gewalt. "Sie sagen, sie führen einen Krieg im Namen Gottes", so Kaigama, "aber ich weiß nicht, welche Art Gott das sein soll".


Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Herbert Klupp 9. Mai 2014 
 

Vom Satan inspiriert

Nicht einen Gottesstaat, wie immer wieder berichtet, streben die Boku Haram an, sondern einen Teufelsstaat. Diese Al-Kaida-Sekte mordet systematisch. Sie rauben junge Frauen, die sie als Eigentum ansehen wie Autos oder Kamele. Wieso gibt es überhaupt Sklavenmärkte, wo die Mädchen für ca 10 Euro das „Stück" verkauft werden sollen ? Der Besitzer kann sie dann schlagen, sexuell ausbeuten, zu jeder Arbeit zwingen, töten oder auch weiterverkaufen, ganz wie es ihm beliebt. Wieviele solcher Märkte gibt es, und wo, und wer betreibt diese ? Wo sind Journalisten, die darüber berichten, wo die Polizei (oder UN-Verbände) die eingreifen und dieses vorchristliche Tun unterbinden ? Diese Islamisten kennen den wahren Gott nicht, sonst würden sie nicht so handeln. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Mit Muslimen beten?
  2. Christinnen weltweit bevorzugtes Ziel von Islamisten
  3. Irak: Kirche würdigt muslimische Rettungsaktion von Christinnen
  4. 'Der Islam hatte vom ersten Tag an sehr starke antisemitische Aspekte'
  5. Bilder von Frauen in Moschee aufgehängt, um sie zu denunzieren
  6. Umgang mit Säkularismus: "Islam könnte von Kirche viel lernen"
  7. Hochrangige Muslime erheben Anspruch auf Kathedrale von Cordoba
  8. „Wurzeln und Identität der Christen werden verwischt“
  9. Muslimische Theologen gegen Umwidmung der Hagia Sophia
  10. Baden-Württemberg verbietet Gesichtsschleier in der Schule







Top-15

meist-gelesen

  1. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  2. Prof. Werner Münch, Ministerpräsident a.D.: „Es reicht jetzt, Bischof Bätzing!“
  3. Holt Gott zurück in die Politik. Ja, wen denn sonst.
  4. Schlechtes Benehmen einiger Jugendlicher bei Kölner Messdiener-Wallfahrt nach Rom
  5. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  6. Pariser Kirche vibriert vor Leben: Messen und Beichten in Hülle und Fülle, Priesterpräsenz, Beter
  7. Der dramatische Angelus von Papst Franziskus zum Krieg Russlands gegen die Ukraine
  8. Warum am Ende der Synode die Synode steht
  9. Bischof Fürst für neues Konzil und gegen Diskriminierung ‚queerer Personen’
  10. Die Kirche steht auf dem Kopf. Ein Überblick.
  11. Kardinal Koch und Bischof Bätzing führen vertrauliches Gespräch in Rom
  12. Focus: „Pädophilie-Vorwurf - Berlin bekommt schwul-lesbische Kitas“
  13. „idea“-Kommentar kritisiert Worte von Landesbischof Gohl im Kölner Dom: „Warum?“
  14. Der Gott des Gemetzels
  15. Joey Kelly: Um Mama zu retten, hätte sie Angelo abtreiben müssen

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz