Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Der Bischof und der Denunziant
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  9. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  10. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  11. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  12. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  13. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  14. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  15. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt

Staat dürfe den Eltern nicht ein bestimmtes Modell aufzwingen

30. April 2014 in Familie, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Publizistin Birgit Kelle bei Vortrag in Augsburg gegen eine einseitig orientierte Familienpolitik, die sich über die Entwicklung und die Bedürfnisse von Kleinkindern auf zu frühe und zu lange Fremdbetreuung setze.


Augsburg (kath.net/pm/fb) Eltern sollen ihre Bedürfnisse und Forderungen an die Politik deutlicher zu Gehör bringen. Wie die Vorsitzende des Vereins »Frau 2000plus«, Birgit Kelle, am Dienstag bei einem Vortrag in Augsburg sagte, dürfe der Staat den Eltern nicht ein bestimmtes Modell aufzwingen, sondern müsse sie so unterstützen, wie sie leben wollen. Statt immer nur von Defiziten zu reden und immer mehr in die natürlichen und vom Grundgesetz verbrieften Rechte der Eltern einzugreifen, gelte es, die Familien zu stärken. »Der Großteil der Familien macht einen fantastischen Job«, sagte Kelle im voll besetzten Saal im Haus Sankt Ulrich. Sie sprach auf Einladung des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg.

In ihrem Vortrag unter dem Titel »Was kommt, wenn Familie geht?« kritisierte Kelle eine einseitig an den Interessen der Wirtschaftslobby orientierte Familienpolitik. Diese setze zum Beispiel ganz im Widerspruch zu den Erkenntnissen der Wissenschaft über die Entwicklung und die Bedürfnisse von Kleinkindern auf zu frühe und zu lange Fremdbetreuung. Vielfach würden Ersatzstrukturen geschaffen, anstatt bewährte private Strukturen zu stärken. Angesichts ungünstiger Betreuungsschlüssel in Kindertagesstätten, die vielerorts weit von den Empfehlungen der Experten entfernt sind, nannte es Kelle ein alarmierendes Signal, dass die Zahl der Kinder, die psychisch behandlungsbedürftig sind, dramatisch steige.

Bei der vorgezogenen Neuwahl des Vorsitzenden des Familienbundes im Bistum Augsburg wurde der bisherige Stellvertreter Pavel Jerabek aus Neu-Ulm an die Spitze des Verbandes gewählt. Er löst Ulrich Hoffmann ab, der sich nach fünf Jahren in diesem Ehrenamt einer neuen Aufgabe als Stadtrat in Weißenhorn widmet und sich auf kommunalpolitischer Ebene für die Belange der Familien einsetzen will.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Erziehung

  1. Deutschland verdummt
  2. Was tun, wenn Kinder streiten?
  3. Wahlfreiheit für junge Eltern – der Pakt für junge Familien
  4. Die AfD will Kinder vor Frühsexualisierung schützen
  5. Hessen: Kritik am Sexualkundelehrplan nimmt zu
  6. Die Kritik am neuen Lehrplan zur Sexualerziehung hält an
  7. Kanadischer Psychologe: In der Erziehung (liebevoll) autoritär sein
  8. Sachsen-Anhalt: DEMO FÜR ALLE verurteilt Werbung für sexuelle Vielfalt
  9. Demo für Alle ruft zur 'Weckruf-Demo' nach München
  10. Erzieht Kinder! Setzt Grenzen!






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  5. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  6. Katholisches College erwirbt Freimaurertempel
  7. Generalstaatsanwalt von Texas: „Baby Gabriel verdient eine Chance auf Leben“
  8. „Habt keine Angst – Noch sind die Glocken nicht verstummt“
  9. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  10. Sechste Staffel von „The Chosen“ angekündigt: Fokus auf die Passion Christi
  11. Orthodoxe bereiten sich mit Fasten auf "Mariä Entschlafung" vor
  12. „Das menschliche Leben muss von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod geschützt werden“
  13. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  14. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  15. "Es wird Europa zerstören, für immer!"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz