Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  7. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  8. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  9. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  10. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  11. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  12. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  13. USA: Mehr als die Hälfte der Männer der Gen-Z und Millenials lesen wöchentlich in der Bibel
  14. Ostern – oder die Frage, die wir vermeiden
  15. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab

Islam-Präsident Sanac verurteilt Vandalismus in Wiener Kirchen

2. April 2014 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Fuat Sanac begrüßt besonnene Reaktion von Kirchen-Vertretern als Ausdruck des guten Verhältnisses der Religionen in Österreich - Verdächtiger aus Ghana gesteht bei Einvernahme sechs Vandalenakte und wird inhaftiert


Wien (kath.net/KAP) Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) hat die Vandalenakte in Wiener Kirchen mit Betroffenheit verurteilt. Aus der im Koran begründeten Wertschätzung des Islam gegenüber Gotteshäusern anderer Religionen "muss die Zerstörung von Objekten, die Christen heilig sind, auch von Muslimen verurteilt werden", erklärte der IGGiÖ-Präsident Fuat Sanac am Dienstag in einer Erklärung auf der offiziellen Internetseite der Glaubensgemeinschaft. Gleichzeitig begrüßte Sanac die "besonnene Reaktion von Vertretern der katholischen Kirche", die Ausdruck des guten Verhältnisses der Religionen in Österreich sind. Der Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn hatte am Montagnachmittag die Wiener Lazaristenkirche, das von den Vandalenakten am Samstag am meisten betroffene Kirchengebäude, besucht (Foto).


Obwohl die Taten von einem "geistig Verwirrten" ausgegangen seien, müsse deutlich Stellung genommen werden, so Sanac, der aus Sicht des Islam festhielt: "Christen sind als 'Leute des Buches' Muslimen nahe und keinesfalls als 'Ungläubige' abzuqualifizieren." Der Religionsfriede sei durch diese Vorfälle "nicht gefährdet", erklärte Sanac, der sich zuversichtlich zeigte, "dass die gute interreligiöse Zusammenarbeit das beste Mittel gegen geistig verwirrte Ausbrüche von Hass und Intoleranz ist."

Verdächtiger gesteht sechs Vandalenakte

Der nach der Beschädigung einer Heiligenstatue im Wiener Stephansdom am Samstag zunächst nur vorübergehend festgenommener Ghanaer hat sechs Vandalenakte in Wiener Kirchen gestanden. Nach seiner neuerlichen Festnahme am Dienstag wurde der 37-Jährige Muslim einvernommen und inhaftiert. Das berichtet die Austria Presseagentur (APA) am Dienstagabend.

Der Verdächtige sei "voll geständig", mache aber sehr verwirrende Angaben zu seinem Motiv, erklärte laut APA Polizeisprecher Roman Hahslinger. Der Mann habe angegeben, dass "Gott ihn beauftragt" hätte. Der 37-Jährige hätte laut Polizei gesagt, der Mensch dürfe seiner Meinung nach keine Heiligenbilder anfertigen. Der Verdächtige sei "akut nicht psychotisch" und werde deshalb in die Justizanstalt Wien-Josefstadt eingeliefert.

Geständig ist der Mann zu einer Attacke am 7. Februar in der Pfarre St. Othmar am Kolonitzplatz in Wien-Landstraße, am 29. März dann in einer Kirche in Wien-Josefstadt am Uhlplatz (Breitenfeld), in Wien-Neubau (Lazaristenkirche), in der Pfarrkirche Neuottakring (Familienplatz), im Stephansdom und schließlich Dienstagfrüh in der Wallfahrtskirche Mariahilf im VI. Wiener Gemeindebezirk.

Kardinal Schönborn in der Lazaristenkirche




Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.
Foto: Kardinal Schönborn besichtig die Schäden in der Wiener Lazaristenkirche © pew/kathbild.at/Rupprecht


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

Islam

  1. Pakistans Scharia-Gericht billigt Entführung, Vergewaltigung, Kinderehe einer 13-jährigen Christin
  2. Islamistengruppe ‚Nūr al-ʿIlm‘ breitet sich in Norddeutschland aus
  3. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  4. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  5. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  6. „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
  7. Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht
  8. Der neue Erzbischof von Wien und der Islam
  9. Iran: Immer mehr Frauen verstoßen gezielt gegen die Hijab-Pflicht
  10. Muslime größte Religionsgemeinschaft an öffentlichen Wiener Pflichtschulen







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  7. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  8. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  9. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  10. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  11. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  12. Nicht Erinnerung, sondern Gegenwart - Ostern im Riss der Zeit
  13. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  14. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  15. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz