Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  2. Voll in die Falle getappt
  3. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  4. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  5. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  6. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  7. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  8. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  9. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  10. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  13. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  14. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?
  15. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»

Islam-Präsident Sanac verurteilt Vandalismus in Wiener Kirchen

2. April 2014 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Fuat Sanac begrüßt besonnene Reaktion von Kirchen-Vertretern als Ausdruck des guten Verhältnisses der Religionen in Österreich - Verdächtiger aus Ghana gesteht bei Einvernahme sechs Vandalenakte und wird inhaftiert


Wien (kath.net/KAP) Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) hat die Vandalenakte in Wiener Kirchen mit Betroffenheit verurteilt. Aus der im Koran begründeten Wertschätzung des Islam gegenüber Gotteshäusern anderer Religionen "muss die Zerstörung von Objekten, die Christen heilig sind, auch von Muslimen verurteilt werden", erklärte der IGGiÖ-Präsident Fuat Sanac am Dienstag in einer Erklärung auf der offiziellen Internetseite der Glaubensgemeinschaft. Gleichzeitig begrüßte Sanac die "besonnene Reaktion von Vertretern der katholischen Kirche", die Ausdruck des guten Verhältnisses der Religionen in Österreich sind. Der Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn hatte am Montagnachmittag die Wiener Lazaristenkirche, das von den Vandalenakten am Samstag am meisten betroffene Kirchengebäude, besucht (Foto).


Obwohl die Taten von einem "geistig Verwirrten" ausgegangen seien, müsse deutlich Stellung genommen werden, so Sanac, der aus Sicht des Islam festhielt: "Christen sind als 'Leute des Buches' Muslimen nahe und keinesfalls als 'Ungläubige' abzuqualifizieren." Der Religionsfriede sei durch diese Vorfälle "nicht gefährdet", erklärte Sanac, der sich zuversichtlich zeigte, "dass die gute interreligiöse Zusammenarbeit das beste Mittel gegen geistig verwirrte Ausbrüche von Hass und Intoleranz ist."

Verdächtiger gesteht sechs Vandalenakte

Der nach der Beschädigung einer Heiligenstatue im Wiener Stephansdom am Samstag zunächst nur vorübergehend festgenommener Ghanaer hat sechs Vandalenakte in Wiener Kirchen gestanden. Nach seiner neuerlichen Festnahme am Dienstag wurde der 37-Jährige Muslim einvernommen und inhaftiert. Das berichtet die Austria Presseagentur (APA) am Dienstagabend.

Der Verdächtige sei "voll geständig", mache aber sehr verwirrende Angaben zu seinem Motiv, erklärte laut APA Polizeisprecher Roman Hahslinger. Der Mann habe angegeben, dass "Gott ihn beauftragt" hätte. Der 37-Jährige hätte laut Polizei gesagt, der Mensch dürfe seiner Meinung nach keine Heiligenbilder anfertigen. Der Verdächtige sei "akut nicht psychotisch" und werde deshalb in die Justizanstalt Wien-Josefstadt eingeliefert.

Geständig ist der Mann zu einer Attacke am 7. Februar in der Pfarre St. Othmar am Kolonitzplatz in Wien-Landstraße, am 29. März dann in einer Kirche in Wien-Josefstadt am Uhlplatz (Breitenfeld), in Wien-Neubau (Lazaristenkirche), in der Pfarrkirche Neuottakring (Familienplatz), im Stephansdom und schließlich Dienstagfrüh in der Wallfahrtskirche Mariahilf im VI. Wiener Gemeindebezirk.

Kardinal Schönborn in der Lazaristenkirche




Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.
Foto: Kardinal Schönborn besichtig die Schäden in der Wiener Lazaristenkirche © pew/kathbild.at/Rupprecht


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

Islam

  1. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  2. „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
  3. Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht
  4. Der neue Erzbischof von Wien und der Islam
  5. Iran: Immer mehr Frauen verstoßen gezielt gegen die Hijab-Pflicht
  6. Muslime größte Religionsgemeinschaft an öffentlichen Wiener Pflichtschulen
  7. Bistum Hildesheim: Kein Verständnis für Kritik an Auftritt eines Imams bei Abschlussfeier
  8. Imam mit Verbindung zur IGMG predigt bei Abschlussfeier einer katholischen Schule
  9. Berlin: Fastenbrechen mit ‚Allahu akbar‘-Rufen vor evangelischer Kirche
  10. Berliner Schule wollte Nicht-Muslime zum Ramada-Fastenbrechen verpflichten







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  6. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  7. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  8. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  9. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  10. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  11. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  12. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  13. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  14. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'
  15. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz