Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  4. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  5. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  8. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  12. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  13. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Kardinalsrat berät im Dezember über Vatikan-Ministerien

23. November 2013 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


C-8-Koordinator Rodriguez Maradiaga: Noch keinesfalls entschieden, ob Laien-Rat zur Kongregation erhoben wird – Zur Frauenfrage: "Man muss die Rolle der Frau in der Kirche nicht klerikalisieren. Allerdings muss man sie mehr wertschätzen."


Rom (kath.net/KAP) Der achtköpfige Kardinalsrat für die Kurienreform, die sogenannte C-8, wird bei seiner nächsten Konferenz Anfang Dezember die Arbeit der einzelnen vatikanischen Behörden näher untersuchen. Es sei noch keinesfalls entschieden, ob der Laien-Rat zur Kongregation erhoben werde, und ob das Amt eines Kurien-Moderators geschaffen werde, wie unlängst spekuliert worden sei, sagte der honduranische Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga (Foto) gegenüber der Zeitung "La Repubblica" vom Freitag.

Der Kardinalsrat werde nach Abschluss seiner Arbeiten dem Papst dazu Empfehlungen zuleiten. Bei dessen erster Sitzung Anfang Oktober standen Fragen der Bischofssynode und der Kollegialität im Mittelpunkt. Die nächste Runde tagt vom 3. bis 5. Dezember in Rom.


Maradiaga, der im Auftrag des Papstes den C-8-Kreis leitet, wandte sich gegen Spekulationen, demnächst könnten auch Frauen Kardinäle werden. "Man muss die Rolle der Frau in der Kirche nicht klerikalisieren. Allerdings muss man sie mehr wertschätzen."

Weiter äußerte sich Maradiaga überzeugt, dass Franziskus auch weiterhin im Gästehaus Santa Marta wohnen werde und nicht in den Apostolischen Palast umziehe. Der Papst liebe die Nähe zu Menschen, und "normale" Personen hätten kaum die Möglichkeit, in den Apostolischen Palst zu gelangen. Wichtig seien für Franziskus vor allem die Frühmessen, die er mit täglich wechselnden Gruppen von Mitarbeitern und Angestellten feiere. Wenn alle 5.000 Angestellten dort gewesen seien, dann werde er einzelne Pfarreien oder Gemeinschaften einladen.

Auf die Frage, warum die Kardinäle im Konklave Jorge Mario Bergoglio gewählt hätten, sagte Maradiaga: "Das war der Heilige Geist. An jenem Tag war er nicht in Urlaub und machte keine Siesta." Bergoglio hatte bereits einen Rücktritt als Erzbischof von Buenos Aires eingeleitet und war im Besitz eines Rückflugtickets. "Aber der Heilige Geist hat einen Namen von außerhalb der Kurie und von außerhalb Italiens empfohlen".

Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 speedy 24. November 2013 
 

man muss die Frauen mehr wertschätzen?
mir ist wichtig was Gott von mir denkt- und ich schreibe das als Frau-
hat das gendertum schon den Vatikan erreicht?


1
 
  24. November 2013 
 

Wertschätzung

Die Frau will als Jungfrau, Ordensfrau, Ehefrau und Mutter wertgeschätzt werden- und das wird in der katholischen Kirche noch am besten umgesetzt. Frauen als "Quotenfrauen" in katholischen (auch für Männer überflüssigen) Gremien braucht kein Mensch. Wichtigtuerische Selbstdarstellung erfolgt bei Facebook, KFD, ZdK und wie sie alle heißen.
Ihr Väter und Männer wertschätzt Eure Frauen, das ist das Beste für Euch und für die Welt. Die Welt wird unmenschlicher und barbarischer je mehr Frauen zum Hedonismus, Egoismus, Konsumismus manipuliert werden, denn andere benutzen Eure Töchter und Frauen:
Der Arbeitgeberpräsident benutzt und beutet sie für die Gier von Konzernen aus, Frau von der Leyen für ihre feministische Ideologie .... und unverständlicherweise fallen Akademikerinnen in Scharen auf die Ideologie der Gleicheit, besser noch der Frauenüberlegenheit herein. Seit geraumer Zeit habe ich schon Mitleid mit den Männern, wehrt Euch, lasst es nicht weiter zu.


2
 
 Romika 23. November 2013 
 

Wertschätzen

Wieso werden die Frauen nicht wertgeschätzt ? Diese Behauptung möchte ich so nicht im Raume stehen lassen. Es gibt viele Frauen, die sich auch in unseren Tagen hervorragend vorbildlich erweisen. Ich nenne die vielen aktiven Frauen, die sich für das Lebensrecht einsetzen. Stichwort "Einer von uns" und Vieles mehr. Soweit diese Anmerkung.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. Das kirchliche Amt zwischen Wahrheit und Selbstreferenz – Vom Selbstausdruck zum Christuszeugnis
  2. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  3. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  4. „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
  5. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  6. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  7. Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren
  8. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  9. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz