Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  4. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  7. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  8. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  9. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  10. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  11. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  12. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  13. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  14. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  15. P. Regoli, Präsident der Ratzingerstiftung: Immer mehr junge Menschen wenden sich Benedikt XVI. zu

Kardinalsrat berät im Dezember über Vatikan-Ministerien

23. November 2013 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


C-8-Koordinator Rodriguez Maradiaga: Noch keinesfalls entschieden, ob Laien-Rat zur Kongregation erhoben wird – Zur Frauenfrage: "Man muss die Rolle der Frau in der Kirche nicht klerikalisieren. Allerdings muss man sie mehr wertschätzen."


Rom (kath.net/KAP) Der achtköpfige Kardinalsrat für die Kurienreform, die sogenannte C-8, wird bei seiner nächsten Konferenz Anfang Dezember die Arbeit der einzelnen vatikanischen Behörden näher untersuchen. Es sei noch keinesfalls entschieden, ob der Laien-Rat zur Kongregation erhoben werde, und ob das Amt eines Kurien-Moderators geschaffen werde, wie unlängst spekuliert worden sei, sagte der honduranische Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga (Foto) gegenüber der Zeitung "La Repubblica" vom Freitag.

Der Kardinalsrat werde nach Abschluss seiner Arbeiten dem Papst dazu Empfehlungen zuleiten. Bei dessen erster Sitzung Anfang Oktober standen Fragen der Bischofssynode und der Kollegialität im Mittelpunkt. Die nächste Runde tagt vom 3. bis 5. Dezember in Rom.


Maradiaga, der im Auftrag des Papstes den C-8-Kreis leitet, wandte sich gegen Spekulationen, demnächst könnten auch Frauen Kardinäle werden. "Man muss die Rolle der Frau in der Kirche nicht klerikalisieren. Allerdings muss man sie mehr wertschätzen."

Weiter äußerte sich Maradiaga überzeugt, dass Franziskus auch weiterhin im Gästehaus Santa Marta wohnen werde und nicht in den Apostolischen Palast umziehe. Der Papst liebe die Nähe zu Menschen, und "normale" Personen hätten kaum die Möglichkeit, in den Apostolischen Palst zu gelangen. Wichtig seien für Franziskus vor allem die Frühmessen, die er mit täglich wechselnden Gruppen von Mitarbeitern und Angestellten feiere. Wenn alle 5.000 Angestellten dort gewesen seien, dann werde er einzelne Pfarreien oder Gemeinschaften einladen.

Auf die Frage, warum die Kardinäle im Konklave Jorge Mario Bergoglio gewählt hätten, sagte Maradiaga: "Das war der Heilige Geist. An jenem Tag war er nicht in Urlaub und machte keine Siesta." Bergoglio hatte bereits einen Rücktritt als Erzbischof von Buenos Aires eingeleitet und war im Besitz eines Rückflugtickets. "Aber der Heilige Geist hat einen Namen von außerhalb der Kurie und von außerhalb Italiens empfohlen".

Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. Das kirchliche Amt zwischen Wahrheit und Selbstreferenz – Vom Selbstausdruck zum Christuszeugnis
  2. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  3. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  4. „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
  5. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  6. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  7. Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren
  8. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  9. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  4. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  5. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  6. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  7. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  8. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  9. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  10. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  11. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  12. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  13. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  14. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  15. Öffentlich-rechtliches Jugendformat Funk bringt Bibel als Beispiel für ‚Müll auf dem Mond‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz