SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
- Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
- „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
- „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
- Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
- Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
- Écône, zum Zweiten
- Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
- Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
- „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
- Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
- "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
- Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
- Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
- Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
| 
Warum die 'Orientierungshilfe' auf Kritik stoßen muss8. September 2013 in Kommentar, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der badische Landesbischof gibt den Medien die Schuld am anhaltenden Protest. Von Klaus-Peter Grasse
Karlsruhe (kath.net/idea) In Baden aber nicht nur dort nimmt die Kritik an der familienpolitischen Orientierungshilfe der EKD zu. Eine Initiative um Pfarrer Hans-Gerd Krabbe fordert, dass der Rat der EKD die 160-seitige Schrift als offizielle Handreichung der EKD zurücknimmt und durch eine neue Erklärung ersetzt, die die Kontinuität mit der biblisch-reformatorischen Theologie wahrt und die vom unaufgebbaren Leitbild von Ehe und Familie im herkömmlichen Sinne wertschätzend ausgeht. Krabbe zufolge hat sich die Aktion zu einem Selbstläufer entwickelt: Immer mehr Gemeinden kopieren von der Internetseite www.ekiachern.de diese Forderung, um sie direkt an die EKD zu schicken. Der Bischof hält die Kritik für überzogen 
Was sagt der badische Landesbischof Ulrich Fischer dazu? Er ist der Ansicht, dass Teile der bürgerlichen Presse mit einer bemerkenswerten Härte und einiger Häme den Eindruck erweckt hätten, die EKD habe einen Kurswechsel in ihrer ethischen Bewertung von Ehe und Familie eingeleitet. Ich halte diese Kritik, die auch in unserer Landeskirche Wirkung entfaltet hat, für überzogen, schreibt Fischer an die badische Pfarrerschaft. Dabei bedauert er, dass viele, die den Text selbst nicht gelesen haben, einen falschen Eindruck bekommen haben, und räumt Schwächen in der theologischen Argumentation des EKD-Textes ein. An der Kernbotschaft aber hält er fest: Die Ehe sei eine gute Weisung Gottes für unser Leben, die sich aber in ihrer heutigen Form nicht direkt aus biblischen Texten herleiten lasse. Für den Bischof ist nicht nachvollziehbar, dass die Ehe eine Schöpfungsordnung sei. Ist die Ehe nicht biblisch-theologisch begründbar? Damit widerspricht Fischer den ausführlichen Stellungnahmen zahlreicher Theologen. Für sie steht außer Frage, dass sich die Ehe auch in ihrer heutigen Form sehr wohl biblisch-theologisch begründen lässt. Jesus selbst habe den Ursprungsgedanken des Schöpfers bestätigt, dass der Mensch als Mann und Frau geschaffen wurde, einen Auftrag zur Fortpflanzung habe und seine Umwelt zukunftsfähig gestalten solle. Dieser bleibend gültige Ansatz der Ehe ziehe sich durch das ganze Alte Testament. Um es einfach zu sagen: Die Kirche hat am Leitbild Ehe festzuhalten, weil dies dem Zeugnis der Bibel entspricht, und nicht wie in der Orientierungshilfe dargestellt weil die Ehe ein Vorbild für verlässliches, verbindliches und monogames Miteinander von zwei Menschen sein kann. Medienschelte führt nicht weiter Medien, die darauf hingewiesen oder die Kritik verbreitet haben, gebührt Hochachtung. Sie haben ein Wächteramt wahrgenommen, das man eigentlich von Mitgliedern des EKD-Rates hätte erwarten sollen. Medienschelte hingegen führt nicht weiter. Sie zeigt nur, dass man die Kritik entweder nicht ernst nimmt oder dass man sie nicht versteht. Hintergrund: Evangelischer Pfarrer Dr. Hans-Gerd Krabbe: Wirkt das EKD-Familienpapier kirchenspaltend? Evangelischer Theologieprofessor Peter Beyerhaus im kath.net-Interview: Die Grenze des Tragbaren ist beim EKD-Papier weit überschritten Grafik (c) kath.net
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | girsberg74 8. September 2013 | | | |
@ willibald reichert
„Es führt nur zur Verwirrung der Geister und schadet a u c h dem Glauben in der katholischen
Kirche!“
Lieber Willibald Reichert, Ihre Aussage muss all den Katholischen, - gleich welchen Dienstgrades –, klar gemacht werden, die es vor ökumenischer Unruhe nicht meinen aushalten zu können. |  1
| | | | | willibald reichert 8. September 2013 | | | | Matthäus 5 Man muß leider sagen, mit einer solchen
Gemeinschaft soll es a n g e b l i c h
ökumenischen Fortschritt geben. Aber wenn
die Einheit n i c h t in der Wahrheit ge-
sucht wird, dann sollte man die Lobhude-
leien in diesem Bereich lassen und wahr-
nehmen, daß diese "reformatorischen"
Gemeinschaften sich in einem Maße von
der Frohbotschaft entfernen, daß irgend-
wer einmal den Mut haben muß, zu sagen:
S o geht das nicht weiter! Es führt nur
zur Verwirrung der Geister und schadet
a u c h dem Glauben in der katholischen
Kirche! |  2
| | | | | 8. September 2013 | | | | Fischer Liebe Mitchristen,
Herr Fischer scheint keine Ahnung zu haben, worüber er redet. Ein trauriger Zustand ist es, wenn ein "Bischof" weniger theologische Kompetenz hat als seine Pastoren.
Herzliche Grüße
Matthäus 5 |  7
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuEvangelische Gemeins- „Die Kirche in Deutschland hat abgehängt“
- Evangelische Pfarrerin segnet VIER Männer in sogenannter „Polyhochzeit“
- "Interviews mit Bedford-Strohm oder Margot Käßmann nur noch schwer an Kitsch zu übertreffen"
- Reiner Haseloff: Luther ist den Katholiken heute näher als der evangelischen Kirche
- Kunstaktion: Plastikmüll in Taufbecken
- Evangelische Kirchengemeinde streicht klassischen Sonntagsgottesdienst
- Respektvolle Trennung statt endlosen Streits
- EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm erhält Morddrohungen
- Stehen die Methodisten unmittelbar vor weltweitem Schisma?
- Jetzt hat auch die EKD ein Problem
| 





Top-15meist-gelesen- Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
- Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
- Écône, zum Zweiten
- „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
- „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
- Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
- Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
- Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
- Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
- „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
- Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
- Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
- "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
- Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
- Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
|