Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  13. „Das Ende von Maria 2.0“
  14. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  15. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“

Australischer Kardinal Pell bedauert Missbrauchsfälle

27. Dezember 2012 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Pell: Er fühle den Schock und die Scham, die in der australischen Kirche seit der Aufdeckung der Verbrechen herrschten.


Sydney (kath.net/KNA) Der australische Kardinal George Pell (Foto) hat in seiner Weihnachtsbotschaft sexuelle Übergriffe durch Kirchenpersonal bedauert. «Mein Herz gehört all jenen, die in diesen Tagen keinen Frieden finden können, insbesondere aber jenen, die durch die Hände von Mitchristen, christlichen Offiziellen, Priestern, Ordensangehörigen und Lehrern Leid erfahren haben», betonte der Erzbischof von Sydney in seiner zu Heiligabend auf der Webseite der Erzdiözese veröffentlichten Botschaft. Solches Fehlverhalten stehe in völligem Gegensatz zur christlichen Lehre. Er fühle den Schock und die Scham, die in der australischen Kirche seit der Aufdeckung der Verbrechen herrschten.


Sprecher von Opferorganisationen begrüßten die Worte Pells. Die Stellungnahme sei eine «kulturelle Wende» in der Kirche, sagte Hetty Johnston, Gründerin der Betroffenenorganisation «Braveheart», am Montag im Gespräch mit australischen Medien. Die Kirche sei nun offenbar bereit, sich «ihren Dämonen und ihrer Vergangenheit zu stellen». Kommentatoren merkten jedoch kritisch an, dass Kardinal Pell in seiner Erklärung den Begriff «sexuellen Missbrauch» nicht explizit ausgesprochen habe.

Pell hatte den Medien vor wenigen Wochen vorgeworfen, das Problem des sexuellen Missbrauchs aufzubauschen. Derweil hat die australische Regierung angekündigt, eine Kommission zur Aufklärung des Umgangs mit Fällen sexuellen Missbrauchs durch die Katholische Kirche und andere Institutionen einzusetzen. Die Australische Bischofskonferenz hatte auf ihrer Vollversammlung im Dezember ihre «volle Bereitschaft» zur Unterstützung der Kommission erklärt. Als Bindeglied zwischen dem neuen Gremium und der Kirche werde ein eigens gegründeter «Rat für Wahrheit, Gerechtigkeit und Heilung» fungieren. Das Gremium wird 2013 die Arbeit aufnehmen. Es wird erwartet, dass die Untersuchung einige Jahre in Anspruch nehmen wird.

Christmas Message 2012 - Cardinal George Pell, Archbishop of Sydney


(C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Australien

  1. Australisches Gericht weist Berufung ab: Biologische Realität nicht durchgesetzt
  2. Erzbistum Sydney: Rekordzahl an Aufnahmen in die katholische Kirche
  3. Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren
  4. Sydneys Erzbischof: "Angriff auf Juden ist Angriff auf uns alle"
  5. Video des Messerangriffs auf assyrischen Bischof soll öffentlich bleiben
  6. Australischer Priester kämpft vor Gericht für Lateinische Messe
  7. Maskenkontrolle: Australische Polizei unterbricht Feier der Messe
  8. Australischer Bischof ruft zur Covid-Impfung auf
  9. Australische Katholiken klagen Bischof in Rom an
  10. Australischer Bundesstaat will ‚Konversionstherapien’ streng bestrafen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  3. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  4. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  5. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  6. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  7. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  8. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  9. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  10. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  11. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  12. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  13. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  14. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  15. Warum der Todestag des Franz von Assisi nicht sein Gedenktag ist

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz