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Australische Katholiken klagen Bischof in Rom an

8. Mai 2021 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
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Bischof Long Van Nguyen verstoße gegen das Kirchenrecht und die Lehre der Kirche, weil er in den katholischen Schulen einen Lehrplan eingeführt hat, der homosexuelle Partnerschaften gutheißt, sagen die Initiatoren.


Parramatta (kath.net/jg)

Katholiken der Diözese Parramatta (Australien) haben die Glaubenskongregation ersucht Bischof Vincent Long Van Nguyen abzusetzen. Sie werfen ihm vor, homosexuelle Partnerschaften zu akzeptieren, berichtet der National Catholic Register.

Das Gesuch enthält auch die Bitte um Absetzung des Generalvikars und des diözesanen Leiters der Abteilung für katholische Bildung. Die Initiatoren werfen Bischof Long Van Nguyen und seinem Generalvikar Christopher de Souza vor, in den Lehrplan für katholische Schulen Inhalte aufgenommen zu haben, welche der katholischen Lehre über die Homosexualität widersprechen. Sie halten dem Bischof vor, zwei Ordenspriester, die nicht seiner Meinung waren, aus der Diözese vertrieben zu haben. Weitere Vorwürfe betreffen finanzielle Unregelmäßigkeiten.


Dem Gesuch an die Glaubenskongregation ist eine Online-Petition vorausgegangen, die im Juni 2020 aufgelegt wurde. Diese forderte mehr Transparenz und Verantwortlichkeit in der Diözese. Im September 2020 folgte eine weitere Petition mit der Forderung nach der Absetzung des Bischofs aus den Gründen, die auch im Gesuch an die Glaubenskongregation enthalten sind.

Beide Petitionen seien an den Bischof, den Generalvikar und den päpstlichen Nuntius in Australien geschickt worden. Nachdem die Initiatoren keine Antwort erhalten hatten, entschlossen sie sich, eine formelle kirchenrechtliche Eingabe in Rom zu machen. Nach ihrer Ansicht verstoßen der Bischof, der Generalvikar und der Leiter des diözesanen Schulamtes gegen das Kirchenrecht und die Lehre der Kirche.

 


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