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Elf anglikanische Ordensfrauen werden katholisch

14. Dezember 2012 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
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Großbritannien: Die Gruppe wird in Zukunft nach der Regel des Heiligen Benedikt leben und zum Personalordinariat „Our Lady of Walsingham“ gehören. Die finanzielle Zukunft der Ordensfrauen ist noch ungeklärt.


Wantage (kath.net/pl) Am kommenden Neujahrstag werden elf anglikanische Ordensfrauen aus Wantage/Oxfordshire in die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche aufgenommen werden. Darüber berichtete der „Catholic Herald“. Die Gruppe besteht aus Frauen, die zwischen 45 und 83 Jahren alt sind, sie möchten in Zukunft nach der Regel des Heiligen Benedikt leben. Zur Gruppe gehört u.a. die derzeitige Superiorin des Konvents, Mutter Winsome, sowie eine Schwester, die früher Geistliche der Church of England gewesen war. Die kleine Gemeinschaft wird zum Personalordinariat „Our Lady of Walsingham“ gehören.

Die direkte Zukunft der Ordensfrauen ist bisher ungeklärt. Sie werden die etwa dreißig weiteren Schwestern ihres bisherigen Konvents verlassen und nach ihrer Konversion für sechs Wochen in einem anderen Benediktinerinnenkloster mitleben, um die benediktinische Lebensweise kennenzulernen. Danach wissen sie nicht, wo und wovon sie leben sollen. „Wir gehen in eine ungewisse Zukunft“, sagte Mutter Winsome im „Catholic Herald“. „Doch wir tun dies, weil wir wirklich glauben, dass dies der Ruf Gottes ist. Die Bibel ist voll mit Leuten, die im Glauben losgegangen sind, ohne zu wissen, wohin sie gehen würden“. Ursprünglich hatten die Schwestern geplant, im bisherigen Konvent zu bleiben. Doch die Verantwortlichen sowohl der Church of England wie auch des Personalordinariates hätten davon abgeraten. Möglicherweise werden die Schwestern aber nochmals übergangsweise als Gäste in ihren bisherigen Konvent zurückkehren. Zu der kleinen Gemeinschaft wird auch eine Schwester wieder hinzukommen, die bereits früher katholisch geworden war.


Der Feier der Aufnahme in die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche wird Keith Newton vorstehen. Newton war ursprünglich anglikanischer Bischof, nach seiner Konversion empfing der verheiratete Familienvater mit Dispens von der Zölibatsverpflichtung die katholische Priesterweihe und wurde mit der Leitung des Personalordinariates „Our Lady of Walsingham“ beauftragt. Für eine Weihe zu Bischofs gibt es in der katholischen Kirche keine Dispens für Verheiratete. Doch als Ordinarius des Personalordinariates darf er die Insignien eines Bischofs tragen und ist hierin vergleichbar mit manchen Äbten, die ebenfalls keine Bischofsweihe empfangen haben.

Die Ordensgemeinschaft, aus der die Gruppe der zukünftig katholischen Schwestern stammt, war 1848 gegründet worden und gehört stark in die „Oxford Bewegung“. Dies war eine Bewegung, die die katholischen Elemente und Prinzipien in der anglikanischen Staatskirche stärker zu betonen versuchte. Das „Oxford Movement“ war getragen gewesen durch den damals noch anglikanischen Gelehrten und späteren katholischen Kardinal und Seligen John Henry Newman und weiteren Oxforder Gelehrten.

Foto: (c) kath.net


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Lesermeinungen

 Josepha-Maria 15. Dezember 2012 
 

Ich bin auch katholisch (konvertiert) geworden

und es war die beste Entscheidung meines Lebens. Nie war ich mir sicherer. Der Tag der Erstkommunion und Firmung war der glücklichste Tag in meinem Leben.


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 Marienzweig 15. Dezember 2012 

Glaube, Hoffnung, Vertrauen

Ja, @Willibald Reichert, Sie haben Recht!
Gottvertrauen, Hoffnung, Hingabe und damit die unbedingte Bereitschaft, auch einmal Unannehmlichkeiten und Unwägbarkeiten auf sich zu nehmen, um das zu tun, wozu die innere Stimme auffordert.
Das kann auch für uns ein Maßstab sein!


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 willibald reichert 14. Dezember 2012 
 

Marienzweig

Das ist ein Gottvertrauen ohne wenn und aber.
Das ist ein Glauben, der sich total auf Gott
verläßt. Dieser Entschluß zeigt, daß diese
Frauen sich auf das Wesentliche konzentrieren. Nach der Bibel wird ihnen der
Herr alles Fehlende dazugeben.


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 Smaragdos 14. Dezember 2012 
 

Halleluja!


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 girsberg74 14. Dezember 2012 
 

@ gloriosa
„Wir haben in Deutschland so viele leerstehende Klöster“

Im Prinzip nichts dagegen, doch die erste Frage ist, ob diese Schwestern nicht ihren Auftrag in England haben.

Zweitens: Das Hauptproblem dürfte für diese Schwestern weniger eine Unterkunft sein, sondern, die Gewinnung / Sicherung ihres Lebensunterhaltes, denn sie verlassen ihre bisherige wirtschaftliche Basis um des Himmelreiches willen.

Drittens aus Zweitens – und unabhängig von Übrigen: Wer hilft oder organisiert Hilfe, für die, die ihrem Gewissen folgen, hier oder in England?


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 Marienzweig 14. Dezember 2012 

mutige Schwestern im Herrn

Ich muss immer wieder den Mut, die innere Kraft und die konsequente Haltung bewundern, die manche Menschen aufbringen im Versuch, ihrer Berufung zu folgen.
Mögen sich die Dinge für die Ordensfrauen, vor allem auch die Frage der Unterbringung recht bald klären.
Wenn ich hingegen an die Schwestern in den Vereinigten Staaten denke, die diesen Sommer von sich reden machten, indem sie Rom den Kampf angesagt haben - welch ein Unterschied.


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 gloriosa 14. Dezember 2012 
 

Wir haben in Deutschland so viele leerstehende Klöster

Kann man da nicht helfen ??
Diese Frauen nehmen übergangsweise sicher auch schwierige Verhältnisse in Kauf, wenn sie zu so einem Schritt fähig sind.


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