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Neunfacher Familienvater empfängt heute die katholische Priesterweihe

17. Juni 2011 in Weltkirche, 36 Lesermeinungen
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Der ehemalige anglikanische Geistliche Ian Hellyer: „Ich war so überrascht, als das Personalordinariat angekündigt wurde, ich war erstaunt über diese Großzügigkeit und über die Achtung, welche es den anglikanischen Traditionen" entgegenbrachte.


Plymoth (kath.net/CNA) Der bisherige anglikanische Geistliche Ian Hellyer aus dem englischen Plymoth wird heute zum katholischen Priester geweiht. Er ist einer von 68 Geistlichen, die derzeit kurz vor der Priesterweihe im Personalordinariat „Unsere Liebe Frau von Walsingham“ stehen bzw. gerade geweiht wurden.

Hellyer hat mit seiner Frau neun Kinder, das jüngste wurde vor drei Monaten geboren. Die Konversion ist ein Schritt in eine beträchtliche finanzielle Unsicherheit, kath.net hat berichtet. Als anglikanischer Geistlicher habe Hellyer „in den vergangenen 10 Jahren“ selbst gemerkt, dass „ich mich in der Kirche von England zunehmend unwohl fühlte und ich stellte fest, dass ich immer mehr ihre Entscheidungen hinterfragte und die Richtung, in welche sie sich entwickelte.“


Dann richtete Papst Benedikt XVI. das Personalordinariat als ein römisches Zuhause für ehemalige Anglikaner ein. „Ich war so überrascht, als das Personalordinariat angekündigt wurde, ich war erstaunt über diese Großzügigkeit und über die Achtung, welche es den anglikanischen Traditionen dort entgegenbrachte, wo sie authentisch waren. Das Personalordinariat kam völlig unerwartet. So sagte ich zu mir selbst: Wie könnte ich darauf nicht reagieren?“

Die Kirche von England erlaubte der großen Familie, noch bis Ende August im bisherigen Pfarrhaus zu bleiben. „Jetzt suchen wir ein katholisches Pfarrhaus, in welches wir ziehen können“ – ein schwieriges Unternehmen, da katholische Pfarrhäuser nicht für elfköpfige Familien geplant werden. „Meine Frau Margaret hat mich auf diesem Weg unterstützt. Sie sagte immer: Wenn es dies ist, was Gott vorhat, dann wird für uns gesorgt werden. Diese Einstellung hat viele ihrer Freunde überrascht, sie sagten ihr: So tapfer kann man doch gar nicht sein! Doch Margaret ist eine großartige Frau mit großartigem Glauben.“


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Lesermeinungen

 Waeltwait 22. Juni 2011 
 

So ist es

Noa am 17.6.2011
GLEICHES RECHT für ALLE!
Find ich wunderbar und absolut biblisch...
also diese FREIHEIT FÜR ALLE, und GLEICHES RECHT auch für die Priester die Kinder möchten!
Jesus würde sich bestimmt freuen, wenn seine Diener fruchtbar sind und sich mehren.
So wie es auch in der Bibel beschrieben ist.


Sie haben völlig Recht mit ihrer Ansicht.

Die heutige Praxis der Kirche ist meiner Meinung nach ein heilloses Durcheinander.
Wenn ein konvertierter Priester aus der anglikanischen Kirche auch in der katholischen Kirche ein guter Prister sein kann, dann kann es auch ein katholischer Priester, der immer schon katholisch war und nicht erst konvertieren musste..


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 Bodmann 21. Juni 2011 
 

Zölibat

Ich finde es schon fast amüsant,wie hier um das Zölibat gestritten wird.Rein biblisch betrachtet, gäbe es beide Möglichkeiten für den Priester( siehe Paulus 1. Korintherbrief 7. Kapitel aber auch wenn Paulus vom vorbildlichen Familienvater als Bischof spricht .)Die Kirche hat sich nun über Jahrhunderte für das Zölibat als dem Priestertum angemessener Lebensform entschieden.Bestätigt noch einmal von der Weltbischofssynode vor Jahren.Damit habe ich auch gar keine Probleme, denn zum Zölibat wird niemand gezwungen.Probleme habe ich eher damit , daß das Zölibat von gewissen Kreisen zum ehernen göttlichen Gesetz hochstilisiert wird, obwohl es reines Kirchengesetz ist,wenn auch unter dem Gesichtspunkt der Praktiblität wahrscheinlich als die beste Variante.Interessant auch , daß die vehementesten Befürworter das Zölibat gar nicht leben( müssen).


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 antony 20. Juni 2011 

@ Loddar

Wenn Sie mir zustimmen, warum machen Sie denn grade weiter mit der Stimmungsmache?


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 Loddar 20. Juni 2011 
 

@antony

Stimme Ihnen zu, ich freue mich auch. Aber das zeigt auch, wie unwesentlich der Zölibat ist.


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 antony 20. Juni 2011 

Irgendwie schade:

Da gibt es eine gute Nachricht (dass die Kirche großzügig zu verheirateten ehemaligen anglikanischen Priestern ist und wir dadurch neue Priester bekommen), und was passiert:

Manche regen sich über die Großzügigkeit der Kirche auf, andere instrumentalisieren sie für antizölibatäre Stimmungsmache.

Also, ich freue mich über Anglicanorum Coetibus, und dieses Dokument zeigt das große Herz der Kirche!


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 Loddar 19. Juni 2011 
 

@harryfrank37

Bei Paulus ist das ehelose Leben ein Geschenk Gottes, ein Charisma, er hat dies niemals als Voraussetzung für ein Amt im Auge gehabt! Ein Gemeindeleiter musste erst einmal ein vorbildlicher Familienvater sein, so in den Pastoralbriefen nachzulesen!


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 Noa 19. Juni 2011 
 

@ harryfrank37

Nein Harryfrank das bin ich nicht und ich hasse die Kirche auch nicht, ich bin weiblich, aber auch keine von den Priesterfrauen. Ich sehe dass sie angenervt sind, weil betroffen, sie wollen dem HERRN gefallen, das ist ja auch gut so. Die Bibelstelle die sie anführen, ist ja auch gut, aber was das Zölibat betrifft, bleibt es ein MENSCHENGESETZ! Man kann Gott doch ein Versprechen geben und es halten. Aber weil es das GESETZ gibt, sagt Paulus gibt es auch die Sünde! Wäre das ZÖLIBAT also kein GESETZ wäre der gefallene Priester auch kein Sünder.! Nun aber muss man, wenn man es nicht schafft damit leben, dass eben dieses Gesetz einen richtet. Wenn sie dem Herrn gefallen wollen und so leben, und es schaffen: ALLE HOCHACHTUNG, es ist aber eine GNADE und EIN GESCHENK, aber sehen sie nicht auf die herab die sich darin verfangen haben. Denn Hochmut kommt vor dem Fall!
Ich wünsche ihnen dass sie es schaffen, wenn sie denn so leben wollen, und dass die befreit werden die es nicht können.


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 harryfrank37 19. Juni 2011 

@ Noa

Dass was hinter Ihren Posts steht, ist reiner Hass auf die Kirche. Sind Sie vielleicht einer von jenen, die wegen Brechung des Zölibats ihres Amtes verlustig gegangen sind? Dann seien Sie so ehrlich. geben Sie ihre menschliche Schwäche zu und suchen Sie nicht die Schuld bei der Hl. Mutter Kirche, die SEINE Kirche ist, von IHM gestiftet. Und außerdem, wenn ein Kleriker diesbezüglich sündigt, sündigt er ja nicht allein oder ist nicht diejenige mitschuldig mit der er sündigt, denn ein Mann kann ja nicht weiter gehen als es ihm die Frau erlaubt. Ihre Methode ist eben jenes des Diebes, der schreit „Haltet den Dieb“. „Wer die Sünde tut, ist Sklave der Sünde“ (Joh 8,.34), also soll/muss derjenige die Gelegenheiten zur Sünde bewusst meiden. Dass ist möglich wenn er wirklich will.
Auf die erwähnten biblischen Hinweise von mir gehen Sie ja bewusst nicht ein, weil es Ihnen nicht passt. Das sagt auch viel über ihre Haltung aus.


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 Noa 19. Juni 2011 
 

@ haaryfrank37

Sie haben ihr Weiheversprechen abgegeben und wollen es Gott gegenüber halten, das ist ein guter Vorsatz...! Aber was wenn sie doch fallen? Dann spätestens zeigt sich ja ganz klar, die Diskrepanz zwischen dem mystischen Leib und Inistitution. Gott VERLANGT es nicht und er verstösst niemanden oder treibt ihn in Heimlichkeiten!
Und was die Bindung und Versprechen an die Bischöfe angeht:
Sie haben GEHORSAM geschworen? Viele von diesen Leuten sind doch mehr Rotarier, Freimaurer und Ritter als noch GOTT verpflichtet, denen folgen sie nun? Da ist Lüge drin und Kälte, es ist ein anderer Geist der sie treibt und diesen Leuten wollen sie folgen? Der mystische Leib, das sind Menschen die JESUS folgen, sie haben keine Doppelleben und ER hebt sie auf, auch wenn sie hinfallen. ER hilft weiter, und er lügt nicht und ER HAT GNADE! Und nein, ich denke anders über ihr Weiheversprechen aber ich mache mich nicht mit UNREDLICHEM CHARAKTER FREI von GOTT!


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 Noa 19. Juni 2011 
 

@ Frau Wenz

Ich sehe es sehr wohl als Problem der Kirche, wenn Mütter gedemütigt werden und Kinder nicht anerkannt. Auch die Priester stehen dann unter Druck, nämlich zu wählen ob sie ihr Amt aufgeben oder ihre Kinder grossziehen. Sie haben GOTT ein Versprechen gegeben? Wohl eher der Kirche. Wäre in der Kirche LIEBE GOTTES, wäre beides möglich, denn das Zölibat ist MENSCHENGESETZ, Gott verlangt es nicht! Ich finde es auch erstaunlich dass die Kirche in Amerika Versicherungen gegen Priestersex abschliesst, um evt. Kinder mit Alimente zu versorgen. Schauen sie mit MENSCHLICHEN AUGEN hin... und vergeistlichen sie das nicht, Priester sind Menschen! Jesus wird geistliche Nachkommen haben, dafür lies er sich an das Kreuz nageln, nämlich für JEDEN von uns. ER hätte diese Priester nicht so behandelt und auch ihre Kinder nicht. Seine Jünger waren VERHEIRATET und sie führten ihre Frauen mit sich! UND SIE WAREN DENNOCH FRUCHTBAR IM GEIST!


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 Ringelblume 19. Juni 2011 
 

\"Neunfacher Familienvater\" klingt, als hätte er 9 Familien.


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 Barbara Wenz 18. Juni 2011 

@Noa

Dem Misstand ist ganz einfach abzuhelfen: Die Väter bekennen sich zu ihren Kindern und ihrem Bruch des Treueversprechens gegenüber Gott und lassen sich laisieren, um ihre Frauen zu heiraten und ihren Kindern ein Vater zu sein. Wo genau ist denn jetzt eigentlich das Problem? Vielleicht bei der lieblosen Heuchelei solcher Priester? Das ist ganz sicher DEREN ureigenes persönliches Problem, und nicht das unserer Kirche. Jesus Christus war auch nicht FRUCHTBAR in dem Sinne, in dem Sie offensichtlich einzig zu denken imstande sind.


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 SCHLEGL 18. Juni 2011 
 

@Richelius

Sie haben vollkommen recht, genau das hatte ich gemeint, das Kuppelkonzil von 680 hat etwas festgeschrieben,was natürlich schon vorher Usus gewesen ist.Weder die Assyrer, die sich nach 331 von der gesamten Kirche getrennt haben, noch die anderen altorientalischen Kirchen,Kopten, Syrer, Äthiopier, Armenier kennen ein Zölibatsgesetz für Priester. Auch in der lateinischen Kirche ist der Enthaltsamkeitszölibat In vielen Fällen nicht eingehalten worden, sonst hätte Lateran IV 1179 nicht so scharf reagiert! Wir haben in Wien einen ehemaligen evangelischen Pastor mit Familie, der auch katholische Priester geworden ist und seine Sache sehr gut macht! Msgr. Franz Schlegl


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 Noa 18. Juni 2011 
 

Was ist mit den Anderen?

Der Fall bestätigt : Ausnahmen sind möglich und was ich schön finde, wie diese FAMILIE aufgenommen wird. Warum also versteckt die Kirche die Priesterkinder ihrer eigenen Kirche weiter. Es wäre schön wenn die SCHANDE von ihnen genommen würde, dass ihr Vater wohl das Zölibat brach. So viele sind ohne Vater gross geworden. Da wird Familie aufeinmal nicht mehr geachtet und das was natürlich ist, ist auf einmal Sünde. Das menschengemachte Gesetz dreht das Wort Gottes um: seid fruchtbar und mehrt euch. Ich finde dass ALLE KINDER eine solche EHRENVOLLE AUFNAHME in die Kirche verdient haben, nämlich weil sie, von der Kirche zwar unerwünscht, bei GOTT ABER GEFORMT und GELIEBT sind. Es wäre dran sie nicht länger mit Alimenten, wenn überhaupt versorgt wird, abzuspeisen, sondern ihnen ihre EHRE zurückzugeben und sie mit OFFENEN ARMEN aufzunehmen. Das wäre glaubwürdig.

Diese Familie wird versorgt, soviele andere nicht, obwohl ihre Väter der Kirche schon lange dienen. ;( MACHT macht kalt!


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 camino ignis 18. Juni 2011 

Trullanum

\"Die jüngste historische Forschung hat aufzeigen können, weshalb es nach einer gemeinsamen ökumenischen Tradition zur Lockerung der Enthaltsamkeitsdisziplin kam. Nach langer Aufrechterhaltung des Ideals der Abstinenz stellte sich die byzantinische Kirche beim II. Trullanum in offenen Gegensatz zur lateinischen Kirche, von der sie sich zu trennen gedachte. Zu diesem Zweck berief sich diese Synode - ob wissentlich oder nicht - auf manipulierte oder schlecht übersetzte Schriften der nordafrikanischen Synoden von 390 und 401. Diese hatten sich klar zugunsten der vollständigen Enthaltsamkeit der Kleriker ausgesprochen; das Trullanum aber verdrehte sie ins Gegenteil.\"

Arturo Cattaneo: Preti sposati? 30 domande scottanti sul celibato sacerdotale, Elle Di Ci, Leumann, Torino 2011
(Zitiert nach: Theologisches, Jg. 41, Nr. 03/04, März/April 2011, S. 141).

www.theologisches.net/


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 Richelius 17. Juni 2011 
 

@ SCHLEGL

Monsignore!
Auch wenn ich Ihnen zustimme, so bitte ich dennoch um etwas mehr Vorsicht in der Formulierung. Das Trullanum hat einen bereits vorhandenen Brauch sanktioniert. Wer möchte, könnte Ihre Formulierung auch so auslegen, daß das Konzil die Priesterweihe für Verheiratete eingeführt hätte. Eine Meinung, der man unglücklicherweise immer wieder auch bei bei kirchlichen Amtsträgern begegnet.


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 antony 17. Juni 2011 

Father Hellyer,

welcome! Thanks be to God for you and your priestly service! God bless you and your family!


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 Loddar 17. Juni 2011 
 

@Claudia Caecilia

Nun, das erklärt aber leider gar nichts! Auf Grönland gibt es auch weniger Autounfälle als in Deutschland. Aber trotzdem fallen die alkoholisierten Fahrer in der Statistik auf.


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 SCHLEGL 17. Juni 2011 
 

@ Joma

Abgesehen vom Personalordinariat für ehemalige Anglikaner, kann sich Ihre Stellungnahme nur auf den \"lateinischen Teil\" der katholischen Kirche beziehen. Nicht jedoch auf die so genannten katholischen Ostkirchen, deren größte die griechisch katholische (byzantinische) Kirche der Ukraine ist. Da gilt bis heute die Entscheidung des Kuppelkonzils von Konstantinopel (680), die den Priestern eine vor der Diakonenweihe geschlossene Ehe auch als Priester fortzusetzen ,erlaubt. Dieses Recht gilt bis heute in der orthodoxen und in der katholischen Kirche (für die orientalischen Teilkirchen). Ich bin selbst eheloser Priester ,sowohl des lateinischen, als auch des byzantinischen Ritus. Auch der Heroismus vieler verheirateter griechisch katholische Mitbrüder und deren Frauen ist zu bewundern. Übrigens stammen viele dieser Priester aus Familien, deren Väter ,Großväter....bereits Priester gewesen sind.Natürlich hat alles seine vor und Nachteile!Msgr. Franz Schlegl


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 Christoph 17. Juni 2011 
 

...

@Noa: Die Ungleichbehandlung der Kinder ist natürlich was Schlimmer. Volle Zustimmung.

@Alle: ich bin immer wieder verwundert, wieviele schockiert oder überrascht sind, wenn ein verheirateter Familienvater, der konvertiert, zum röm.-kath. Priester geweiht wird. Das ist NICHTS Neues. Seit mehr als 50 JAhren gibts das. Es gab sogar schon verheiratete Bischöfe mti Kindern Ende der 50iger Jahre...


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 Claudia Caecilia 17. Juni 2011 
 

Schwierig

Ich kann solche Berichte nur mit Bauchschmerzen lesen.
Warum bleibt es nicht bei der Diakonenweihe? Diese Regelung verwirrt die meisten nur und sofort kommt die unselige Zölibatsdiskussion wieder auf.
Priestersein ist Ganzhingabe absolute Verfügbarkeit für Gott und das geht nunmal mit Familie nicht.
@Loddar
Wann kommt bei Ihnen endlich an, dass der Missbrauch absolut nichts mit dem Zölibat zutun hat? Die meisten Täter gibt es im familiären Umfeld.


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 Noa 17. Juni 2011 
 

@ Christof

Ich jammer nicht, ich wunder mich nur, was alles möglich ist und wie ungerecht es denen gegenüber ist die ihre Liebe vielleicht verdeckt leben. Diese Kinder werden jedenfalls von der Kirche mehr akzeptiert als die Priesterkinder die sonst, vielleicht heiimlich grossgezogen werden müssen. SCHADE das!


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 Noa 17. Juni 2011 
 

@ Joma

Da haben sie aber eine andere Bibel als ich, da steht nirgendwo dass sie danach enthaltsam lebten. Ist das nicht ein bischen frommes Wunschdenken? Und die Vermischung der Berufung einer Familie anzugehören sowie eine Gemeinde zu leiten ist absolut biblisch. An dem Vorstand der Famile und ihrem Bild nach aussen wurde nämlich sogar der Gemeindeleiter gemessen und ausgewählt. Er sollte nämlich zuerst seinem Haus vorstehen und wenn das gut lief der Gemeinde.
Liest man im Priesterseminar nicht die Bibel?


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 camino ignis 17. Juni 2011 

Tja, so was kommt von so was!

Komisch, so richtige Freude will wohl bei dieser Meldung nicht aufkommen, ein schaler Beigeschmack bleibt. Warum wohl? Weil es eben nur mit äußerster Denkakrobatik zu rechtfertigen ist, dass hier ein Familienvater die (katholische) Priesterweihe erhält, während katholische Alumnen dafür die Ehelosigkeit versprechen müssen und katholische Priester ihr Amt verlieren, sobald sie sich zu ihren Kindern oder eheähnlichen Verhältnissen bekennen. So schafft man Verwirrung unter den Gläubigen, wie die Leserzuschriften zeigen. Ganz verantwortungslos ist es jedoch, dass diese Weihen unkommentiert vollzogen werden, was noch einmal den Eindruck erweckt, hier geschieht etwas, was nicht koscher ist. Böse Zungen könnten auch dem Hl. Vater unterstellen, er wolle durch die Hintertür \"anglikanisches Personalordinariat\" den Zölibat auch für die lateinische Kirche sukzessive aufweichen.


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 Loddar 17. Juni 2011 
 

@Stephaninus

Paulus weiß, dass die Ehelosigkeit ein Geschenk Gottes ist, ein Charisma, er macht das Apostelamt nicht davon abhängig. Im Gegenteil, er warnt vor einem ehelosen Leben ohne Charisma, denn dann drohe die Verführung durch den Satan (1Kor 7,5)! Der Missbrauchsskandal zeigt wie Recht er hatte!


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 Stephaninus 17. Juni 2011 
 

@Joma

Tut mir leid, aber Ihre Argumentation ist (obwohl auch ich die priesterliche Ehelosigkeit hoch schätze) krude. Und überdies, ob der hl. Petrus nach seiner Berufung tatsächlich geschlechtlich enthaltsam lebte, lässt sich nicht beantworten.


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 Christoph 17. Juni 2011 
 

Freude!

Statt, dass sich Katholiken freuen, dass jemand mit seiner ganzen Familie katholisch wird und sein Leben noch dazu in Übereinstimmung mit den römischen Vorgaben als Priester in den Dienste Gottes stellt, wird gemeckert und gejammert! Seltsam...


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 Christoph 17. Juni 2011 
 

@Joma!

Wenn Sie Priesteramtskandidat sind, dann sind sie auch Theologiestudent, dann sollten Sie wissen, dass folgendes Zitat NICHT richtig sein kann!

\"Dies vermischen zu wollen, steht im Gegensatz zu Gottes Ordnung in der Nachfolge. Christus selbst hat dies von den Aposteln verlangt.\"

1. Kor. 9,5: Haben wir nicht das Recht, eine gläubige Frau mitzunehmen, wie die übrigen Apostel und die Brüder des Herrn und wie Kephas?\"

Tertullian sagt dazu: „Es war auch den Aposteln erlaubt zu heiraten und Ehefrauen mit sich zu führen“

Hieronymus bezeugt, dass die Apostel ihre Ehefrauen auf ihren Missionsreisen mitgenommen haben. So hat er in seiner ersten Vulgataübersetzung das griechische Wort „gynaika“ (= Frau) in 1 Kor 9, 5 mit dem lateinischen „uxor“ übersetzt, was eindeutig „Ehefrau“ heißt.

Außerdem hat sich in den orthodoxen Kirche die Tradition der möglichen Priesterehe bis heute erhalten.

Das bezieht sich alles auf den Fall oben. Nicht auf den Zöli


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 Joma 17. Juni 2011 
 

Neunfacher Familienvater empfängt heute die katholische Priesterweihe

Was ist an diesem Bericht falsch??...Als Prieseramtskandidat weis ich,dass eine solche Priesterweihe,wahrhaft kurios ist.Selbst bei einer Konvertierung zur kath Kirche,hat sich dieser Mann vor Jahren für die Ehe entschieden.Das Priesteramt und die Ehe,sind zwei total verschiedene und in sich wundebare Berufungen.Dies vermischen zu wollen,steht im Gegensatz zu Gottes Ordnung in der NAchfolge.Christus selbst hat dies von den Aposteln verlangt.Verlasse alles und folge mir nach.Petrus war verheiratet,lebte aber vortan keusch.Warum Gott solches verlangt,bleibt SEINER Weisheit vorbehalten.ER selbst sagt,wer es erfassen kann,erfasse es.Nie aber betrügt uns Gott,indem wo ER uns ruft.


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 Noa 17. Juni 2011 
 

@ römischer Römer

Ich habe sehr wohl nachgedacht und finde es in keiner Weise befremdlich wenn sich Gläubige mit Privatleben der Priester abfinden müssen. Das funktioniert bestens ja auch in anderen christlichen Kirchen. Wenn die Gläubgen irritiert sind, haben sie sich zu sehr an den Priester gebunden. Die oberste Instanz im Glauben ist kein Mensch, sondern GOTT selber!
Und wieso wenn die Kirche sich an SEINE WORTE hält: seid fruchtbar und mehrt euch, verbietet sie es ausgerechnet denen, die IHM dienen. Das widerspricht sich zutiefst.


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 Noa 17. Juni 2011 
 

Netter Versuch!

@ Smaragdos: Netter Versuch, nein das sehe ich nicht so, ich drehe nichts um, ich sehe nur dass hier die Dinge vergeistlicht werden. HEILIGE MÄNNER haben durchaus Kinder und sind dennoch fruchtbar. Gemeindevorsteher, und Priester in der Bibel hatten Kinder, von daher ist dieser neue Priester mit seinen vielen Kindern fruchtbar, denn er GIBT DER NÄCHSTEN GENERATION potentielle neue Priester, die in seine Fusstapfen treten und die Liebe zur Gemeinde in die Wiege gelegt bekommen. Und Fruchtbarkeit im Geist ist unabhängig davon dass Menschen sich Dinge versagen, sie entspringt NUR aus der BEZIEHUNG ZU JESUS! Niemals aber aus eigenen Leistungen und Handlungen, sondern sie ist GNADE! Und @ Lliokab erklären sie mir bitte, was sie mit der zweiten Hälfte ihrer Aussage genau meinen? ;)


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 Smaragdos 17. Juni 2011 
 

@Noa: sie verdrehen die Sachlage: es geht hier nicht um einen Priester, der Kinder bekommt, und schon gar nicht um ein allgemeines Recht von Priestern auf Kinder, sondern um einen Familienvater, der zum Priester geweiht wird, weil er zur katholischen Kirche konvertiert ist. Das ist ein großer Unterschied. Es handelt sich also um einen Ausnahmefall. Priester sind fruchtbar genug, wenn sie ihre Berufung ernst nehmen, und zwar geistig fruchtbar.


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 RömischerRömer 17. Juni 2011 
 

@ Noa

Das ist ein bissen eine plumpe und undurchdachte Forderung, weil das, was Sie vorschlagen, bei den Gläubigen für große Verwirrung sorgen würde. Unabhängig von der traditionellen Frage, wo man auch nicht dauernd erwähnen sollte, dass die Priester und Bischöfe in den ersten Jahrhunderten der Kirche verheiratet sein durften. Ich gebe Ihnen aber Recht, dass die derzeitige Regelung auch nicht ganz optimal ist. Vor allem die ukrainisch-katholischen Priester in Österreich, die verheiratet sein dürfen, bringen im Klerus und dem Kirchenvolk einiges durcheinander.


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 Llokab 17. Juni 2011 
 

Arbeit in der Familie ist 100 %-iger Dienst am Volk Gottes - nur ohne Titel! Das soll auch so bleiben! Den Mund halten zu dürfen, wenn alle anderen Reden müssen, diese Freiheit sollte man nicht unterschätzen.


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 Noa 17. Juni 2011 
 

GLEICHES RECHT für ALLE!

Find ich wunderbar und absolut biblisch...
also diese FREIHEIT FÜR ALLE, und GLEICHES RECHT auch für die Priester die Kinder möchten!
Jesus würde sich bestimmt freuen, wenn seine Diener fruchtbar sind und sich mehren.
So wie es auch in der Bibel beschrieben ist.


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 eurolan3k 17. Juni 2011 
 

\"...da katholische Pfarrhäuser nicht für elfköpfige Familien geplant werden.\"
...ja, dass ist wahrlich so ;-))))
Aber dieses Beispiel macht wieder deutlich, dass dort wo ein gemeinsamer Wille ist auch eine Lösung gefunden wird. Der finanzielle Einwand wird sehr oft gebracht, trifft aber oftmals nicht zu.
Unsere Nachbarsfamilie etwa erwarten nun das 11te Kind. -Er arbeitet bei der Erzdiözese Salzburg und hält Vorträge über Familienplanung und Eheseminare. -Was natürlich sehr oft belächelt wird.
Aber auch bei dieser Familie habe ich nicht den Eindruck, dass die Kinder irgendwie \"heruntergekommen\" daherkommen, sondern ganz im Gegenteil: Sie haben sehr vie Manieren und Anstand.
...wenn es nur 1% von solchen Familien bei uns gäbe...


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