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Berliner Staatsanwaltschaft erhält Namensliste zu kreuz.net

7. November 2012 in Aktuelles, 54 Lesermeinungen
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Der Bruno Gmünder Verlag (Berlin) hat der Berliner Staatsanwaltschaft am Dienstag eine Liste mit den Namen von fünf Kirchenmitarbeitern übergeben, die enge Verbindungen zur rechtsradikalen Website «kreuz.net» haben sollen.


Bonn (kath.net/KNA) Der Bruno Gmünder Verlag (Berlin) hat der Berliner Staatsanwaltschaft am Dienstag eine Liste mit den Namen von fünf Kirchenmitarbeitern übergeben, die enge Verbindungen zur Website «kreuz.net» haben sollen. Eine Person lebe in Deutschland, drei in Österreich, eine in der Schweiz, berichtete Spiegel Online unter Berufung auf den aktuell in Berlin lebenden ehemaligen Religionslehrer und David Berger, der auf eigene Faust nach den Hintermännern des Portals fahndet. Alle fünf seien Mitarbeiter der katholischen Kirche.

Der Verlag Gmünder hatte zuvor 15.000 Euro Belohnung für Hinweise auf die Betreiber von «kreuz.net» ausgesetzt. Laut Spiegel Online gingen über 600 Mails beim Verlag ein, von denen 90 Prozent unbrauchbar gewesen sein sollen, der Rest aber offenbar hilfreich. Die Deutsche Bischofskonferenz hatte sich von der Website distanziert, die sich selbst als katholisch bezeichnet. Ihr Sekretär, Pater Hans Langendörfer, hatte dem Grünen-Politiker Volker Beck geschrieben: «Es muss unser gemeinsames Ziel sein, diesem Portal ein rasches Ende zu bereiten.»


Die «kreuz.net»-Betreiber bezeichnen sich als «Initiative einer internationalen privaten Gruppe von Katholiken in Deutschland und Übersee, die hauptamtlich im kirchlichen Dienst tätig sind». Die Website zeichnet sich durch Hetze gegen Protestanten, Homosexuelle, aber auch gegen katholische Bischöfe und Laien aus, die dem liberalen Denken nahestehen.

Der Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, betonte unterdessen, dass die Bischofskonferenz auf eigene Initiative Kontakt mit einzelnen Bistümern aufnehme, wenn in Verbindung mit kreuz.net Namen von Personen im kirchlichen Dienst auffielen.

Vier Namen, die vom «Spiegel» in Zusammenhang mit kreuz.net gebracht worden waren, kommentierte Kopp bisher in einer Erklärung, die der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) vorliegt. So sei Prälat Georg May im polnischen Erzbistum Breslau inkardiniert. Pater Reto Nay sei Priester in der Schweiz. Dem Limburger Religionslehrer Hubert Hecker habe das Bistum Limburg bereits 2010 jede Publikation auf kreuz.net untersagt. Der Mainzer Pfarrer Hendrick Jolie habe betont, dass kreuz.net seinen Text illegal publiziert habe, so Kopp.

Spiegel Online zitierte auch den Pressesprecher des Bistums Mainz, Tobias Blum, mit den Worten, man habe Jolie zu dessen Verbindungen zu kreuz.net befragt. «Er hat verneint, mit kreuz.net in Verbindung zu stehen und sich ausdrücklich distanziert», so Blum.

Berger, dem 2011 vom Erzbistum Köln die Kirchliche Lehrerlaubnis entzogen worden war, hatte am Samstag im Deutschlandradio erklärt, er wisse mittlerweile viel über die technische Ausrüstung des Portals. An manchen Tagen ziehe der Server dreimal um. Es gebe aus dem Umfeld Hinweise, dass es sich bei den Machern um kirchliche Mitarbeiter handele.

(C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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