Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. „3G am Arbeitsplatz“ - wo bleibt der Aufschrei?
  2. Kasper: Katholische Kirche in Deutschland könnte wie in den Niederlanden enden
  3. Bistum Limburg dokumentiert in Presseaussendung stolz: Tätowieraktion IN einer Kirche!
  4. Österreichs Bischöfe tragen „3G am Arbeitsplatz“ mit
  5. Papst Franziskus: ‚Black Lives Matter’-Demonstranten wie kollektive Samariter
  6. US-Erzbistum Santa Fe erklärt: die versuchte „Weihe“ einer Frau zum Priestertum ist ungültig!
  7. 'Lieber rot als tot!'
  8. Aufbau einer gerechteren Welt ist nicht Politik, sondern Substanz des Glaubens
  9. „Eine Zensur findet nicht statt. Wirklich?“
  10. „Beichtgeheimnis ist Bestandteil des Grundgesetzes“
  11. Streiflichter und Eindrücke von der Synodenversammlung
  12. NO JOKE! - 'Katholische jungen Gemeinde' (KjG) möchte einen 'Gender-Gott'
  13. Innsbrucker Bischof solidarisch mit 'Fridays for Future', die gegen Israel hetzten
  14. Uniforme Medien und Werteverlust im Westen
  15. Biblische Empfehlungen für Ehemänner

'Geistliche Musik ist Sinnbild für die Kirche Gottes'

20. Jänner 2009 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Konzert für Georg Ratzinger in der Sixtinischen Kapelle sei nicht nur ein Glanzpunkt der klassischen Musik, sondern ein Höhepunkt kirchlichen Lebens gewesen, sagte Bischof Gerhard Ludwig Müller bei einem Pontifikalamt in Rom.


Rom (kath.net/pdr) „Wir alle können Gott dafür danken, dass er uns dieses geistliche Brüderpaar geschenkt hat.“ Anlässlich des 85. Geburtstages von Georg Ratzinger, dem älteren Bruder des Papstes, feierte der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller am Sonntag in der Kirche Santa Maria della Pietà auf dem Campo Santo in Rom mit mehreren Hundert Gläubigen aus dem Bistum Regensburg ein feierliches Pontifikalamt.

Bereits am Vortag hatten die Regensburger Domspatzen mit dem Linzer Barockorchester LÓrfeo mit einem Festkonzert der C-Moll Messe von Wolfgang Amadeus Mozart in der Sixtinischen Kapelle unter Anwesenheit des Heiligen Vaters den ehemaligen Domkapellmeister gewürdigt. KATH.NET hat berichtet. So umrahmte der weltberühmte Knabenchor auch die Gottesdienstfeier musikalisch.

In seiner Predigt hob Bischof Gerhard Ludwig Müller hervor, dass Georg Ratzinger als ehemaliger Domkapellmeister sein ganzes bisheriges Dasein in einer stetigen tiefen geistlichen Erfahrung gelebt habe. Dabei habe er den Höhepunkt in der Auseinandersetzung mit der Geistlichen Musik gefunden. Der Priester und studierte Kirchenmusiker Georg Ratzinger war von 1964 bis 1994 Leiter der Regensburger Domspatzen, dem ältesten Kirchenchor der Welt, der seit 1000 Jahren ohne Unterbrechung besteht.


Was das Christsein präge, fuhr Bischof Müller fort, sei das stets Aufbauende. Daher könne durch die geistliche Musik die Verbreitung der Frohbotschaft, die einen jeden in das ewige Leben führe, maßgeblich mitgetragen werden. Das Konzert in der Sixtinischen Kapelle sei nicht nur ein Glanzpunkt der klassischen Musik, sondern ein Höhepunkt kirchlichen Lebens gewesen.

Durch die Anwesenheit von Papst Benedikt XVI. und des emeritierten Domkapellmeisters Georg Ratzinger als geistliches Brüderpaar sei die symbolische Verdichtung, die Kirche als festes Fundament, greifbar gewesen. Georg Ratzinger habe in der Tradition von Theobald Schrems die Regensburger Domspatzen zu Weltruhm verholfen.

Dies sei aber nicht das Wesentliche, sondern die Tatsache, dass geistliche Musik das Sinnbild für die Kirche Gottes darstelle, erklärte Bischof Gerhard Ludwig Müller und bezog sich dabei auf das Zweite Vatikanische Konzil, in dem die Musik nicht als schmückendes Beiwerk, sondern als notwendiger integrativer Bestandteil der Liturgie benannt werde.

Die Musik solle nicht zu einer Ausschaltung der Sinne führen, sondern dem Menschen begreifbar machen, zu welcher Würde er befähigt ist. Der Mensch verstehe sich in der Hingabe für den Anderen und begreife dadurch seine innere Freiheit, indem er sich Gott hingebe. Dies habe uns Georg Ratzinger durch sein 30jähriges Wirken gelehrt.

„Wir alle können stolz darauf sein, dass durch dieses Wirken eine weltkirchliche Verbindung von Regensburg und Rom entstanden ist und Gott dafür danken, dass er uns allen dieses geistliche Brüderpaar geschenkt hat. Dafür ein herzliches Vergelt´s Gott!“, hob Bischof Gerhard Ludwig Müller abschließend hervor.

Im Anschluss an die Gottesdienstfeier bedankten sich die Buben der Regensburger Domspatzen abermals mit einem Ständchen bei Georg Ratzinger, bevor sie die Gelegenheit hatten, dem ehemaligen Domkapellmeister über die Zeit seines beruflichen Wirkens Fragen zu stellen. Zum Ende hin konnten die Anwesenden dem Jubilar persönlich gratulieren.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Georg Ratzinger

  1. Gesang ist das subtilere Gebet
  2. 'Das Nötigste zum Leben hat er ja alles'
  3. ‚Als Mensch hat er sich nicht verändert’
  4. ‚Weil niemand Joseph Ratzinger so gut kennt wie er’
  5. Papstbruder hat Verständnis für kritische Parlamentarier
  6. Persönliche Erinnerungen eines ehemaligen Regensburger 'Domspatzen'
  7. Georg Ratzinger bittet Opfer um Verzeihung
  8. 'Die c-Moll Messe ist tief in unsere innere Biographie eingeschrieben'
  9. Georg Ratzinger: Joseph ging nicht zu HJ-Treffen
  10. ‚Mein Bruder hilft mir‘







Top-15

meist-gelesen

  1. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  2. Kasper: Katholische Kirche in Deutschland könnte wie in den Niederlanden enden
  3. „3G am Arbeitsplatz“ - wo bleibt der Aufschrei?
  4. Weihesimulationen sind nicht auszuschließen
  5. Paderborner Erzbischof Becker löste die Priestergemeinschaft der Integrierten Gemeinde auf
  6. Uniforme Medien und Werteverlust im Westen
  7. 'Lieber rot als tot!'
  8. Heimerl: „Das Reform-Manifest verstehe ich als eine Gegenbewegung zum sog. 'Synodalen Weg'“
  9. Bistum Limburg dokumentiert in Presseaussendung stolz: Tätowieraktion IN einer Kirche!
  10. Streiflichter und Eindrücke von der Synodenversammlung
  11. US-Erzbistum Santa Fe erklärt: die versuchte „Weihe“ einer Frau zum Priestertum ist ungültig!
  12. Vatikan regelt Übersetzungen liturgischer Texte noch genauer
  13. „Am 31. Oktober gehen wir als Heilige verkleidet von Haus zu Haus“
  14. Österreichs Bischöfe tragen „3G am Arbeitsplatz“ mit
  15. Kardinal Dolan nennt sieben Eckpunkte für Synodalen Weg

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz