Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  9. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  10. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  11. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  14. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  15. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

Papstbruder hat Verständnis für kritische Parlamentarier

13. September 2011 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller zu Anti-Papst-Parlamentarier: "In Deutschland hat jeder die Freiheit, sich so gut zu blamieren wie er kann."


Regensburg (kath.net/KNA) Papstbruder Georg Ratzinger hat Verständnis für die Kritiker der im Bundestag angesetzten Rede von Benedikt XVI. Er könne den Abgeordneten nicht böse sein, die der Ansprache fernbleiben wollten, sagte der ehemalige Chef der Regensburger Domspatzen am Dienstag bei einer Buchvorstellung auf Anfrage von Journalisten in Regensburg. Diese Parlamentarier hätten eine völlig andere weltanschauliche Orientierung. Insofern sei ihr Schritt als ehrlich anzusehen.


Der ebenfalls bei der Vorstellung anwesende Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller meinte dazu: «In Deutschland hat jeder die Freiheit, sich so gut zu blamieren wie er kann.» Die für 22. September angesetzte Rede des Papstes im Berliner Reichstag erhitzt derzeit die Gemüter. Aus den Reihen der Linken heißt es, die eine Hälfte der Fraktion werde die Rede im Plenarsaal verfolgen, die andere dagegen vor die Tür gehen und gegen das Kirchenoberhaupt demonstrieren.

Auch mehrere Mitglieder der SPD und der Grünen wollen nicht zu der Rede erscheinen. - Georg Ratzinger äußerte sich bei der Vorstellung seines neuen Buches mit dem Titel «Mein Bruder, der Papst».

(C) 2011 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  16. September 2011 
 

Nun lasst sie doch,

wenn man sie sonst schon nicht durch Qualität auffallen sieht, dann lasst sie doch durch Dummheit und Selbstüberschätzung auffallen. Dem Heiligen Vater wird es nicht schaden.


0
 
 Veritas 15. September 2011 
 

Helfen wir ihnen bei der nächsten Wahl zum dauerhaften Verlassen des Parlaments

Das hat Bischof Müller sehr schön formuliert: \"In Deutschland hat jeder die Freiheit, sich so gut zu blamieren wie er kann.\" Fast könnte man geneigt sein, den Abgeordneten von Linken, Grünen und SPD, die die Rede des Papstes vor dem Bundestag boykottieren, die Worte ihres Genossen Herbert Wehner hinterherzurufen: \"Wer rausgeht, muss auch wieder reinkommen. Das ist der Nachteil derer, die rausgehen: Sie müssen auch wieder reinkommen.\"
Als Wähler sollten wir ihnen bei der nächsten Wahl zum dauerhaften Verlassen des Parlaments verhelfen.
Wer sich der historischen Bedeutung einer Rede des Papstes vor dem Parlament seines Heimatlandes nicht bewusst ist, wer nicht weiß, was Anstand gebietet und Meinungsfreiheit bedeutet, kann das Volk nicht vertreten und hat im Parlament nichts zu suchen.
Wenn Plätze frei sind: Ich nehme gerne einen!


0
 
 Kephas_de 14. September 2011 

SED

Auch eine Form der »Tempelreinigung«, wenn es nicht vermessen wäre, den Bundestag mit dem Tempel zu vergleichen.

Die SED-Erben haben nämlich nicht nur am Tag der Papstrede nichts im Bundestag verloren … :-)


1
 
 johnboy 14. September 2011 
 

@Silvio

\"einen\"? sind dort nicht noch mehr Stühle frei geworden? Wenn ich darf, wurde ich auch gerne mitkommen.


1
 
 Christa Dr.ILLERA 14. September 2011 
 

Verständnis?

Es ist schon richtig, was Georg Ratzinger sagt, die Linken reagieren \"ehrlich\" gemäß ihrer Weltanschauung. Aber: die eigene Weltanschauung dürfte doch kein Hindernis sein und/oder als Vorwand dienen, einem Gast, einen geladenen Redner, in unserer Kultur und Zivilisation gemäßen Höflichkeit zu begegenen. Außerdem ist die Achtung vor unterschiedlichen Weltanschauungen (noch) Teil unserer demokratischen Tradition. Daher finde ich es billig, niederträchtig und dumm, die eigene Weltanschauung als so brüchig zu outen, indem man diese zu einer dramatisierten Inszenierung öffentlich hochgespielt.


2
 
 Silvio 14. September 2011 
 

Wäre Kim Jong Il oder Fidel Castro da, säßen diese \"Kameraden\" mit der erhobenen Faust des Kommunistengrußes in vordester Reihe.
Ach ja, darf ich einen der leeren Stühle besetzen? Es wäre der Höhepunkt meines Lebens, dem Heiligen Vater so nahe kommen zu dürfen


2
 
 Smaragdos 13. September 2011 
 

«In Deutschland hat jeder die Freiheit, sich so gut zu blamieren, wie er kann.» - Wunderbar ausgedrückt.


5
 
 kathi 13. September 2011 
 

Verständnis

Das kann ich auch verstehen. Erfahrungen haben gezeigt, dass viele Menschen zum wahren Glauben gekommen sind, wenn sie unseren Papst Benedikt XVI. gehört oder gesehen haben. Ich nehme mal an, dass die Potestler auf gar keinen Fall ihr Leben ändern wollen. Tja, dann müssen sie eben so lange raus gehen. Sie schaden ja nicht dem Papst, sondern sie schaden sich selber.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Georg Ratzinger

  1. Gesang ist das subtilere Gebet
  2. 'Das Nötigste zum Leben hat er ja alles'
  3. ‚Als Mensch hat er sich nicht verändert’
  4. ‚Weil niemand Joseph Ratzinger so gut kennt wie er’
  5. Persönliche Erinnerungen eines ehemaligen Regensburger 'Domspatzen'
  6. Georg Ratzinger bittet Opfer um Verzeihung
  7. 'Geistliche Musik ist Sinnbild für die Kirche Gottes'
  8. 'Die c-Moll Messe ist tief in unsere innere Biographie eingeschrieben'
  9. Georg Ratzinger: Joseph ging nicht zu HJ-Treffen
  10. ‚Mein Bruder hilft mir‘






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  4. Bischof Hansen/Oslo kündigt Diözesansynode an – Keine Abstimmung über die kirchliche Lehre
  5. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  6. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  7. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  8. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  11. Bistum Limburg: Franziskaner verlassen nach mehr als 150 Jahren Kloster Marienthal
  12. Kardinal Aveline: „Der christliche Glaube hat heute viel mit Widerstand zu tun“
  13. Präfekt des Dikasteriums für die Gesetzestexte: Kirchenrecht soll dem Heil der Seelen dienen
  14. Ein Fall für den Staatsfunk: Wie Georg Restle Verschwörungsmythen als „Haltung“ verkauft
  15. Frankreich: Massenansturm auf Kartenreservierungen für die Papst Leo-Reise!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz