Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  5. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  6. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  7. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  10. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  11. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  12. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  15. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf

‚Mein Bruder hilft mir‘

23. August 2008 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Immer schon "stellte er für mich einen Orientierungspunkt dar mit seiner Klarheit und seiner Entschlusskraft", sagte der Papst über Georg Ratzinger.


Castel Gandolfo (kath.net/RV) "Seit dem Beginn meines Lebens war mein Bruder für mich nicht nur ein Begleiter, sondern auch ein zuverlässiger Führer“, sagte Papst Benedikt XVI. beim Festakt, als seinem Bruder die Ehrenbürgerwürde von Castel Gandolfo verliehen wurde. „Er stellte für mich immer einen Orientierungspunkt dar mit seiner Klarheit und seiner Entschlusskraft. Er hat mir immer gezeigt, welchen Weg ich nehmen musste, auch in schwierigen Situationen.“

Georg Ratzinger, der ältere Bruder von Papst Benedikt XVI., darf sich seit Donnerstag "Ehrenbürger von Castel Gandolfo" nennen. Der Bürgermeister des Ortes, in dem sich die Päpste traditionell während der Sommermonate aufhalten, ehrte Ratzinger in einer Zeremonie, bei der auch Papst Benedikt anwesend war.


Der Papst betonte, dass die Ehrung seines Bruders auch ihm viel bedeute. „Mein Bruder hat angedeutet, dass wir mittlerweile auf der letzten Etappe unseres Lebensweges angekommen sind - im Alter. Unsere Lebenszeit wird immer kürzer. Aber auch jetzt hilft mir mein Bruder mit seiner Ernsthaftigkeit, seiner Bescheidenheit und seinem Mut, jede Last zu ertragen."

Georg Ratzinger gab die Laudatio an den Bruder zurück. Es sei nicht nur eine Ehre für ihn, jetzt ein Teil von Castel Gandolfo zu sein. Vielmehr sei die Verleihung ein Zeichen der Wertschätzung für seinen Bruder, den Papst: "Castel Gandolfo ist seit 400 Jahren der Sitz der Sommerresidenz des Papstes, die in seinen Mauern ist. Und der Papst verbringt regelmäßig einige Wochen der Ferien und des Urlaubs in diesen Mauern. Und Sie bejahen diese Anwesenheit des Heiligen Vaters und seiner Residenz; Sie leiden nicht darunter, sondern Sie erkennen sie an und übernehmen auch dafür Verantwortung.

Und so sehe ich in der Übertragung der Ehrenbürgerwürde für mich auch eine Anerkennung und ein Bekenntnis zum Heiligen Stuhl und zum Inhaber des Heiligen Stuhls, meinem Bruder."


Foto: (c) SIR


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Georg Ratzinger

  1. Gesang ist das subtilere Gebet
  2. 'Das Nötigste zum Leben hat er ja alles'
  3. ‚Als Mensch hat er sich nicht verändert’
  4. ‚Weil niemand Joseph Ratzinger so gut kennt wie er’
  5. Papstbruder hat Verständnis für kritische Parlamentarier
  6. Persönliche Erinnerungen eines ehemaligen Regensburger 'Domspatzen'
  7. Georg Ratzinger bittet Opfer um Verzeihung
  8. 'Geistliche Musik ist Sinnbild für die Kirche Gottes'
  9. 'Die c-Moll Messe ist tief in unsere innere Biographie eingeschrieben'
  10. Georg Ratzinger: Joseph ging nicht zu HJ-Treffen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Marsch fürs Läbe: Together for Life! – Männer übernehmen Verantwortung für das Leben
  4. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  5. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  6. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  7. Slowakei: Aufrufe zu Lebensschutz und Dialog bei Nationalwallfahrt
  8. Damit die nächste Saat aufgehen kann
  9. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  10. Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  11. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  12. „Manchmal ist es schwer, den Zusammenhang zwischen meinem Kreuz und dem Kreuz Christi zu erkennen“
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Die Bibliothek als Herz des kirchlichen Gedächtnisses. ‚Nimm und lies!‘ - Die Unruhe der Wahrheit
  15. „Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz