Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ‚Polithetze gegen die einzige Opposition’ – AfD kritisiert Grundsatzpaper der deutschen Bischöfe
  2. Bestätigt Fiducia Supplicans Häresie?
  3. Identität des nächsten Papstes: Kardinal schreibt
  4. Ein unterkomplexes Schreiben blamiert die Bischöfe
  5. Gericht verbietet Falschbehauptung! - Müssen deutsche Bischöfe AfD-Papier zurückziehen?
  6. P. Karl Wallner: "Bei der Weltsynode spielen deutsche Bischöfe keine Rolle mehr"
  7. FDP-Taktiktipp für Bätzing/DBK: Mit Rom reden aber gleichzeitig Synodalen Rat weiter vorantreiben
  8. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  9. Ablehnung der AfD? - „Eine wenig überzeugende Einstimmigkeit der Deutschen Bischofskonferenz“
  10. Essener Weihbischof Schepers zum Queer-Beauftragten ernannt
  11. Wer ist (mit-)verantwortlich für die Krise der katholischen Kirche in Deutschland?
  12. Braucht man die AfD-Wähler doch noch in der katholischen Kirche?
  13. Evanglische Kirche im Rheinland schafft Sonntagsgottesdienst ab
  14. "Auf dem Berg Golgota ist es nicht unsere Aufgabe, einen Stuhlkreis zu machen“
  15. Abtreibungsärztin Hänel: Es gibt zu wenige abtreibungswillige Ärzte

Georg Ratzinger: Joseph ging nicht zu HJ-Treffen

1. Oktober 2008 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Welche Folgen die Verweigerung der Hitlerjugend-Treffen für die Familie hatte und warum Joseph immer Tiere zu Weihnachten bekam – Erinnerungen des Papstbruders an Kindheit und Jugend.


Regensburg (kath.net) Papst Benedikt XVI. verweigerte als Jugendlicher die Treffen der Hitlerjugend (HJ), was der Familie finanzielle Einbußen brachte. Dieses und andere Details aus Kindheit und Jugend von Joseph Ratzinger verriet sein älterer Bruder Georg der italienischen Zeitung „Il Giornale“ in Regensburg, wie cathnews meldet.

Die Mitgliedschaft bei der nationalsozialistischen Jugendorganisation war ein staatlicher Zwang für alle Schüler. „Als es verpflichtend war, wurden wir kollektiv dort registriert.“ Für ihren Vater war der Nationalsozialismus eine „Katastrophe und nicht nur der große Feind der Kirche, sondern auch für jeden Glauben und für das menschliche Leben als ganzes“, erinnert sich Georg Ratzinger.


Das habe ihn und seinen Bruder geprägt. Dass Joseph nicht zu den vorgeschriebenen Treffen kam, brachte die Familie um die Schulgeldermäßigung.

Sein Bruder war „ein lebhaftes Kind, aber kein Erdbeben. Ich habe ihn als immer fröhlich in Erinnerung.“ Tiere, Blumen und überhaupt die Natur habe er sehr gern gehabt. „Vielleicht hat er deshalb immer Tiere zu Weihnachten bekommen. Seine Zuneigung zur Natur und zu lebendigen Wesen war charakteristisch für ihn.“

Die Familie war “sehr geeint”. Als Kinder haben sie täglich die Messe besucht, wann immer es möglich war. Beide Brüder waren Ministranten und beide spürten schon früh den Ruf zum Priestertum, zuerst er selbst, dann der jüngere Bruder Joseph.

An eines erinnert sich Monsignore Georg Ratzinger ebenfalls genau: Einige Jahre vor der Wahl seines Bruders zum Papst hat Joseph Ratzinger zu ihm gesagt, dass ‚Benedikt’ ein guter Name für einen neuen Papst wäre. „Jetzt erinnert er sich nicht mehr, das gesagt zu haben, aber ich sehr wohl.“


Foto: (c) SIR


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Georg Ratzinger

  1. Gesang ist das subtilere Gebet
  2. 'Das Nötigste zum Leben hat er ja alles'
  3. ‚Als Mensch hat er sich nicht verändert’
  4. ‚Weil niemand Joseph Ratzinger so gut kennt wie er’
  5. Papstbruder hat Verständnis für kritische Parlamentarier
  6. Persönliche Erinnerungen eines ehemaligen Regensburger 'Domspatzen'
  7. Georg Ratzinger bittet Opfer um Verzeihung
  8. 'Geistliche Musik ist Sinnbild für die Kirche Gottes'
  9. 'Die c-Moll Messe ist tief in unsere innere Biographie eingeschrieben'
  10. ‚Mein Bruder hilft mir‘






Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  2. KOMMEN SIE MIT! EINMALIGE REISE - 13. Oktober 2024 in Fatima + Andalusien!
  3. Ein unterkomplexes Schreiben blamiert die Bischöfe
  4. Bestätigt Fiducia Supplicans Häresie?
  5. P. Karl Wallner: "Bei der Weltsynode spielen deutsche Bischöfe keine Rolle mehr"
  6. Identität des nächsten Papstes: Kardinal schreibt
  7. "Auf dem Berg Golgota ist es nicht unsere Aufgabe, einen Stuhlkreis zu machen“
  8. Gericht verbietet Falschbehauptung! - Müssen deutsche Bischöfe AfD-Papier zurückziehen?
  9. Die Goldsee-Siedlung am Busko See in Bosnien-Herzegowina
  10. Den Lügen des Teufels entgegentreten
  11. ‚Polithetze gegen die einzige Opposition’ – AfD kritisiert Grundsatzpaper der deutschen Bischöfe
  12. Essener Weihbischof Schepers zum Queer-Beauftragten ernannt
  13. Brauchen wir DBK-Wahlempfehlungen?
  14. Elizabeth Tabish: ‚The Chosen’ hat mich verwandelt
  15. Ablehnung der AfD? - „Eine wenig überzeugende Einstimmigkeit der Deutschen Bischofskonferenz“

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz