Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  8. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  9. Zeitliche und ewige Zukunft
  10. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  13. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  14. Neuer Papst erweist sich als Publikumsmagnet
  15. Zwischen Krippe und Weltpolitik. Die Gottesmutter als Ort des Friedens

Truthahn, Zahnschmerzen und die Schwiegermutter

20. Dezember 2024 in Kommentar, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Angenommen, dein einziges Weihnachtsprogramm wäre heuer der Besuch der Christmette: Gratulation, das Wichtigste ist geschafft! Von Petra Knapp.


Wien (kath.net) Der weihnachtliche Overload macht mir jedes Jahr schwer zu schaffen. Was essen wir am Heiligen Abend? Wann wird gekocht? Wann trifft sich welche Familie mit wem, und wo? Wann habe ich selber erholsame Stunden für mich? Wie halten wir die Kinder von den digitalen Medien fern? Ach ja, und die Geschenke… Fünf Tipps für ruhige und entspannte Festtage.

1)   Keep it simple. Unser Adventkranz verliert schon die Nadeln. Er ist selbstgebunden, schlicht und schön. Er steht seit 1. Dezember mitten am Esstisch. Jeden Morgen zünde ich die Kerzen an, manchmal auch abends beim Essen. Wachstropfen kleben am Holz. Das Kerzenlicht erhellt den Raum, wenn wir essen, diskutieren, Hausaufgaben machen, basteln und streiten. Rituale rund um den Adventkranz haben wir heuer keine. Tipp: Halte deine Weihnachtstraditionen so schlicht wie möglich. Dann stehen die Chancen gut, dass sie dich nicht zusätzlich belasten sondern dir Halt geben und dich im Alltag beschenken.


2)   First things first. Es gibt nur einen einzigen Grund, warum wir zu Weihnachten feiern: Es ist der Geburtstag von Jesus Christus. Angenommen, dein einziges Weihnachtsprogramm wäre heuer der Besuch der Christmette: Gratulation, das Wichtigste ist geschafft! Alles andere ist optional und nicht unbedingt nötig. Truthahn? Vielleicht. Schwiegermutter am Christtag? Eventuell. Traditionelle Verwandtenbesuche? Kann sein. Tipp: Entwickle rund um die Weihnachtsfeiertage eine Kultur, die dir (bzw. deiner Familie) in deiner jetzigen Lebensphase entspricht. Hinterfrage Traditionen, probiere Neues aus und lasse dich nicht von Feiertags-Gewohnheiten versklaven, die dir das Leben schwermachen.

3)   Erhole dich. Weihnachten ist für dich da – nicht du für Weihnachten. Gott schenkt uns regelmäßig Pausen, die wir nützen sollten. Selbst er, unser Schöpfer, ruhte am siebten Tag. Sei verschwenderisch mit dieser Ruhezeit und nicht kleinlich. Klinke dich aus dem digitalen Universum aus, gehe spazieren oder schlafe, plaudere mit Freunden, probiere irgendetwas Neues aus, bastle, schnitze, sei ineffizient und schau nicht auf die Uhr. Es ist Feiertag, und Gott schenkt dir diese Zeit, damit du wieder kurz andockst bei ihm, als sein geliebtes Kind. Du musst jetzt nichts tun, kannst einfach sein.

4)   Digital detox. Nimm ein breites Band, hänge es vor den Eingang zum Wohnzimmer und bastle ein Schild mit der Aufschrift „Bildschirmfreie Zone“. Smartphones & Co. bleiben ein paar Stunden draußen. Mach diesen Raum einen Abend lang bildschirmfrei – hier wird gelesen, Karten gespielt, geredet, gestrickt, der Hund gestreichelt, gegessen oder gebastelt.

5)   Die Reise beginnt erst. An nicht wenigen Weihnachtsfesten im Laufe meines Lebens war mir nicht nach Feiern zumute. An manchen habe ich gearbeitet, gelegentlich war ein Kind krank, und einmal hatte ich furchtbare Zahnschmerzen. Jesus kommt zu dir – auch wenn du im Pyjama durch die Wohnung stolperst, vielleicht niemand hast, der dich besucht oder ein Familienstreit schwer in der Luft hängt. Doch zu Weihnachten beginnt die Reise mit Gott erst. In der Grotte in Betlehem, wo Jesus geboren wurde, gab es weder Lametta noch Lichterkette. Wenn dir dieses Weihnachten nicht nach Feiern zumute ist, dann denke daran: Gott hat kein Problem damit. Er nimmt dich an der Hand, so wie du jetzt bist, in diesem Augenblick. Genau deswegen ist er gekommen – um dich in deiner Zerbrochenheit zu umarmen und dich herauszuführen in die Freiheit.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

BeneDicta

  1. Kirche zwischen Riss und Rückbindung
  2. Freu dich, Gott liebt dich
  3. 'Sommer ist, was in deinem Kopf passiert'
  4. Denn der Glaube ist kein Leistungssport
  5. Das Glück dieser Welt kauft man nicht mit Geld
  6. Herabsteigen in die „Tiefe unseres Seins“
  7. Lächle einen Menschen an, der dich nervt!
  8. Die mächtige Realität des himmlischen Shalom
  9. Ostern: Mit der Seele im Himmel
  10. Warum es gut ist, auch im Regen spazieren zu gehen






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  8. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  9. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  12. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  13. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  14. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  15. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz