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Bischof erkennt eucharistisches Wunder in Honduras an

24. August 2023 in Weltkirche, 27 Lesermeinungen
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Das Entstehen menschlicher Blutflecken auf einem Korporale sei mit menschlichen Mitteln nicht erklärbar, sagte Bischof Walter Guillén Soto.


San Juan (kath.net/Aleteia/jg)

Walter Guillén Soto, der Bischof von Gracias (Honduras) hat die Blutflecken, welche sich auf natürlich nicht erklärbare Weise auf einem Korporale über einem Ziborium gebildet haben, als Wunder anerkannt.

El Espinal ist eine kleine, ländliche Pfarrgemeinde mit rund 60 Familien, nahe der Stadt San Juan gelegen. In der Pfarre ist kein Priester, der täglich die heilige Messe feiert. Regelmäßig feiert José Elmer Benítez Machado, ein außerordentlicher Spender der Kommunion, Gottesdienste. Am Donnerstag, den 9. Juni 2022 waren laut Bericht der Catholic News Agency (CNA) ungefähr 15 Familien bei dem Wortgottesdienst mit Kommunionspendung versammelt, stellte er etwas Ungewöhnliches fest. Als er den Tabernakel öffnete sah er auf dem Korporale, das über dem hölzernen Ziborium lag, etwas, das wie Blutflecken aussah.


Seine erste Hoffnung sei gewesen, dass es sich dabei um das Blut Christi handle, sagte in einem Interview mit EWTN. Er feierte den Gottesdienst zu Ende und fragte dann die Versammelten, ob das Dach der Kapelle ein Loch habe. Er habe gedacht, es könnte sich um einen Wasserfleck gehandelt haben, sagte Benítez Machado. Als die Anwesenden verneinten, berichtete er, was er gesehen hatte.

Zwei Priester der Herz Jesu Missionare, die kurz zuvor in El Espinal die Messe gefeiert hatten, besuchten die Kapelle, untersuchten das Korporale und sprachen mit den Zeugen. Dann nahmen sie das Korporale in einem versiegelten Behälter zu Bischof Guillén Soto.

Dieser ließ es von forensischen und toxikologischen Experten in Tegucigalpa, der Hauptstadt von Honduras, untersuchen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Flecken auf dem Korporale kein Harz und auch kein Tierblut waren. Es handelt sich vielmehr um menschliches Blut der Gruppe AB+. Diese Blutgruppe findet sich bei allen eucharistischen Wundern, obendrein beispielsweise auch beim Grabtuch von Turin.

Bischof Guillén Soto gab die Ergebnisse der Untersuchung bekannt und stellte fest, dass das Entstehen der Blutflecken mit menschlichen Mitteln nicht erklärbar sei. Es sei bemerkenswert, dass das Wunder nicht einem Kleriker offenbart wurde, sondern einem Laien. Er nannte es ein „Wunder der Synodalität“. Der Glaube der Laien habe die Vitalität der Kirche in den abgeschiedenen, ländlichen Regionen am Leben erhalten. Das gesamte Material wurde jetzt dem Vatikan zur Prüfung übergeben.

© Foto: aciprensa/YouTube Screenshot

 


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