Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  4. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  5. Die Krise des Bischofsamtes
  6. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  7. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  8. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  9. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  10. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  11. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  12. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  13. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  14. Der Realismus der Barmherzigkeit
  15. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung

Keine Klimapanik ODER warum der Anstieg des Meeres um ein paar Zentimeter verkraftbar ist

21. März 2023 in Chronik, 24 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wie Medien und auch Politiker gezielt Klimapanik rund um angeblich „neue Erkenntnisse“ des sogenannten Weltklimarates verbreiten - Von Roland Noé


Wien (kath.net/rn)

Am gestrigen Montag hat der sogenannte Weltklimarat IPCC seine angeblichen "neuesten Erkenntnisse" veröffentlich. Die öst. "Krone" schrieb dazu mit der üblichen Panikmache: "Erderhitzung eskaliert - Weltklimarat-Bericht ist Watsche für die Politik" sowie: "Die Welt steht längst in Flammen. Und die Politik sieht zu." Behauptet wird, dass das eine "Watsche für die viel zu untätige Politik!" sei.  Fast noch dümmer ist die Meldung der Wiener Gratiszeitung "Heute". Die Zeitung behauptet, dass der "menschengemachte Klimawandel" bereits jetzt weltweite Auswirkungen in Form von extremen Wetter- und Klimaereignissen habe und ohne zusätzliche Anstrengungen die Welt bis Ende des Jahrhunderts um mehr als drei Grad sich aufheizen werde. Man beruft sich dazu auf den Bericht. Gelesen dürften die Journalisten dieser Zeitungen den Bericht allerdings vermutlich nicht haben.

Denn in der "Welt" liest sich ein Bericht über diesen Bericht ganz anders und der Zeitung erfährt man auch, dass es im Prinzip keine Neuigkeiten in dem Bericht gibt. Allerdings findet sich durch Brisantes auf den hinteren Seiten des IPCC-Werks. Hier geht es um den möglichen Anstieg des Meeresspiegels bis 2100. Die Rede ist von 32 bis 76 Zentimeter bis Ende des Jahrhunderts.


Und dann findet man doch einen interessanten Hinweis: In früheren Warmzeiten standen die Ozeane deutlich höher als heute, im Pliozän vor gut drei Millionen Jahren etwa um deutlich mehr als fünf Meter.  Laut der „Welt“ soll selbst bei einer drei Grad Erwärmung der Anstieg der Ozean nur deutlich unter einem Meter ansteigen.

Doch auch der Anstieg des Meeres ist beherrschbar und hat laut IPCC inzwischen viel weniger Schäden angerichtet, weil sich die Menschheit mit Technologie darauf einstellen konnten. Die „Welt“ verweist dazu auf einen Zyklon in Südasien, der 1970 eine halbe Million Menschenleben forderte. 2020 forderte ein ähnlicher Zyklon auf einer ähnlichen Bahn wie 1970 nur mehr 128 Menschenleben. Auch arme Länder haben sich laut dem Zeitungsbericht darauf eingestellt.

Das bekannteste Beispiel in Europa ist die Niederlande. Die dortigen Deiche sind bereits auf einen Anstieg der Nordsee um einen Meter eingestellt. In den Niederlanden selbst hat man aus der Flutkatastrophe von 1953 gelernt. Diese forderte damals 2500 Menschenleben. Danach baute man Deiche und Kanäle und es passierte keine vergleichbare Katastrophe mehr. Mehr als ein Drittel des Landes befindet unter dem Meeresspiegel, manche Gebiete sogar bis zu sieben Meter. Jetzt könnten die Niederlande rein technisch gesehen laut „Welt“ sogar einen vier bis fünf Meter Meeresspiegelanstieg bewältigen. Der UN-Klimarat schreibt jetzt auch anerkennend, dass sich auch der Rest der Welt wappnet.

Der Rat ist ein Gremium der Vereinten Nationen, welcher aus 195 Wissenschaftlern und anderen Mitgliedern aus der ganzen Welt besteht. Die Besetzung ist eine politische Entscheidung. Axel Bojanowski, Chefreporter Wissenschaft der Zeitung "Welt", wirft in einem aktuellen Kommentar übrigens dem IPCC vor, dass diese in der Kommunikation seine Kompetenzen überschreite, indem diese Vertreter als oberste Politikbehörde auftreten. Der Rat liefere nicht nur Beratungswissen, sondern er dient eben auch als strategische Ressource für politische Entscheidungsträger.

Mit jedem IPCC-Bericht steige laut dem Chefreporter der Einfluss einer gigantisch gewachsenen Lobby, die das Klimaproblem für eigene Zwecke ausnütze. "Getrieben von superreichen Sponsoren, von Hunderten Milliarden an staatlichen Subventionen, von Banken und Versicherungen, die Profit wittern bei der Umstellung der Energieversorgung, einer Heerschar von Lobby-Verbänden und Trittbrettfahrern aus Politik und Medien, hat sich die Klimadebatte längst vom Einfluss der Wissenschaft gelöst und verselbständigt." Bojanowski betont in seinem Kommentar, dass es Zeit wäre, nüchterne Fakten sprechen zu lassen, wie es übrigens auch weitgehend im Klimareport auch der Fall sei.

P.S. Passend zu lokalen Maßnahmen rund ums Weltklima - China baut derzeit laut Medienberichten zwei große Kohle-Kraftwerke pro Woche!

 

BUCHTIPP: Unerwünschte Wahrheiten. Was Sie über den Klimawandel wissen sollten

Fritz Vahrenholt. Sebastian Lünging.

Noch nie war es so warm wie heute – stimmt das? Wurden die Temperaturveränderungen der letzten Zeit tatsächlich allein von uns Menschen verursacht? Und welchen Einfluss haben die Aktivitätsschwankungen der Sonne? Fragen, die exemplarisch für die 50 Themenbereiche stehen, die die Autoren in diesem Buch behandeln. Naturkatastrophen der letzten 150 Jahre werden in einen klimahistorischen Kontext von Jahrtausenden gestellt. Dabei zeigt sich, dass die vereinfachende Darstellung in den Medien den komplexen Zusammenhängen nicht gerecht wird und zu Angst und Verunsicherung führt. Eine mutige Streitschrift gegen eine überhitzte Klimadebatte und klimapolitischen Aktionismus.

Preis 25,70

 

 

 


Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

Klima

  1. Björn Lomborg: Mehr Energie macht das Leben besser – und rettet den Planeten
  2. Fehlerhafte Studie über Kosten des Klimawandels zeigt Verbindungen zwischen Forschung und Wirtschaft
  3. Aktuelle Daten zeigen: Keine Übersterblichkeit in Europa während der Hitzewelle
  4. "Winter mit starkem Frost und viel Schnee .. wird es in unseren Breiten nicht mehr geben"
  5. IA-IA - Mehr ESEL für die BISCHÖFE
  6. WDR-Magazin Monitor: ‚Klimawandel’ ist ‚verharmlosende Klimasprache’
  7. Alexander Kissler: ‚Als Klimasekte haben die Kirchen keine Zukunft’
  8. Der Populismus des Wiener Kardinals
  9. Als uns vor knapp 50 Jahren die "Klima-Experten" und Medien eine neue Eiszeit prophezeiten
  10. Die Gretchenfrage: Wie hoch ist der natürliche Anteil an der modernen Klimaerwärmung?






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Haltet das Fenster zur Unendlichkeit offen! Eine Gemeinschaft, die aus dem Evangelium lebt
  4. Der Realismus der Barmherzigkeit
  5. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  6. Babyboom auf einer US-Entbindungsstation: 17 Krankenschwestern erwarten zeitgleich Nachwuchs
  7. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  8. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung
  9. Die Krise des Bischofsamtes
  10. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  11. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  12. Slowakei und Polen planen gemeinsamen Johannes-Paul-II.-Pilgerweg
  13. „Wenn ich mich nicht täusche, gibt es in der Geschichte keine vergleichbare Institution“
  14. USA: Priester-Boom und Neueröffnung eines Philipp-Neri-Seminars in Kansas
  15. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz