Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  9. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  13. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  14. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  15. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!

Biotechnologie-Verordnung von US-Präsident Biden als Schritt zum ‚Transhumanismus’?

25. September 2022 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Biotechnologie und Bioproduktion werden von der US-Regierung gefördert werden. Ziel ist es, Zellen sollen so programmieren zu können wie Computer.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)

US-Präsident Joe Biden hat eine Verordnung zur Förderung der Biotechnologie und Bioproduktion in den USA erlassen, die „innovative Lösungen“ in den Bereichen Gesundheit, Klimawandel, Energie, Ernährungssicherheit, Landwirtschaft, Lieferketten, nationale und wirtschaftliche Sicherheit ermöglichen soll.

Die Verordnung soll die Grundlage zur Entwicklung von Gentechniken sein, die es möglich macht „Biologie so zu programmieren wie wir Software schreiben und Computer programmieren“, heißt es wörtlich. Auf diesem Weg sollen „innovative Technologien und Produkte“ schneller auf den Markt gebracht werden können.


Die Covid-19-Pandemie habe die große Bedeutung von Biotechnologie und Bioproduktion für die „Entwicklung und Herstellung lebensrettender Diagnosemöglichkeiten, Therapien und Impfungen“ deutlich gemacht, heißt es wörtlich in der Verordnung. Im Gesundheitsbereich seien die Möglichkeiten der Biotechnologie derzeit am deutlichsten zu sehen. Sie würden aber auch zur Erreichung der Klima- und Energieziele beitragen, die Ernährungssicherheit und Nachhaltigkeit verbessern, die Lieferketten sichern und die Wirtschaft in den USA wachsen lassen.

Laut der Verordnung soll das Gesundheitsministerium einen Bericht erstellen, wie Biotechnologie zur Erreichung medizinischer Durchbrüche eingesetzt werden kann, und wie sie Krankheitsverläufe erleichtern die Gesundheit verbessern kann.

Kritiker befürchten, dass der mit der Verordnung eingeschlagene Weg zu Versuchen führen könnte, das menschliche Genom zu verändern. Das wäre der Schritt in den Transhumanismus. Das könnte zur Schaffung einer besonderen Klasse von Menschen führen, die genetisch „verbessert“ wäre, während der Rest der Menschheit diese Veränderung nicht hätte, schreibt Emily Mangiaracina für LifeSiteNews.

Ein weiterer Kritikpunkt an der Verordnung ist die Schaffung einer „Initiative Daten für die Bioökonomie“. Diese soll biologische Daten sammeln, die wesentlich für gesellschaftliche Verbesserungen sein soll. Es sollen auch „Datenlücken geschlossen“ werden und öffentliche Daten „auffindbar“ und „zugänglich“ gemacht werden. Hier würden sich erhebliche Probleme mit dem Datenschutz ergeben, schreibt Magiaracina.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  2. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  3. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  4. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  5. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  6. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  7. ‚Meine Aufgabe ist es, dich in den Himmel zu bringen, nicht nach Harvard‘

Wissenschaften

  1. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  2. US-Abgeordnete: Scharfe Kritik an Forschung mit Körperteilen abgetriebener Babys
  3. Universität Pittsburgh ist Zentrum für Experimente mit Körperteilen abgetriebener Babys
  4. Mondlandung bestätigte: "Mensch lebt nicht von Brot allein"
  5. Alles Zufall, oder was?
  6. Kutschera übt Selbstkritik – ohne seine Thesen zu revidieren
  7. Theologe Huber: Immer weniger Naturwissenschafter glauben an Gott







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  4. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  5. „Manchmal ist es schwer, den Zusammenhang zwischen meinem Kreuz und dem Kreuz Christi zu erkennen“
  6. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  7. Die Bibliothek als Herz des kirchlichen Gedächtnisses. ‚Nimm und lies!‘ - Die Unruhe der Wahrheit
  8. „Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt“
  9. Marsch fürs Läbe: Together for Life! – Männer übernehmen Verantwortung für das Leben
  10. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  11. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  12. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  13. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  14. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  15. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz