Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  10. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  11. „Das Ende von Maria 2.0“
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  14. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

US-Oberster Gerichtshof: Zeigen christlicher Flagge durch Meinungs- und Religionsfreiheit geschützt

10. Mai 2022 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Verbot der Stadtverwaltung sei eine ungerechtfertigte Diskriminierung und schränke die Religionsfreiheit der Organisation ein, welche die Flagge auf einem der Zivilgesellschaft zur Verfügung gestellten Mast hissen wollte.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Der Oberste Gerichtshof der USA hat einstimmig festgestellt, dass die Stadt Boston eine christliche Flagge (Foto) auf einem Fahnenmast für private Gruppen und Organisationen nicht hätte verbieten dürfen.

Vor dem Rathaus von Boston gibt es drei Fahnenmasten, auf denen die Flaggen der USA, des Bundesstaates Massachusetts und der Stadt Boston gehisst werden. Ein vierter Fahnenmast in der Nähe wurde von 2005 bis 2017 insgesamt 284 privaten Gruppen und Organisationen für jeweils eine gewisse Zeit zur Verfügung gestellt. 2018 wurden 50 verschiedene Flaggen gehisst, also ungefähr eine pro Woche.


Die Flagge von Camp Constitution wurde nicht genehmigt, weil sie explizit auf dem Antrag als „christliche Flagge“ bezeichnet wurde. Die Stadt Boston argumentierte, als öffentliche Einrichtung dürfe sie keine religiösen Symbole zeigen. Die Flaggen auf dem Fahnenmast seien als offizielle Äußerungen der Stadt zu werten.

Der Oberste Gerichtshof wies dieses Argument zurück. Die Erlaubnis, privaten Organisationen und Gruppen den Fahnenmast zur Verfügung zu stellen, sei keine offizielle Äußerung der Stadt. Daher sei das Verbot der Stadtverwaltung eine ungerechtfertigte Diskriminierung, weil sie die Religionsfreiheit von Camp Constitution einschränke.

Die Flagge von Camp Constitution war die erste, die von der Bostoner Stadtverwaltung abgelehnt worden ist. Es gab keine schriftliche Regelung oder Richtlinie, welche Flaggen zuzulassen seien und welche nicht.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 10. Mai 2022 
 

Also reine Willkür.

Bei 284 verschiedenen und nie zuvor abgelehnten Flaggen würde mich interessieren, wer da so alles hissen durfte. Ob da womöglich auch umstrittene Organisationen wie z.B. die antiweißen Rassisten von Black Lives Matter dabei waren oder die Kindstöter und -mörder von Planned Parenthood?


3
 
 girsberg74 10. Mai 2022 
 

Nachahmenswert,

dass eine christliche Gruppe so ihren Glauben bekennt.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  2. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  3. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  4. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  5. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  6. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  7. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor

Religionsfreiheit

  1. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  2. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  3. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  4. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit
  5. Nicaraguas Regierung verbietet Kreuzweg-Prozessionen
  6. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
  7. Religionsfreiheit in den USA: Florida schneidet am besten ab







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  3. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  4. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  5. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  6. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  7. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  8. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  9. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  10. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  11. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  12. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  13. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  14. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz