Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst in Sorge wegen Corona-Impfskepsis in der Bevölkerung
  2. Wählt die Freiheit! Zeigt den Impf-Spaltern die Rote Karte!
  3. Nach Kritik an Covid-19 Impfungen und LGBT-Zeitgeist: Priester der Petrusbruderschaft wird versetzt
  4. Nicht geimpft - Schwangere Opernsängerin verliert Job
  5. "Lest die Texte auf Homepage des Synodalen Weges!" - Dafür gibt es kein anderes Wort als "Irrlehre"
  6. Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen
  7. 'Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder'
  8. Die österreichischen Bischöfe möchten wieder FFP2-Masken bei Messen - Auch für Geimpfte!
  9. Papst Franziskus lehnt Rücktrittsangebot des Hamburger Erzbischofs Heße ab
  10. Papst Franziskus: "Abtreibung ist ein Mord, wer eine Abtreibung durchführt, tötet!"
  11. Ein 'Katholik aus dem Rheinland'
  12. Genderkompatible Monstranz
  13. Offener Brief an Papst Franziskus führt zu Suspendierung von Opus-Dei-Priester
  14. „Wir müssen mal schnell ein Bambi retten!“
  15. "Lag Kardinal Woelki doch nicht falsch? Den Kritikern in Köln geht es nicht um die Missbrauchsfälle"

Texas: Kongress diskutiert Abtreibungsverbot bei Herzschlag

15. Mai 2021 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Gesetz ermöglicht Privatpersonen Klagen gegen Ärzte und andere Personen, die Frauen eine Abtreibung ermöglichen oder sie dabei unterstützen, falls beim Ungeborenen Herzschlag feststellbar ist.


Austin (kath.net/LifeNews/jg)

Das Repräsentantenhaus des US-Bundesstaates Texas hat ein Gesetz beschlossen, welches Abtreibungen untersagt, sobald der Herzschlag eines ungeborenen Babys feststellbar ist.

Mit Inkrafttreten des Gesetzes würden nicht medizinisch indizierte Abtreibungen ab der sechsten Schwangerschaftswoche untersagt. Zu diesem Zeitpunkt sei der Herzschlag mit den üblichen Methoden feststellbar, sagte Rebecca Parma von der Lebensschutzorganisation „Texas Right to Life“. Das Gesetz in Texas betrete insoweit Neuland, als es privaten Bürgern erlaube, Abtreibungsärzte privatrechtlich zu klagen. Diese Bestimmung sei in keinem vergleichbaren Gesetz in anderen US-Bundesstaaten enthalten, sagte Parma. Strafen seien in dem Gesetz nur für Abtreibungsärzte vorgesehen, nicht für Frauen, die Abtreibungen durchführen ließen.


Der Senat von Texas hat dem Gesetz in einer früheren Version bereits zugestimmt. Das Repräsentantenhaus hat einige Veränderungen vorgenommen. Der Senat muss dieser veränderten Version noch zustimmen. Falls der Senat das Gesetz verabschiedet, wovon auszugehen ist, muss Gouverneur Gregg Abbott mit seiner Unterschrift das Gesetz in Kraft setzen. Abbott ist ein Lebensschützer und wird dem Gesetz seine Zustimmung geben.

Die Initiatoren des Gesetzes hoffen, dass das Gesetz nicht gerichtlich aufgehoben werden wird, wie es mit ähnlichen Bestimmungen anderer Bundesstaaten geschehen ist. Das Gesetz, das derzeit in Texas beraten wird, soll nicht vom Staat vollzogen werden, sondern gibt Privatpersonen die Möglichkeit, eine zivilrechtliche Klage gegen einen Arzt oder gegen jede Person einzubringen, die eine Frau bei einer Abtreibung unterstützt, nachdem beim Baby ein Herzschlag festgestellt worden ist. Die Gerichte haben ähnliche Bestimmungen wiederholt mit der Begründung aufgehoben, dass es einem Bundesstaat nicht zustehe, Abtreibungen einzuschränken. Die American Civil Liberties Union (ACLU) hat allerdings bereits angekündigt, das Gesetz anfechten zu wollen, wenn es in Kraft treten sollte. Sie ACLU hält das Gesetz für eine verfassungswidrige Einschränkung von Frauenrechten und sieht darin eine Verletzung der Bürgerrechte der Verfassung von Texas.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 si enim fallor, sum 17. Mai 2021 
 

Ein Teil der Christen in der USA sind sehr mutig

Und haben keine Angst vor dem Zeitgeist.
Und das sowohl bei nicht wenigen Katholiken als auch bei nicht wenigen Protestanten.

Leider gibt es auch einige, die, meiner Meinung nach, dem Zeitgeist völlig verfallen sind.


0

0
 
 Norbert Sch?necker 15. Mai 2021 

@chris2

Sie haben völlig Recht. Männer, die Frauen zu einer Abtreibung nötigen, sollten auf jeden Fall juristisch zur Rechenschaft gezogen werden, ganz unabhängig von der Strafbarkeit der Abtreibung. Das habe ich unten nicht gut formuliert.


0

0
 
 Chris2 15. Mai 2021 
 

@Norbert Sch?necker

Wenn eine Frau gegen ihren Willen zu einer Abtreibung gezwungen wird, sollte diese Nötigung von Haus aus strafbar sein. Dass die heutige Linke kein Interesse hat, diesen Frauen (und ihren Kindern) zu helfen, ist bekannt. Ebenso wie sie Lebensentwürfe von Frauen verachtet, die für ihre Kinder ganz bewusst auf eine berufliche Karriere verzichten...


0

0
 
 Norbert Sch?necker 15. Mai 2021 

Erfreulich!

Das ist noch nicht perfekt, aber ein erfreulicher Schritt in die richtige Richtung. Perfekt wäre der Schutz ab der Befruchtung der Eizelle.
Ich bin auch damit einverstanden, dass die abtreibenden Ärzte und nicht die Frauen bestraft werden. Nach jahrzehntelanger verlogener Indoktrination glauben viele Frauen (und deren Männer) wahrscheinlich wirklich die Mär vom "Zellklumpen". Ein Arzt hingegen muss es besser wissen.
Wenn hingegen Frauen wegen Abtreibung gestraft werden, dann darf man auch nicht die Männer davonkommen lassen, die oft die Mütter ihrer Kinder zur Abtreibung drängen - nicht selten gegen den Willen der Frauen.


2

0
 
 Chris2 15. Mai 2021 
 

Ein Kampf auf Leben und Tod

um die hilf- und wehrlosesten Menschen überhaupt. Und der angebliche "Katholik" Biden steht als Letztverantwortlicher auf allen Ebenen dieses Krieges um die Ungeborenen für den Tod...


1

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Das Leben beginnt mit der Empfängnis – schreibt die New York Times
  2. Aktuelle Umfrage zeigt Mehrheit für texanisches Abtreibungsverbot bei Herzschlag
  3. ‚Gibt es einen richtigen oder falschen Zeitpunkt um ein Kind zu bekommen? Nein!’
  4. Abtreibungsverbot in Texas: Internetseite für Meldung von Verstößen gesperrt
  5. US-Anwältin vergleicht Lebensschützer mit Selbstmordattentätern
  6. Wichtige Pro-Life-Entscheidung für die USA: Abtreibungsverbot kann in Texas in Kraft treten
  7. US-Senat beschließt Resolution gegen öffentliche Finanzierung von Abtreibungen
  8. ‚Abtreibungsurteil ‚Roe v. Wade’ ist das schlechteste Urteil des Obersten Gerichtshofes’
  9. ‚Niemand kann behaupten, ein gläubiger Katholik zu sein und Abtreibung gutheißen’
  10. ‚Wir werden nicht ruhen, bis Abtreibung undenkbar geworden ist’







Top-15

meist-gelesen

  1. Nach Kritik an Covid-19 Impfungen und LGBT-Zeitgeist: Priester der Petrusbruderschaft wird versetzt
  2. Nicht geimpft - Schwangere Opernsängerin verliert Job
  3. Wählt die Freiheit! Zeigt den Impf-Spaltern die Rote Karte!
  4. "Lest die Texte auf Homepage des Synodalen Weges!" - Dafür gibt es kein anderes Wort als "Irrlehre"
  5. Papst in Sorge wegen Corona-Impfskepsis in der Bevölkerung
  6. Götzen und Göttern oder Gott dienen?
  7. Papst Franziskus lehnt Rücktrittsangebot des Hamburger Erzbischofs Heße ab
  8. "Lag Kardinal Woelki doch nicht falsch? Den Kritikern in Köln geht es nicht um die Missbrauchsfälle"
  9. „Wir müssen mal schnell ein Bambi retten!“
  10. Offener Brief an Papst Franziskus führt zu Suspendierung von Opus-Dei-Priester
  11. Papst Franziskus: "Abtreibung ist ein Mord, wer eine Abtreibung durchführt, tötet!"
  12. Sieben von 68 katholischen Bischöfen/Weihbischöfen senden Grußwort zum Marsch für das Leben/Berlin
  13. Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen
  14. Die österreichischen Bischöfe möchten wieder FFP2-Masken bei Messen - Auch für Geimpfte!
  15. Deutsche Pfarrei rudert bei „3-G-Regel“ nach kath.net-Anfrage zurück

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz