Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  6. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  9. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  12. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  15. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund

EU: Angriff auf konservatives polnisches Institut

14. März 2021 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Ordo Iuris Institut für Rechtskultur engagiert sich für den Lebensschutz und die klassische Familie. Dass es Zugang zum Europaparlament und zur EU-Kommission hat, stört eine Gruppe EU-Abgeordneter.


Brüssel (kath.net/jg)

Eine Gruppe von 38 Abgeordneten zum Europaparlament, mehrheitlich Grüne und Sozialdemokraten, hat beim Transparenzregister der EU-Kommission und des EU-Parlaments eine Beschwerde gegen das polnische Ordo Iuris Institut für Rechtskultur eingebracht. Zu den Unterzeichnern zählen auch vier Abgeordnete der Europäischen Volkspartei, darunter zwei Polen, die irische Abgeordnete Maria Walsh, eine der Vizepräsidentinnen der LGBTI-Intergroup des Europäischen Parlaments, und der österreichische Abgeordnete Lukas Mandl (ÖVP).

Das Ordo Iuris Institut setzt sich für die Würde des Menschen und seine Rechte ein und kämpft gegen „radikale Ideologien, welche die gesellschaftliche Ordnung aggressiv in Frage stellen“. Es setzt sich gegen Abtreibung, die Verbreitung der Gender-Ideologie und für die klassische Familie ein. Es unterhält Büros in Warschau und Brüssel und ist beim Europäischen Parlament und bei der Europäischen Kommission akkreditiert. Als akkreditierte Organisation kann das Institut seine Positionen den Entscheidungsträgern in der EU direkt vortragen. Diese Möglichkeit würde wegfallen, sollte die Beschwerde erfolgreich sein und das Ordo Iuris Institut aus dem Transparenzregister gestrichen werden.


Die Beschwerde richtet sich in erster Linie gegen das Engagement des Ordo Iuris Institutes für die klassische Familie und den Lebensschutz sowie seinen Einsatz gegen die Gender-Ideologie. Die 38 Abgeordneten werfen dem Institut vor, hinter der Kampagne für „LGBT-freie Zonen“ in Polen zu stehen. Das sei eine Verletzung der Menschenrechte und auch gegen EU-Recht, heißt es in der Beschwerde. Mit „LGBT-freien Zonen“ meinen die polnischen Regionen und Städte, die sich der Initiative angeschlossen haben, dass sie die LGBT-Ideologie nicht übernehmen, sondern die klassische Familie fördern und unterstützen. LGBT-Personen sind in diesen Gebieten genau so vor Diskriminierung geschützt wie im Rest des Landes.

In der Beschwerde werfen die Abgeordneten dem Institut vor, mit „ultrarechten, fundamentalistischen Organisationen“ zusammen zu arbeiten und „wahrscheinlich“ Verbindungen zu russischen Oligarchen und Behörden zu unterhalten. Die Belege für die genannten Verbindungen bleiben aber vage. Pressezitate aus vorwiegend linken Medien und eine Studie des European Parliamentary Forum for Sexual & Reproductive Rights (EPF, dt. „Europäisches Parlamentarisches Forum für sexuelle und reproduktive Rechte“) über ein Dokument, das nicht einmal vom Ordo Iuris erstellt wurde, sind alles. Das EPF ist ein Zusammenschluss europäischer Parlamentarier, die sich für den Schutz sexueller und reproduktiver Rechte einsetzt. Es wird unter anderem von der International Planned Parenthood Federation, der Bill & Melinda Gates Stiftung, dem Roten Kreuz Europa, der WHO und den Open Society Foundations unterstützt.

kath.net hat diesbezüglich eine Anfrage an Lukas Mandl gestellt, aber keine Antwort erhalten.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 JBE 15. März 2021 
 

Quo vadis?

EU Quote vadis ? Die geistigen Väter der EU dürften sich im Grabe umdrehen!


1
 
 physicus 14. März 2021 
 

UNPLANNED

Zum Stichwort "Planned Parenthood" und Abtreibung: Habe gestern "UNPLANNED" gesehen - beeindruckender Film, der nachwirkt und weite Verbreitung verdient.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

EU

  1. Europa ist ‚ein müder, unterwürfiger und sogar ein wenig verwöhnter Kontinent’
  2. Europäischer Familiendachverband mit heftiger Kritik an Macron
  3. Dunkle Stunde für den europäischen Rechtsstaat
  4. EU-Initiative begünstigt Leihmutterschaft "durch die Hintertür"
  5. Europäisches Parlament: Abstimmung über neue Abtreibungs-Entschließung steht bevor
  6. EU-Parlament brüskiert Polen und Ungarn und erklärt Europa zur ‚LGBTIQ-Freiheitsraum’
  7. EU-Abgeordnete der ÖVP für ‚Recht auf Abtreibung’?
  8. EU-Kommissions-Vize: Europa braucht mehr christliche Werte
  9. Chaldäischer Kardinal-Patriarch Sako appelliert an die EU
  10. Polen und Ungarn blockieren erfolgreich die „LGBTIQ-Rechte“ in der EU







Top-15

meist-gelesen

  1. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  2. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  3. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  4. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  5. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  6. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  7. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“
  8. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  9. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  10. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  11. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  12. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  13. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  14. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  15. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz