Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  4. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  7. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  8. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  9. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  10. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  13. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  14. P. Regoli, Präsident der Ratzingerstiftung: Immer mehr junge Menschen wenden sich Benedikt XVI. zu
  15. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“

Chaldäischer Kardinal-Patriarch Sako appelliert an die EU

11. Mai 2019 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vor Mitgliedern der Kommission der EU-Bischofskonferenzen artikulierte irakischer Kardinal in Brüssel seine Erwartungen im Hinblick auf bevorstehende Europawahlen - Verhältnis zwischen Muslimen und Christen im Irak bessert sich.


Brüssel (kath.net/ KAP)
Der chaldäisch-katholische Patriarch, Kardinal Louis Raphael Sako, hat vor der Kommission der Bischofskonferenzen des EU-Raumes (ComECE) seine Erwartungen im Hinblick auf die bevorstehenden Europa-Wahlen deponiert. Vor allem zähle er darauf, dass die Europäische Union einen Aktionsplan zu Gunsten des Friedens im Nahen Osten entwickelt, sagte der Kardinal-Patriarch bei einem Besuch in Brüssel in dieser Woche. Zugleich berichtete er von einer positiven Entwicklung des Verhältnisses zwischen Muslimen und Christen im Irak.

Im Interview mit "Vatican News" betonte Sako, es gebe jetzt von Seiten der Muslime zunehmend Solidarität mit den Christen. Die seit Ende Oktober im Amt befindliche neue Regierung in Bagdad arbeite in diese Richtung. Die Herausforderungen seien aber nach wie vor enorm, betonte der Kardinal-Patriarch und nannte u.a. die Verfassungsreform, die notwendige Neugestaltung der schulischen Lehrpläne und des gesamten Bildungssystems, die Beeinflussung der muslimischen Prediger im Hinblick auf Mäßigung, Toleranz und Respekt vor den Andersgläubigen. Vor allem gehe es um die Förderung einer Kultur des Respekts und der Geschwisterlichkeit, "wo jeder Mensch als Vollbürger wahrgenommen wird, unabhängig von seiner Religionszugehörigkeit". Die Entwicklung dieser Kultur hänge aber nicht nur von den Politikern ab.


Als überaus bedeutungsvoll für die positive Entwicklung der Beziehungen zwischen Muslimen und Christen schätzt Sako die Reisen von Papst Franziskus in islamisch geprägte Länder ein und nannte in diesem Zusammenhang die Besuche in den Vereinigten Arabischen Emiraten im Februar, in Marokko im März sowie in Ägypten im April 2017. Millionen von Muslimen hätten diese Papstbesuche in den Medien mitverfolgt und so die Realität des Christentums "jenseits aller Gerüchte und Vorurteile" entdeckt. Die Versammlungen der Christen hätten die Herzen der Muslime berührt.

An die künftigen europäischen Parlamentarier appellierte der chaldäisch-katholische Patriarch, den Einsatz für die Länder des Nahen Ostens zu intensivieren. Sako rief die Christen auf, nicht zu zögern, wenn es darum geht, mutig den Glauben zu bekennen und für die christlichen Werte wie das unbedingte Recht auf Leben einzutreten - auch in Auseinandersetzung mit dem zeitgenössischen Relativismus.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

EU

  1. Europa ist ‚ein müder, unterwürfiger und sogar ein wenig verwöhnter Kontinent’
  2. Europäischer Familiendachverband mit heftiger Kritik an Macron
  3. Dunkle Stunde für den europäischen Rechtsstaat
  4. EU-Initiative begünstigt Leihmutterschaft "durch die Hintertür"
  5. Europäisches Parlament: Abstimmung über neue Abtreibungs-Entschließung steht bevor
  6. EU-Parlament brüskiert Polen und Ungarn und erklärt Europa zur ‚LGBTIQ-Freiheitsraum’
  7. EU: Angriff auf konservatives polnisches Institut
  8. EU-Abgeordnete der ÖVP für ‚Recht auf Abtreibung’?
  9. EU-Kommissions-Vize: Europa braucht mehr christliche Werte
  10. Polen und Ungarn blockieren erfolgreich die „LGBTIQ-Rechte“ in der EU






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  4. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  5. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  6. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  7. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  8. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  9. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  10. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  11. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  12. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  13. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  14. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  15. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz