Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Vorlage des Synodalen Wegs „kann man nur als Massenabfall von Schrift und Tradition bezeichnen“
  2. St. Michael/München: Frauenpredigt in Sonntagsmesse geplant
  3. Erzbistum Köln: Bundesland NRW droht Kirchen-Hochschule mit Vertragsverletzungsverfahren​
  4. 4. Versammlung des ‚Synodalen Weges’: Abstimmungsverhalten der Bischöfe
  5. Signale aus der Luft
  6. „Im Geist der Wahrheit bleiben“ (Joh 14, 17) – Eine brüderliche Korrektur der Bischöfe von Flandern
  7. Stellvertr. DBK-Vorsitzender Bode steht nach Missbrauchsbericht über sein Bistum vor Scherbenhaufen
  8. Umstrittener Jesuitenpater James Martin hat erneut Probleme mit der katholischen Morallehre
  9. „Gerade die Bischöfe als Nachfolger der Apostel sind gebunden an die ‚Lehre der Apostel‘“
  10. Erzbischof Paglia soll Zustimmung zu italienischem Abtreibungsgesetz widerrufen
  11. "Bischof Bode sollte nach jahrzehntelangem Fehlverhalten von allen Ämtern zurücktreten"
  12. Franziskus in Assisi aus Anlass des Wirtschaftsforums „Economy of Francesco“
  13. Bischof oder Fischkopf?
  14. Wahl in Tirol: Sogar ÖVP und FPÖ für das kostenlose Töten ungeborener Kinder!
  15. Putins Patriarch verbreitet nach Teil-Mobilmachung erneut plumpe Putin-Propaganda

Europäischer Familiendachverband mit heftiger Kritik an Macron

23. Jänner 2022 in Prolife, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Französischer Präsident will EU-Ratspräsidentschaft nützen, um "Recht auf Abtreibung" in EU-Charta der Grundrechte zu verankern.


Brüssel (kath.net/ KAP)

Der katholische europäische Familiendachverband (FAFCE; Federation of Catholic Family Associations in Europe) übt heftige Kritik an Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. In seiner Rede vor dem Europäischen Parlament zum Beginn der französischen EU-Ratspräsidentschaft hatte Macron am Mittwoch erklärte, er wolle die Charta der Grundrechte aktualisieren und darin ein "Recht auf Abtreibung" verankern. FAFCE-Präsident Vincenzo Bassi und Ehrenpräsident Antoine Renard haben Macron in einem Offenen Brief aufgefordert, sein Vorhaben abzublasen.

"Während Sie einerseits von einem 'Rechtsstaat, der für unser Europa existenziell ist' sprechen, schlagen Sie andererseits vor, eine Praxis, die in einigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union illegal ist, in der Charta der Grundrechte zu verankern", heißt es in dem Schreiben vom Donnerstag wörtlich

Ebenso betone der französische Präsident zu Recht, dass mit der Charta die Abschaffung der Todesstrafe überall in der Union festgeschrieben wurde. Nun wolle er aber dennoch eine Praxis als Grundrecht anerkennen, "die von vielen Mitbürgern als fatale Gewalt gegen unsere schwächsten Mitglieder angesehen wird".

Die Anerkennung eines angeblichen Rechts auf Abtreibung stünde zudem in krassem Widerspruch zur Charta selbst, die bereits in ihren ersten beiden Artikeln die Unantastbarkeit der Menschenwürde und das Recht auf Leben festschreibt, halten Bassi und Renard fest.

Der Präsident und der Ehrenpräsident äußerten auch ihre Besorgnis darüber, "dass der Freiraum für all jene, die in Übereinstimmung mit der Wissenschaft glauben, dass das menschliche Leben mit der Empfängnis beginnt, immer enger wird". Es sei zu befürchten, "dass die Freiheit, Verantwortung für das ungeborene Leben zu übernehmen, indem wir Mütter und Familien in Schwierigkeiten unterstützen, eingeschränkt wird".

Die FAFCE fordert den französischen Präsidenten dazu auf, die Ratspräsidentschaft nicht "für politische und ideologische Zwecke" zu instrumentalisieren. "Wir laden Sie dazu ein, für das Gemeinwohl unserer Völker, unserer Familien und unserer Kinder, welche die Zukunft Europas sind, zu arbeiten", heißt es in dem Schreiben wörtlich. Der Verband hatte bereits Anfang Jänner bedauert, dass die Familie nicht zu den Prioritäten der französischen EU-Ratspräsidentschaft gehört.

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 modernchrist 17. Februar 2022 
 

modernchrist

Ja, es wäre tatsächlich so, dass es dann ein "Grundrecht auf Kindstötung" gäbe, wie Chris2 schreibt.
In den Niederlanden kann man demnächst bis zur 24. Woche Todesurteil und Hinrichtung am selben Tag erledigen, da die Bedenkfrist für die Abtreibung aufgehoben wird. Nie waren Lebensschutz-Demos wichtiger als jetzt! Kommen Sie alle nach München am Samstag, den 19. März zum 2. Münchner Marsch fürs Leben! Königsplatz 13 Uhr. Mottos sind u.a.: "Mutterwerden - mehr Frausein geht nicht" und: "Väter werden durch Liebe zu Helden". Das Bayernticket der Bahn bringt Sie ab ca 16 h wieder sicher heim!


0
 
 ottokar 24. Jänner 2022 
 

Oberherrschaft der EU über ihre Mitgliedsländer

Genau dieses Aufzwingen von EU-Gesetzen in die Gesetzgebung eines Mitgliedsstaates ist es, was die EU irgendwann einmal (hoffentlich) zu Fall bringen wird. Polen und Ungarn lassen sich das bereits heute nicht mehr bieten und für ein freies Land ,wie die Schweiz, ist diese Tatsache, dass europäisches Recht über nationalem Recht eines Mitgliedstaates steht, mit ein Hauptgrund, weshalb es der EU nicht beitreten wird.De Gaulle wollte ein Europa der Nationalstaaten, wo die nationale Würde jedes Mitgliedstaates gewahrt bleibt.Man sollte noch stolz sein dürfen auf sein Vaterland. Für die Grünen in D., insbesondere für den deutschen Wirtschaftsminister Habeck ist der Begriff "Vaterland" eine Dummheit.Dann fällt es natürlich nicht schwer, sich dem Diktat Brüssels zu unterwerfen, ganz besonders nicht, wenn es um Abtreibung geht. Ob die wartenden Antragsteller für einen EU-Beitritt wissen, was sie verlieren? Aber der zu erwartende finanzielle Zuschuss ist doch so reizvoll.


1
 
 Chris2 24. Jänner 2022 
 

Und nein, Merkel und Darth Söder

sind keine "Konservativen". Konservative Politik stand immer für Freiheit, Wohlstand und Sicherheit für das deutsche Volk und gegen Kommunismus und linke Ideologien und Experimente, während Merkel all das verraten hat, um ihre Macht zu sichern und bequem durchregieren zu können (2015-2017 de facto ohne jegliche (Kritik aus der begeisterten) Opposition, 2017-2021 wurde die de facto einzige Oppositionspartei von ihrer "Superkoalition" auf allen Ebenen fundamentalblockiert - bis hin zu einer zugunsten der SED (!) rückgängiggemachten Ministerpräsidentenwahl). Und Söder tut ihr es gleich, erklärtermaßen begeistert von seinem Vorbild. Konsequenterweise nennt sie schon länger praktisch niemand mehr "Konservative". Das wäre allerdings auch allzu entlarvend...


0
 
 Chris2 24. Jänner 2022 
 

Vorsätzliche Zerstörung?

@Wiederkunft Ihre Frage ist nicht unberechtigt, denn wenn man das Undenkbare zu denken wagt, nämlich, dass jemand Deutschland zerstören möchte (andere Länder kann ich nicht beurteilen), bekommt vieles, über das man sonst nur den Kopf schütteln kann, einen Sinn. Denn praktisch alles, was linke Ideolog(i)en gerade verbreiten, zerstört (Kinderleben, Kultur, Wirtschaft, Energieversorgung, äußere und innere Sicherheit, Grundrechte, Freiheit etc.), spaltet und grenzt aus (Andersdenkende generell, speziell Ungeimpfte und sogar nachweislich Genesene mit hohen Antikörperwerten, die aber keinen positiven PCR-Test haben).
Zum Glück ist das undenkbar. Aber auch unmöglich?


0
 
 Adamo 23. Jänner 2022 
 

Gottseidank gibt es Kritik an den Bestrebungen des Freiemaurers Macron

Freimaurer sind Gegner des Willens Gottes!

Die EU mischt sich ständig in Angelegenheiten ein für die sie überhaupt nicht zuständig ist. Dem muß endlich Einhalt geboten werden!


0
 
 KatzeLisa 23. Jänner 2022 
 

verkehrte Welt

Während in den USA hoffentlich bald ein Pro-Life-Urteil der Abtreibungslobby das Handwerk legt, gräbt sich Europa mit der Forderung nach dem "Recht auf Abtreibung" das eigene Grab.
In der Corona-Krise werden alte und sehr alte Menschen an Geräte angeschlossen, an denen sie jämmerlich verrecken, die aber den Krankenhäusern reiche Einnahmen bescheren, während allein in Deutschland jedes Jahr 100.000 Kinder zerstückelt und getötet werden.
Wir retten die Kröten, wir retten die Küken, aber wir töten unsere Kinder.
Macron hat offensichtlich seine Lektion bei Klaus Schwab gelernt. Auch in Deutschland hat er genug Mitstreiter!


1
 
 Wiederkunft 23. Jänner 2022 
 

Wiederspruch

Es könnte doch keinen größeren Wiederspruch geben. Einerseits gibt man Milliasrden aus um vorallem Alte und Kranke vor Corona zu schützen, uns Andererseits will man kleine, gesunde Kinder im Mutterleib töten, die die Zukunft Europas sind! Wie krank ist das denn? Hat man vieleicht vor Europa nur mehr mit anderen Religionen und Kulturen zu besetzen??


2
 
 SalvatoreMio 23. Jänner 2022 
 

Widerstand gegen Präsident Macron und seine gefährliche Blindheit

Christus segne die Herren Bassi und Renard sowie alle, die sie unterstützen im Kampf gegen die größte Menschenverachtung, die man sich vorstellen kann.


3
 
 Chris2 23. Jänner 2022 
 

Ein "Grundrecht" auf Kindstötung

würde jegliche Schranken einreißen, die bisher durch das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit einerseits und dem Notwehrrecht andererseits gesetzt waren. Konsequenterweise kommt danach das auch schon geforderte "Menschenrecht", das völlig wehrlose und fluchtunfähige Kinder für "vogelfrei" erklärt: Die finale Perversion und Zerstörung der Menschenrechte. Mit welchem Recht könnte man dann einem Dikator das Recht absprechen, die Tötung beliebiger Menschengruppen nach Belieben freizugeben (Todesstrafe oder gar ein "Recht auf Lynchjustiz" gegen Andersdenkende, die angeblich das wohl aller zerstören, die Ermordung von Seuchenkranken, die die Bevölkerung gefährden würden etc.).
Auch die säkularen Menschenrechte basieren auf der von Gott geschenkten, unsterblichen (!), Seele. Wohin es führt, manchen Menschen das Menschsein abzusprechen, hat man immer wieder erlebt und erlebt man gerade...
Shame on you, Monsieur le président!


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Pro-Life

  1. „Welcome on earth“
  2. Ein Recht auf Abtreibung gibt es nicht
  3. Der Erzbischof von Berlin ist rücktrittsreif!
  4. In der Praxis soll nach Down-Syndrom-Kindern gefahndet werden
  5. Illinois: Sieg für Gewissensfreiheit von Krankenschwester
  6. 'Kultur des Todes' - Macron möchte Recht auf Tötung Ungeborener als EU-Grundrecht!
  7. USA: Lebensschutzorganisation von Google zensiert

EU

  1. Dunkle Stunde für den europäischen Rechtsstaat
  2. EU-Initiative begünstigt Leihmutterschaft "durch die Hintertür"
  3. Europäisches Parlament: Abstimmung über neue Abtreibungs-Entschließung steht bevor
  4. EU-Parlament brüskiert Polen und Ungarn und erklärt Europa zur ‚LGBTIQ-Freiheitsraum’
  5. EU: Angriff auf konservatives polnisches Institut
  6. EU-Abgeordnete der ÖVP für ‚Recht auf Abtreibung’?
  7. EU-Kommissions-Vize: Europa braucht mehr christliche Werte







Top-15

meist-gelesen

  1. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  2. Die Vorlage des Synodalen Wegs „kann man nur als Massenabfall von Schrift und Tradition bezeichnen“
  3. 4. Versammlung des ‚Synodalen Weges’: Abstimmungsverhalten der Bischöfe
  4. Signale aus der Luft
  5. Stellvertr. DBK-Vorsitzender Bode steht nach Missbrauchsbericht über sein Bistum vor Scherbenhaufen
  6. St. Michael/München: Frauenpredigt in Sonntagsmesse geplant
  7. Bischof oder Fischkopf?
  8. Die Tolkien-Provokation
  9. „Im Geist der Wahrheit bleiben“ (Joh 14, 17) – Eine brüderliche Korrektur der Bischöfe von Flandern
  10. Drei Priesterweihen in St. Florian - Päpstlicher Privatsekretär Gänswein extra aus Rom angereist
  11. Erzbistum Köln: Bundesland NRW droht Kirchen-Hochschule mit Vertragsverletzungsverfahren​
  12. "Bischof Bode sollte nach jahrzehntelangem Fehlverhalten von allen Ämtern zurücktreten"
  13. Facebook-Reaktion zu Bodes fehlendem Rücktritt: „Bei Woelki würden alle den Rücktritt fordern“
  14. „Gerade die Bischöfe als Nachfolger der Apostel sind gebunden an die ‚Lehre der Apostel‘“
  15. Umstrittener Jesuitenpater James Martin hat erneut Probleme mit der katholischen Morallehre

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz