Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  3. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  4. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  5. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X, um eine Spaltung zu vermeiden
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  8. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  9. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  10. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  11. „Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation scheiterte, Neuevangelisierung ist notwendig“
  12. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  13. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken

Ein gutes 2021!

1. Jänner 2021 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus zum ersten Angelus des Jahres 2021: das neue Jahr im Schoß Marias. Der wahre Friede. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Dieses Jahr feierte Papst Franziskus aus gesundheitlichen Gründen die Messe zum Jahresanfang nicht. Er beschränkte sch darauf, aus der Bibliothek der ehemaligen Papstwohnung im Apostolischen Palast das traditionelle erste Angelusgebet des Jahres 2021 zu beten.

„Beginnen wir das neue Jahr, indem wir uns unter den mütterlichen und liebenden Blick der allerheiligsten Maria stellen, die heute in der Liturgie als Mutter Gottes gefeiert wird“, so Franziskus. So setzten wir unseren Weg auf den Pfaden der Zeit fort und vertrauten unsere Ängste und Qualen derjenigen an, die alles tun könne. Maria schaue uns mit mütterlicher Zärtlichkeit an, so wie sie ihren Sohn Jesus angeschaut habe. Der beruhigende und tröstende Blick der Gottesmutter sei eine Ermutigung, diese uns vom Herrn geschenkte Zeit für unser menschliches und geistiges Wachstum zu nutzen, eine Zeit, um Hass und Trennungen auszubügeln, eine Zeit, um zu spüren, dass wir alle mehr Brüder und Schwestern seien, eine Zeit, um aufzubauen und nicht zu zerstören, um füreinander und für die Schöpfung zu sorgen.


Gerade der Sorge für andere und für die Schöpfung „ist Thema des Weltfriedenstages gewidmet, den wir heute begehen: „Die Kultur der Achtsamkeit als Weg zum Frieden“. Die schmerzlichen Ereignisse, die den Weg der Menschheit im vergangenen Jahr geprägt hätten, insbesondere die Pandemie, lehrten uns, wie notwendig es sei, sich für die Probleme anderer zu interessieren und ihre Sorgen zu teilen. Diese Haltung sei der Weg, der zum Frieden führe, denn sie begünstige den Aufbau einer Gesellschaft, die auf brüderlichen Beziehungen beruhe. Jeder von uns, Männer und Frauen unserer Zeit, sei aufgerufen, jeden Tag und in jedem Lebensbereich Frieden zu stiften, indem er einem Bruder oder einer Schwester die Hand reiche, die ein Wort des Trostes, eine Geste der Zärtlichkeit, eine helfende Hand der Solidarität brauche. Dies sei eine Aufgabe, die Gott den Menschen gebe.

Friede könne aufgebaut werden, wenn wir begännen, mit uns selbst und mit den Menschen um uns herum in Frieden zu sein, indem wir die Hindernisse beseitigten, die uns daran hinderten, uns um diejenigen zu kümmern, die in Not und Elend seien. Es gehe darum, eine Mentalität und eine Kultur der „Achtsamkeit“ zu entwickeln, um die Gleichgültigkeit, das Wegwerfen und die Rivalität zu besiegen, die leider vorherrschten. Der Friede sei ist nicht nur die Abwesenheit von Krieg, sondern ein sinnerfülltes, geplantes und gelebtes Leben in persönlicher Erfüllung und brüderlichem Austausch mit anderen. Dann werde der so ersehnte und durch Gewalt, Egoismus und Bosheit stets gefährdete Frieden möglich und erreichbar.

„Möge die Jungfrau Maria, die den Friedefürsten geboren hat, für uns vom Himmel das kostbare Gut des Friedens erlangen, das durch menschliche Bemühungen allein nicht vollständig erreicht werden kann“, so der Papst. Der Friede sei vor allem eine Gabe Gottes. Diese müsse mit unablässigem Gebet erfleht, durch einen geduldigen und respektvollen Dialog aufrechterhalten, durch eine Zusammenarbeit aufgebaut werden, die für Wahrheit und Gerechtigkeit offen sei und immer auf die legitimen Bestrebungen der einzelnen Menschen und der Völker achte: „Meine Hoffnung ist, dass der Friede in den Herzen der Menschen und in den Familien, an den Arbeitsplätzen und in der Freizeit, in den Gemeinschaften und Nationen regiert“.

„An der Schwelle dieses Beginns“, so Franziskus abschließend, „möchte ich allen meine herzlichen guten Wünsche für ein glückliches und friedliches 2021 übermitteln. Möge es ein Jahr der brüderlichen Solidarität und des Friedens für alle sein. Ein Jahr voller zuversichtlicher Erwartung und Hoffnung, die wir dem himmlischen Schutz Mariens, der Mutter Gottes und unserer Mutter, anvertrauen“.

 

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  12. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  13. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz