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Franziskus und der Exorzismus

20. September 2020 in Chronik, 4 Lesermeinungen
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Der Exorzismus ‚aus der Ferne’ von Papst Franziskus an einer seit 15 Jahren besessenen Frau – von Antoine Mekary – Aleteia.


Vatikan (kath.net)

Papst Franziskus verfolgte einen Fall von teuflischer Besessenheit aus der Ferne. Das berichtet der Vatikanist und Publizist Fabio Marchese Ragona in seinem neuesten Buch „Mein Name ist Satan. Geschichten von Exorzismen zwischen dem Vatikan und Medjugorje“.

 

Es geschah im Jahr 2015. Der Papst verfolgte mit Abstand den Fall einer Frau namens Angel, einer Mexikanerin, die 15 Jahre lang vom Satan besessen war. Angel hatte den Pontifex auf dem Petersplatz bei einer Audienz getroffen. Franziskus zelebrierte eine Befreiungsmesse in der Casa Santa Marta mit der von einem vermittelnden Priester geäußerten Absicht, gleichzeitig zu beten.


 

Später betete der Papst auch für Angel und bei einer Gelegenheit „erreichen Hunderte – so Ragona im Buch - nachts das der Muttergottes von Guadalupe geweihte Heiligtum für ein gemeinsames Gebet und den Exorzismus für Angel“.

 

Der Teufel hatte jedoch nicht die Absicht zu gehen und „bestätigt, was er zu Pater Amorth während eines Exorzismus in Rom gesagt hat: ‚Angel wird solange nicht befreit werden, bis das Gesetz zur Abtreibung in Mexiko geändert worden ist’“.

 

Die Befreiung von Satan stellte sich ein und soll unter den Augen der Schweizer Garde durch den indischen Kardinal Ivan Dias stattgefunden haben. „Der Raum scheint von einem unglaublichen Schwefelgestank durchdringen zu sein. Der Kampf mit dem Teufel dauert etwa zwanzig Minuten, an dessen Ende das Mädchen aus einem Trancezustand zu erwachen scheint“, sagten Zeugen: „sie erinnert sich an nichts, scheint aber Frieden gefunden zu haben“.

 

In dem Buch wird unter anderem auch die unveröffentlichte Geschichte des 91-jährigen albanischen Kardinals Ernest Simoni erzählt: „Jeden Tag führe ich auch am Telefon einen Exorzismus durch, denn wie soll ich das in meinem Alter und mit all den Menschen, die es brauchen, schaffen?“.

 

Der Kardinal wurde vom albanischen kommunistischen Regime verhaftet, gerade weil er Exorzismen durchgeführt hatte. „Es war einer der Vorwürfe“, so Simoni, „dass der atheistische Kommunismus die Kirche zerstören wollte. Seitdem habe ich nie aufgehört, sie zu praktizieren“.


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Lesermeinungen

 girsberg74 21. September 2020 
 

@Rodythgrundt „Schwefelgeruch“

Ihr Beitrag kann der Sache helfen, Zweifel können weitertragen.

Gabriele Amorth nennt in trockenem Stil teils ähnliche Erscheinungen, die dem berichteten Fall ähneln/ ihm gleich kommen, was aber nichts gegen Ihren Zweifel im Einzelfall sagt.

Wichtiger scheint mir die Frage, ob das Böse nur ein Fehlen des Guten ist oder ob das Böse, der Verwirrer,Person ist.

Aus zweiter Hand, die eine erste, einen Exorzisten, befragt hatte, ist mir überliefert, dass eben diese erste Hand die Frage mit Ja beantwortete, ob das Böse, der Verwirrer, Person sei.

Mir wurde auch berichtet, dass der genannte Exorzist in seiner Antwort ganz wortkarg gewesen sei, nicht weiter Auskunft gab.


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 Elija-Paul 21. September 2020 
 

An die Redaktion!

Leider ist dem Bericht ein Fehler unterlaufen. Bei dem Mexikaner Angel handelt es sich um einen Familienvater aus Morelia, also nicht um eine Frau. Das ist sicher, denn ich habe ihn dort persönlich getroffen. Die Interpretation warum er besessen sei kommt wohl von Pater Rivas, ebenfalls Mexikaner. Ich habe sie in Mexiko in gläubigen Kreisen öfter gehört!


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 Rodythgrundt 21. September 2020 
 

Schwefelgeruch

Es gab also angeblich einen "unglaublichen Schwefelgestank" im Raum, und die angeführten "Zeugen" bleiben anonym. Kardinal Dias wurde zudem offenbar nicht um eine Stellungnahme gebeten. Diese ganze Geschichte ist ja wohl an Klischeehaftigkeit schwerlich zu überbieten.
Wieviele Likes oder Dislikes ich dafür bekomme, ist mir übrigens piepegal.


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 Karlmaria 20. September 2020 

Die Gläubigen können sich gegenseitig helfen

Das lerne ich daraus. Das gesamte Gebiet wo es mit "leichtem" Okkultismus anfängt und mit echter Besessenheit endet ist ja für mich völlig undurchschaubar und ich strecke mich auch gar nicht danach aus da mehr zu erfahren. Ich bin froh wenn ich damit nichts zu tun habe. Aber es ist doch offensichtlich dass es so vieles im Glaubensleben gibt wo ein Christ auch auf die Hilfe der anderen angewiesen ist. Deshalb bete ich auch so gerne Wir glauben. Wir beten. Wir sind zusammen unterwegs und helfen uns gegenseitig. Wenn bei einer Frau die natürliche Anziehungskraft nicht ausreicht um einen Mann für sich zu gewinnen da ist das wahrscheinlich einer der häufigsten Gelegenheiten wo zu esoterischen Mitteln gegriffen wird. Ich suche bei solchen Gelegenheiten oft nach der Hilfe von anderen. Ein Christ ist niemals allein. Nur gemeinsam schaffen wir das!


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