Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  7. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  8. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  9. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  10. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  11. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  12. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  13. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  14. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  15. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv

‚Gläubige Wähler sollen sich gut überlegen, ob sie Biden wählen’

27. August 2020 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Biden bezeichne sich zwar gerne als Katholik, seine politische Agenda widerspreche aber in wesentlichen Punkten dem Glauben, zu dem er sich bekenne, schreibt Terry Schilling vom ‚American Principles Project’.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Die Paarung Joe Biden und Kamala Harris könnte das „antikatholischste“ Duo sein, das in jüngerer Zeit bei den Präsidentenwahlen kandidiert hat. Diese Befürchtung hat Terry Schilling, Geschäftsführer des „American Principles Project“, in einem Artikel für das Magazin The Federalist geäußert.

 

Biden bezeichne sich zwar immer wieder als „gläubiger Katholik“ und spreche von Nächstenliebe und Hilfe für die Schwächsten. Seine liberale Abtreibungspolitik und die Wahl von Kamala Harris als Kandidatin für die Vizepräsidentschaft würden dem Glauben widersprechen, zu dem er sich bekenne.

 

Schilling führt Harris' Verhalten bei der Anhörung eines Juristen an, der Mitglied der katholischen Wohltätigkeitsorganisation „Knights of Columbus“ ist. Harris lehnte ihn wegen seiner negativen Haltung zu Abtreibung und „Homo-Ehe“ ab. Diese Ansichten würden ihn für eine Position als Richter an einem Bundesgericht disqualifizieren, sagte die Politikerin damals.


 

Die aus Kalifornien stammende Harris habe sich negativ über den Kampf des katholischen Ordens „Little Sisters of the Poor“ für die Religionsfreiheit geäußert. Als sie vom Obersten Gerichtshof Recht bekamen, bezeichnete Harris das Urteil als „gefährlich“ und nannte es einen „Rückschlag“.

 

Harris habe zwei Gesetzesanträge unterstützt, welche die Religionsfreiheit von religiösen Organisationen, Krankenhäusern und medizinischem Personal einschränken würden. „Katholische Spitäler müssten entweder das Knie vor Harris radikaler Ideologie beugen oder zusperren“, schreibt Schilling wörtlich.

 

Biden sei früher in der Abtreibungsfrage moderater gewesen, setze sich jetzt aber für Abtreibung auf Verlange ein, die er zumindest teilweise aus Steuermitteln finanzieren wolle. Er habe in der Corona-Pandemie Abtreibung als „wesentliche medizinische Leistung“ bezeichnet und sogar von einem „verfassungsmäßigen Recht auf Abtreibung“ gesprochen. Er wolle die Entscheidung „Roe v. Wade“, mit welcher der Oberste Gerichtshof den USA eine der liberalsten Abtreibungsregelungen der Welt beschert habe, gesetzlich verankern.

 

Nicht nur katholische Wähler sondern alle religiösen Wähler sollten sich gut überlegen, ob eine Regierung Biden–Harris ihnen erlauben würde, in Freiheit ihren Glauben zu leben, warnt Schilling abschließend.

 

Das „American Principles Project“ wurde 2009 gegründet. Einer der Mitbegründer war der katholische Intellektuelle Robert P. George. Die Organisation setzt sich für den Respekt für das Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod, für die Ehe als dauerhafte Verbindung eines Mannes mit einer Frau, die klassische Familie und die Anerkennung von zwei Geschlechtern.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Bericht des US-Justizministerium: Regierung Biden ging gezielt gegen Lebensschützer vor
  2. Eucharistische Prozession zum 250-jährigen Jubiläum der USA
  3. Walt Disney World kehrt zu klassischer Begrüßung ‚Ladies and Gentlemen‘ zurück
  4. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  5. USA: Konservative haben mehr Kinder als Linksliberale
  6. Lebensschützer Mark Houck erhält siebenstelligen Betrag als Entschädigung
  7. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“

Politik

  1. Bremer Grünenpolitikerin Görgü-Philipp posiert mit Holocaust-Koffer – Rücktritt nach Eklat!
  2. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  3. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  4. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  5. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  6. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  7. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  4. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  5. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  9. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  10. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  11. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  12. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  13. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  14. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  15. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz